Bericht HTC Vive ausprobiert: Auf die Theorie folgt die fantastische Praxis

Criamos

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#1
Auf der GDC Europe 2015 verkündete Valve vollmundig in einem Vortrag zum Thema Interaktionsdesign in der virtuellen Realität: „Die Regeln haben sich (erneut) geändert“. Worauf Entwickler in der Zukunft achten müssen und wie sich der Prototyp der HTC Vive jetzt schon anfühlt, konnte ComputerBase in Köln in Erfahrung bringen.

Zum Bericht: HTC Vive ausprobiert: Auf die Theorie folgt die fantastische Praxis
 

Tito_2000

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#2
Also beim nächsten Hausbau direkt einen VR-Raum mit einplanen ? Anders ist das ganze ja im Eigenheim schlecht realisierbar.
Vor allem, wenn ich mir die Verkabelungsgrafik der Basisstationen anschaue, ist da sowieso noch durchaus Entwicklungspotential.
 
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#3
Also beim nächsten Hausbau direkt einen VR-Raum mit einplanen ? Anders ist das ganze ja im Eigenheim schlecht realisierbar.
Genau das war auch mein Gedanke :->
Ansonsten gilt:
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Mich interessiert es aber hauptsächlich für Star Citizen. Wenn man dann im eigenen (kleinen) Schiff rumlaufen kann, umso besser =) Gibt es eigentlich Infos zur Unterstützung? Aktuell lässt sich leider schwer abschätzen, welche Systeme von wem unterstützt werden :(
 
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#4
Also beim nächsten Hausbau direkt einen VR-Raum mit einplanen ? Anders ist das ganze ja im Eigenheim schlecht realisierbar.
Vor allem, wenn ich mir die Verkabelungsgrafik der Basisstationen anschaue, ist da sowieso noch durchaus Entwicklungspotential.
Seh ich auch so, selbst wenn man große Räume hat, wer hat einfach mal in der Mitte ne 4x4 Fläche oder noch größer wo nix steht? Was VR angeht hab ich jedenfalls viel mehr Bock auf sowas wie 360° Videos von Safaris oder halt was Dokumäßiges =) Hinsetzen, VR auf, staunen :-D
 

Rusty [GER]

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#5
Die sollten diese Räume in Bauwagen einrichten und damit von Kirmes zu Kirmes ziehen, Eintritt verlangen und alle sind glücklich.

Daheim ist das für die Masse leider aus unendlich vielen Gründen nichts und wird sich deswegen auch nicht durchsetzen.
 

rentex

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#6
Sieht toll aus, keine Frage. Aber zum zocken? Ich weiß nicht so recht.
 
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#7
Vor allem, wenn ich mir die Verkabelungsgrafik der Basisstationen anschaue, ist da sowieso noch durchaus Entwicklungspotential.
Die Basisstationen sind "dumm". Die hängen in den Ecken der Räume und brauchen nur Strom (Steckdose oder Akku-Pack).
Danach gibts nur 1 langes Kabel vom PC zum Headset. Auch die Controller sind Kabellos benutzbar.

Die sollten diese Räume in Bauwagen einrichten und damit von Kirmes zu Kirmes ziehen, Eintritt verlangen und alle sind glücklich.
Genau das macht HTC aktuell auch. Die Fahren aktuell quer durch die USA mit einem großen LKW in dem sie Leuten die Technik zeigen. Jedoch ohne Eintrittspreis ;)

Sieht toll aus, keine Frage. Aber zum zocken? Ich weiß nicht so recht.
"Zocken" heisst hier aber nicht die altbekannt Spiele sondern neue Software die genau auf solche Systeme abgestimmt sind. Man spielt auch auf dem Handy keine Egoshooter.
 
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#8
Danke für den zusammenfassenden Artikel! Bin gespannt, ob sich VR für eine Steuerung abseits von Fahrzeugsimulationen im Heimbereich durchsetzt.
 

jlnprssnr

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#9
Hm, bin wirklich gespannt auf den Marktstart von Vive und der Rift CV1. Wenn es preislich auf dem Niveau von Triple Screen-Setup plus Headtracker liegt, wird es durchaus interessant als Upgrade für mein Simracing-Setup, welches ich ohnehin erweitern möchte. Hinterm Lenkrad sitzend ist mir dann das Tracking im Raum eh egal.
 
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#10
Hm, bin wirklich gespannt auf den Marktstart von Vive und der Rift CV1. Wenn es preislich auf dem Niveau von Triple Screen-Setup plus Headtracker liegt, wird es durchaus interessant als Upgrade für mein Simracing-Setup, welches ich ohnehin erweitern möchte. Hinterm Lenkrad sitzend ist mir dann das Tracking im Raum eh egal.
Und wenn du aussteigen und am virtuellen Auto den Reifen wechseln musst? :p
 

jlnprssnr

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#11

DonDonat

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#13
Ich finde es ja erstaunlich dass bisher alle Personen die Vive testen konnten so begeistert davon sin ;)

Als ich den Jungs von Rocketbeans während der GC im Livestream darüber schwärmen haben und selbst Grumpy Ede begeistert war, war für mich noch klarer dass ich auf jedenfall entweder Vive oder Oculus kaufen werde.
Die einzigen Probleme dabei:
-mein PC (der hat leider nicht die Power um VR anständig zu nutzen...)
-und der Preis: was wird Vive kosten? 500€? 600€ oder gar so viel wie die 980Ti, die ihrerseits sicher nötig ist um VR gut nutzen zu können?

