Fußball-Stammtisch 2025/2026 (1. Beitrag beachten)

Ich frage mich ernsthaft was diese Vorbildfunktion Diskussion bringen soll.
Geht völlig an der Realität vorbei.
Der Nachwuchs hat sich schon immer einen feuchten Kehricht für die Moralvorstellungen der jeweiligen Erwachsenen Generation oder Eltern/Großeltern Generation interessiert und sein eigenes Ding durchgezogen.
Ob ein Rüdiger als Vorbild taugt ist völlig irrelevant. Die Entscheidung sich einen von PR Beratern weichgespülten Musiala oder Wirtz als Vorbild zu nehmen oder eben den Gegenentwurf mit Bad Boy Rüdiger hängt genauso von der Persönlichkeit der Kids ab ob sie es lieber mit durchgestylten Teenie Pop Stars oder abgefuckten Gangster Rappern halten.
Ob die Elterngeneration bei letzteren den Untergang des Abendlandes aufziehen sieht ist dabei allenfalls ein Grund die Lautstärke noch etwas zu erhöhen.
Rüdiger kann dabei durchaus zum Vorbild werden weil er einerseits eben den unbeugsamen Fighter mit allem was erlaubt und nicht erlaubt ist gibt oder andererseits auf Grund seiner Sozialisation für Kids aus einem ähnlichen problematischen Umfeld wie eben Neukölln in Berlin (wo Rüdiger hekommt) oder beides.

Ob unsereins das gefällt oder nicht ist ihnen dabei im besten Fall völlig wurscht! Und die vorherige, gegenwärtige oder künftige Generation wird daran nichts ändern!
 
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FrankenDoM schrieb:
Wenn ich Cherki zuschaue blutet mir das Herz. Der war mit Dortmund einig und Sahin wollte ihn nicht.


Der wäre doch nach einer Saison auch wieder weg gewesen, man hätte aber ein schönes Plus an €s gemacht.
 
@PES_God
Na und? Bei Haaland war auch vorher klar, dass er nicht lange da ist und bei Sancho, Bellingham und jedem Talent bei dem es so läuft wie man es sich wünscht...
 
@Banger Fortuna in der Dritten wäre schon echt krass, aber jetzt auch nichts Ungewöhnliches nach verpassten Aufstiegen. Gibt genügend Beispiele von Vereinen, die knapp am Aufstieg gescheitert sind und dann 2-3 Jahre später weiter runtergingen. Für die Liga sicherlich ein Gewinn. Auch wenn mit Onsa und evtl. Exxen, MSV, Hansa, Cottbus und Aue attraktive Vereine die Liga verlassen. So kommen von oben ebenso attraktive herunter.
Finanziell wir Fortuna sicherlich die halbe Liga in die Tasche stecken und den ein oder anderen Leistungsträge den aktuellen Drittligisten Wegkaufen.
 
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FrankenDoM schrieb:
@PES_God
Na und? Bei Haaland war auch vorher klar, dass er nicht lange da ist und bei Sancho, Bellingham und jedem Talent bei dem es so läuft wie man es sich wünscht...
Genau das ist das größte Problem beim BVB und unterscheidet ihn massiv von Bayern.
Man verkauft die Talente für teuer Geld, um schnell Kasse zu machen, und was hat der BVB davon? Schaut jedes Jahr zu, wie Bayern die Schale hochhält. Bayern versucht, Spieler zu halten, um die Titel zu gewinnen. Das bringt auf Dauer Wachstum und Geld.
Bayern stand mal vor der Insolvenz, heute ist es ein Weltklub. Warum ist der BVB kein Weltklub oder Leverkusen oder Schalke usw.? Alles alte Traditionsvereine. Ja, die erste Bundesliga ist langweilig. Das Problem ist aber nicht Bayern, das Problem sind alle anderen Vereine.
Bayern wird gefühlt von Jahr zu Jahr größer und macht immer mehr Umsatz im Jahr. Erfolg macht sexy, sagt man.
Nicht falsch verstehen. Das ist kein Bash auf den BVB oder einen anderen Verein, aber irgendwas machen diese Vereine massiv falsch.
Die Hoffnung lag ja wenigstens noch beim BVB, dass die Parole den Bayern bietet, aber die kriegen halt seit Klopps Abgang nicht wirklich was gebacken. Es ist ein starkes Auf und Ab und die letzten Jahre sind besonders schlimm.
 
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Replay86 schrieb:
Man verkauft die Talente für teuer Geld, um schnell Kasse zu machen, und was hat der BVB davon? Schaut jedes Jahr zu, wie Bayern die Schale hochhält. Bayern versucht, Spieler zu halten, um die Titel zu gewinnen. Das bringt auf Dauer Wachstum und Geld.
Du kannst aber halt nicht mal eben auf das Halten von Weltklassespielern switchen. Du kannst zu Haaland sagen "AK gibts nicht" dann wechselt der halt nicht zum BVB sondern zu Leverkusen, du kannst zu Schlotti sagen "wir verlängern nur ohne AK" dann lässt der halt auslaufen, du kannst bei jedem Spieler sagen "du hast Vertrag, wir verkaufen nicht" dann verlierst du sie halt ablösefrei und die ganzen Toptalente die möglichst schnell nach ganz oben wollen kommen erst gar nicht mehr...

