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News The Outer Worlds 2: Kapitalismus-Kritik wird größer, schlimmer und teurer

Vigilant schrieb:
Da wäre ich mir gar nicht mal so sicher. Solange es schön bequem ist..
"You'll own nothing and you'll be happy." :D
Kuristina schrieb:
Leben und leben lassen. Wofür andere ihr Geld ausgeben, ist deren Sache.
Laissez-faire funktioniert nur nicht in dem Sinne, da Verbraucherverhalten dazu führen kann, dass sich verbraucherfeindliche Geschäftspraktiken - wie bspw. stark erhöhte Preise - etablieren.
 
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Spiele werden teurer. Auch das nimmt Obsidian selbstironisch auf: „An Adventure made for capitalism by capitalism“, heißt es am Ende des Trailers.
Eher Heuchelei getarnt als Ironie oder?
Selbst wenn sich irgendwann ein saudischer Prinz dazu entscheidet sollte, mir aus heiterem Himmel sein ganzes Vermögen zu vererben, werde ich keine 80€ für irgendeine rein digitale Standarversion eines Spiel bezahlen.
Da geht es ums Prinzip: Meinetwegen können sie die "Super Premium Whale Edition" mit drei exklusiven Skins und Emotes + fünf Stunden früher spielen für 500€ anbieten, aber eine Standardversion soll bitte so erschwinglich bleiben, dass sich auch Schüler, Studenten und andere Leute ohne dicken Geldbeutel diese leisten können.
Kon_artis schrieb:
Was die Leute sich ständig über den Preis beschweren. Spielt es doch einfach für nen 10er im Game Pass.
Haben wir aus Netflix und co. nichts gelernt?
Erst wird mit einem tollen breiten Angebot angeködert, dann tauchen immer mehr Dienste mit Exklusivinhalten auf die man ja alle braucht weil die einzelnen Dienste für sich genommen immer schlechter werden, gleichzeitig werden die Preise immer weiter angezogen und es kommen solche Dreistigkeiten, wie Werbung trotz Bezahlabo.
Bright0001 schrieb:
Ein PS2 AAA-Titel von 2004 für 50-60€ entspräche heutigen 75-90€, ne UVP von 80€ ist also jetzt nicht der große Schocker.
Ich finde diese: "Früher war es auch schon mal so schlimm / schlimmer" -Vergleiche vollkommen daneben: Einerseits weil diese Milchmädchen auf Inflation hochrechnen Vergleiche sämtliche anderen, teils deutlich angestiegenen Alltagskosten ignorieren und auch, weil Fortschritt eigentlich bedeuten sollte, dass es für alle besser wird.
Ich meine früher war es auch mal ok für Wasser mit dem Eimer zum Dorfbrunnen zu laufen. Das könnten wir ja auch wieder einführend und die Freischaltung des Hauswasseranschluss das "Ultra Deluxe Water Paket" für 499,99€ im Monat buchen oder?

Matziking schrieb:
Das ist das schöne an einer vollen Steam Bibliothek. Man kann immer warten bis die AA Games im Sale sind :D
Wenn mir das irgendwann endgültig zu verrückt wird mit den neuen Gängeleien, die sich die Publisher ausdenken, gehe ich einfach mal (neben den Steamspielen), meine Epic Bibliothek mit den ganzen ungespielten Gratistiteln die sich dort über die letzten Jahre angesammelt haben "abarbeiten." Das reicht vermutlich für die nächsten 20 Jahre... :D
 
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Boimler schrieb:
Den ersten Teil habe ich gratis bei Epic abgestaubt.
Der erste Teil wurde auch noch entwickelt bevor Microsoft Obsidian übernommen hat, daher wohl auch der abartige Preisanstieg des Spiels (und noch das subventionierte Angebot bei dem angesetzten Preis via Epic Store).

Dass das wieder passieren wird, darauf würde ich mich nicht verlassen wollen oder nur, wenn der The Outer Worlds 2 Teil bestenfalls mäßig ankommt (was natürlich nicht unwahrscheinlich ist auch wegen der Preispolitik von Microsoft).

Das Game Pass Abo ist für viele keine passende Option (alleine schon wegen des Abo-Zeitdrucks) und damit belohnt man noch diese Preispolitik (wird aber ggf. von späteren DLCs ausgeschlossen, die man dann ggf. teuer kaufen muss für die Komplett- Erfahrung und die nicht "stand-alone" funktionieren, siehe Indiana Jones und der große Kreis DLC).
 
