News Intels „Broadwell“ in Cinebench bei 4,9 Watt

Volker

Ost 1
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Den zweiten Tag des IDF 2013 hat Intel auch noch einmal genutzt, um auf das kommenden Jahr hinzuweisen. Dort steht „Broadwell“ als Nachfolger von „Haswell“ auf dem Plan, der dank 14-nm-Fertigung einen deutlich verringerten Energiebedarf aufweisen soll. Dies bewies Intel anhand einer Demo.

Zur News: Intels „Broadwell“ in Cinebench bei 4,9 Watt
 

TheGreatMM

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Fanless wird dadruch endlich möglich :) eines der Bauteile die irgendwann zustauben und sein teures Notebook in Schrott verwandeln.
 

drunken.panda

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Man kann Notebooks aber reinigen? Ok die meisten muss man dafür komplett auseinandernehmen aber bei teureren Geräten sollte das nicht der Fall sein.
 

Volker

Ost 1
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Artikel-Update: Nach der Keynote beantwortete Kirk Skaugen noch einige Fragen und zeigte die Broadwell-Lösung erneut. Dabei bestätigte er, dass das Package für Broadwell in der Y-Variante massiv verkleinert wird, für OEM-Kunden jedoch auch ein Pin-Kompatibles Produkt zum Vorgänger aufgelegt wird. Dafür wird man das bereits bekannte Haswell-Package nutzen, welches Skaugen parallel dazu ebenfalls zum direkten Vergleich zeigte. OEM-Fertigern soll so ein rascher Umstieg auf die neuen CPUs ermöglicht werden.

Auf einen Zeitrahmen ließ sich Skaugen nicht festnageln, sprach jedoch in kleiner Runde vom Ultrabook Spring Refresh. Dies passt zu den Gerüchten, die Broadwell ab dem zweiten Quartal 2014 sehen.
 

x.treme

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Tja, die Zeit der X86-Tablets mit langer Akkulaufzeit wird kommen ... dann braucht es das schwachsinnige Windows RT auch nicht mehr ^^
 

emeraldmine

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Mich interessiert mal die GFlops/s Leistung die die beiden APUs unterscheidet ? Wie siehts dann mit Desktop-Systemen aus ? Gibts dazu schon Infos ?
 

Ralf555

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Tja, die Zeit der X86-Tablets mit langer Akkulaufzeit wird kommen ... dann braucht es das schwachsinnige Windows RT auch nicht mehr ^^

RT ist eh tot. x86 ist doch mit Bay Trail endlich so weit, vernünftige Leistung bei sehr niedrigem Verbrauch. Mit Broadwell kommt die Core uarch anscheinend endlich in vernünftige Tablet Power Bereiche, die ohne stunts fanless Designs ermöglicht.
 

Ramschladen

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Hmm dann würde es sich für mich wohl lohnen von Sandy Bridge nach Broadwell umzusteigen? Leistung eines 2400s ist für mich aktuell genau passend und der hat ja auch schon seine Zeit abgesessen. Bin ich mal gespannt wie dann ein äquivalentes Modell aussehen wird. 45w TDP bei 2,8ghz Takt?
 

Vivster

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Dann sollte ich mit meinem Notebook vielleicht doch auf Broadwell warten.
 

Overprime

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Falls Intel auch bei der integrierten Grafik noch mal eine Schippe drauf legt könnte man drüber nachdenken... meinen 11,6 Zoller geht langsam die Puste aus.
 

C00k1e

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@Ramschladen: Ich glaube nicht an einen großen Sprung. Intel lebt doch den Stillstand bei den I5 2xxx - 4xxx. Hier gibt es von AMD zu wenig Konkurrenz, dass man das Pulver verschiessen müsste. Immerhin beschneidet man viele Prozessoren künstlich und an Rechenleistung sind in 3 Generationen vlt 20% hinzu gekommen. Der Rest ist verbessertes Turbo Management.

Im Gegensatz dazu steht die Entwicklung der Smartphone/Tablet Reihe. Hier hat man bereits anklingen lassen, dass Potential da ist(RAZR I ->Akkulaufzeit). Vorallem steht man aber durch ARM/Qualcomm massiv unter Druck und möchte auch diesen Markt mit seiner x86 Struktur überfluten, so dass die Entwicklung der Software auch in diese geht.
 

Time_Me

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Broadwell kommt doch gar nicht für den Desktop, sondern nur für mobile Geräte. Für den Desktop gibts erst mit Skylake 2015 was neues.
 
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Voyager10

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Die 4W sind doch ehh wieder Ultrabook Hardware , war beim Haswell auch so. Im Desktop wird Intel bestimmt bei rund 80W bleiben , dafür noch 200MHZ drauflegen..
Und das ganze bringt dann wieder 7% :p
Wenn ich mich an 2006 erinnere, da gabs noch 40/40 . 40% Mehrleistung bei 40% geringeren Verbrauch.
 

Ecki815

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Alles schön und gut, aber zu welchem Preis. Ich will endlich mal ein Tablet für ~400€ mit UMTS und x86.
Ecki
 

aylano

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Ist Technisch interessant a la bis zu -30%-Stromverbrauch bei etwas gestiegener Leistung,
aber diese 14nm-Demonstration zeigt wieder nur die Problematik, die ich schon lange bei Intel anspreche.

