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Sammelthread Fußball-Stammtisch 2020/21 (1. Beitrag beachten)
- Ersteller Silverangel
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Bin froh mir das Spiel nicht angeschaut zu haben. Der Unterhaltungswert ist laut Medien wohl recht gering gewesen. Verbunden mit der Coronasoundkulisse im Stadion macht das dann gleich noch mehr "Spaß".
Allerdings habe ich heute morgen im Radio das Interview mit Jogi Löw gehört, dessen Unterhaltungswert war ziemlich hoch. Der gute hat jede seiner Aussagen durch Worte wie wahrscheinlich, irgendwie wieder negiert.
Allerdings habe ich heute morgen im Radio das Interview mit Jogi Löw gehört, dessen Unterhaltungswert war ziemlich hoch. Der gute hat jede seiner Aussagen durch Worte wie wahrscheinlich, irgendwie wieder negiert.
K
K-BV
Gast
Kevin Trapp hat i.Ü. sein erstes Länderspiel gewonnen. Hat zwar nicht viel zu Tun bekommen, aber die eine Parade war Klasse.Banger schrieb:Naja, ansonsten schlechte Chancenverwertung, hätte man höher gewinnen können.
BTW:
Wie angedeutet, hört Vadder Abraham im Winter auf und geht zurück in die Heimat zur Familie. Schade, dass er die Saison nicht zu Ende macht. Na ja, die Stürmer wirds freuen, wenn ihnen der Verteidiger im Rentenalter nicht davon läuft. Und Streich kann wieder gefahrlos am Seitenrand den Poller geben.
Magellan
Fleet Admiral
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- Apr. 2006
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Habs mir nicht angesehen aber ich denke da kann ja ausnahmsweise Jogi nix dafür - dass man die ganzen Stammspieler in so einem Freundschaftsspiel zwischen den ganzen anderen Spielen schonen muss war ja "alternativlos" und eine komplette B-C Elf hat noch nie überzeugend funktioniert.
Ich bezweifle nur den Wert eines solchen Spiels - wenn die N11 da einfach ein paar Tage in Ruhe trainieren könnte dann würde das vermutlich mehr bringen.
Interessanter wirds dann gegen die Ukraine, da steht man ja zumindest ein wenig unter medialem Druck Punkte zu holen - und Jogis ganze Spielordnung hängt sehr von Kimmich als 6er ab, wird also interessant wie er ohne ihn aufstellt.
Ich bezweifle nur den Wert eines solchen Spiels - wenn die N11 da einfach ein paar Tage in Ruhe trainieren könnte dann würde das vermutlich mehr bringen.
Interessanter wirds dann gegen die Ukraine, da steht man ja zumindest ein wenig unter medialem Druck Punkte zu holen - und Jogis ganze Spielordnung hängt sehr von Kimmich als 6er ab, wird also interessant wie er ohne ihn aufstellt.
Zuletzt bearbeitet:
HanneloreHorst
Rear Admiral
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Die Frage ist ja allgemein, was ist noch der Sinn hinter einer Nationalmannschaft.
Und das hat nichts damit zu tun, dass man nicht Stolz auf seine Wurzeln sein darf, nur ganz ehrlich?
So richtig Identitätsstiftend ist doch das Konstrukt Nationalelf nicht mehr.
Man definiert sich doch eigentlich weniger über sein Land, als über den Ort in den man aufgewachsen ist, den Job den man macht, die Hobbys die man hat, die Freunde usw.
Das Land kommt zur Identitätsstiftung so spät in dieser ganzen Liste.
Klar, ein Land gibt die Rahmenbedingungen für meinen Lebensstandard aber wirklich prägsam für meine persönliche Identität?
Was das mit der N11 und dem Spiel zu tun hat?
Die Jungs müssen gefühlt spielen und das, obwohl sie als B/C/D-Elf verschrien und schlecht gemacht werden.
Nach ein mal trainieren soll und muss alles funktionieren und am Ende, da soll natürlich trotz des wenigen Trainings ein Pokal raus kommen.
Die Vereine stehen für eine Philosophie und im besten Fall auch für eine Spielphilosophie, damit kann ich mich schon viel mehr identifizieren, der Vorteil für die Spieler?
Sie trainieren fast jeden Tag miteinander, lernen Automatismen und sich gegenseitig schätzen und selbst da gibt es Teams, die verlieren, wo nichts zusammen läuft und am Ende sportliche Abstiege drohen.
In diesem Konstrukt, in dem sich die N11 da befindet, finde ich, kann sie sportlich eigentlich gar nicht gute Leistungen abliefern, mit diesem Flickenteppich an Wettbewerben und Zusammenstellungen und dieses Konstrukt der N11 ist in meinen Augen heute auch überholt.
Eigentlich schon immer.
Denn auch im alten Rom, war am Ende wichtiger, aus welcher Region du kamst, als das du aus Rom kamst.
Am Ende zählen immernoch andere Dinge zur Identität als das Große Ganze, weil dann sind wir Europäer, Welltbürger, Milchstraßenbewohner.
Von daher ist es eh so eine Scheinaufregung weil wir als Volk immernoch Blut und Spiele sehen wollen, aber ob die N11 jetzt 1:0 gegen Tschechien gewinnt oder 0:5 verliert, am Ende ist es egal, fürs Gemüt, für die Seele, den Alltag und das Leben.
Während der Verein und Lokalverbundenheit viel mehr emotionalen Einfluß nehmen kann.