Ohne externen Investor, der Jahrzehnte Unsummen reinpumpen kann ist es extrem schwer diese Lücke zu schließen, gibt es überhaupt einen Club der nicht schon in den 70er/80er Jahren sehr erfolgreich war und dann noch aus eigener Kraft in diese Riege der ständigen CL Titelkandidaten aufgestiegen ist?
 
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4Helden schrieb:
Fortuna in der Dritten wäre schon echt krass, aber jetzt auch nichts Ungewöhnliches nach verpassten Aufstiegen.

Ihr könnt ja aufgrund der Nähe mit 10.000 kommen, Duisburg ebenfalls.

4Helden schrieb:
Gibt genügend Beispiele von Vereinen, die knapp am Aufstieg gescheitert sind und dann 2-3 Jahre später weiter runtergingen.

Aktuell auch Saarbrücken. Letzte Saison 3. und jetzt Abstiegskampf. Naja, bei uns verfällt man dann hoffentlich nicht in blinden Aktionismus. Hätten die doch mal den Rüdiger Ziehl behalten, war wohl doch nicht die große Sch..... unter dem.

Wenn wir scheitern, wonach es derzeit aussieht, muss nun definitiv der letzte Entwicklungsschritt von den Funktionären kommen und auch Amir muss handeln. Wie ich bereits mehrfach auf verschiedenen Seiten schrieb: Holten eintüten, versuchen, Schroers oder ähnliche Leute zu holen, Mentalitätsspieler. Wenn solche Gammelauftritte wie gegen Schweinfurt und Viktoria (1. Halbzwit) drohen aufzutreten, muss jemand mit der Faust auf den Tisch hauen.

4Helden schrieb:
Auch wenn mit Onsa und evtl. Exxen, MSV, Hansa, Cottbus und Aue attraktive Vereine die Liga verlassen.

Auf Osna und die, die man [zensiert] und vergessen will (;)), kann man sich fast schon festlegen, dass die direkt hochgehen. Platz 3 an Duisburg oder eher noch Cottbus. Für uns sehe ich schlechte Chancen. Wir wären stand jetzt drauf angewiesen, dass Cottbus und Duisburg eins verlieren und 3 gewinnen oder 2 gewinnen und 2 Unentschieden holen, während wir 4 Spiele gewinnen müssen. Da sehe ich weiterhin die Crux. RWE dürfte auch nur 2 gewinnen und 2 Spiele Unentschieden holen. Ich rechne nicht unbedingt damit, dass wir in Aachen gewinnen. Würde bedeuten, dass Cottbus und Duisburg je 2 verlieren müssten usw.

Tendenziell sehe ich uns derzeit am Ende auf Platz 4-5 (abhängig, ob Aachen gegen Duisburg gewinnt) und Aachen auf 6-7.

Ich hätte aber auch nichts dagegen, wenn gegen Duisburg neben dem Sieg in der NSPZ Schroers und Gindorf sich rote Karten fangen. :-*
Ergänzung ()

4Helden schrieb:
Finanziell wir Fortuna sicherlich die halbe Liga in die Tasche stecken und den ein oder anderen Leistungsträge den aktuellen Drittligisten Wegkaufen.

Amir bleibt standhaft. Hansa wird finanziell auch oben dabei sein. Bei Düsseldorf rechne ich durch einen Umbruch mit einem schlechten Saisonstart, weshalb es auch gut wäre, wenn wir sie früh bekommen.

Übrigens, heute kam mein Aachen-Ticket an und heute kam auch die Meldung, dass bisher 5000 Dauerkarten verlängert sind. Das wird auf ca. 3 Monate verteilt, auch damit die Ticketabteilung weniger knüppeln muss, weil gleichmäßig verteilt. Bin gespannt, ob die 14.000 im Public wieder weggehen. Attraktive Gegner sind schon ein Anreiz, Düsseldorf, Münster, Bielefeld/Braunschweig und Lok/Jena sind mehr ein Anreiz als Unterhaching (<- Mittelfinger) oder Zweitmannschaften.
 
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FrankenDoM schrieb:
Fürth ist dieses Jahr so dermaßen schwach und trotzdem waren sie am Sonntag sowas von klar besser und das gegen 12 Mann. Wieder mal eine bodenlose Schiedsricher/VAR Leistung.
Schlechte Nachricht!
Die Eintracht besitzt wohl eine RKO bei Futkeu und plant diese zu ziehen. Aber nur um ihn dann gleich weiter zu verkaufen. Kenne die Finanzen von Fürth zwar nicht, aber ob sie sich das dann leisten könnten halte ich für fraglich.Die Option soll bei 1,3 Mio liegen, bei TM ist er aktuell mit 5 Mio gelistet, Krösche wird dann vermutlich etwas mehr planen.

Nicht schön aber so ist halt das Geschäft!
 
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@FrankenDoM .

In einen Punkt gebe ich Dir absolut recht: Juristisch gibt es natürlich einen Unterschied zwischen Versuch und Vollendung, und das spiegelt sich meist auch im Strafmaß wider. Aber im Sport – und gerade beim DFB – greift noch eine andere Ebene: Die Intention. Ein versuchter Schlag oder Tritt wird im Fußball regeltechnisch genauso mit Rot geahndet wie ein Treffer, weil die Absicht, die sportliche Fairness zu verlassen, bereits den Regelbruch darstellt. Wer wirft oder tritt, nimmt die Verletzung in Kauf – das Glück, nicht getroffen zu haben, heilt IMO nicht den Vorsatz.