Oculus soll laut Plan ja <500€ teuer werden (wobei ich persönlich mittlerweile ehrlich gesagt mit 499€ rechne) nur ist Vive ja mit dem Traking-System schon etwas aufwändiger, außerdem gehören ja noch die Controller dazu (die sicher seperat verkauft werden)...

Muss ich mich also auf Kosten einstellen, die denen eines komplett neuen PCs ebenwürdig sind???
 

Spawnilein

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#15
Ich denke man sollte das VR-Erlebnis nicht auf die momentan gängigen Spiele übertragen da, wie im Artikel erwähnt, einige grundsätzliche Steuerungskonzepte überdacht und geändert werden müssen.

Nach 2-3 Jahren werden wir aber vermutlich Spiele erwarten können, die unseren erlernten Spielehorizont stark ändern bzw. völlig neu definineren wird.
 

Herdware

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#16
"Zocken" heisst hier aber nicht die altbekannt Spiele sondern neue Software die genau auf solche Systeme abgestimmt sind. Man spielt auch auf dem Handy keine Egoshooter.
Ja. Die meisten Spiele wird man auch in einer Zukunft, in der sich VR etabliert hat, weiterhin auf dem normalen Bildschirm, wie gewohnt mit Tastatur, Maus und Co. spielen.

Einige altbekannte Spielkonzepte werden sich sehr gut auf VR umsetzen lassen. Z.B. Fahr-, Flug- und Weltraumsimulationen (Star Citizen und Co.) oder das als Demo erwähnte Table-Top. Ich könnte mir z.B. Civilization sehr gut als VR-Spiel vorstellen, bei dem man die Spielwelt als räumliche Miniatur vor sich sieht.

Darüber hinaus sind halt die Entwickler gefragt, mit ganz neuen Spielkonzepten für VR zu kommen.

Auf jeden Fall kann VR aber endlich mal wieder Schwung in die stagnierende Gaming-Hardware bringen. Wir brauchen nicht nur kleinere und leichtere VR-Headsets (hoffentlich irgendwann im Sonnenbrillen-Format), sondern auch Gaming-PCs mit reichlich Grafikpower.

Ich freu mich drauf. :D
 
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SchiBuh

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#17
Genau dafür lohnt es sich auf die Platform PC zu setzen, denn VR ist für mich persönlich das Highlight für die kommenden Jahre. Dafür kann ich mir sogar vorstellen einen Raum in den Hausausbau einzuplanen bzw. die Zockerhöhle zu vergrößern :D
 

nobokuve

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#19
Ein vielversprechender Lösungsansatz hierfür sei am Beispiel der „Teleportation“ im virtuellen Raum erkennbar: Die Controller funktionieren dabei ähnlich wie ein Laserpointer. Der Ort, an den der VR-Nutzer sich bewegen möchte, wird anvisiert und mittels Tasteneingabe bestätigt, wobei das Bild für kurze Zeit schwarz wird (ähnlich eines Lidschlags) und der Nutzer sich daraufhin an der Zielposition befindet.
https://www.youtube.com/watch?v=DwZt2jRE8PY&feature=youtu.be


Daheim ist das für die Masse leider aus unendlich vielen Gründen nichts und wird sich deswegen auch nicht durchsetzen.
Oh man, jetzt bin ich echt hin- und hergerissen! Wem soll ich nur glauben?
ComputerBase-Nutzer "Rusty [GER]" oder den bedeutendsten Unternehmen im Hardware- und Spiele-Geschäft?
(Valve, HTC, Oculus, SONY, Samsung)
/s

Um welche "unendlich vielen Gründe" handelt es sich denn, dass du dir so ein Urteil erlaubst?

Vielleicht könnten die Nörgler und Kritiker hier im Forum direkt mit dazu-schreiben,
ob sie die HTC Vive oder Oculus CV1 überhaupt schon mal getestet haben?
 
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vincez

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#20
"da die vergleichsweise niedrigen Display-Auflösungen der aktuellen VR-HMDs es erschweren würden, über eine größere Distanz eine korrekte Tiefenwahrnehmung zu empfinden."

Auch problematisch ist, dass es nicht nicht möglich selbsttändig umzufokussieren, i.e. ein Scharfstellen durch unser Auge selbst ist bei statischen VR Bildern nicht möglich. Man kann nicht einfach, um beim Beispiel des Job Simulators zu bleiben, erst die Hände direkt vor uns scharf stellen mit dem Auge, was dazu führen sollte, dass entfernte Gegenstände unscharf werden, und dann auf einen entfernten Gegenstand scharf zu stellen, was dazu führne sollte, dass die Hände unscharf werden.
Ein sehr seltsames Gefühl, ähnlich dem erzwungen Fokus in 3D Filmen.
Abhilfe könnte folgende Technologie schaffen, die von zwei Nvidia und einem Stanford Wissenschaftler adaptiert wurde: http://www.computationalimaging.org/publications/the-light-field-stereoscope/
 
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