News Recht auf Vergessen: Google muss Links nicht weltweit löschen

Andy

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Suchmaschinenbetreiber wie Google müssen aufgrund des Rechts auf Vergessen zwar Links aus den Suchergebnissen entfernen, wenn diese die Persönlichkeitsrechte einer Person verletzen. Doch das Recht gilt nur für den EU-Raum, sagt der Europäische Gerichtshof (EuGH). Weltweit muss Google also nicht löschen – vorerst.

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Axxid

Admiral
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Ich warte ja darauf, dass sich Google, Facebook und Konsorten irgendwann eine eigene Insel kaufen, die Unabhängigkeit ausrufen und damit diesem Mist aus dem Weg zu gehen.
Die EU versucht mit dem Vorschlaghammer irgendwie dieses "Internet" kaputt zu bekommen. Wenn Sie wenigsten Alternativen hätten...
 

Aphelon

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100.000€ Strafe bei nem Konzern wie Google... darüber kann man auch noch nen zweites Mal lachen :D

Wie die EU dann immer wieder beweist, dass sie noch in der Steinzeit leben ist aber imho langsam nicht mehr komisch... zumindest nicht als EU-Bürger ... okay ein mal lach ich noch über diese Real-Satire...
 

yummycandy

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Dieses Link löschen ist sowieso der größte Witz. Weder steigt dadurch ein Bewußtsein für Datenschutz, noch verschwindet der Content. Und dann auch noch abhängig vom Land. Solange man keine große Firewall wie China hat, gibts nunmal keine Grenzen im Netz. (Was ich auch gut finde)
 
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DKK007

Lt. Junior Grade
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Dieses Link löschen ist sowieso der größte Witz. Weder steigt dadurch ein Bewußtsein für Datenschutz, noch verschwindet der Content. Und dann auch noch abhängig vom Land. Solange man keine große Firewall wie China hat, gibts nunmal keine Grenzen im Netz. (Was ich auch gut finde)
Man muss natürlich auch den Seitenbetreiber kontaktieren, damit der die Inhalte löscht. Aber der ist nicht immer erreichbar.

Wobei man natürlich auch auf alternative Suchmaschinen wie Ecosia ausweichen kann und damit sogar noch was für die Umwelt tut und gleichzeitig deutschen Datenschutz hat.
https://www.ecosia.org/
 

KlaasKersting

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Ist das nicht selbstverständlich?

Wäre das anders ausgegangen, wären Tür und Tor für weltweite Zensur durch Länder wie China oder Saudi-Arabien geöffnet.
 

Wattwanderer

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Ich sehe Google als Inhaltsverzeichnis.

Soll etwas nicht verbreitet werden, dann löscht man die entsprechenden Kapitel.

Stattdessen wird Google verdonnert das Inhaltsverzeichnis zu löschen? Was ist mit Bing, Yahoo, Yandex, Naver? Was mit meiner eigenen kleinen Suchmaschine? Oder meine Finger wenn sie mal ein verbotenes URL eintippt?

Ich dachte dieser Unsinn wäre nach der Kinderporno Debatte durch wo man mal gesunden Menschenverstand bewiesen hat und sich für Löschen entschied?
 

USB-Kabeljau

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Finde es immer noch pervers, daß es dieses "Recht auf Vertuschung" überhaupt gibt.

Wer in der Vergangenheit was verbrochen hat, sollte nicht auch noch ein Tool an die Hand bekommen, um sich da digital reinwaschen zu können.
 

Hot Dog

Lieutenant
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Wer in der Vergangenheit was verbrochen hat, sollte nicht auch noch ein Tool an die Hand bekommen, um sich da digital reinwaschen zu können.
Darum geht es in den meisten Fällen aber nicht. Lese dich doch bitte nochmal in das Thema ein.
Wenn dein PC gehackt wird und die darauf liegenden Nacktbilder von dir irgendwo veröffentlicht werden, willst du sicherlich auch dagegen vor gehen.
Oder wenn du in deiner Jugendzeit irgendeinen Blödsinn gemacht hast, der auf Video aufgenommen dir nun ewig im Netz hinterher hängt (z.B. auch Personen, die in Memes verewigt wurden).