Was die Doppelmoral angeht: Nur weil Legenden wie Beckenbauer oder Matthäus früher auch ihre Fehltritte hatten, macht es die Sache heute nicht besser. Unrecht wird nicht zu Recht, nur weil es eine Historie davon gibt. Wenn wir Fehlverhalten heute mit den Fehlern von vor 30 Jahren legitimieren, entwickeln wir uns sportlich und menschlich nicht weiter, sondern zementieren einen Abwärtstrend.

Es geht mir nicht darum, Rüdiger härter zu bestrafen als andere, sondern darum, dass wir auf diesem Niveau – als Nationalspieler – einen Standard definieren müssen, der über er hat ja zum Glück nicht getroffen hinausgeht.

Souveränität zeigt sich für mich gerade dann, wenn man den Bad Boy markiert, ohne die Grenze zur körperlichen Gefährdung zu überschreiten.

@@mo : Dass die Jugend sich ihre Idole oft jenseits der Moralvorstellungen der Eltern sucht, ist ein valider Punkt – das war schon immer so. Aber hier geht es nicht um den persönlichen Geschmack von Kids zwischen Popstar oder Bad Boy, sondern um das Selbstverständnis einer Institution wie der Nationalmannschaft. Ein Verband muss Werte definieren, völlig egal, ob die Zielgruppe das gerade cool findet oder nicht. Wenn körperliche Übergriffe als Mentalität durchgewunken werden, verliert der Sport seine Basis.

Und mal ganz grundsätzlich: Ob eine Diskussion über die Vorbildfunktion etwas bringt oder irrelevant ist, liegt immer im Auge des Betrachters. Solange wir uns hier an die Forenregeln halten, hat jeder das Recht, genau diese moralischen Maßstäbe zu diskutieren. Ein Forum lebt vom Austausch über Werte – auch wenn manche die Realität lieber nur pragmatisch oder nüchtern betrachten wollen.

Aber wir können die Causa Rüdiger gerne beenden. Für mich ist Antonio Rüdiger kein Vorbild für Kinder und Jugendliche und ich wäre froh, ihn in der NM nicht mehr spielen zu sehen. Letzteres entscheiden aber eh der DFB und Julian Nagelsmann. Aber ich muss deren Entscheidung nicht mögen.


 
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Magellan schrieb:
Du kannst aber halt nicht mal eben auf das Halten von Weltklassespielern switchen. Du kannst zu Haaland sagen "AK gibts nicht" dann wechselt der halt nicht zum BVB sondern zu Leverkusen, du kannst zu Schlotti sagen "wir verlängern nur ohne AK" dann lässt der halt auslaufen, du kannst bei jedem Spieler sagen "du hast Vertrag, wir verkaufen nicht" dann verlierst du sie halt ablösefrei und die ganzen Toptalente die möglichst schnell nach ganz oben wollen kommen erst gar nicht mehr...
Du kannst es halt ein mal machen und dann muss das sitzen und der Erfolg kommen, sodass die Spieler auch umdenken und nach einem oder zwei weiteren Jahren doch bleiben wollen, weil man den Kader mit Substanz in die Weltspitze hinein formt und nicht versucht, einfach jedes Jahr toll zu traden. Ist halt riskant, aber ist auf jeden Fall nicht nicht machbar. Und man sollte sich den Zeitpunkt schon sehr sehr gut auswählen. Leverkusen hätte das beispielsweise letzten Sommer sehr gut machen können statt sich bis auf Grimaldo komplett auszuverkaufen. Die hätten meines Erachtens aufgrund der Vertragssituationen sogar so eine Art Gratisjahr ohne großes Risiko in der Strategie gehabt. Bei Dortmund sehe ich jetzt nicht so den super Zeitpunkt in den letzten Jahren, da kamen die besseren Spieler ja ziemlich nacheinander und Haaland hatte halt die Ausstiegsklausel, sodass man den Hebel zum Umlegen eigentlich nie hatte.
 
Froki schrieb:
sondern um das Selbstverständnis einer Institution wie der Nationalmannschaft. Ein Verband muss Werte definieren, völlig egal, ob die Zielgruppe das gerade cool findet oder nicht.
Klar kann er Werte definieren, sie sind aber wertlos wenn sie den Lebensalltag von Teilen der Zielgruppe ignoriert. Und das Selbstverständnis der NM definiert am besten immer noch diese selbst. Solange sie also keine Probleme mit einem Spieler hat ist das erst mal O.K.
Zuviel Bevormundung tut da selten gut wie man zuletzt leider zu oft erfahren durfte.
Froki schrieb:
Wenn körperliche Übergriffe als Mentalität durchgewunken werden, verliert der Sport seine Basis.
Dann kannst den Sport auch gleich ganz verbieten, denn die konnten sich nie vermeiden lassen und werden es auch künftig nicht tun.