Die Bayern-Spieler z.B. sind wie oft beschrieben einfach Gierig, Spitzensportler, denen geht es nicht um den Stolz auf die Herkunft, die wollen gewinnen, die wollen Pokale, das würden sie auch für Lichtenstein machen.
Und das hat nichts damit zu tun, dass man nicht Stolz auf seine Wurzeln sein darf, nur ganz ehrlich?
So richtig Identitätsstiftend ist doch das Konstrukt Nationalelf nicht mehr.
Man definiert sich doch eigentlich weniger über sein Land, als über den Ort in den man aufgewachsen ist, den Job den man macht, die Hobbys die man hat, die Freunde usw.
Das Land kommt zur Identitätsstiftung so spät in dieser ganzen Liste.
Klar, ein Land gibt die Rahmenbedingungen für meinen Lebensstandard aber wirklich prägsam für meine persönliche Identität?
Was das mit der N11 und dem Spiel zu tun hat?
Die Jungs müssen gefühlt spielen und das, obwohl sie als B/C/D-Elf verschrien und schlecht gemacht werden.
Nach ein mal trainieren soll und muss alles funktionieren und am Ende, da soll natürlich trotz des wenigen Trainings ein Pokal raus kommen.
Die Vereine stehen für eine Philosophie und im besten Fall auch für eine Spielphilosophie, damit kann ich mich schon viel mehr identifizieren, der Vorteil für die Spieler?
Sie trainieren fast jeden Tag miteinander, lernen Automatismen und sich gegenseitig schätzen und selbst da gibt es Teams, die verlieren, wo nichts zusammen läuft und am Ende sportliche Abstiege drohen.
In diesem Konstrukt, in dem sich die N11 da befindet, finde ich, kann sie sportlich eigentlich gar nicht gute Leistungen abliefern, mit diesem Flickenteppich an Wettbewerben und Zusammenstellungen und dieses Konstrukt der N11 ist in meinen Augen heute auch überholt.
Eigentlich schon immer.
Denn auch im alten Rom, war am Ende wichtiger, aus welcher Region du kamst, als das du aus Rom kamst.
Am Ende zählen immernoch andere Dinge zur Identität als das Große Ganze, weil dann sind wir Europäer, Welltbürger, Milchstraßenbewohner.
Von daher ist es eh so eine Scheinaufregung weil wir als Volk immernoch Blut und Spiele sehen wollen, aber ob die N11 jetzt 1:0 gegen Tschechien gewinnt oder 0:5 verliert, am Ende ist es egal, fürs Gemüt, für die Seele, den Alltag und das Leben.
Während der Verein und Lokalverbundenheit viel mehr emotionalen Einfluß nehmen kann.
Die Bayern-Spieler z.B. sind wie oft beschrieben einfach Gierig, Spitzensportler, denen geht es nicht um den Stolz auf die Herkunft, die wollen gewinnen, die wollen Pokale, das würden sie auch für Lichtenstein machen.
Fleshed
Rear Admiral
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@HanneloreHorst
Abgesehen von der geschichtlichen Relevanz mit dem "Stolz" auf die Nationalmannschaft von Deutschland muss man auch einfach sagen das die Paarung aus Bierhoffs Marketingmaschine und einem Überangebot von Fussball einfach nicht gut tut, du kannst rund um die Uhr Fussball gucken, im Augenblick durch den Corona noch konzentrierter, der Markt ist einfach massiv übersättigt, schau dir doch an wie viele hier im Forum sagen das sie die Spiele nicht mehr gucken.
Ich schau es mir auch nur noch mit dem zweiten Auge an, 2018 hätte einfach die Zäsur sein müssen, jetzt wirkt es so als würde man einem sterbenden Patienten zugucken der mit allen Mitteln am Leben gehalten wird obwohl die Aussichten keinerlei Besserung versprechen und die Medikamente (Spieler) eigentlich viel bessere Einsatzmöglichkeiten hätten.
Wundert mich eh dass das noch keinerlei Beachtung findet das wenn Löw so weiter machen darf er irgendwann Spielern 2-3 Tuniere wegnimmt.
Gestern nach dem Spiel meinte der Experte auch wieder das Deutschland nur noch Europäisches Mittelmaß wäre.
Ein Trainer der mit potentiellen Spielern wie Neuer, Ter Stegen, Ginter, Hummels, Koch, Kimmich, Goretzka, Kroos, Brandt, Gündogan, Müller, Werner, Havertz, Neuhaus, Reus, Gnabry, Sane und noch viele die ich vergesse eine Europäische Mittelmaß Mannschaft formt der hat vll. auch nicht das Recht Bundestrainer zu sein.
Abgesehen von der geschichtlichen Relevanz mit dem "Stolz" auf die Nationalmannschaft von Deutschland muss man auch einfach sagen das die Paarung aus Bierhoffs Marketingmaschine und einem Überangebot von Fussball einfach nicht gut tut, du kannst rund um die Uhr Fussball gucken, im Augenblick durch den Corona noch konzentrierter, der Markt ist einfach massiv übersättigt, schau dir doch an wie viele hier im Forum sagen das sie die Spiele nicht mehr gucken.
Ich schau es mir auch nur noch mit dem zweiten Auge an, 2018 hätte einfach die Zäsur sein müssen, jetzt wirkt es so als würde man einem sterbenden Patienten zugucken der mit allen Mitteln am Leben gehalten wird obwohl die Aussichten keinerlei Besserung versprechen und die Medikamente (Spieler) eigentlich viel bessere Einsatzmöglichkeiten hätten.
Wundert mich eh dass das noch keinerlei Beachtung findet das wenn Löw so weiter machen darf er irgendwann Spielern 2-3 Tuniere wegnimmt.
