Also so eine richtig passende Erklärung habe ich hier nicht gefunden, deswegen kommt Meine:
Also im Reallife, dass das Auge zwar nur eine limitierte Zahl an FPS wirklich wahrnehmen kann, aber schnellere Objekte eine Bewegungsunschärfe haben, welche das Gehirn zur Umsetzung eines Bildes der Realität zur Hilfe nimmt.
In Filmen arbeitet man mit langen Verschlusszeiten von z.B. 1/50 einer Sekunde. Filme ich mit solch einer Verschlusszeit, dann haben die Objekte auch eine Unschärfe. Dass diese nur simuliert vom Bildschirm dargestellt wird, nimmt das Auge zwar trotzdem noch wahr, aber es stört kaum. 60p ist also zur reinen Dokumentation eines Geschehens besser, aber 30p vollkommen ausreichend.
Bei Spielen jedoch haben Objekte mit einer Bewegung keinerlei Unschärfe bei Bewegung. Das wirkt unnatürlich und lässt den Spieler 30p unnatürlich wirken. Mit einer höheren Framerate von z.B. 120FPS wird diese Unschärfe jedoch natürlich, wie im Reallife vom Auge erzeugt, weil mehr Bilder in weniger umgewandelt werden und Bewegungsunschärfe berücksichtigt wird.
Viele Spiele ahmen diese Unschärfen mittlerweile nach, doch sie machen es schlecht.
In Spielen mit geforderter Reaktionszeit wie z.B. den bösen Ballerspielen sind hohe Framerate insofern ein Vorteil, dass wir nicht genau wissen, wann unser Auge ein Bild zum Gehirn überträgt. So ein Frame hat eine Zeitspanne.
Ich erkläre das mal an einem Beispiel: Du ziehst mit der Maus die Waffe hoch, aber der letzte Frame, als sie noch unten war, ist nur zur Hälfte vergangen. Also wartest Du jetzt bei 30fps noch 1/60 einer Sekunde (=17ms), bis die Aktualisierung kommt und dann können es nochmal, bis dein Auge den Frame wahrnimmt und wieder zum Gehirn sendet. Wenn Du Pech hast, dann sind das nochmal 17ms in der Augenframerate=30fps-Theorie.
D.h. dein effektiver Ping, auf welchen du handeln kannst, wurde im 34ms erhöht und jeder weiß: Das ist scheiße. Das Spielerlebnis fühlt sich unflüssig an und man ist benachteiligt.
Mit einem 144hz-Monitor ist das letzte Bild, immer aktueller. Schickt dein Auge als was zum Hirn, so ist es eine aktuelle Information.
Natürlich schickt das Auge in dem Sinne keine Frames als ganze Einzelbilder zum Hirn, aber diese Vereinfachung funktioniert zur Klärung des Prinzips.