Viele FPS = Besser ?

Kissing_a_Nun schrieb:
Lass dich nicht verrückt machen, Sudfaisel hat zwar recht mit den Minimum FPS, aber im Kino laufen z.B. alle Filme mit 24 Bildern pro Sekunde und selbst dort nehmen die allermeisten Leute kein Ruckeln wahr...

Alles um die 30 FPS ist also flüssig...

Gruß

Kino ist zwar gut und schön aber ich habe bisher noch keinen Film im Kino gesehen wo jedes Bild scharf ist. dort hast du immer wisch-effekte drin, daher reichen auch die 24 FPS. Bei einem Bild von einer Grafikkarte ist aber immer jedes Bild scharf daher wirden höhre FPS benötig damit das Bild flüssig läuft.

Habe auch ne Seite gefunden wo gut die Unterschieden zwischen 15, 30 und 60 FPS dar gestellt werden 15 vs 30 vs 60 FPS

MFG
Kori
 
Geh einfach mal in einen Elektronikmarkt und schau Dir aktuelle Fernseher an! Du wirst den Unterschied schnell feststellen zwischen 60 Hz (60 Bilder / Sekunde), 120 Hz, 200 Hz, 600 Hz oder gar 1200 Hz, wie bei einigen aktuellen Spitzenmodellen. Das Bild wirkt selbst bei 1200 Hz noch flüssiger als bei 600 Hz, obwohl dies eigentlich außerhalb der menschlichen Wahrnehmbarkeit liegt, wie oft immer behauptet wird! ;) Bei Spielen sind die FPS (Bilder / Sekunde) eigentlich nichts anderes.
 
Bei Fernsehern hast du aber keine echten 200Hz z.B. nur berechnete Zwischenbilder.
Hier ein LINK
 
Vorteile von mehr FPS

- präzisere Interaktion mit Maus & Tastatur (die Grafikkarte berechnet die Bilder schneller und lässt die Interaktion der Eingabegeräte daher schneller zu), das hat zur Folge, dass das „Bewegungsgefühl“ oft deutlich besser ist. Dies ist gerade bei Shooter wie CS/Quake oder Rennspielen der Fall.

- Ein weiterer Vorteil ist, dass bei hohen FPS die Framedrops keine sichtbaren Bildruckler verursachen, sondern nur noch eine verringerung der „Qualität“ des Bewegungsgefühls zur Folge haben, Sprich man erwischt die Kurve in Need4Speed nicht so wie man sie sonst gewohnt ist zu nehmen.


Das sind Effekte die man wahrnehmen kann, auch wenn man nur ein 60hz Display benützt! Natürlich bedingt dies, dass V-Sync OFF ist! V-Sync kann man ruhig abschalten, wenn man von obigen Effekten profitieren will! Wer dem Tearing-Effekt vorbeugen möchte, schaltet einfach Triplebuffering ein und profitiert dennoch von den hohen Fps.

Wer dann noch ein 120hz Display hat, kann sich glücklich schätzen, er wird den „smoother“ Effekt gar optisch erkennen können!
 
Zuletzt bearbeitet:
itsfun schrieb:
Geh einfach mal in einen Elektronikmarkt und schau Dir aktuelle Fernseher an! Du wirst den Unterschied schnell feststellen zwischen 60 Hz (60 Bilder / Sekunde), 120 Hz, 200 Hz, 600 Hz oder gar 1200 Hz, wie bei einigen aktuellen Spitzenmodellen. Das Bild wirkt selbst bei 1200 Hz noch flüssiger als bei 600 Hz, obwohl dies eigentlich außerhalb der menschlichen Wahrnehmbarkeit liegt, wie oft immer behauptet wird! ;) Bei Spielen sind die FPS (Bilder / Sekunde) eigentlich nichts anderes.

Das liegt wohl eher daran, das die TVs das besser umrechnen. Den echte 1200 Bilder wirst du keine sehen.
Das Ausgangsmaterial inst Entscheidend


Das Menschliche Auge kann 60-65 Hz also 60-65 Vollbilder Wahrnehmen. Das Gehirn kann ab 14 FPS die reihen folge von mehreren Bildern als Bewegung wahrnehmen und als Flüssig wahrnehmen. Das ist unterschiedlich. Was aber Fakt ist, das kein Mensch 100 -200 Bilder Pro Sekunde sehen kann, den das können nur Facettenaugen. Sprich das einer Fliege!
Weder unser Hirn noch das Auge sind zu solchen Leistungen im Stande.