Gestern nach dem Spiel meinte der Experte auch wieder das Deutschland nur noch Europäisches Mittelmaß wäre.
Ein Trainer der mit potentiellen Spielern wie Neuer, Ter Stegen, Ginter, Hummels, Koch, Kimmich, Goretzka, Kroos, Brandt, Gündogan, Müller, Werner, Havertz, Neuhaus, Reus, Gnabry, Sane und noch viele die ich vergesse eine Europäische Mittelmaß Mannschaft formt der hat vll. auch nicht das Recht Bundestrainer zu sein.
MoinKffee
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Es ist schon ne interessante Stimmung gegenüber dem DFB. Man merkt es liegt einiges im Argen, struturell, sportlich und auch wenn sie für Dinge wie Spielplan, Corona nichts können, kriegen sie die Konsequenzen im Feedback zu spüren. Die Kritik wird da schon an der richtigen Adresse sein, denken sich viele. Ich will dem nicht widersprechen.
Ich hab nur Ausschnitte aus der PK vorm Spiel gehört aber ich fand Löws Plädoyer für Belastungssteuerung extrem überheblich. Vorallem vor dem Hintergrund -unabhängig von Löws Verantwortung- eines DFB-Freundschaftsspiels. Er hätte wenigstens die Eier haben können, sich zielgerichteter, deutlicher über diese Terminansetzung zu äußern. Als Flick, Rose, Favré (=Trainer mit 3fach-Belastung) usw. würde ich mich ein Stück verarscht vorkommen. Wäre nicht Rummenigge, könnte der DFB Arroganzmeister im deutschen Fußball werden. 😜
Was ich aber auch nicht verstehe ist, dass eigentlich jedem Fan bereits im Sommer hätte klar sein müssen, welche sportliche Relevanz, Sinnhaftigkeit, Qualität diese N11 Termine unter Coronabedingungen haben würden. Ganz ehrlich, wer sich aktuell das Gegurke unter größter Wettbewerbsverzerrung selber gibt, um danach sich darüber aufzuregen, klagt auch über Husten mit Kippe im Mund. Worüber man sich noch am ehesten aufregen sollte ist, dass die Pandemie, Löw die perfekte Ausrede dafür gibt seit der vorkorksten WM keine sportliche Idee zu haben. ;-)
Ich hab nur Ausschnitte aus der PK vorm Spiel gehört aber ich fand Löws Plädoyer für Belastungssteuerung extrem überheblich. Vorallem vor dem Hintergrund -unabhängig von Löws Verantwortung- eines DFB-Freundschaftsspiels. Er hätte wenigstens die Eier haben können, sich zielgerichteter, deutlicher über diese Terminansetzung zu äußern. Als Flick, Rose, Favré (=Trainer mit 3fach-Belastung) usw. würde ich mich ein Stück verarscht vorkommen. Wäre nicht Rummenigge, könnte der DFB Arroganzmeister im deutschen Fußball werden. 😜
Was ich aber auch nicht verstehe ist, dass eigentlich jedem Fan bereits im Sommer hätte klar sein müssen, welche sportliche Relevanz, Sinnhaftigkeit, Qualität diese N11 Termine unter Coronabedingungen haben würden. Ganz ehrlich, wer sich aktuell das Gegurke unter größter Wettbewerbsverzerrung selber gibt, um danach sich darüber aufzuregen, klagt auch über Husten mit Kippe im Mund. Worüber man sich noch am ehesten aufregen sollte ist, dass die Pandemie, Löw die perfekte Ausrede dafür gibt seit der vorkorksten WM keine sportliche Idee zu haben. ;-)
getexact
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Man kann aktuell, zumindest ich persönlich gar nicht sagen, woran es nun genau liegt, dass die Nati, aber auch allgemein der Fußball an Wichtigkeit im Leben verliert.
Bei der Nati ist es die Summe von vielen Dingen, die mich mittlerweile dann einfach sehr desinteressiert zurücklassen.
Die Skandale des DFB, WM 06 im eigenen Land, die „Bosse“ da oben, die sich verhalten wie alte Mafiabosse. Löw, der seit Jahren dabei ist und einfach auch nichts spannendes und neues versprüht und Entscheidungen trifft, die man auch einfach nicht mehr verstehen will. Dafür ist mir meine Zeit zu kostbar geworden.
Man wird eben auch älter und die Perspektiven ändern sich.
Was aber so der Hauptgrund für das größere Desinteresse am Fußball im Allgemeinen und dann auch an der Nati, ist, dass man sich mit Spielern und dem Kontrukt dahinter nicht mehr identifizieren kann.
Ich bin 1986 geboren und ich hab mich in den BVB in den 90er verliebt. Lebe und komme aus Dortmund.
Und allein die Bundesliga hat sooo viel tolle und spannende Momente hervorgebracht. Die Spieler bleiben unvergessen. Die Storys bleiben unvergessen, aber auch der Wehmut, dass das alles nie mehr so sein wird.
Damals Schalke in letzter Minute doch kein Meister mehr. Leverkusen gegen Unterhaching am letzten Spieltag gescheitert.
Dortmund 2002 am letzten Spieltag die Meisterschaft gewonnen. Dann Kam Klopp. Das war Freude und Spannung Pur. Die vielen kleinen Geschichten und Skandale mit Daum und Hoeneß, Klinsman und Trapatoni. Effenberg und Co.
Die Schalchten zwischen Dortmund und Bayern. Bremen war toll. Leverkusen im CL Finale gegen Madrid.
