@Fleshed
Nur ist es nicht alleine Favres Verantwortung, die Spieler auf Linie zu bringen, auch Transfers gehen vor allem von Aki und Susi aus.
Natürlich ist er nicht schuldlos und ich bin fast froh, dass er jetzt Argumente liefert, das man einen anderen ans Ruder lassen muss, so sehr ich ihn menschlich mag, wirklich ein Fußball-Philosoph aber keiner, der zu Dortmund passt.
Zudem, wie du sagst, Aki und Susi lieben es über Sachen zu reden, die nichts mit dem Fußball zu tun haben, sie lieben es, vor allem Aki, sich selbst darzustellen und ihren Narzissmus raus zu lassen.
Bei Ihnen spürt man immer seltener, das der Verein an erster Stelle steht, wir brauchen eine Rückbesinnung auf die Werte des Fußballs wie Teamgeist, Kampf, Leidenschaft, Lust und Freude.
Man sieht, für das gesamte Team ist es Arbeit, harte Arbeit, so wie man sie manchmal hat, wenn man in so ein Loch fällt, weil sich zu wenig im Job ändert, zu wenig Perspektiven bieten, zu viel falsche Entscheidungen fürs Unternehmen getroffen werden.
Ich würde mich vor allem freuen, wenn wir endlich wieder erst mal die fußballerischen Tugenden sehen, wenn alle Freude an diesem Job zeigen und nicht nur die Anstrengung sichtbar wird,
Vielleicht packen wir’s, ich unterstütze sie weiterhin, versuche an sie zu glauben, irgendwie, irgendwas in mir drin.
Nur die Zweifel sind allgegenwärtig und diese Saison wird einfach schwächer als die Spielzeiten davor, wenn nicht ein plötzlicher und konstanter Sinneswandel alle im Verein erreichen und das nötige Glück dazu kommt.
Aber, wenn Favre kommt mit „ich bin immer mit einem Punkt okay“, dann ist er auch ganz klar kein Trainer für einen Titelkandidat, nur, wie beschrieben, er hat weder qualitativ das Material noch haben die Spieler die Form oder Fitness für eine forderndere und aggressivere Sichtweise.
Wahrscheinlich ist er der größte Realist, mit dem Kader und der Form der Spieler, da ist nicht mehr drin als Unentschieden gegen Eintracht, Niederlagen gegen Bayern, Köln und Augsburg und allen Punktverlusten die noch kommen.