Warum die Filme auf 24p gedreht werden? Weils bei der Einführung von Ton im Film 16 FPS qualitäts- technisch nicht mehr ausgereicht hat. So, und die meisten Bluerays laufen mit 24/25p also 24 Vollbildern. Der Rest ist Interpoliert.


http://de.wikipedia.org/wiki/Auge
http://de.wikipedia.org/wiki/Bildfrequenz


60 FPS mit Vsync sind gut wenn sie gehalten werden, den damit werden Bewegungen !! Deutlich flüssiger dargestellt weils dauerhaft 60 Bilder sind. Und der Rechner oder Programm kann meines Wissens nicht 30 Bilder fest halten oder gibts da n tool? Auch dort sollte dann LCD angepasst werden.

Im Klartext: Wenn die FPS Fest auf einem Wert gehalten werden sind diese deutlich flüssiger als wenn sie Schwanken. Dort muss aber der Monitor auch die min. FPS halten können. 60 FPS sind Hochleistung vom Gehirn und 100 schwachsinnig zu sehen weil nicht möglich aber vorteilhaft in manchen Spielen -->Ping

Ping:

Wenn der Server unlimitiert läuft und genug Leistung hat (CS) dann hat man ping unterscheide sofern der Server auf den Clienten warten muss weil dieser mit 15 FPS rumrennt. Länger Antwortzeiten = Pinganstieg.

Bei BF2 zum Beispiel ab 100 FPS unsinnig den ab da Limitiert der Server Software Technisch.
 
Zuletzt bearbeitet:
Guter Einwand,

Warum Filme mit 24 / 25, 29,x Bildern als flüssig gesehen werden liegt darin begründet, dass man als Filmseher passiv vor der Glotze/Leinwand sitzt. Beim spielen hingegen sind mehrere Sinne aktiv und meistens ist auch der Adrenalinspiegel höher ;)

Aber ob man mehr als 100fps "sehen" kann, stelle auch ich in Frage! Unbestritten für mich bleibt aber die obige Ausführung bzgl. "Bewegungsinteraktion".
 
Zuletzt bearbeitet: (ein für mich zu viel ^^)
Das Ruckeln kommt daher, das bei sehr schnellen Bewegungen, die Diff. zwischen 2 Bildern einfach zu groß ist.
Hat man eine GraKa die 60 anstatt 30 Bilder berechnen kann, hat man zwischen 2 Bildern ein weiteres, und das ganze wirkt flüssiger.



Gruß Uwe
 
Klingt ziemlich interessant, Danke für die Aufklärung! Also sollte es schon min 40-50FPS beim Gamen sein ?
Wie gesagt ich habe Mafia mit meiner alten ATI auf 25FPS gespielt :D Es gab zwar je nach Sequenz zwischen durch richtige Einbrüche aber die konnte ich verschmerzen.
 
Selbst bei Filmen kann man die FPS beobachten wenn z.B eine Kamera umschwenkt.
Besonders gut zu beobachten ist dies wenn das Dreamworks Logo vor dem Film eingeblendet wird. Aber sonst merkt man es kaum bis garnicht.

Bei Games sieht dies etwas anders aus.
Ich persönlich merke sehrwohl ob das Game gerade 100+ fps oder ~60 hat.
Besonders bei Shootern und Rennspielen sind 60+ frames sehr von Vorteil - Ist dies nicht der Fall wirkt das Spiel träge und langsam.
 
Also ich hab das VertikalSync mal ausgemacht habe jetzt auch mehr FPS bei Mafia2 aber jetzt hab ich das Problem das ich irgendwie komische schlieren im bild bekomme das hat ich vorher nicht was kann das sein?
 
Diese schlieren nennt man Tearing.
eine Überlagerung verschiedener Bilder. Das zweite Bild wird also teilweise über das erste bilg gelegt, obwohl das erste bild noch net fertig ist. Folge sind diese horizontalen Streifen.

Das passiert meist nur, wenn man mehr fps hat, als der monitor herz. Teilweise auch wenn man weniger hat, je nach spiel. Bad Company 2 z.b. ist ziemlich heftig Tearing-anfällig.