Und seit 8 Jahren ist Schluss damit. Bayern dominiert. Es wird immer langweiliger. Es gibt nur noch wenige Geschichten, die geschrieben werden. Es kommt nichts neues an Geschichten hinzu.
Diesen Unfrieden merkt man jedes mal, auch hier im Forum. Da wird über Favre geschimpft, über die Spieler, das Konzept der Führung...aber all das sind nur Themen, die von der großen Langeweile ablenken sollen, weil es sonst einfach nichts mehr gibt.
Und die Nati hat in Russland ihre Identifikation und ihr Gesicht leider auch komplett verloren.
Mir war Fußball noch nie so egal wie heute, weil es nur noch um Geld geht, um Titel, um Millionen. aber eben nicht mehr um die Geschichten, die geschrieben werden. Den Kampf in der Liga. Die Sensationen. Die Skandale.
All das hat für mich Bundesliga ausgemacht und ich habe es geliebt damals das Radio um 15:30 Uhr anzumachen und mitzufiebern. Den Teletext ständig zu aktualisieren, weil man sich kein Premiere leisten konnte Und Spiele nicht übertragen wurden.
Das waren Zeiten. Spannender und schöner werden sie niemals mehr werden und ich bin froh, dass ich das alles erleben durfte. Aber das wird so niemals mehr sein.
Bei der Nati ist es die Summe von vielen Dingen, die mich mittlerweile dann einfach sehr desinteressiert zurücklassen.
Die Skandale des DFB, WM 06 im eigenen Land, die „Bosse“ da oben, die sich verhalten wie alte Mafiabosse. Löw, der seit Jahren dabei ist und einfach auch nichts spannendes und neues versprüht und Entscheidungen trifft, die man auch einfach nicht mehr verstehen will. Dafür ist mir meine Zeit zu kostbar geworden.
Man wird eben auch älter und die Perspektiven ändern sich.
Was aber so der Hauptgrund für das größere Desinteresse am Fußball im Allgemeinen und dann auch an der Nati, ist, dass man sich mit Spielern und dem Kontrukt dahinter nicht mehr identifizieren kann.
Ich bin 1986 geboren und ich hab mich in den BVB in den 90er verliebt. Lebe und komme aus Dortmund.
Und allein die Bundesliga hat sooo viel tolle und spannende Momente hervorgebracht. Die Spieler bleiben unvergessen. Die Storys bleiben unvergessen, aber auch der Wehmut, dass das alles nie mehr so sein wird.
Damals Schalke in letzter Minute doch kein Meister mehr. Leverkusen gegen Unterhaching am letzten Spieltag gescheitert.
Dortmund 2002 am letzten Spieltag die Meisterschaft gewonnen. Dann Kam Klopp. Das war Freude und Spannung Pur. Die vielen kleinen Geschichten und Skandale mit Daum und Hoeneß, Klinsman und Trapatoni. Effenberg und Co.
Die Schalchten zwischen Dortmund und Bayern. Bremen war toll. Leverkusen im CL Finale gegen Madrid.
Und seit 8 Jahren ist Schluss damit. Bayern dominiert. Es wird immer langweiliger. Es gibt nur noch wenige Geschichten, die geschrieben werden. Es kommt nichts neues an Geschichten hinzu.
Diesen Unfrieden merkt man jedes mal, auch hier im Forum. Da wird über Favre geschimpft, über die Spieler, das Konzept der Führung...aber all das sind nur Themen, die von der großen Langeweile ablenken sollen, weil es sonst einfach nichts mehr gibt.
Und die Nati hat in Russland ihre Identifikation und ihr Gesicht leider auch komplett verloren.
Mir war Fußball noch nie so egal wie heute, weil es nur noch um Geld geht, um Titel, um Millionen. aber eben nicht mehr um die Geschichten, die geschrieben werden. Den Kampf in der Liga. Die Sensationen. Die Skandale.
All das hat für mich Bundesliga ausgemacht und ich habe es geliebt damals das Radio um 15:30 Uhr anzumachen und mitzufiebern. Den Teletext ständig zu aktualisieren, weil man sich kein Premiere leisten konnte Und Spiele nicht übertragen wurden.
Das waren Zeiten. Spannender und schöner werden sie niemals mehr werden und ich bin froh, dass ich das alles erleben durfte. Aber das wird so niemals mehr sein.
@getexact
Sehe ich genauso, wenn gleich ich zugeben muss, dass man rückblickend natürlich auch vieles verklärt, da man sich halt meistens nur an die schönen Dinge erinnert und nicht an die belanglosen.
Für mich persönlich das größte k.o. Kriterium sind zur Zeit aber die Geisterspiele. Auch wenn die Spiele rein spielerisch betrachtet noch so gut sein können, wenn ich keine Fangesänge höre (und damit meine ich nicht die aus der Sky-Konserve), dann hat das für mich reinen Trainingsspielcharakter und ich schalte nicht ein. Von daher habe ich mir seit Beginn der Geisterspiele auch fast keines mehr angeschaut oder nach kurzer Zeit wieder weggeschaltet, weil mir hier einfach etwas fehlt. Ich empfand es auch dann als Wohltat, als kurzzeitig wieder in einigen Stadien ein paar Fans zu hören waren.
Sehe ich genauso, wenn gleich ich zugeben muss, dass man rückblickend natürlich auch vieles verklärt, da man sich halt meistens nur an die schönen Dinge erinnert und nicht an die belanglosen.