Froki schrieb:
Und mal ganz grundsätzlich: Ob eine Diskussion über die Vorbildfunktion etwas bringt oder irrelevant ist, liegt immer im Auge des Betrachters. Solange wir uns hier an die Forenregeln halten, hat jeder das Recht, genau diese moralischen Maßstäbe zu diskutieren. Ein Forum lebt vom Austausch über Werte – auch wenn manche die Realität lieber nur pragmatisch oder nüchtern betrachten wollen.
Na ja, niemand hat dir verboten darüber zu diskutieren. Deshalb kann jemand anders die Diskussion als solche trotzdem für überflüssig halten.

Mal ein ganz praktisches Beispiel zur Ambivalenz und Dauerhaftigkeit von Vorbildfunktion in dem Zusammenhang.
Nimm die (Halb-) Brüder Boateng!
In der ersten Hälfte der 10er Jahre war die sogenannte Vorbildfunktion klar verteilt. Hier der eine, in deinem Sinn das gefeierte Vorbild, dort der andere, als Treter und fieser Charakter ganz weit weg davon.
Heute traut sich in München kaum noch jemand mit nem Boa Trikot vor die Haustür und in Frankfurt und anderswo trägt man das Boa Trikot mit Stolz auf.
D.h. die heutige Vorbildfunktion kann morgen schon völlig für'n Popo sein. Und das muss keine 10 Jahre dauern sondern kann im nächsten Spiel passieren. Also hängt man das Thema besser so tief wie möglich.
 
@@mo , dass Werte einem Wandel unterliegen, ist kein Argument dafür, gar keine mehr zu haben. Nur weil ein Vorbild von heute morgen scheitern kann (wie Dein Beispiel Boateng zeigt), entbindet das eine Institution wie den DFB nicht von der Pflicht, im Hier und Jetzt Grenzen zu ziehen.

Wenn wir alles so tief wie möglich hängen, nur weil es morgen anders sein könnte, bräuchten wir gar keine Regeln mehr – weder auf dem Platz noch in der Gesellschaft.

Dein Argument, man könne den Sport gleich verbieten, weil sich Übergriffe nie ganz vermeiden lassen, führt ins Leere. Es geht nicht darum, dass Fehler passieren – das ist menschlich. Es geht darum, wie man danach damit umgeht. Wenn ein Kniestoß gegen den Kopf als halt passiert verbucht wird, legitimiert man die Tat im Nachhinein.

Und zum Thema Bevormundung: Es ist keine Bevormundung, wenn Fans und Öffentlichkeit ein gewisses Maß an Professionalität und Respekt von Nationalspielern einfordern. Die Nationalmannschaft ist kein privater Freizeitklub, sondern repräsentiert ein Land.

Dass Du die Diskussion für überflüssig hältst, ist Dein gutes Recht – aber die Resonanz zeigt ja, dass das Thema viele bewegt. Für mich bleibt es dabei: Souveränität ist eine Qualität, die man nicht durch Aggression ersetzen kann.

Und ich werde in diesem Leben ganz gewiss mehr kein Fan von Antonio Rüdiger. :heilig:
 