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Bright0001 schrieb:
Ein PS2 AAA-Titel von 2004 für 50-60€ entspräche heutigen 75-90€, ne UVP von 80€ ist also jetzt nicht der große Schocker.
Zur Ps2 Zeit musste ich aber kein Abo haben um Online spielen zu können... die ganzen Abos auf den Konsolen zb. waren schon in mein Augen Preis erhöhungen.
 
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Khaos-Thanathan schrieb:
da Verbraucherverhalten dazu führen kann, dass sich verbraucherfeindliche Geschäftspraktiken - wie bspw. stark erhöhte Preise - etablieren.
Es ist ja ein Produkt, was man nicht haben muss. Nichts Lebensnotwendiges. Und ob etwas den Preis wert ist, ist eine individuelle Bewertung. Können wir unterschiedlich sehen. Die Zielgruppe beschränkt sich automatisch auf die, die diesen Preis für ein reines Spaßprodukt zahlen möchten.
 
mae schrieb:
Eher umgekehrt, der Kapitalismus versteht es, auch das Beduerfnis des Publikums nach Kapitalismuskritik auszubeuten.
Und genau deshalb ist er bisher das beste System, das wir gefunden haben. Er überlebt seine Kritiker und muss sie nicht vernichten.
OT: Kunst die diese Kritik und Satire übt muss seeehr clever sein um nicht kindisch zu wirken. Der erste Teil war da eher meh, mal sehen wie der 2te wird.
 
Kuristina schrieb:
Es ist ja ein Produkt, was man nicht haben muss. Nichts Lebensnotwendiges. Und ob etwas den Preis wert ist, ist eine individuelle Bewertung. Können wir unterschiedlich sehen.
Ich möchte aber nicht, dass mein Hobby - eines der noch wenigen recht erschwinglichen, nebenbei bemerkt - noch weiter ensh*ttifiziert wird - und dazu kann lemminghaftes Verbraucherverhalten eben führen. Deswegen ist Kritik auch notwendig und einer der Gründe, warum laissez-faire einfach nicht funktioniert.
 
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Für Clockwork Revolution und andere kommende Microsoft Titel sicherlich kein gutes Zeichen, diese Preispolitik; nur gut wenn man bei Steam, GOG, Epic, usw. noch "Piles of Shame" hat und sich davon abkoppeln kann.

Dass es auch anders geht hat Clair Obscur: Expedition 33 gezeigt, obwohl es auch im Game Pass vertreten ist (aber eben kein Xbox Studio Spiel) und Microsoft wegen der Popularität damit sogar wirbt (obwohl Microsoft es per eigenen Oblivion Remaster Marketing quasi vorher sabotiert hat).

Maximal Grabbeltisch- bis sehr hoch rabattierten Salepreis würde ich (aus Prinzip) für The Outer Worlds 2 zahlen wollen, sorry Obsidian.
 
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Bright0001 schrieb:
Ein PS2 AAA-Titel von 2004 für 50-60€ entspräche heutigen 75-90€, ne UVP von 80€ ist also jetzt nicht der große Schocker.
Das stimmt einerseits. Andererseits, als jemand, der lange Zeit nicht gespielt hat und mit einerseits BG3 und andererseits Cities Skylines 2 wieder eingestiegen ist (beides bei Launch gekauft), hab ich da paar Anmerkungen:

  • früher bekam man ne Disc, Hülle, ganz früher sogar ne Schachtel, Handbuch, Poster etc.pp., heute ... darfste stundenlang runterladen.
  • früher hat der Einzelhandel davon auch noch gelebt
  • früher hattest du Kosten für den Vertriebsweg (OK steam macht auch seinen cut)
  • früher war das Spiel fertig entwickelt und du konntest die Disc reinwerfen und spielen. Heute bekommst du ne Baustelle.

Wenn du die ersten drei mal einfaktorisierst und dann bedenkst, dass du letztlich ein mehr (Cities Skylines) oder weniger (BG 3) unfertiges Produkt bekommst, dann finde ich diesen Vergleich etwas schief.

Meine letzte Gaming-Erfahrung war die PS3 und die habe ich vom Internet getrennt, weil mir das dämliche geupdate derartig auf die Ketten ging. Da ging das schon los. PS2 war Gold.