Hier mal eine Statistik von Google aus dem Jahr 2018:
Quelle: https://www.googlewatchblog.de/wp-content/uploads/recht-auf-vergessen-infografik.png
824495
 
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Aphelon

Captain
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Hier mal eine Statistik von Google aus dem Jahr 2018
Naja. Crime hat da immerhin 8% ... wobei sich das vermutlich auf Fälle bezieht, wo der „Betroffene“ bereits verurteilt wurde, ggf. bereits ne Haftstrafe hinter sich hat (also quasi rehabilitiert ist) und nicht will, dass dies seine Chancen bei zukünftigen Bewerbungen auf einen Job mindert, oder sowas.
 

DKK007

Lt. Junior Grade
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Naja. Crime hat da immerhin 8% ... wobei sich das vermutlich auf Fälle bezieht, wo der „Betroffene“ bereits verurteilt wurde, ggf. bereits ne Haftstrafe hinter sich hat (also quasi rehabilitiert ist) und nicht will, dass dies seine Chancen bei zukünftigen Bewerbungen auf einen Job mindert, oder sowas.
Wo er auch ein Recht drauf hat. Deshalb müssen Fotos erfolgreicher Fahndung auch verpixelt werden.

Bei den Bewerbungen kann es natürlich immer noch sein, dass in kritischen Bereichen ein Führungszeugnis vorgelegt werden muss.
Wobei man dabei bedenken muss, das aktuell, wo oft schon die erste Instanz 2-4 Jahre dauert und der Eintrag erst im Bundeszentralregister landet, wenn die Strafe rechtskräftig ist, also alle Instanzen durchlaufen sind. Da kann man sich also ausrechnen, wie lange das Führungszeugnis sauber bleibt.
 

pathfinder

Banned
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Da merkt man das internationale Gesetze her müssen für den digitalen Raum.
Ein Geo-Lock kann jedes Kid mit 2 Klicks umgehen.
 

wern001

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Also wenn das nicht Weltweit gilt welchen sinn macht es dann überhaupt?
Und sollte diese Regelung nicht für alle Suchmaschinen gelten?
 

Palomino

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Dieses Link löschen ist sowieso der größte Witz. Weder steigt dadurch ein Bewußtsein für Datenschutz, noch verschwindet der Content. Und dann auch noch abhängig vom Land. Solange man keine große Firewall wie China hat, gibts nunmal keine Grenzen im Netz. (Was ich auch gut finde)
Es geht auch nicht darum Content verschwinden zu lassen, sondern nur ihn nicht mehr in den Suchergebnissen anzeigen zu lassen. Wer weiß, wo der Content zu finden ist wird ihn auch finden, nur nicht über die Google Suche. Immerhin geht es ja um legale Inhalte!! So wie bei einer gedruckten Zeitung, wenn Du nicht weißt, was letzte Woche drin stand wirst Du auch nicht so einfach darüber stolpern.
 

yummycandy

Captain
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Es geht auch nicht darum Content verschwinden zu lassen, sondern nur ihn nicht mehr in den Suchergebnissen anzeigen zu lassen.
Wenn ich etwas wirklich finden will, dann suche ich nicht nur per google und/oder benutze Proxys oder direkt Webseiten, auf denen es sein könnte. Und schon wäre das ganze ausgehebelt. Bleibt also dabei, daß der Content bestimmt, ob eine Sache auffindbar ist, oder nicht. Abgesehen davon, sind die Leute oft zu leichtsinnig, was sie ins Netz stellen und verlassen sich dann auf dieses Placebo. Gilt natürlich nicht, wenn jemand anderes die Sache online gestellt hat. Außerdem kann das auch noch misbraucht werden.
 
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