Für mich persönlich das größte k.o. Kriterium sind zur Zeit aber die Geisterspiele. Auch wenn die Spiele rein spielerisch betrachtet noch so gut sein können, wenn ich keine Fangesänge höre (und damit meine ich nicht die aus der Sky-Konserve), dann hat das für mich reinen Trainingsspielcharakter und ich schalte nicht ein. Von daher habe ich mir seit Beginn der Geisterspiele auch fast keines mehr angeschaut oder nach kurzer Zeit wieder weggeschaltet, weil mir hier einfach etwas fehlt. Ich empfand es auch dann als Wohltat, als kurzzeitig wieder in einigen Stadien ein paar Fans zu hören waren.
K
K-BV
Gast
Leute, hört endlich auf dem Löw oder dem DFB die Schuld für diese Terminhatz in die Schuhe zu schieben. Diese Spiele sind von der UEFA vorgeschrieben. Wenn der Verband sie nicht selbst vereinbart, wird er von der UEFA zwangsbeglückt.
Von daher ist es das einzig sinnvolle, eine B-11 auf den Platz zu schicken und die A-11 zu schonen. Das da nix gescheites bei rum kommt ist klar. Trotzdem hätte ich das Geschrei hier hören mögen, hätten sie tatsächlich 0:5 verloren. Von wegen egal. Da wären hier aber einige zur Höchstform aufgelaufen, trotz vermeintlichem Desinteresse
Was aktuell passiert, ist immer noch Folge der ausgefallenen EM, da man sich quasi im Niemandsland befindet. Das Resultat fehlt und die Perspektive daraus, fällige Entscheidungen konnten nicht getroffen werden, es gibt keinen ernstzunehmenden Wettbewerb, alles in der Schwebe. Dazu Corona und die mangelnde Rücksichtnahme seitens der Verbände und der Vereine. Die Turniere und ihre Qualis sind das, was die NM interessant machen. Für "uns Deutsche" meist erfolgreich. Seit November 19, das ganze Jahr 2020, bis in den März 21 hat aber keines dieser Spiele mehr statt gefunden. Nur schaler Ersatz. Das ist es was fehlt und sorgt für eine eher trübe NM-Stimmung.
Bei der EM hätten aber trotzdem alle gebannt vor der Glotze gehockt, und nächstes Jahr und das Jahr darauf mit Weihnachts WM wird es genau so sein. Dieses Faible kann man i.d.R. nicht einfach so abschalten.
Von daher ist es das einzig sinnvolle, eine B-11 auf den Platz zu schicken und die A-11 zu schonen. Das da nix gescheites bei rum kommt ist klar. Trotzdem hätte ich das Geschrei hier hören mögen, hätten sie tatsächlich 0:5 verloren. Von wegen egal. Da wären hier aber einige zur Höchstform aufgelaufen, trotz vermeintlichem Desinteresse
Was aktuell passiert, ist immer noch Folge der ausgefallenen EM, da man sich quasi im Niemandsland befindet. Das Resultat fehlt und die Perspektive daraus, fällige Entscheidungen konnten nicht getroffen werden, es gibt keinen ernstzunehmenden Wettbewerb, alles in der Schwebe. Dazu Corona und die mangelnde Rücksichtnahme seitens der Verbände und der Vereine. Die Turniere und ihre Qualis sind das, was die NM interessant machen. Für "uns Deutsche" meist erfolgreich. Seit November 19, das ganze Jahr 2020, bis in den März 21 hat aber keines dieser Spiele mehr statt gefunden. Nur schaler Ersatz. Das ist es was fehlt und sorgt für eine eher trübe NM-Stimmung.
Bei der EM hätten aber trotzdem alle gebannt vor der Glotze gehockt, und nächstes Jahr und das Jahr darauf mit Weihnachts WM wird es genau so sein. Dieses Faible kann man i.d.R. nicht einfach so abschalten.
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K-BV
Gast
Der Ort an dem man aufgewachsen ist, ist aber nun mal Teil des Lands/Staats und wird von diesem bestimmt. Kulturell,sprachlich und politisch. Von daher, klares ja, es bestimmt einen großen Teil deines Denkens.HanneloreHorst schrieb:So richtig Identitätsstiftend ist doch das Konstrukt Nationalelf nicht mehr.
Man definiert sich doch eigentlich weniger über sein Land, als über den Ort in den man aufgewachsen ist, den Job den man macht, die Hobbys die man hat, die Freunde usw.
Das Land kommt zur Identitätsstiftung so spät in dieser ganzen Liste.
Klar, ein Land gibt die Rahmenbedingungen für meinen Lebensstandard aber wirklich prägsam für meine persönliche Identität?
Der Job dient aber nun wirklich nur partiell identifikationsstiftend. Ich glaube kaum, dass der Packer bei Amazon, der Fahrer einer Spedition, die Verkäuferin beim Metzger oder der Moderator bei CB dies in einem Kontext sieht.
Freunde und Familie, klar, aber auch nur, wenn du (eine) gute hast.
