7/9 Iomega HDD 20 GB im Test : Externe Festplatte für USB 2.0

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Zugriffszeiten

Auch der Zugriffszeit (die Zeit, die zwischen einer Datenanfrage und dem eigentlichen Senden der Daten vergeht) kommt einer großen Bedeutung zu. Unser USB 1.1 Thumbdrive mit 32 MB ist in diesem Test wieder mit von der Partie.

Zugriffszeiten
Angaben in Millisekunden
  • Zugriff auf ersten 500MB:
    • Thumb Drive USB
      6,00
    • IBM IC35
      6,78
    • IBM DTLA
      7,07
    • IBM IC35 - Low Noise
      7,51
    • IBM DTLA - Low Noise
      8,32
    • IBM DJNA
      9,00
    • Iomega HDD
      11,81
    • Iomega HDD - No Cache
      12,16
    • Iomega HDD - USB 1.1
      15,46
  • Durchschnittlicher Zugriff:
    • Thumb Drive USB
      6,00
    • IBM IC35
      12,33
    • IBM DTLA
      12,62
    • IBM DJNA
      13,11
    • Iomega HDD
      19,02
    • Iomega HDD - No Cache
      19,27
    • IBM IC35 - Low Noise
      19,34
    • IBM DTLA - Low Noise
      22,34
    • Iomega HDD - USB 1.1
      22,55

Da der USB-Speicherstick keine Festplatte als solches ist, liegen seine Zugriffszeiten deutlich vor den anderen. Die Iomega kann den Versprechungen von IBM (Hardware/Technik) nur bei Zugriffen auf die ersten 500 MB gerecht werden. Besonders auffällig in diesem Zusammenhang ist der Einfluss des Festplattenbetriebsmodus. Denn der Leise-Betrieb wird lediglich durch das langsame hin und her Bewegen des Lesekopfes erzeugt, wodurch die Zugriffszeit verständlicherweise merklich leidet. Bei der durchschnittlichen Zugriffszeit müssen sich hier sogar IBMs High-End-Platte im Low-Noise-Betrieb geschlagen können.

Prozessorbelastung

Die Prozessorbelastung ist bei aktuellen Mainboards eigentlich zu vernachlässigen, da im DMA-Betrieb direkte Zugriffe ohne Zuhilfenahme des Prozessors möglich sind. Da dies jedoch beim USB nicht der Fall ist, ist dieser Test durchaus interessant.

CPU Belastung
Angaben in Prozent
    • Iomega HDD
      12,7
    • Iomega HDD - No Cache
      11,2
    • IBM IC35
      2,6

Wie zu erwarten war, belastet die USB 2.0 Festplatte den Prozessor wesentlich stärker, als es normale Desktop-Festplatten tun. Allerdings kann man hier keiner Partei einen Vorwurf machen, da es einfach nicht möglich ist, bei derart hohen Transferraten über den USB, den Prozessor unbeteiligt zu lassen. Alle anderen Vergleichsplatten lieferten hier übrigens kaum messbare Ergebnisse um ein Prozent.

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  • Thomas Hübner E-Mail Twitter Google+
    … hat ComputerBase im Jahr 1999 gegründet und in der Vergangenheit selbst ausführlich über die Entwicklung der PC-Architektur geschrieben.