Replay86 schrieb:
Genau das ist das größte Problem beim BVB und unterscheidet ihn massiv von Bayern.
Massiv unterscheidet den BVB von Bayern der Umsatz, ca. 1 Milliarde € zu 530 Mio. €.
Die Bayern hatten bei letzter Bekanntmachung sogar ohne Transfers ca. 850 Mio. €
Replay86 schrieb:
Man verkauft die Talente für teuer Geld, um schnell Kasse zu machen, und was hat der BVB davon? Schaut jedes Jahr zu, wie Bayern die Schale hochhält. Bayern versucht, Spieler zu halten, um die Titel zu gewinnen. Das bringt auf Dauer Wachstum und Geld.
Als würde man das so wollen. Dembele, Aube oder Miki haben sich rausgestreikt, Götze und Haaland AK, Schlotti hat jeder mitbekommen. Lewandowski hat von Anfang an gesagt, dass er nur die 4 Jahre bleibt. Sancho hat ManU 16-18 Mio. €, je nach Quelle, netto(!) Gehalt gezahlt, Bellingham 21 Mio. €. Wie soll da der BVB mitgehen? Das zahlen nicht mal die Bayern so entspannt bei doppelten Umsatz. Der BVB gibt also mit Nichten geplant und freiwillig die Spieler ab.
Hier wird so getan als wäre es ein Fußballmanager und der BVB spielt ihn schlecht.
Mit dem doppelten Umsatz könnte man auch deutlich mehr Gehälter zahlen.
Replay86 schrieb:
Bayern stand mal vor der Insolvenz, heute ist es ein Weltklub. Warum ist der BVB kein Weltklub oder Leverkusen oder Schalke usw.? Alles alte Traditionsvereine. Ja, die erste Bundesliga ist langweilig. Das Problem ist aber nicht Bayern, das Problem sind alle anderen Vereine.
Ja, in den 70gern, Dortmund 2005.
Die Bayern sind natürlich das Problem der Langeweile, aber sie sind nicht Schuld. Sie haben einfach hauptsächlich gute Entscheidungen getroffen und das mindestens seit Uli H. an der Macht war. Man ist verdient da wo man ist.
Replay86 schrieb:
Bayern wird gefühlt von Jahr zu Jahr größer und macht immer mehr Umsatz im Jahr. Erfolg macht sexy, sagt man.
Nicht falsch verstehen. Das ist kein Bash auf den BVB oder einen anderen Verein, aber irgendwas machen diese Vereine massiv falsch.
Dortmund wird auch Jahr für Jahr größer und macht immer mehr Umsatz und hat steigende Mitgliederzahlen. Was die Bayern jetzt seit den 70gern machen soll der BVB in 20 Jahren aufholen und da das nicht so ist machen sie was massiv falsch. Der BVB hat sich in knapp 20 Jahren von beinahe insolvent zu einem Top 15 Verein in Europa gemausert.
Das mag vielleicht kein BVB Bash sein, aber auf Fakten basiert das Geschreibsel auch nicht...
Siehe dazu auch was Dir
@Magellan geantwortet hat.
Replay86 schrieb:
Die Hoffnung lag ja wenigstens noch beim BVB, dass die Parole den Bayern bietet, aber die kriegen halt seit Klopps Abgang nicht wirklich was gebacken. Es ist ein starkes Auf und Ab und die letzten Jahre sind besonders schlimm.
Ja, es wurden leider nicht nur gute Entscheidungen getroffen die letzten Jahre. Es ist jetzt aber auch nicht so, dass man unter Klopp ab 2012/2013 viel näher dran war...
Magellan schrieb:
Du kannst aber halt nicht mal eben auf das Halten von Weltklassespielern switchen. Du kannst zu Haaland sagen "AK gibts nicht" dann wechselt der halt nicht zum BVB sondern zu Leverkusen, du kannst zu Schlotti sagen "wir verlängern nur ohne AK" dann lässt der halt auslaufen, du kannst bei jedem Spieler sagen "du hast Vertrag, wir verkaufen nicht" dann verlierst du sie halt ablösefrei und die ganzen Toptalente die möglichst schnell nach ganz oben wollen kommen erst gar nicht mehr...
Danke, wenigstens hier ein paar Fakten.
Warhorstl schrieb:
Du kannst es halt ein mal machen und dann muss das sitzen und der Erfolg kommen, sodass die Spieler auch umdenken
Blöd, dass das Leben kein Fußballmanager ist und man einfach die Spieler zwingen kann die Verträge zu verlängern...
@mo schrieb:
Schlechte Nachricht!
Die Eintracht besitzt wohl eine RKO bei Futkeu
Naja, was heißt schlechte Nachrichten. Ich glaub in Fürth glaubt seit dem 3. Spieltag schon keiner mehr an einen Verbleib.