Kann ich nicht nachvollziehen! Wofür soll der BVB stehen? Das alte Malocherimage der Pottvereine ist längst passé. Was also soll ihn von anderen unterscheiden? Das ist imho völlig austauschbar und daher größtenteils über die Herkunft bestimmt. Die Eintracht(s) trägt/tragen ja wenigstens noch was sinnstiftendes im Namen, hat aber letztlich keine Bedeutung mehr. Für welche Philosophie RB steht, hinterfrage ich besser nicht. Auch hier gehts nur über den Standort. Der FCB trägt ihn geschickterweise überregional im Namen. Ein genialer Schachzug und tatsächlich indentifikationsstiftend, nur dass seinerzeit vermutlich kaum einer das im Hinterkopf hatte. Die 60er fluchen heute noch!HanneloreHorst schrieb:Die Vereine stehen für eine Philosophie und im besten Fall auch für eine Spielphilosophie, damit kann ich mich schon viel mehr identifizieren,
Korruption im Fussball ist ungefähr so alt wie die Sportart selbst. Warum ich das nun ausgerechnet an der WM 2006 fest machen soll erschliesst sich mir nicht. Immerhin arbeiten wir es auf, und auch das ist "typisch Deutsch". Andere sind stolz auf die Ergebnisse ihrer Korruption.getexact schrieb:Die Skandale des DFB, WM 06 im eigenen Land, die „Bosse“ da oben, die sich verhalten wie alte Mafiabosse.
Ist aber andererseits ein Zeichen für großes Interesse. Tot ist etwas erst, wenn nicht mehr drüber geredet und gestritten wird.getexact schrieb:Diesen Unfrieden merkt man jedes mal, auch hier im Forum. Da wird über Favre geschimpft, über die Spieler, das Konzept der Führung...aber all das sind nur Themen, die von der großen Langeweile ablenken sollen, weil es sonst einfach nichts mehr gibt.
Wegen einem Negativerlebnis.....!? Also bitte! Was hat ein solches Ereignis mit Gesichtsverlust und Identifikation zu tun? Da hätte ich 2004 auch hinschmeißen müssen (Der Spiegel titelte damals "Die Entdeckung der Mittelmässigkeit" und das klingt wie heute). Ich hab nicht im Traum dran gedacht. 2 Jahre später war "Sommermärchen" und man wusste wieder, warum man sich das antut.getexact schrieb:Und die Nati hat in Russland ihre Identifikation und ihr Gesicht leider auch komplett verloren.
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HanneloreHorst
Rear Admiral
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Unser soziales Umfeld, unsere Erziehung, unsere Freunde, diese viel kleineren Kreise bestimmen unsere Entwicklung unserer Charakter.K-BV schrieb:Der Ort an dem man aufgewachsen ist, ist aber nun mal Teil des Lands/Staats und wird von diesem bestimmt. Kulturell,sprachlich und politisch. Von daher, klares ja, es bestimmt einen großen Teil deines Denkens.
Wir werden sozialisiert aber nicht vom Staat, dieser gibt Leitlinien aber unser direktes Umfeld hat viel mehr Auswirkungen.
Unsere Eltern, unsere Freunde, die Menschen die wir über Hobbys treffen, im Job usw.
Die Gespräche die wir hier haben.
Auch Sprache ist ja total regional, ich verstehe einen Schwaben nicht, genau so wenig einen Hessen oder Bayer.
Auch ich als Norddeutscher benutze Sprache anders.
Die Unterschiede sind fast so stark, als würde man mit einem Österreicher oder Eidgenossen quatschen.
Auch der soziale Druck einer Gemeinschaft übt z.B. sehr viel Einfluss auf unsere Handlungen aus, bewusst und unbewusst, die Diskussionen die wir führen, wir sind alle in Bubbles aber diese sind halt nicht Länder definiert, sondern viel kleinere soziale Biotope.
Diese Biotope sind auch entscheidend für unser politisches Verständnis, schönes Beispiel dafür sind sowohl sehr "Links" aber auch leider sehr "Rechts" geprägte Regionen, es gibt hier keinen Landeskonsenz, auch keine einheitliche Definition von "Recht und Ordnung", da muss man nur eine Diskussion zwischen Menschen zuhören, die sind nicht durch Deutschland als Staat geprägt, sondern durch ihr Umfeld.
Durch die Medien die sie konsumieren usw.
Der Staat verliert zunehmen seine identitätsstiftende Aspekte.
Man muss ja auch nicht mehr als 5-15 Jahre in den Krieg ziehen und sich dafür motivieren, da war Identifikation mit dem Staat noch viel wichtiger, als dies Gang und Gebe war.
Wenn du die Berufe nur alleine nach ihrer Ausübung beurteilst, magst du mitunter recht haben, wobei man vor allem auch Wochenmärkten Metzger , Gemüse und Käseverkäufer findet, die sich sehr mit ihrem Beruf identifizieren.K-BV schrieb:Der Job dient aber nun wirklich nur partiell identifikationsstiftend. Ich glaube kaum, dass der Packer bei Amazon, der Fahrer einer Spedition, die Verkäuferin beim Metzger oder der Moderator bei CB dies in einem Kontext sieht.
Freunde und Familie, klar, aber auch nur, wenn du (eine) gute hast.
Vor allem wird dir aber ein guter Metzger von der Massentierhaltung abraten und für gutes Fleisch plädieren, das heißt der Job stiftet ein Teil seiner Moral, seines Glaubens und damit seiner Identität.
Genau so beeinflusst Amazon seinen Packer, sich für faire Arbeitszeiten einzusetzen, weil er so geknechtet wird bei Amazon.
All das sind identitätsstiftende Situationen und Verhalten.
In dem Moment beeinflusst der Job die Leute viel mehr als der Staat, der sich ja für Markt und Wettbewerb einsetzt, das also missbiligt und trotzdem findet der Arbeiter das scheiße.
Auch Arbeitskollegen tragen durch Diskussionen, Freundschaften und sogar Feindschaften zur Identität bei.
Das schönste Beispiel ist natürlich, wenn man seinen Job liebt oder seine Stärken im Job nutzen kann und Freunde und Relevanz empfindet.