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Replay86 schrieb:
Genau das ist das größte Problem beim BVB und unterscheidet ihn massiv von Bayern.
Massiv unterscheidet den BVB von Bayern der Umsatz, ca. 1 Milliarde € zu 530 Mio. €.
Die Bayern hatten bei letzter Bekanntmachung sogar ohne Transfers ca. 850 Mio. €
Replay86 schrieb:
Man verkauft die Talente für teuer Geld, um schnell Kasse zu machen, und was hat der BVB davon? Schaut jedes Jahr zu, wie Bayern die Schale hochhält. Bayern versucht, Spieler zu halten, um die Titel zu gewinnen. Das bringt auf Dauer Wachstum und Geld.
Als würde man das so wollen. Dembele, Aube oder Miki haben sich rausgestreikt, Götze und Haaland AK, Schlotti hat jeder mitbekommen. Lewandowski hat von Anfang an gesagt, dass er nur die 4 Jahre bleibt. Sancho hat ManU 16-18 Mio. €, je nach Quelle, netto(!) Gehalt gezahlt, Bellingham 21 Mio. €. Wie soll da der BVB mitgehen? Das zahlen nicht mal die Bayern so entspannt bei doppelten Umsatz. Der BVB gibt also mit Nichten geplant und freiwillig die Spieler ab.
Hier wird so getan als wäre es ein Fußballmanager und der BVB spielt ihn schlecht.
Mit dem doppelten Umsatz könnte man auch deutlich mehr Gehälter zahlen.
Replay86 schrieb:
Bayern stand mal vor der Insolvenz, heute ist es ein Weltklub. Warum ist der BVB kein Weltklub oder Leverkusen oder Schalke usw.? Alles alte Traditionsvereine. Ja, die erste Bundesliga ist langweilig. Das Problem ist aber nicht Bayern, das Problem sind alle anderen Vereine.
Ja, in den 70gern, Dortmund 2005.
Die Bayern sind natürlich das Problem der Langeweile, aber sie sind nicht Schuld. Sie haben einfach hauptsächlich gute Entscheidungen getroffen und das mindestens seit Uli H. an der Macht war. Man ist verdient da wo man ist.
Replay86 schrieb:
Bayern wird gefühlt von Jahr zu Jahr größer und macht immer mehr Umsatz im Jahr. Erfolg macht sexy, sagt man.
Nicht falsch verstehen. Das ist kein Bash auf den BVB oder einen anderen Verein, aber irgendwas machen diese Vereine massiv falsch.
Dortmund wird auch Jahr für Jahr größer und macht immer mehr Umsatz und hat steigende Mitgliederzahlen. Was die Bayern jetzt seit den 70gern machen soll der BVB in 20 Jahren aufholen und da das nicht so ist machen sie was massiv falsch. Der BVB hat sich in knapp 20 Jahren von beinahe insolvent zu einem Top 15 Verein in Europa gemausert.
Das mag vielleicht kein BVB Bash sein, aber auf Fakten basiert das Geschreibsel auch nicht...
Siehe dazu auch was Dir @Magellan geantwortet hat.
Replay86 schrieb:
Die Hoffnung lag ja wenigstens noch beim BVB, dass die Parole den Bayern bietet, aber die kriegen halt seit Klopps Abgang nicht wirklich was gebacken. Es ist ein starkes Auf und Ab und die letzten Jahre sind besonders schlimm.
Ja, es wurden leider nicht nur gute Entscheidungen getroffen die letzten Jahre. Es ist jetzt aber auch nicht so, dass man unter Klopp ab 2012/2013 viel näher dran war...
Magellan schrieb:
Du kannst aber halt nicht mal eben auf das Halten von Weltklassespielern switchen. Du kannst zu Haaland sagen "AK gibts nicht" dann wechselt der halt nicht zum BVB sondern zu Leverkusen, du kannst zu Schlotti sagen "wir verlängern nur ohne AK" dann lässt der halt auslaufen, du kannst bei jedem Spieler sagen "du hast Vertrag, wir verkaufen nicht" dann verlierst du sie halt ablösefrei und die ganzen Toptalente die möglichst schnell nach ganz oben wollen kommen erst gar nicht mehr...
Danke, wenigstens hier ein paar Fakten.
Warhorstl schrieb:
Du kannst es halt ein mal machen und dann muss das sitzen und der Erfolg kommen, sodass die Spieler auch umdenken
Blöd, dass das Leben kein Fußballmanager ist und man einfach die Spieler zwingen kann die Verträge zu verlängern...
@mo schrieb:
Schlechte Nachricht!
Die Eintracht besitzt wohl eine RKO bei Futkeu
Naja, was heißt schlechte Nachrichten. Ich glaub in Fürth glaubt seit dem 3. Spieltag schon keiner mehr an einen Verbleib.
Froki schrieb:
In einen Punkt gebe ich Dir absolut recht: Juristisch gibt es natürlich einen Unterschied zwischen Versuch und Vollendung, und das spiegelt sich meist auch im Strafmaß wider. Aber im Sport – und gerade beim DFB – greift noch eine andere Ebene: Die Intention. Ein versuchter Schlag oder Tritt wird im Fußball regeltechnisch genauso mit Rot geahndet wie ein Treffer, weil die Absicht, die sportliche Fairness zu verlassen, bereits den Regelbruch darstellt. Wer wirft oder tritt, nimmt die Verletzung in Kauf – das Glück, nicht getroffen zu haben, heilt IMO nicht den Vorsatz.
Sind wir uns ja einig. Für den Kühlpadwurf wurde er gesperrt und für den andere Aktion hab ich ganz klar gesagt, dass das rot ist. Kann den Absatz daher jetzt nicht so ganz nachvollziehen.
Froki schrieb:
Was die Doppelmoral angeht: Nur weil Legenden wie Beckenbauer oder Matthäus früher auch ihre Fehltritte hatten, macht es die Sache heute nicht besser. Unrecht wird nicht zu Recht, nur weil es eine Historie davon gibt. Wenn wir Fehlverhalten heute mit den Fehlern von vor 30 Jahren legitimieren, entwickeln wir uns sportlich und menschlich nicht weiter, sondern zementieren einen Abwärtstrend.
Das hab ich auch nicht getan. Ich hab nur darauf hingewiesen, dass Du diese Leute explizit als Vorbilder nennst und das obwohl sie auch Verfehlungen haben. Mir geht es die ganze Zeit schon nur darum, dass man Rüdiger anders behandelt als andere.
Froki schrieb:
Es geht mir nicht darum, Rüdiger härter zu bestrafen als andere, sondern darum, dass wir auf diesem Niveau – als Nationalspieler – einen Standard definieren müssen, der über er hat ja zum Glück nicht getroffen hinausgeht.
So einen Standard hat der DFB und Rüdiger wurde bestraft.
Froki schrieb:
Souveränität zeigt sich für mich gerade dann, wenn man den Bad Boy markiert, ohne die Grenze zur körperlichen Gefährdung zu überschreiten.
Das ist doch maßlos übertrieben. Rüdiger hat 719 Pflichtspiele auf Vereins- und DFB-Ebene. Jetzt hatte er diese Knie Aktion wo Du Absicht UNTERSTELLST und ja, es ist nicht mehr als eine Unterstellung, und daraus wird er zum Gewalttäter. Das ist nicht mehr als ein hartes Foul. Der Eispadwurf geht gar nicht, aber daraus ein Berufsverbot auf DFB Ebene zu machen passt nicht zusammen mit "Menschen machen Fehler".
Er hat Fehler gemacht und wurde bestraft, von Real Madrid und der La Liga und nicht vom DFB, weil er sich beim DFB nichts zu schulden hat kommen lassen.
Der brutale gewaltbereite Rüdiger hat in 719 Spielen auch schon ganze 106 gelbe Karten gesammelt und das für einen IV.
Froki schrieb:
Ein Verband muss Werte definieren, völlig egal, ob die Zielgruppe das gerade cool findet oder nicht. Wenn körperliche Übergriffe als Mentalität durchgewunken werden, verliert der Sport seine Basis.
Keiner winkt hier irgendwas durch. Rüdiger wurde gesperrt und klar auf seine Verfehlungen hingewiesen.
Was Du forderst ist ihn zu canceln wegen Fehlern.
Froki schrieb:
entbindet das eine Institution wie den DFB nicht von der Pflicht, im Hier und Jetzt Grenzen zu ziehen.
Der DFB zieht Grenzen, aber Spieler auszuschließen für Fehler tut der DFB zum Glück nicht und falls man das mal vor hat zu ändern, dann schließen wir bitte alle aus.
Der der den Lappen verliert weil er gerast ist oder mal unter Alkohol unterwegs war hat auch beim DFB nichs verloren.
Der Typ mit Waffen im Keller auch nicht oder der Steuersünder.
Froki schrieb:
Es geht nicht darum, dass Fehler passieren – das ist menschlich. Es geht darum, wie man danach damit umgeht. Wenn ein Kniestoß gegen den Kopf als halt passiert verbucht wird, legitimiert man die Tat im Nachhinein.
Nein, tut man nicht. Man hat es klar angesprochen und nochmal DU unterstellst hier Absicht ohne es beweisen zu können.
Froki schrieb:
Und ich werde in diesem Leben ganz gewiss mehr kein Fan von Antonio Rüdiger. :heilig:
Das hast Du mit uns allen hier, sorry falls es doch einen gibt der es anders sieht, gemeinsam. Sympathieträger ist er sicherlich nicht, aber auch kein Schwerverbrecher zu dem er gemacht wird.