Und ich habe mich lange dagegen gesträubt wieder zu spielen, weil ich es eine Frechheit finde, dass ich buchstäblich nichts in die Hand bekomme, mir den Kram runterladen darf. Am Launchday, es war unglaublich, ich hab keine Minute gespielt. Das ist so eine Unverschämtheit. Und das hört da nicht auf. Das sind ja teilweise GB-Patches. Da kannste dann wählen: Dicke Leitung und mehr Geld zahlen oder mit Zeit zahlen. Nee nee also ich sehe keine Rechtfertigung für die gestiegenen Preise.

Meiner Meinung nach wollen da einfach zu viele Parteien noch mitverdienen. MS kauft ja auch kein Studio ohne da wieder ne dicke Marge machen zu wollen. Dann allein die Engine, die man heute ja extern zukauft (und damit miese Performance gleich mit, weil Universalengine im Gegensatz spielspezifisch optimiert). Und am Ende ist der Markt vermutlich übersättigt. Wobei es das früher ja auch gab, nach zwei Jahren die 40 in 1 Packung für nen Fuffi bei Kaufhof. Aber da waren dann auch 40 CDs drin (zugebenermaßen 35 davon wollte man gar nicht ;-)).
 
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Xes schrieb:
Da geht es ums Prinzip: Meinetwegen können sie die "Super Premium Whale Edition" mit drei exklusiven Skins und Emotes + fünf Stunden früher spielen für 500€ anbieten, aber eine Standardversion soll bitte so erschwinglich bleiben, dass sich auch Schüler, Studenten und andere Leute ohne dicken Geldbeutel diese leisten können.
Basisverdion: 60 Euro
Premium Version: 80 Euro - mit 6 Monaten Early Access :evillol:

Xes schrieb:
Erst wird mit einem tollen breiten Angebot angeködert, dann tauchen immer mehr Dienste mit Exklusivinhalten auf die man ja alle braucht
Sicherlich nicht. Insesondere da man monatlich hoppen kann.

Unabhängg davon, nicht einmal Microsoft glaubt daran, dass Abo die Einzelkäufe bei Spielen ersetze wird. Spiele funktionieren anders als Filme / Serien.

Xes schrieb:
und es kommen solche Dreistigkeiten, wie Werbung trotz Bezahlabo
OT, aber 5 Euro ist halt nen echt guter Deal. Insbesondere wenn man über Downloadfunktion trotzdem jeden Monat 15+15 Episoden oder Filme werbefrei schauen kann.
 
Mimir schrieb:
Und selbst diese 1% Triple-A bieten schon viel mehr als man überhaupt spielen kann.
Das ist aus meiner Sicht mittlerweile echt ein großes Problem: Spiele werden komplexer und länger, mein Tag hat aber immer weniger freie Zeit, die ich dafür aufwenden kann. Also bleibe ich bei kleineren, einfacheren Titeln, bei denen ich auch nach einer Woche Spielpause noch weiß, was zu tun ist.

Dank Epic und Steam-Sales ist der Einführungspreis von 80€ hier doch eh Makulatur...
 
Blutschlumpf schrieb:
Ich fand den ersten Teil cool, aber der Umfang war schon ziemlich begrenzt bzw. es wurde ziemlich schnell monoton.
Ich habe den für afair 20 € gekauft, der Preis war durchaus angemessen.
Um 80 € zu rechtfertigen sollte der zweite Teil dann aber das dreifache an Content bieten.
Und damit meine ich nicht dasselbe Spiel für drei Fraktionen jeweils durchspielen.

Das Hauptproblem des ersten Teils war bestimmt nicht die Länge.


Monarch alleine ist dafür das perfekte Beispiel: Der mit Abstand größte Planet. Vollgestopft mit Fetchquests galore, Lootschleifen und Copypaste-Gegner-Massen wie in einem Chinaböller-MMO. Am Ende einer Fetchquest-Kette innerhalb der Mainquest machen Obsidian sogar einen Witz darüber, indem sie einem in etwa diesen optionalen Dialog in den Mund legen: "Lass mich raten -- als nächstes soll ich dir deinen Bademantel bringen. Oder?" Der Witz ging auf Obsidians Kosten.


Qualität>Quantität. Das erste Fallout mit seinem Fokus auf Quests mit mehreren Lösungen, (möglichst) einzigartiger Spielerfahrung für jeden Charakterbuild (inklusive Null-IQ-Dialogen) würde heute verrissen -- aus all den falschen Gründen. :D Wer will und weiß, wo er hin muss, kann sogar direkt zum Endgegner, ohne über Start zu gehen -- und dafür 4000 Kronkorken zu kassieren. Und ihm seinen Scheiß einfach AUSREDEN, wenn er das Charisma, die Rhetorik und den Grips dafür hat. RPG-Goodness, Baby.

https://howlongtobeat.com/game/3338
 
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Der freie Markt wird die physische Version des Spiels schon schnell runterregeln. Die physische Version von Mario Kart World kostet bei Amazon schon "nur" noch 79€.
 
geil! outer worlds 1 war ein hammer titel ... ich freu mich schon.

wenn es gut wird, ist es den preis auch wert.
 