Für solche Menschen steht der Job immer über dem Staat als identitätsstiftend.
Identitätsstiftende Dinge beeinflussen unser Handeln und wenn man Menschen vergleicht, dann handeln wir auf der Welt alle nach ähnlichen Mustern, auch wenn die Metaphern anders aussehen und diese Muster sind oft nicht vom Staat beeinflusst.
Doch der BVB steht noch fürs Malochen, aber nicht mehr so krass, seit Klopp steht der BVB für Chancen, jungen Spielern Chancen zu geben und ein Sprungbrett nach oben zu sein, dabei attraktiven und aufregenden Fußball zu spielen.K-BV schrieb:Kann ich nicht nachvollziehen! Wofür soll der BVB stehen? Das alte Malocherimage der Pottvereine ist längst passé.
Genau deswegen wird Favre doch so stark kritisiert und deswegen reden hier viele über Emotionslosigkeit beim Zuschauen.
Die Fans suchen also aktiv nach dieser Identität im Verein und dass nicht weil sie Deutsche sind, oft nicht mal weil sie Dortmunder sind, sondern weil Identität und Identifikation mehr als ein Wort im Pass ist.
Man spürt sie, sie ist etwas emotionales.
Etwas was dir nicht aufgezwungen werden kann, etwas von innen heraus.
Aber auch etwas sozialisiertes.
Wer in einem Malocher Umfeld groß geworden ist und sein soziales Umfeld da hat, der wird tendenziell eher einen Malocher Verein unterstützen.
Und wie getexact sagte, als Malocher da träumst du, du träumst das dich harte Arbeit belohnt und an Wunder, das gibt es sowohl bei Nationalmannschaften als auch leider in unserer Liga nicht mehr, diese Wunder.
Magellan
Fleet Admiral
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Natürlich kann man sich mit einer deutschen N11 noch identifizieren, warum denn bitte nicht?
Projiziert doch nicht persönliches Desinteresse auf den Rest des Landes.
Natürlich leidet das Interesse unter schlechten Ergebnissen, der Jogi Dauerschleife, der DFB Außendarstellung usw aber das sind doch temporäre Faktoren und keine grundlegende Abkehr.
Für mich ist und bleibt eine WM das non plus ultra im Fußball.
Projiziert doch nicht persönliches Desinteresse auf den Rest des Landes.
Natürlich leidet das Interesse unter schlechten Ergebnissen, der Jogi Dauerschleife, der DFB Außendarstellung usw aber das sind doch temporäre Faktoren und keine grundlegende Abkehr.
Für mich ist und bleibt eine WM das non plus ultra im Fußball.
Das würde ich so nicht ganz unterschreiben.Magellan schrieb:Natürlich leidet das Interesse unter schlechten Ergebnissen, der Jogi Dauerschleife, der DFB Außendarstellung usw aber das sind doch temporäre Faktoren und keine grundlegende Abkehr.
Für mich ist und bleibt eine WM das non plus ultra im Fußball.
Das eine sind die aktuell eher mittelmäßigen Leistungen unserer Mannschaft, da liegt es in der Natur der Sache, dass da temporär das Interesse nachlässt. Sobald die Leistung/Ergebnis aber wieder stimmt dürfte das Interesse auch wieder nach oben gehen.
Das deutlich größere Problem sehe ich aber generell mehr bei FIFA/UEFA und teilweise DFB.
Ich kann mich eigentlich schon gar nicht mehr daran erinnern, wann das letzte mal da jemand an der Macht war der nicht in Korruption oder ähnliches verwickelt war/ist. Da käme mir nur der Name Lennart Johannson in den Sinn.
Ich merke bei mir und auch in meinem Freundeskreis deutlich ein sinkendes Interesse an Fußballgroßereignissen, speziell der WM. Das hat zum einen mit der immer weiteren Aufstockung der zugelassenen Mannschaften zu tun (mehr Geld, mehr Stimmen bei der nächsten Wahl) und zum anderen mit der Vergabe von Tunieren an Länder die nicht bekannt sind für ihre hohen Standards bezüglich Menschenrechte.
Von daher ist eine WM für mich aktuell auch nicht mehr das non plus ultra im Fußball, vom spielerischen Niveau war sie das sowieso noch nie, da lag das Niveau der EM meistens höher.
HanneloreHorst
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Wurde ja ausführlich beschrieben, welche Gründe es haben kann, das die Desinteresse steigt.Magellan schrieb:Natürlich kann man sich mit einer deutschen N11 noch identifizieren, warum denn bitte nicht?
Projiziert doch nicht persönliches Desinteresse auf den Rest des Landes.
Viele Gründe, von persönlichen, wie sportlichen.
Und natürlich gilt das nicht für jeden im Land, die aussage gilt aber in beide Richtungen, nicht jeder im Land identifiziert sich damit, nicht jeder im Land ist schon Identifikationsmüde.
Und vor allem, nicht jeder im Land interessiert sich für Fußball.
Was aber schon aufgefallen ist, ist, das es Gründe gibt, warum eine fehlende Identifikation mit einer Nationalmannschaft oder Fußball im Allgemeinen in den Hintergrund fällt.
Ob temporär, dauerhaft oder nicht, das ist leider etwas, was noch gar nicht absehbar ist.
Da Prognosen zu stellen ist schon sehr Glaskugel.
