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Lt. Commander
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Und das es immer ein noch größeres Problem gibt, ich deine Idee also, gar kein Problem mehr anzugehen? Clever..F4T4L1TYftw schrieb:Als ob Deutschland keine grösseren Probleme hätte ...
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Und das es immer ein noch größeres Problem gibt, ich deine Idee also, gar kein Problem mehr anzugehen? Clever..F4T4L1TYftw schrieb:Als ob Deutschland keine grösseren Probleme hätte ...
Nee, der Bundesnetzagentur ist das eben nicht völlig egal. Da gibt es nämlich Gesetze, an die man sich halten muss.Minthera schrieb:Und warum das jetzt bei dem Spiel ist und bei anderen nicht: Weiß der Geier und ist auch letztlich völlig egal.
Welche Liste? Die liste an spielen, die im verbohrten deutschland zensiert oder verboten gehören laut irgend welchen selbstgefälligen Gutmenschen?floTTes schrieb:Wenn Hitman keine moralischen Zweifel hat, das Töten der Menschen einem "höheren" Zweck dient oder die Opfer wenigstens "böse" sind, gehört Hitman damit eigentlich auf die Liste.
Spiele sind Kunst, aber Kunst zeichnet sich durch Kontext, Absicht und Reflexion aus. Wenn ein Film wie 12 Years a Slave die Grausamkeit der Sklaverei zeigt, dann tut er das, um das Leid der Opfer spürbar zu machen und den Zuschauer, der dabei passiv bleibt und "mitleidet", zu erschüttern. Bei Spielen kommt die Interaktivität und der Belohnungsfaktor hinzu. Wenn das "spielerisch belohnende" Auspeitschen von versklavten Afrikanern die Mechanik ist, um im Spiel besser oder schneller zu sein, schlüpft der Spieler nicht in eine reflektierende Rolle, sondern reinszeniert historisch belegte Gräueltaten selbst als Täter. Nur weil ein Medium Kunst ist, ist es kein Freifahrtschein.lIlSinonlIl schrieb:Ich dachte wir wären mittlerweile an dem Punkt angekommen, dass Spiele Kunst sind. In Filmen werden solche Szenen doch genauso dargestellt.
Bei einer ethischen Debatte geht es erstmal nicht um Legalität. Dennoch ist ein Spiel keine reine Darstellung. Siehe oben. Es wäre etwas anderes, wenn im Zuge des Spiels Cutscenes kommen, wo der Spieler in die Rolle des Zuschauers schlüpft und eine real-historisch markante Gräueltat zu spüren.Balkoth schrieb:Kann die Darstellung einer historisch belegten Tatsache in einer Kunstform überhaupt illegal sein. I dont know.
Nicht anders als jetzt.Tevur schrieb:Stell dir mal vor, der Entwickler hätte per Patch sämtliche Schwarze in dem Spiel durch Weiße ersetzt. Wie würdest du das dann sehen?
Genau, es wird geprüft bei genau diesem einen Spiel das 126 Menschen gespielt haben. Starke Leistung von der Behörde ausgerechnet da jetzt nachzuhacken 💪floTTes schrieb:Je eben! Deshalb wird ja immerhin geprüft, ob Valve seinen Pflichten nachgeht und -kommt. So werden in Zukunft moralisch verwerfliche Spiele schneller verschwinden oder besser gar nicht erst publiziert werden!
Es ging um Hitman. Ein Auftragsmörder. Auftraggeber entscheiden, wer Böse ist und wer nicht. Machen im Übrigen auch Staaten so.floTTes schrieb:Nicht böse sondern "böse". Die Gänsefüßchen spielen doch recht klar darauf an, dass wir es da mit einem Scheinargument zu tun hätten: Terroristen, Klassenfeinde, Kindeschänder, etc.
Wie häufig spricht man diesen Menschen ihre Rechte ab. Sie in Spielen abzuschlachten, scheint nicht nur erlaubt, sondern erwünscht. Das ist doch echt erbärmlich.
Wer sagt denn das ich keine moralischen Ansprüche hätte?floTTes schrieb:Die Doppelmoral geht mir ebenso wie dir voll auf die Nüsse. Der Unterschied zwischen uns ist nur, dass ich die moralischen Ansprüche heben und nicht senken will.![]()
Schön von der KI schreiben lassen 💪ShiftC schrieb:Spiele sind Kunst, aber Kunst zeichnet sich durch Kontext, Absicht und Reflexion aus. Wenn ein Film wie 12 Years a Slave die Grausamkeit der Sklaverei zeigt, dann tut er das, um das Leid der Opfer spürbar zu machen und den Zuschauer, der dabei passiv bleibt und "mitleidet", zu erschüttern. Bei Spielen kommt die Interaktivität und der Belohnungsfaktor hinzu. Wenn das "spielerisch belohnende" Auspeitschen von versklavten Afrikanern die Mechanik ist, um im Spiel besser oder schneller zu sein, schlüpft der Spieler nicht in eine reflektierende Rolle, sondern reinszeniert historisch belegte Gräueltaten selbst als Täter. Nur weil ein Medium Kunst ist, ist es kein Freifahrtschein.