Und zu dieser Vorbild Geschichte. Ein Fußballer ist kein Vorbild in aller Regel, sportlich auf dem Platz wegen mir, aber darüber hinaus eher selten.
 
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FrankenDoM schrieb:
Naja, was heißt schlechte Nachrichten. Ich glaub in Fürth glaubt seit dem 3. Spieltag schon keiner mehr an einen Verbleib.
Hatte ich tatsächlich nicht so auf dem Schirm, dass er sich so gut gemacht hat.
Immerhin eine Mio Brutto Transfergewinn für Fürth ist ja auch nicht so schlecht und es war dann wohl auch keine Fehlverpflichtung.
 
FrankenDoM schrieb:
Blöd, dass das Leben kein Fußballmanager ist und man einfach die Spieler zwingen kann die Verträge zu verlängern...
Natürlich nicht. Aber ein Topspieler, der das Gefühl hat, dass sein Verein mit ihm wächst, wechselt in der Regel nicht. Für 10% mehr Gehalt und gleiche Titelchancen und gleichen Status im Team wechselt doch kaum ein Spieler freiwillig an einen völlig neuen Wohnort.
Das Risiko besteht vor allem darin, diesen Sprung hinzubekommen. Dazu muss es an vielen Ecken gleichzeitig passen. Man braucht eine etablierte Spielphilosophie, eine intakte Mannschaft und die ausreichend lang laufenden Verträge... und dann muss halt auch irgendein messbarer Erfolg kommen, den die Topspieler nicht als Eintagsfliege betrachten, weil sie wissen, wie sich der Erfolg eingestellt hat.
 
Warhorstl schrieb:
Und man sollte sich den Zeitpunkt schon sehr sehr gut auswählen. Leverkusen hätte das beispielsweise letzten Sommer sehr gut machen können statt sich bis auf Grimaldo komplett auszuverkaufen. Die hätten meines Erachtens aufgrund der Vertragssituationen sogar so eine Art Gratisjahr ohne großes Risiko in der Strategie gehabt.

Die haben ihre Mannschaft nach der Meisterschaft ja noch 1 Jahr komplett zusammengehalten - da sind sie dann aber halt direkt wieder 13 Punkte hinter uns gelandet und wurden von uns aus der CL geworfen.
Wenn die wirklich diesen Zeitpunkt zum großen Angriff hätten nutzen wollen dann hätte es dazu ja viel mehr gebraucht als nur zu sagen "wir verkaufen jetzt niemanden". Du musst den Spielern dann ja zwingend auch eine Perspektive geben damit diese einen Grund haben nach der Vertragslaufzeit zu bleiben, das heißt sowohl Gehälter auf dem üblichen Niveau für solche Spieler als auch ein sportliches Projekt mit dem sie ihre Ziele erreichen können.

Bei uns z.B. war ja ein ziemlich entscheidender Punkt als man Ribery halten konnte, bis dahin waren wir international gesehen ja ein wenig abgehängt, die haben es geschafft Ribery zu überzeugen dass er seine Ziele auch in München erreichen kann und danach hat man dann auch die anderen Leistungsträger wie Lahm halten können. Da ist sehr viel zusammengekommen was uns dann auf diesem Niveau stabilisiert hat - wir waren aber halt zuvor schon finanziell und sportlich mit Abstand der Club #1 in Deutschland, da war dieser Schritt nicht so weit wie er es für andere Bundesligisten wäre.

