11/20 X800 Pro, XT PE und GeForce 6800 GT, Ultra im Test : Neue Chipgeneration mit neuen Treibern

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Spellforce

  • Wie das vorhergehende Far Cry ein deutsches Gewächs, präsentiert sich Spellforce als hardwaremordender Genre-Mix aus Echtzeitstrategie und Rollenspiel, in welchen der Avatar, die Spielfigur des Spielers, sich mit fortschreitender Story auch weiterentwickelt und in seinen Kampf- und Magieeigenschaften verbessern kann.
    Die Auswahl zwischen Draufsicht und Third-Person Perspektive auf die mit der mit der k.r.a.s.s.-Engine dargestellte Spielwelt sowie die vielen, gut animierten Einheiten und die detailreiche und mit hübschen, stimmungsvollen Texturen verzierte Landschaft fordert sowohl die Grafikkarten als auch die CPU. Ein ausreichend ausgebauter Hauptspeicher tut ein Übriges.

    Zur Ermittlung der durchschnittlichen Frameraten haben wir uns der Intro-Sequenz, die sowohl Ausblicke in die weitläufige Landschaft als auch Nahansichten von Charakteren und einige Spezialeffekte bietet, nach übersprungenem Tutorial bedient. Alle in-Game Optionen standen dabei auf höchster Stufe, die Texturfilterung war auf trilinear eingestellt. FSAA und AF wurde per Treiber erzwungen.

    Weitere Informationen: www.spellforce.de

  • Download: Gamershell.com (Demo)
SpellForce: Order of Dawn 1024 default
    • GeForce 6800 Ultra
      55,62
    • GeForce 6800 GT
      54,64
    • Radeon X800 XT "PE"
      49,52
    • Radeon X800 Pro
      43,12
    • Radeon 9800 XT
      32,60
    • Radeon 9700 Pro
      27,77
    • GeForce FX 5950 Ultra
      27,48
    • GeForce FX 5800 Ultra
      27,11
    • GeForce 4 Ti 4800
      25,00
    • Radeon 9600 XT
      22,19

Etwas mehr als 10 % Vorsprung vor der Radeon X800 XT „PE“ kann hier die GeForce 6800 Ultra für sich verbuchen - erstaunlicherweise allerdings schafft dies auch die niedriger getaktete GT und verweist im internen Duell die X800 Pro mit über 20 % auf die Plätze.

SpellForce: Order of Dawn 1024 Qualität
  • 2xAA / 2xAF:
    • GeForce 6800 Ultra
      51,79
    • GeForce 6800 GT
      49,53
    • Radeon X800 XT "PE"
      42,18
    • Radeon X800 Pro
      35,55
    • Radeon 9800 XT
      26,90
    • Radeon 9700 Pro
      22,54
    • GeForce FX 5950 Ultra
      21,76
    • GeForce FX 5800 Ultra
      21,48
  • 4xAA / maxAF:
    • GeForce 6800 Ultra
      35,98
    • GeForce 6800 GT
      33,04
    • Radeon X800 XT "PE"
      22,58
    • Radeon X800 Pro
      18,62
    • GeForce FX 5950 Ultra
      15,60
    • GeForce FX 5800 Ultra
      14,41
    • Radeon 9800 XT
      12,75
    • Radeon 9700 Pro
      10,63

Auch FSAA und AF, die zumindest bei einsetzender CPU-Limitierung nivellierend wirken sollten, tun hier ihr möglichstes, um die Unterschiede gar noch anwachsen zu lassen. Die beiden X800-Karten verlieren absolut und proportional stärker an Leistung als die GeForce 6800-Geschwister, die bei 4xAA und maximalem AF mehr als 50 % Vorsprung erzielen.

SpellForce: Order of Dawn 1280 default
    • GeForce 6800 Ultra
      53,26
    • GeForce 6800 GT
      50,80
    • Radeon X800 XT "PE"
      42,75
    • Radeon X800 Pro
      34,45
    • Radeon 9800 XT
      24,35
    • GeForce FX 5950 Ultra
      21,85
    • GeForce FX 5800 Ultra
      21,71
    • Radeon 9700 Pro
      20,33
    • GeForce 4 Ti 4800
      20,18
    • Radeon 9600 XT
      15,97

Auch in 1280x1024, der nächsthöheren Auflösung, wendet sich das Blatt nicht in die erwartete Richtung. Die Unterschiede werden - im Gegenteil - sogar noch größer. Da allerdings im unteren Segment auch die GeForce FX-Karten mehr als nur mit den R3x0-Chips auf Radeon 9700 Pro und Radeon 9800 XT mithalten, drängt sich der Verdacht auf, dass hier eventuell der Treiber ein besseres Abschneiden der Radeons verhindert.