Darf man in Filmen doch auch. Woher wissen wir denn so genau das Regiseur XY das nicht zur Verherrlichung macht?ShiftC schrieb:Nach deiner Argumentationsweise dürfte es ja gar kein Problem sein, ein Nazi Spiel zu designen und als Gameplaymechanik Massenmord an Juden zu implementieren. Weil; ist ja ein Spiel und Spiel ist ja Kunst? Ne, eben nicht.
Bist du auch auf Mitteladerfesten?ShiftC schrieb:Bei einer ethischen Debatte geht es erstmal nicht um Legalität. Dennoch ist ein Spiel keine reine Darstellung. Siehe oben. Es wäre etwas anderes, wenn im Zuge des Spiels Cutscenes kommen, wo der Spieler in die Rolle des Zuschauers schlüpft und eine real-historisch markante Gräueltat zu spüren.
Eine reine Darstellung historischer Tatsachen empfinde ich als einen gewaltigen Unterschied im Vergleich zur spaßigen Aufbereitung einer Spielemechanik.
Deswegen ist es ja hilfreich, wenn bei Release direkt geprüft wird und vor allem das Ergebnis der Prüfung transparent kommuniziert wird (auch wie / nach welchen Kriterien geprüft wurde).Banned schrieb:theoretisch könnte man gezielt einen Anbieter mit solchen Anfragen überfluten und damit nahezu lahmlegen oder zumindest viel Geld verdienen, wenn er den Anfragen nicht nachkommt.
Und macht danach was? Spiel deinstallieren weil die Mechanik ihm sonst ein schlechtes Gewissen bereitet? Liegt bestimmt im Interesse des Spielentwicklers, dass sein Spiel nicht mehr gespielt wird.Zhenwu schrieb:Wieso darf man das Gefühl, das der Regisseur versucht zu vermitteln nicht im Spiel versuchen zu vermitteln?
Vielleicht entwickelt dann der ein oder andere einen moralischen Kompass in die richtige Richtung...
Schwaches Argument. Ein Film, der Historie beleuchten soll, gleicht einem animierten Geschichtsbuch. Ob der Autor, sofern er dabei akkurat und objektiv ist, es innerlich verherrlicht, spielt keine Rolle dabei, auch wenn das ebenfalls verwerflich ist. Wichtig ist für den Zuschauer = Leser, dass die Verherrlichung keinen Einfluss auf den Wahrheitsgehalt der Darstellung hat.Zhenwu schrieb:Darf man in Filmen doch auch. Woher wissen wir denn so genau das Regiseur XY das nicht zur Verherrlichung macht?
😉ShiftC schrieb:@Zhenwu schön von der KI kontern lassen 👌
(Siehste, so einfach kann man lose Behauptungen aufstellen)
Ach komm, bei 126 aktiven Spielern.ShiftC schrieb:Und macht danach was? Spiel deinstallieren weil die Mechanik ihm sonst ein schlechtes Gewissen bereitet? Liegt bestimmt im Interesse des Spielentwicklers, dass sein Spiel nicht mehr gespielt wird.
Und Spiele sind ein aktives Geschichtsbuch.ShiftC schrieb:Schwaches Argument. Ein Film, der Historie beleuchten soll, gleicht einem animierten Geschichtsbuch. Ob der Autor, sofern er dabei akkurat und objektiv ist, es innerlich verherrlicht, spielt keine Rolle dabei, auch wenn das ebenfalls verwerflich ist. Wichtig ist für den Zuschauer = Leser, dass die Verherrlichung keinen Einfluss auf den Wahrheitsgehalt der Darstellung hat.
Hab mich nur dem Niveau angepasst 😉ShiftC schrieb:Vielleicht solltest du in deinem Falle wirklich die KI argumentieren lassen![]()
Ist das ne offene Frage oder interessiert dich die Antwort wirklich?Zhenwu schrieb:Wieso wird die Behörde ausgerechnet bei dem Spiel aktiv?
floTTes schrieb:Ja meine Fresse, GENAU DARUM GEHT ES DOCH. Es muss geklärt werden, ob das Spiel rechtswidrig ist. Valve hat sich dieser Klärung und Mitarbeit (zumindest öffentlich) entzogen. Das, und nur das, wirf man Valve vor. Das Spiel und dessen Legalität sind vollkommen Nebensache - nicht einmal das: nur der Anstoß.
Im Artikel selbst ist nochmal explizit genau darauf hingewiesen worden.![]()
Immer wieder gern zu sehen, wenn Menschen sich steigern können.Zhenwu schrieb:Hab mich nur dem Niveau angepasst 😉
Das habe ich schon verstanden.CountSero schrieb:Mein Kritikpunkt war ein anderer, Statt zuerst zu prüfen, ob das Spiel überhaupt strafrechtlich relevant ist, also ob es indiziert oder verboten werden müsste, wird sofort eine medienwirksame Untersuchung gegen die Plattform gestartet.