Und selbst wenn das alles hier nur persönliche Empfindungen sind, die man ja auch versucht argumentativ herzuleiten, selbst dann ist es doch okay, wenn wir mal drüber geredet haben, schadet ja niemanden. ;-)
MoinKffee
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Klar bei persönlichen Frust überträgt man schnell das eigene Empfinden auf alle anderen. Fakt ist aber auch, dass die Einschaltquoten zurück gehen und das Interesse an Stadionbesuchen vor Corona schon ein Problem war.Magellan schrieb:Projiziert doch nicht persönliches Desinteresse auf den Rest des Landes.
Schwache TV-Quote für DFB-Elf - gerade bei den Jüngeren //kicker.de
Der DFB und die Nationalmannschaft vertun derzeit ne riesen Möglichkeit neben dem durchkommezialisierten Vereinsfußball ein Gegenpol darzustellen und eine Art Insel zu bilden, in der Mann das Kulturgut Fußball nicht vergräbt, sondern auf die Fahnen hängt. Stattdessen macht man aus der Nationalmannschaft eine Maschine, Die Mannschaft und jagt sie von Pressetermin zu Marketingterminen, statt die Basis zu besuchen, Karten zu vergünstigen und die Nähe zu den Fans zu suchen. Man sterilsiert sich in hochqualitativen Fernsehspots, als Tolerant, gegen Gewalt, als Dank an die ganzen Freiwilligen aber unterschätzt wie durchschaubar das ist. Inwieweit man sich damit identifizieren kann, muss dann natürlich trotzdem jeder für sich selbst entscheiden.
Symphatisch wirken dann eher ehrliche Aussagen wie von Kimmich aktuell und ich war überrascht und dann wieder doch nicht, dass diese im Bayernpodcast gefallen sind. Wenn Spieler sich in der journalistischen Umgebung wohl fühlen, können sie freier sprechen, als wenn sie immer aus Selbstschutz auf das Repertoire einstudierter Sätze zurückgreifen müssen. Ich werde das aber Ecki Heuser nicht versuchen zu erklären.
Kann mal jemand was zu den gündogan Flanken aus dem nichts sagen ? Ich fand das hat man lange nicht gesehen..
pressingdruck der tschechen im Mittelfeld und aus dem nichts dann so ein langer ball präzise auf den rechten Flügel. Wenn der Flügelspieler das dann regelmäßig in einen Konter umwandelt, wie es (name vergessen) auch ab und zu hingekriegt hat - dann ist das doch mal wieder schöner fußball.
ich fand die haben das garnicht schlecht gemacht.
pressingdruck der tschechen im Mittelfeld und aus dem nichts dann so ein langer ball präzise auf den rechten Flügel. Wenn der Flügelspieler das dann regelmäßig in einen Konter umwandelt, wie es (name vergessen) auch ab und zu hingekriegt hat - dann ist das doch mal wieder schöner fußball.
ich fand die haben das garnicht schlecht gemacht.
K
K-BV
Gast
Keine Reaktion zu Boas vermeintlichem "Rausschmiss" hier....?
Naja, das ist ja in dem Sinne kein Rausschmiss, da keine Kündigung, sondern der Vertrag halt einfach ausläuft.
Ich war davon jetzt nicht groß überrascht, da er zwar unter Flick wieder regelmäßig und solide gespielt hat, aber die spielerischen Gründe wohl weniger ausschlaggebend sind.
Zum einen ist er jetzt auch nicht mehr der Jüngste und Bayern hat in der Defensive genug Alternativen, bzw. ist er wenn alle fit sind nicht erste Wahl, was dann wieder zu Unzufriedenheit führt und das Theater was es ja die letzten Jahre schon gab wieder von vorne losgeht.
Und dieses Theater ist in meinen Augen auch der Hauptgrund, es ist ja sowieso ein Wunder, dass er noch bei Bayern spielt. Nach der Aussage die Hoeneß damals nach der Saison 2018/19 gemacht hat, ist klar dass du dieses Zerwürfnis zwischen Spieler und Führungsriege nicht mehr kitten kannst.
Für alle, die sich nicht mehr daran erinnern
Ich war davon jetzt nicht groß überrascht, da er zwar unter Flick wieder regelmäßig und solide gespielt hat, aber die spielerischen Gründe wohl weniger ausschlaggebend sind.
Zum einen ist er jetzt auch nicht mehr der Jüngste und Bayern hat in der Defensive genug Alternativen, bzw. ist er wenn alle fit sind nicht erste Wahl, was dann wieder zu Unzufriedenheit führt und das Theater was es ja die letzten Jahre schon gab wieder von vorne losgeht.
Und dieses Theater ist in meinen Augen auch der Hauptgrund, es ist ja sowieso ein Wunder, dass er noch bei Bayern spielt. Nach der Aussage die Hoeneß damals nach der Saison 2018/19 gemacht hat, ist klar dass du dieses Zerwürfnis zwischen Spieler und Führungsriege nicht mehr kitten kannst.
Für alle, die sich nicht mehr daran erinnern
Falls Alaba aber doch auch geht, wonach es gerade ja aussieht, werden die Alternativen auch weniger. Oder man lässt Boateng dann halt gehen, um bei Alaba doch nochmal etwas mehr Spielraum zu haben.
Wenn Alaba und Boateng gehen, braucht man meiner Meinung nach noch einen #1 IV. Okay, vielleicht ist was dran, dass man Upamecano holt.
Aber dauerhaft plant man sicher nicht mit Pavard/Hernandez als IV.
Wenn Alaba und Boateng gehen, braucht man meiner Meinung nach noch einen #1 IV. Okay, vielleicht ist was dran, dass man Upamecano holt.
Aber dauerhaft plant man sicher nicht mit Pavard/Hernandez als IV.
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