SpellForce: Order of Dawn 1280 Qualität
  • 2xAA / 2xAF:
    • GeForce 6800 Ultra
      46,27
    • GeForce 6800 GT
      43,64
    • Radeon X800 XT "PE"
      34,22
    • Radeon X800 Pro
      27,59
    • Radeon 9800 XT
      19,87
    • GeForce FX 5950 Ultra
      17,02
    • GeForce FX 5800 Ultra
      16,93
    • Radeon 9700 Pro
      16,39
  • 4xAA / maxAF:
    • GeForce 6800 Ultra
      29,99
    • GeForce 6800 GT
      27,29
    • Radeon X800 XT "PE"
      17,37
    • Radeon X800 Pro
      14,26
    • GeForce FX 5950 Ultra
      11,85
    • GeForce FX 5800 Ultra
      10,89
    • Radeon 9800 XT
      9,48
    • Radeon 9700 Pro
      7,82

In 1280 mit 4xAA verlässt so langsam aber sicher die komplette Radeon-Riege, inklusive des Top-Modells, den spielbaren Bereich. 2xAA und 2xAF dagegen vertragen auch diese Karten noch hinreichend in diesem, ihnen ganz offensichtlich nicht liegenden, Spiel.

SpellForce: Order of Dawn 1600 default
    • GeForce 6800 Ultra
      48,56
    • GeForce 6800 GT
      45,54
    • Radeon X800 XT "PE"
      35,35
    • Radeon X800 Pro
      27,54
    • Radeon 9800 XT
      18,77
    • GeForce FX 5950 Ultra
      17,81
    • GeForce FX 5800 Ultra
      17,10
    • GeForce 4 Ti 4800
      16,15
    • Radeon 9700 Pro
      15,53
    • Radeon 9600 XT
      11,85

Das gute Abschneiden der GeForce4 Ti erklärt sich damit, dass ihr leistungsraubende Pixelshader 2.0-Effekte abgehen und sie somit, bei reduzierter Qualität konkurrenzfähig selbst zu modernen Karten bleibt. Angenehm spielbar ist Spellforce in dieser Auflösung allerdings nur noch auf den aktuellen Geschossen bis einschließlich der X800 Pro.

SpellForce: Order of Dawn 1600 Qualität
  • 2xAA / 2xAF:
    • GeForce 6800 Ultra
      41,03
    • GeForce 6800 GT
      38,16
    • Radeon X800 XT "PE"
      27,50
    • Radeon X800 Pro
      21,77
    • Radeon 9800 XT
      15,19
    • GeForce FX 5950 Ultra
      13,34
    • GeForce FX 5800 Ultra
      13,11
    • Radeon 9700 Pro
      12,42
  • 4xAA / maxAF:
    • GeForce 6800 Ultra
      25,59
    • GeForce 6800 GT
      23,02
    • Radeon X800 XT "PE"
      13,73
    • Radeon X800 Pro
      12,10
    • GeForce FX 5950 Ultra
      9,28
    • Radeon 9800 XT
      7,26
    • GeForce FX 5800 Ultra
      6,80
    • Radeon 9700 Pro
      5,74

Während die Spielbarkeit in höchsten Einstellungen auch auf dem Spitzenreiter in Sachen Performance ziemlich knapp wird, bietet sich hier allerdings ein ziemlicher Augenschmaus. Wenn das Game später allerdings actionlastiger wird und man nicht mehr gemütlich durch die Gegen zuckelt, wird man wohl auch auf der GeForce 6800 Ultra und GT freiwillig auf 4xAA und 16xAF verzichten.

Eine Anmerkung noch zur Bildqualität:

Sowohl auf den offiziellen Catalyst 4.5-Treibern, als auch den für die X800 XT „PE“ genutzen Beta-Treibern flackerten einige Licht- und Schatteneffekte bei Spellforce, die eigentlich auf- und abnehmende Beleuchtung durch schwankende Bäume darstellen sollten.

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