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NewsVolla Phone: Linux-Smartphone kommt im November mit Ubuntu Touch
Das vollständig in Deutschland entwickelte und mithilfe von Crowdfunding finanzierte Linux-Smartphone „Volla Phone“ entsteht in Nordrhein-Westfalen in Zusammenarbeit mit Gigaset und basiert auf Ubuntu Touch, dem mobilen Ableger der von Canonical herausgegebenen Linux-Distribution Ubuntu. Der Verkaufsstart erfolgt im November.
Ich frage mich immer wieso versucht wird gerade solche Nischenprodukte in einem so niedrigen Preisbereich anzusiedeln. Tesla hat auch nicht gerade mit einem Kleinwagen angefangen.
Wenn ich mir nämlich das Datenblatt so ansehe wäre das schon harten Downgrade zu meinem vorletzten Handy.
Unter Zuhilfenahme des Tools „Anbox“ sollen Android-Apps auch unter Ubuntu Touch lauffähig gemacht werden. Anbox ist ein minimalistischer Android-Container
Ich hätte nix dagegen Android (was ja auf Linux basiert) abzulösen gegen eine Linux OS für Smartphones. Mehr möglichkeiten Privatsphäre und Sicherheit einzubauen. Jedoch hat mich beim Smartphone das Mediathek abgeschreckt. Kaum möglichkeiten richtig zu supporten geschweige zu modden.
@pmkrefeld
Aber wer kauft ein Nischensmartphone für 1000€? Speziell wenn der Support vielleicht in 1-2 Jahren eingestellt wird.
Das ist bei anderen Produkten nicht so kritisch.
Ich finde die Idee gut, und warte mal die "Hands on" Berichte ab. Interessant wäre hier auch zu wissen, wie sich das mit den AppStores verhält, sonst sehe ich schwarz für Netflix und Co in FHD...
Wenn die anvisierten Finanzierungsziele erreicht werden, soll das Volla Phone ab November zu Preisen ab 359 Euro in Europa und ab 309 Euro in den USA und Kanada sowie China, Japan und Südkorea erhältlich sein.
Ich denke auch, das es wohl leider eher in der Nische bleiben wird. Ist halt nicht so einfach gegen IOS, Android und das Gewohnheitstier Mensch anzukommen. Interessant ist es aber allemale, gerade was "Anbox" angeht. Das werde ich bei Gelegenheit mal auf meiner Archplatte testen.
Support seitens UBPorts ist sehr lange, auch kannst du das Gerät mit Sailfish OS bestücken.
Ahja und Sailfish OS beinhaltet relativ viel proprietäre Software, nur mal so am Rande. Auch ist deren Support sehr unterirdisch und das sage ich als langjähriger SailfishOS-Nutzer und Supporter
Die Idee ist nett, die Vorgeschichte zeigt dagegen wie schwierig das Thema ist.
Ich würde an deren Stelle vor allem auf die Performance achten.
Viele vergessen das Ubuntu selbst am Desktop längst eines der anspruchsvolleren Linux-Distributionen ist.
Für ältere Rechner braucht man daher oft deutlich abgespeckte Versionen.
Wenn ich mir anschaue seit wie vielen Jahren Apple iOS und Google Android optimieren und wie lange das gedauert hat um alleine die Menüs flüssig hinzubekommen, dann habe ich hier große Zweifel.
Der zweite Punkt wären dann die Apps und der Support. Das sehe ich auch eher problematisch. Klar wird es das Basics Zeugs geben, aber mit dem Apple Store oder Gplay wird man auch da nicht mithalten können.
Microsoft hat sich auch nicht zum Spaß zurückgezogen aus dem Bereich.
Vielleicht kriegen die ja auch mal eine gute Kamera (inkl. entsprechender Software) hin. Das wäre ein Alleinstellungsmerkmal gegenüber dem ewigen Gefrickel bei Lineage OS.
Ich frage mich immer wieso versucht wird gerade solche Nischenprodukte in einem so niedrigen Preisbereich anzusiedeln. Tesla hat auch nicht gerade mit einem Kleinwagen angefangen.
Wenn ich mir nämlich das Datenblatt so ansehe wäre das schon harten Downgrade zu meinem vorletzten Handy.
Man hat doch am Essential Phone gut gesehen, dass diese genauso schief gehen kann. Und das hat nur 800 Dollar bei Markteinführung gekostet und wird jetzt für unter 200 Euro verkauft obwohl die Technik und Ausstattung mehr wert ist.
Der Preis für Europa wird dennoch inklusive MwSt. angegeben, der für die USA ohne.
Selbst wenn du auf der Apple Website bist und siehst, dass ein iMac [beispielsweise] 1.099 Euro kostet, dann ist das der tatsächliche Endpreis für den Kunden inlusive Steuern. Die 999 US-Dollar im US-Store sind aber immer exklusive Steuern.