News Nvidia Drive AGX: Volvo, Continental & Veoneer setzen auf Turing und Xavier

nlr

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#1
Im Rahmen des europäischen Ablegers der GPU Technology Conference (GTC) hat Nvidia weitere Abnehmer für die mittlerweile auf Drive AGX getaufte Plattform für assistiertes und autonomes Fahren angekündigt. Im nächsten Jahr werden Fahrzeuge von Volvo ausgerüstet, auch die Zulieferer Continental und Veoneer sind an Bord.

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#4
Ich wusste gar nicht das Continental auch noch was anderes ausser Reifen produziert *staun.
 

Toprallog

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#6
Die machen sogar ganz schön viel mehr als nur Reifen. Aber automatisiertes Fahren bis Level 4 muss auch rechtlich abgesichert und politisch entsprechend vorbereitet werden. Gesetzgebung, Klärung der Haftung usw. Oder sehe ich das falsch.
Aber die Politik ist seit der Bundestagswahl ja eher mit sich selbst beschäftigt.

Aber gut das die Technologie dahin mit großen Schritten voran geht.
 
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#7
Ich wusste gar nicht das Continental auch noch was anderes ausser Reifen produziert *staun.
Sind schon lange im Teilegeschäft. Produzieren z.B. Drosselklappen, Saugrohrklappen, Teile der Mechatronik vom DSG bei VW und Steuergeräte.

Das dürfte Nvidia noch den ein oder anderen Kunden bescheren. Nicht alle Hersteller werden eigene Systeme auf die Beine stellen bei den Entwicklungskosten. Da greift man lieber auf bereits bestehende Systeme zurück und passt sie sich an. Mal gespannt, wer noch alles mit aufspringt.
 
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#9
Nee eben nicht nur HW.
 
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#10
Wenn das so weiter geht wie bisher mit den deutschen Autoherstellern, bauen die bald nur noch Fahrräder.
 

Uschi

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#13
Auf dem Pegasus Bild sieht man 6 RAM Bausteine pro Chip. Also 6GB? Das wäre dann wohl eher der TU106.
Außer sie verbauen die neuen GDDR6 Module, die 2GB pro Baustein können. Nur ne Vermutung anhand des Bildes.

Ach ja, das "mind off" in dem Artikel liest sich erstmal deutsch, bevor man auf englisch schaltet .. musste gerade 3x überlegen, was denn "mindestens off" bedeuten könnte. ;)
 
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#15
Ich wusste gar nicht das Continental auch noch was anderes ausser Reifen produziert *staun.
Im Kapitalismus gibt's zwei Richtungen: Wachsen oder Sterben (bzw Übernahme). Alleine mit Reifen kann sich kein Hersteller halten.
Ergänzung ()

Wenn das so weiter geht wie bisher mit den deutschen Autoherstellern, bauen die bald nur noch Fahrräder.
Na und? Hast du ein deutsches Smartphone, einen deutschen Computer oder deutsche Klamotten?
 
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#16
Hallo @ all,

autonomes Fahren - nun naja. Das kann in der Praxis nur funktionieren wenn die Anzahl der Nutzer verschwindend gering ist. Sobald es aber ein signifikanter Anteil an Nutzer gibt, wird das Verkehrsnetz dadurch automatisch lahm gelegt. Schon seit Jahrzehnten ist es z.B. so, daß der vom Gesetzgeber vorgeschriebene Mindestabstand in der Praxis nicht durchführbar ist. Würde er wirklich von jedermann eingehalten werden, dann würde der Verkehr dadurch zwangsläufig lahmgelegt werden und kollabieren. Das ist rechnerisch längst bewiesen, doch man drückt dabei beide Augen zu. Das ist ein Beispiel unter vielen.

Wenn aber jetzt plötzlich Autos selbstständig anfangen den gesetzlich vorgeschriebenen Abstand einzuhalten, na dann gute Nacht.

Nun, Leute die solche Gesetze machen fahren meist nicht selber. Oder haben manchmal im Falle der Grünen überhaupt kein Auto.

Sicherheit ist zwar schön und gut, aber man darf nicht vergessen, daß sie im Gegensatz zu Mobilität steht. Erhöht man die Sicherheit geht das zwangsläufig auf die Kosten der Mobilität. Und je genauer Gesetze befolgt werden, umso schlechter fließt der Verkehr.
 
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#17
Mich wunderte und eigentlich wundert, dass man mit so wenig Rechenleistung auskommen will.

Irgendwo hörte ich mal die Einschätzung, für komplett autonomes Fahren würde man die Rechenkapazität eines Rattenhirns brauchen. Klingt nach wenig? Ich würde schätzen dafür braucht man einige Schiffskontainer voll Serverracks die einige MW Strom verheizen?
 
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#18
Hallo @ all,
[...]
Wenn aber jetzt plötzlich Autos selbstständig anfangen den gesetzlich vorgeschriebenen Abstand einzuhalten, na dann gute Nacht.
[...]
Die ganzen Staus dank der Auffahrunfälle die durch die Missachtung des vorgeschriebenen Abstands enstehen, bereichern meine Mobilität auch wirklich.

Und die "Geisterstaus", die dadurch entstehen, dass Leute zu dicht auffahren, wieder abbremsen und dann wieder beschleunigen, machen mich auch wirklich Mobil. /s
 

W4tchm3n

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#19
Bevor ich mir ein Auto kaufe wo NVIDIA Hardware drin ist, werde ich lieber zu Fuß gehen.
 

floh667

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#20
Hallo @ all,

autonomes Fahren - nun naja. Das kann in der Praxis nur funktionieren wenn die Anzahl der Nutzer verschwindend gering ist. Sobald es aber ein signifikanter Anteil an Nutzer gibt, wird das Verkehrsnetz dadurch automatisch lahm gelegt. Schon seit Jahrzehnten ist es z.B. so, daß der vom Gesetzgeber vorgeschriebene Mindestabstand in der Praxis nicht durchführbar ist. Würde er wirklich von jedermann eingehalten werden, dann würde der Verkehr dadurch zwangsläufig lahmgelegt werden und kollabieren. Das ist rechnerisch längst bewiesen, doch man drückt dabei beide Augen zu. Das ist ein Beispiel unter vielen.

Wenn aber jetzt plötzlich Autos selbstständig anfangen den gesetzlich vorgeschriebenen Abstand einzuhalten, na dann gute Nacht.

Nun, Leute die solche Gesetze machen fahren meist nicht selber. Oder haben manchmal im Falle der Grünen überhaupt kein Auto.

Sicherheit ist zwar schön und gut, aber man darf nicht vergessen, daß sie im Gegensatz zu Mobilität steht. Erhöht man die Sicherheit geht das zwangsläufig auf die Kosten der Mobilität. Und je genauer Gesetze befolgt werden, umso schlechter fließt der Verkehr.
vielleicht bekommen sie eine toleranz einprogrammiert, sodass ned sofort die Bremse aktiviert wird, sobald der Abstand um einen zentimeter unterschritten wird.
Das stört mich bereits heute bei Autos, die automatisch Abstand zum vordermann halten. Wenn man hinter denen fährt, macht das andauernd kurze aufleuchten der Bremslichter echt nervös und irgendwann reagiert man gar nicht mehr drauf.
 
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