Und zwar, dass die gesteigerte CPU-Performance kaum einer braucht.
Wobei das bie 4,9 Watt langsam auch die CPU-Effizienz betrifft.

Der Vergleich wurde mit Chinebench-Only bewusst gewählt, wo man den Stromverbrauch der übrigend Komponenten (Display-Verbrauch & Co) bewusst ausklammert und so nicht auf Idle-Zeiten und Teil-Last-Zeiten eingeht, sondern nur den Sonderfall Voll-Last.
Und für den Desktop sind Stromverbrauchs-Reduktionen für die Masse nochmals von wenigeren Interesse.

Abgesehen davon, wäre ein Vergleich mit Z3770 interessant, der auch nur 37$ statt so 250$?(Core iY) kostet.
 

Krautmaster

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Die 4W sind doch ehh wieder Ultrabook Hardware , war beim Haswell auch so. Im Desktop wird Intel bestimmt bei rund 80W bleiben , dafür noch 200MHZ drauflegen..
Und das ganze bringt dann wieder 7% :p
Wenn ich mich an 2006 erinnere, da gabs noch 40/40 . 40% Mehrleistung bei 40% geringeren Verbrauch.
bei was gab es 40/40, wenn du schon Core heranziehst, dann musst du auch mit Pentium M vergleichen, also Pentium M -> Core Duo und Core Duo -> Core 2 Duo...
40/40 waren es noch nie.

Was erwartet man eigentlich. Problem ist die Schaltspannung die man nicht unterschreiten kann. Die Effizienz holt man viel eher über mehr Takt bei selber Spannung raus aber schon jetzt bewegt man sich auf extrem hohem Niveau. 30% ist iO, aber 22nm -> 14nm sind auch ein nahezu nie dagewesener Sprung, über Faktor 2.5...

@aylano

bei ~4-10W wird die Performance ganz bestimmt gebraucht :rolleyes:

Auch bei 150W - nur eben nicht in deinem HomePC.

Gerade jetzt, wo man sich in kleinen W Bereichen bewegt, kommt Intel hohe IPC zu gute, genau wie Zacate diese zu gute kam. Problem ist eben, dass AMD deutlich kleiner Takte fahren muss (bei 28nm) und da die IPC Vorteile flöten gehen.

Wer mit ne IB @ 800 Mhz oder Zacate gearbeitet hat weiß, wie sehr die CPU Leistung auch heute noch bei ~5-15W x86 limitiert. Da ist sowohl bei AMD als auch Intel noch viel Potential nach oben, bevor man sagen kann "Die CPU Leistung braucht ohnehin nicht höher ausfallen".

Ich behaupte gerade bei X86 ist bei 5W die CPU Leistung entscheidender als die GPU Leistung.

Der Vergleich wurde mit Chinebench-Only bewusst gewählt, wo man den Stromverbrauch der übrigend Komponenten (Display-Verbrauch & Co) bewusst ausklammert und so nicht auf Idle-Zeiten und Teil-Last-Zeiten eingeht, sondern nur den Sonderfall Voll-Last..
CineBench wählt man, damit man eine Basis für den Vergleich Intel Haswell -> Broadwell hat, nicht für irgendwelche Vorteile bei eine AMD Vergleich.

Gerade Haswell optimiert ja die GANZE Plattform bezüglich Stromverbrauch, fern ab von CPU Only. Das gab es bei X86 bisher noch nicht. Da denkt Intel weiter, auch bezüglich Connected Standby. Dazu wurden die Reaktionszeiten bei den Diversen CStates massiv verbessert was gerade bei den angesprochenen Teil.Last Szenarien deutliche Vorteile bringt.

Und für den Desktop sind Stromverbrauchs-Reduktionen für die Masse nochmals von wenigeren Interesse
Naja... wenn man so argumentieren will... 5-10W, da gehts nicht um Desktop. Und jeder weiß das Broadwell gerade mit 14nm bei Desktop noch lange auf sich warten lässt. Intel fokussiert sich auf den neuen Markt der Desktop beerbt, und der spielt sich eben gerade bei diesen ~1-10W ab. Das ist die neue Masse...

Im Desktopsegment bringt intel doch schon seit Sandy Bridge nur Pflichtprogramm, oder siehst du 12 Kern IB-E Modelle irgendwo im Desktopmark?

Und zwar, dass die gesteigerte CPU-Performance kaum einer braucht.
Analog dazu hat Intel schon Haswell vor einem Jahr demonstriert, quasi identisch mit ~11W Haswell vs 17W IB bei etwa identischer Leistung. Die Vergleiche sind relativ objektiv- denn gerade da hat Haswell die Erwartungen doch voll erfüllt, wenn nicht gar übertroffen. Die Änderungen sind nicht bei CPU Leistung angefallen, auch gar nicht mal viel bei GPU Leistung, viel eher wurde die ganze X86 Plattform in diesem low W Bereich optimiert.


Edit: Problematisch finde ich eher irgendwann die W / mm². Den DIE Größen nach geht Intel eher den weg, die Density zu verringern, Leckströme zu minimieren und nicht den Weg der kleinsten DIE.
 
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