Die einzige Situation in der ich es einem anderen deutschen Club in jüngerer Vergangenheit zugetraut hätte den Schritt nach ganz oben zu machen war der BVB in Folge der Meisterjahre unter Klopp - keine Ahnung was da mit mehr Risiko möglich gewesen wäre. Die Gefahr sich bei sowas zu übernehmen und in finanzielle Schieflage zu geraten ist aber halt nicht zu unterschätzen.
 
@mo schrieb:
Hatte ich tatsächlich nicht so auf dem Schirm, dass er sich so gut gemacht hat.
Immerhin eine Mio Brutto Transfergewinn für Fürth ist ja auch nicht so schlecht und es war dann wohl auch keine Fehlverpflichtung.
Doch, doch. Wenn es einen besten Fürther der Saison mit echter Verbesserung zum letzten Jahr gibt, dann ist das Futkeu. Guter Junge, aber ich bin mir nicht sicher ob es für die 1. Liga reicht, allerdings bin ich mir recht sicher, dass wir es erfahren werden.
Warhorstl schrieb:
Natürlich nicht. Aber ein Topspieler, der das Gefühl hat, dass sein Verein mit ihm wächst, wechselt in der Regel nicht. Für 10% mehr Gehalt und gleiche Titelchancen und gleichen Status im Team wechselt doch kaum ein Spieler freiwillig an einen völlig neuen Wohnort.
10%... Ich bitte Dich. Das ist doch wieder Abseits der Tatsachen "argumentiert".
Ich hab doch vorhin Sancho und Bellingham beispielhaft genannt. Deren Gehalt hat sich vervielfacht. Wenn ich jetzt von Dortmunds Topverdiener ausgehe hat selbst Sancho immer noch fast doppelt so viel von United bekommen und vor 5 Jahren hatte der Topdiener in Dortmund noch weniger.
Dortmund hat den halben Umsatz und das trotz massiven Wachstum die letzten 20 Jahre. Man kann keine 50+ Jahre sehr gute Arbeit so schnell aufholen und gleiche Titelchancen bieten.
Das sind Tatsachen, auch wenn die gleiche Story jedes Jahr um die Zeit kommt wie gestern und heute wieder.
Auch der Verweis auf den Wohnort ist witzig. Bei jedem Wechsel von Dortmund nach München hieß es immer wie hässlich und dreckig Dortmund ist und allein das schon ein Wechselgrund ist. Dortmund ist sicherlich nicht so schlecht wie es gemacht wird, auch wenn ich bisher nur Gast dort war, aber Dortmund ist sicher nicht München, Barcelona, Madrid, London, Mailand oder Paris um nur mal einiger zu nennen die massiv mehr zahlen und die Städte mehr zu bieten haben.
Wenn unsere Spieler irgendwann mal nach Leverkusen, Leipzig oder Wolverhampton wechseln mache ich mir Gedanken, aber die gehen zu Real, Bayern oder Barcelona und die zahlen nicht nur brachial mehr, da sind auch die Städte noch attraktiver und die Titelchancen krasser.
Magellan schrieb:
Die einzige Situation in der ich es einem anderen deutschen Club in jüngerer Vergangenheit zugetraut hätte den Schritt nach ganz oben zu machen war der BVB in Folge der Meisterjahre unter Klopp - keine Ahnung was da mit mehr Risiko möglich gewesen wäre. Die Gefahr sich bei sowas zu übernehmen und in finanzielle Schieflage zu geraten ist aber halt nicht zu unterschätzen.
Da war einfach das Geld nicht da. Schau Dir die Entwicklung an.
2005 nahezu Insolvent. Dann war man im Niemandsland der BL, dann kam Klopp 2008/2009 und man war auch nicht direkt auf dem Olymp. Die Meistermannschaft war dann eine Ansammlung aus NoNames die einfach super zusammengepasst hat. 2011 war ein Sahin, der in Dortmund erst im 2. Anlauf funktioniert hat. Perspektive wäre vielleicht sogar da gewesen, aber keine Kohle und ein riesiger Schuldberg der noch abzutragen war.
Möglichweise hätte man mit mehr Risiko und so.... Aber das ist nur Spekulation und natürlich war die Angst der gerade erst abgewanderten Insolvenz auch ein Faktor. Knapp 7 Jahre nach dem beinahe GAU hatte man mit Sicherheit andere Gedanken und Ziele als dem großen FCB den Rang abzulaufen zumal man ein paar Jahre vorher bei genau dem Versuch dort gelandet ist wo man 2005 dann war. Ich sag nur (Rosicky oder Kehl).
 
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Warhorstl schrieb:
Natürlich nicht. Aber ein Topspieler, der das Gefühl hat, dass sein Verein mit ihm wächst, wechselt in der Regel nicht. Für 10% mehr Gehalt und gleiche Titelchancen und gleichen Status im Team wechselt doch kaum ein Spieler freiwillig an einen völlig neuen Wohnort.
Dazu muss man aber sagen, das im Schnitt eine Gehaltsverlängerung im Profifußball bei Topklubs auch z.B. bei den Bayern einem Spieler in der Regel 1/4-1/3 mehr Gehalt bringt.
Wir reden also nicht von 10 Mio. auf 11 Mio. Sondern von 10 Mio. auf 13,3 aufwärts.
Was kriegt Schlotterbeck jetzt mehr bei uns? 10 Mio. fix(14 Mio. mit Boni)? Das waren glaube ich vorher 5,5 Mio. mit Boni.
Also das ist dann quasi eine Verdoppelung des Gehalts.