Abhilfe schafft Vsync. Ich sehe daher keinen wirklichen Nachteil, wenn man vSync benutzt (schont auch die grafikkarte). Diesen "Inputlag" hab ich bisher in keinem einzigen game gemerkt
 
Danke für die Erklärung, also mich nerven die Streifen ziemlich!
Wenn ich mit dem Auto fahre sehe ich zum beispiel wie nach und nach die Texturen dargestellt werden als wenn er die nicht schnell genug vorladen würde bzw der moni nicht anzeugen würde.
Oder hat mein Monitor eine zu schlechte Bildreaktions zeit ms?
 
Korrekt, wobei ich Triplebuffering bevorzuge.
 
Funktioniert nicht.. Triple Buffering ist an, Vsync aus. Hab deutliches tearing bei Bad COmpany 2.
 
@InsideDaft: das ist Quatsch. Tearing wird ausschließlich über V-Sync verhindert. Der TrippelBuffer verhindert nur Frame-Drops durch V-Sync (so ne Art Mikroruckler der entstehet, wenn die Grafikkarte nicht die vollen 60 FPS schafft)

Falls die Grafikkarte die vollen FPS schafft sollte der Tripple-Buffer ausgeschalten werden! Dieser ist hauptsächlich für den Input-Lag verantwortlich (er verzögert alles um einen Frame, also 1/60 Sekunden)


PS: besonders schlimm merkt man es, wenn man mit 24Hz spielt, der VSync also auf 24 FPS limitiert... das wird höllisch schwammig.

PPS: ohne V-Sync ist der Trippel-Buffer eigentlich völlig nutzlos...
 
Also so eine richtig passende Erklärung habe ich hier nicht gefunden, deswegen kommt Meine:

Also im Reallife, dass das Auge zwar nur eine limitierte Zahl an FPS wirklich wahrnehmen kann, aber schnellere Objekte eine Bewegungsunschärfe haben, welche das Gehirn zur Umsetzung eines Bildes der Realität zur Hilfe nimmt.

In Filmen arbeitet man mit langen Verschlusszeiten von z.B. 1/50 einer Sekunde. Filme ich mit solch einer Verschlusszeit, dann haben die Objekte auch eine Unschärfe. Dass diese nur simuliert vom Bildschirm dargestellt wird, nimmt das Auge zwar trotzdem noch wahr, aber es stört kaum. 60p ist also zur reinen Dokumentation eines Geschehens besser, aber 30p vollkommen ausreichend.

Bei Spielen jedoch haben Objekte mit einer Bewegung keinerlei Unschärfe bei Bewegung. Das wirkt unnatürlich und lässt den Spieler 30p unnatürlich wirken. Mit einer höheren Framerate von z.B. 120FPS wird diese Unschärfe jedoch natürlich, wie im Reallife vom Auge erzeugt, weil mehr Bilder in weniger umgewandelt werden und Bewegungsunschärfe berücksichtigt wird.
Viele Spiele ahmen diese Unschärfen mittlerweile nach, doch sie machen es schlecht.
In Spielen mit geforderter Reaktionszeit wie z.B. den bösen Ballerspielen sind hohe Framerate insofern ein Vorteil, dass wir nicht genau wissen, wann unser Auge ein Bild zum Gehirn überträgt. So ein Frame hat eine Zeitspanne.
Ich erkläre das mal an einem Beispiel: Du ziehst mit der Maus die Waffe hoch, aber der letzte Frame, als sie noch unten war, ist nur zur Hälfte vergangen. Also wartest Du jetzt bei 30fps noch 1/60 einer Sekunde (=17ms), bis die Aktualisierung kommt und dann können es nochmal, bis dein Auge den Frame wahrnimmt und wieder zum Gehirn sendet. Wenn Du Pech hast, dann sind das nochmal 17ms in der Augenframerate=30fps-Theorie.
D.h. dein effektiver Ping, auf welchen du handeln kannst, wurde im 34ms erhöht und jeder weiß: Das ist scheiße. Das Spielerlebnis fühlt sich unflüssig an und man ist benachteiligt.
Mit einem 144hz-Monitor ist das letzte Bild, immer aktueller. Schickt dein Auge als was zum Hirn, so ist es eine aktuelle Information.

Natürlich schickt das Auge in dem Sinne keine Frames als ganze Einzelbilder zum Hirn, aber diese Vereinfachung funktioniert zur Klärung des Prinzips.
 
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