Froki schrieb:
In einen Punkt gebe ich Dir absolut recht: Juristisch gibt es natürlich einen Unterschied zwischen Versuch und Vollendung, und das spiegelt sich meist auch im Strafmaß wider. Aber im Sport – und gerade beim DFB – greift noch eine andere Ebene: Die Intention. Ein versuchter Schlag oder Tritt wird im Fußball regeltechnisch genauso mit Rot geahndet wie ein Treffer, weil die Absicht, die sportliche Fairness zu verlassen, bereits den Regelbruch darstellt. Wer wirft oder tritt, nimmt die Verletzung in Kauf – das Glück, nicht getroffen zu haben, heilt IMO nicht den Vorsatz.
Sind wir uns ja einig. Für den Kühlpadwurf wurde er gesperrt und für den andere Aktion hab ich ganz klar gesagt, dass das rot ist. Kann den Absatz daher jetzt nicht so ganz nachvollziehen.
Froki schrieb:
Was die Doppelmoral angeht: Nur weil Legenden wie Beckenbauer oder Matthäus früher auch ihre Fehltritte hatten, macht es die Sache heute nicht besser. Unrecht wird nicht zu Recht, nur weil es eine Historie davon gibt. Wenn wir Fehlverhalten heute mit den Fehlern von vor 30 Jahren legitimieren, entwickeln wir uns sportlich und menschlich nicht weiter, sondern zementieren einen Abwärtstrend.
Das hab ich auch nicht getan. Ich hab nur darauf hingewiesen, dass Du diese Leute explizit als Vorbilder nennst und das obwohl sie auch Verfehlungen haben. Mir geht es die ganze Zeit schon nur darum, dass man Rüdiger anders behandelt als andere.
Froki schrieb:
Es geht mir nicht darum, Rüdiger härter zu bestrafen als andere, sondern darum, dass wir auf diesem Niveau – als Nationalspieler – einen Standard definieren müssen, der über er hat ja zum Glück nicht getroffen hinausgeht.
So einen Standard hat der DFB und Rüdiger wurde bestraft.
Froki schrieb:
Souveränität zeigt sich für mich gerade dann, wenn man den Bad Boy markiert, ohne die Grenze zur körperlichen Gefährdung zu überschreiten.
Das ist doch maßlos übertrieben. Rüdiger hat 719 Pflichtspiele auf Vereins- und DFB-Ebene. Jetzt hatte er diese Knie Aktion wo Du Absicht UNTERSTELLST und ja, es ist nicht mehr als eine Unterstellung, und daraus wird er zum Gewalttäter. Das ist nicht mehr als ein hartes Foul. Der Eispadwurf geht gar nicht, aber daraus ein Berufsverbot auf DFB Ebene zu machen passt nicht zusammen mit "Menschen machen Fehler".
Er hat Fehler gemacht und wurde bestraft, von Real Madrid und der La Liga und nicht vom DFB, weil er sich beim DFB nichts zu schulden hat kommen lassen.
Der brutale gewaltbereite Rüdiger hat in 719 Spielen auch schon ganze 106 gelbe Karten gesammelt und das für einen IV.
Froki schrieb:
Ein Verband muss Werte definieren, völlig egal, ob die Zielgruppe das gerade cool findet oder nicht. Wenn körperliche Übergriffe als Mentalität durchgewunken werden, verliert der Sport seine Basis.
Keiner winkt hier irgendwas durch. Rüdiger wurde gesperrt und klar auf seine Verfehlungen hingewiesen.
Was Du forderst ist ihn zu canceln wegen Fehlern.
Froki schrieb:
entbindet das eine Institution wie den DFB nicht von der Pflicht, im Hier und Jetzt Grenzen zu ziehen.
Der DFB zieht Grenzen, aber Spieler auszuschließen für Fehler tut der DFB zum Glück nicht und falls man das mal vor hat zu ändern, dann schließen wir bitte alle aus.
Der der den Lappen verliert weil er gerast ist oder mal unter Alkohol unterwegs war hat auch beim DFB nichs verloren.
Der Typ mit Waffen im Keller auch nicht oder der Steuersünder.
Froki schrieb:
Es geht nicht darum, dass Fehler passieren – das ist menschlich. Es geht darum, wie man danach damit umgeht. Wenn ein Kniestoß gegen den Kopf als halt passiert verbucht wird, legitimiert man die Tat im Nachhinein.
Nein, tut man nicht. Man hat es klar angesprochen und nochmal DU unterstellst hier Absicht ohne es beweisen zu können.
Froki schrieb:
Und ich werde in diesem Leben ganz gewiss mehr kein Fan von Antonio Rüdiger.
Das hast Du mit uns allen hier, sorry falls es doch einen gibt der es anders sieht, gemeinsam. Sympathieträger ist er sicherlich nicht, aber auch kein Schwerverbrecher zu dem er gemacht wird.
Und zu dieser Vorbild Geschichte. Ein Fußballer ist kein Vorbild in aller Regel, sportlich auf dem Platz wegen mir, aber darüber hinaus eher selten.