Und genau das bieten eben vor allem englische Klubs und in der Liga der FCB.
10% welche die Konkurrenz als "mehr" anbietet wäre wohl in der Tat nichts wo ein Großteil der Spieler gegangen wäre, zumindest nicht so schnell wie sie weg waren.

Das Argument ist natürlich wahr, das wir Spieler nicht halten können, vor allem wegen Geld und einer Art Titelgarantie wie sie die Bayern und andere Teams haben, welche, wenn nicht jedes Jahr, dann doch im Laufe einer Vertragslaufzeiten meistens zählbares garantieren und wenn keine Titel, dann die Verdoppelung des Gehalts.
Und ja, auch als Fan fühlt sich das manchmal an, als würde der Verein sich nur nicht weit genug strecken.
Auch sieht man, das Neukaufen und wieder Eingliedern neuer Spieler häufig lange dauert und das frustriert.
Dortmund möchte nachhaltig sein aber sie können es nicht, nicht dann, wenn eben andere Aspekte wichtiger sind als Vertrauen, Loyalität und Rückhalt.
Gleichzeitig aber sucht ja auch Dortmund nach Alternativen, wenn der Spieler die Zielerreichung nicht ausreichend unterstützen kann.
Nur das Opfer ist der Verein auch nicht.
 
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FrankenDoM schrieb:
aber ich bin mir nicht sicher ob es für die 1. Liga reicht, allerdings bin ich mir recht sicher, dass wir es erfahren werden.
Dem Vernehmen nach soll es wohl eher Richtung Holland oder Belgien gehen.
Hat halt nur noch ein Jahr Vertrag. Heißt, Krösche wird sich wohl mit max. 4-5 begnügen müssen oder er müsste noch mal verlängern und mit einer weitere Leihe zu einem stärkeren Club ins Risiko gehen. Glaub' ich aber nicht. Die brauchen Geld!
Bei Klassenerhalt könnt ihr euch ja mal um Alex Staff bemühen als Ersatz. Eigentlich eins der deutschen Top-Talente aber irgendwie scheint keiner der diversen SGE Trainer (außer Alex Meier) was mit ihm anzufangen zu wissen. Ist aber auch erst noch 17.
 
@HanneloreHorst
Super Beitrag! Danke.

Mir ging es auch nicht darum zu sagen, dass ich happy bin oder Dortmund kann nichts besser machen, mir ging es lediglich darum zum sagen, dass es die beiden Kollegen etwas zu einfach darstellen und das Leben eben kein Managerspiel ist. Schlotti hätte 100% nicht verlängert wenn einer seiner Wunschvereine ein Angebot gemacht hätte und dort hätte er dann nochmal deutlich mehr als 10% mehr bekommen als jetzt beim BVB nach Unterschrift.

Und es ist jetzt auch nicht so, dass man Hummels, Sahin, Kagawa, Jude, Aube und wie sie alle heißen keine Verträge mit deutlich über 10% mehr Gehalt vorgelegt hätte. Dortmund zahlt ja sogar besser als sie sollten im Schnitt und stockt sogar regelmäßig Gehälter während der Vertrag läuft auf. Hat man bei Lewa gemacht oder auch jüngst bei Svenson. Es ist einfach falsch wenn man es so darstellt als würde Dortmund hier nichts oder wenig machen. Gehälter wie die Bayern zahlen sind einfach mehr als unrealistisch und sowas zu fordern ist lächerlich bei halben Umsatz.

@@mo
Ich war eigentlich die letzten Jahre immer unzufrieden während der Transferphase der Fürther. Sei es weil sie oft Spieler erst geholt haben als die Vorbereitung schon nahezu rum war oder Spieler bei denen mir von vornherein klar war das das nichts wird und ich nicht verstehen konnte wieso man sowas Offensichtliches nicht sehen kann oder noch diverse andere Gründe.
Ich war dieses Jahr wirklich mal sehr zufrieden und bin voller Vorfreude ins Stadion am 1. Spieltag. Was soll ich sagen? Katastrophe und ich hab halt doch keine Ahnung. Ziereis fand ich brutal als Abwehrchef für Liga 2. Der Typ hat ein Stellungsspiel, da sehe ich Woche für Woche in der Jugend oder Kreisliga bessere Spieler. Dietz bodenlos. Torhüter eine schlechter als der andere, wobei da hier jetzt mit Prüfrock einen 19-jährigen aus dem Hut gezaubert hat der echt gut ist, auch wenn er noch Fehler macht was aber halt einfach in dem Alter dazu gehört.
Ich hab vorhin bei Futkeu erst BL stehen gehabt und hab es dann bewusst auf 1. Liga geändert. Hab irgendwie damit gerechnet, dass da auch das Ausland ein Thema ist. Fände ich schade. So HSV oder Pauli oder sowas könnte ich mir super vorstellen um es mal auszuprobieren. Für Abstiegskampf 2. Liga ist er zu gut. Irgendwie muss ich bei ihm immer an Ngankam denken. Auch irgendwie zu gut für 2. Liga, aber dann doch nicht. Ich hoffe ich irre mich hier und Futkeu packt es besser.
 
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