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Der erste Teil war nicht gut gemacht und den habe ich schon geschenkt bekommen...
 
mae schrieb:
Eher umgekehrt, der Kapitalismus versteht es, auch das Beduerfnis des Publikums nach Kapitalismuskritik auszubeuten.
Smarter Kapitalismus😉
 
Ich hab Fallout New Vegas geliebt! Dieser Setting Misch Masch von The Outer Worlds hat mich allerdings überhaupt nicht abgeholt, sondern eher abgeschreckt. Aliens, Dieselpunk-Jugendstil, Western, 1984…?! Darfs noch etwas mehr sein? Öh ne Danke.
 
Hab ich das grad richtig kapiert? Ein buntes Geblitze und Geballer, um Reiche noch reicher zu machen, uns das Geld aus der Tasche zu ziehen und sie lachen noch darüber?

Joah ... interessante Idee. :D

Wie wär's denn dieses ganze "Kapitalismus" wegzulassen und einfach zu schauen, ob das Spiel Spaß macht?

Also ... Shooter. Peng. Kost Geld.

Dann kann ja jeder selber entscheiden, wie viel er zum Kapitalismus beitragen will, bzw. ganz einfach was das Spiel einem Wert ist.

Also ich bin hier, bei dem Game, ganz klar raus (weil mir das Produkt nicht gut genug gefällt) und hab gestern noch n Spiel, was mir Spaß macht (mag auch kleinere, einfachere Spiele), für unter 20 € gekauft.

The Precinct für unter 20 euro.jpg

Dank Pfingstwochenende, wo ich allein hier rumhänge (manchmal sogar ganz angenehm ;) ), hatte ich gestern schon mal so 13 Stunden die Gelegenheit reinzuschauen.

Da stimmt für mich das Preis-Leistungs-Verhältnis Geld zu Spielspaßstunden.

Wenn das jemand hier bei dem Spiel (Outer Worlds 2) auch sagen kann, isses doch egal, ob das 20, oder 200 € kostet. Hauptsache, es passt einem.


Habt Spaß! :daumen:

So ... brauch noch 'ne frische Kanne Kaffee ☕ und dann start' ich wieder The Precinct. Werd' da ziemlich schnell bei 1 € pro Spielspaßstunde sein. Ab da wird das Verhältnis dann nur noch besser.
Gibt so viele kleine Spiele, günstiger, die auch Spaß machen.
Mein letztes (vor Precinct) hat 15 gekostet (Ohne Key. Normaler Preis) und da hab ich schon fast 70 Stunden Spielspaß aufm Tacho ^^

Macht, was ihr wollt.

I love PC Zocken! :jumpin:😍
 
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Chismon schrieb:
Die Microsoft Masche so (per massiv verteuerten Spielpreisen) Gamer in den Game Pass vermehrt zu locken, um dann dort auch immer mehr die Preise zu erhöhen scheint bei Dir ja richtig zu funktionieren.

Langfristig würde Microsoft Gaming wohl am liebsten nur noch über ein für die selbst lukratives, für Verbraucher beschissenes Abo-/Mietmodell zugänglich machen, wenn es irgendwie geht; dafür wärst Du ja scheinbar das perfekte Opfer.
Halte das Muster auch für extrem offensichtlich. (ist auch aus anderen Bereichen bekannt --- ich sag nur Samsung-Smartphone-UVP) Gleichzeitig will mir aber nicht in den Kopf, wieso dann aktuell so unfassbar viele Spiele (und ja, auch Microsoft-Titel) verschenkt werden. Der Backlog schützt ja gerade vor dem Drang, alles sofort haben zu wollen...
 
@AbstaubBaer
The Outer Worlds 2 wird Microsofts erster 80-Euro-Titel.
Das stimmt nicht. MS Flight Simulator 24 hat schon letztes Jahr 80€ in der kleinsten Edition gekostet, und bis zu 220€ in der Aviator Edition. Kam fast genau elf Monate vor dem angestrebten Release dieses Titels raus.
 
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