16/20 X800 Pro, XT PE und GeForce 6800 GT, Ultra im Test : Neue Chipgeneration mit neuen Treibern

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Max Payne 2

  • Max Payne2: The Fall of Max Payne bietet, wie schon der Vorgänger, das sogenannte Bullet-Time Feature, vielen sicherlich von den Extrem-Zeitlupen aus dem Film „Matrix“ bekannt, welches weiter verbessert wurde. Neben photorealistischen Texturen und sehr detailliert gestalteten Umgebungen gibt es Radiosity Lighting, Gesichtsanimation und Lippensynchronisation und eine voll integrierte „Havoc“-Physik-Engine, die außer der Grafikkarte auch den Rest des Systems nicht vollkommen nutzlos herumidlen lassen.

  • Gemessen wurde Part II, Mission I „Return to Monas Funhouse“, welches eine schöne Intro-Sequenz mit einer Bullet-Time Szene kombiniert, an deren Ende Max Payne sich aufrappelt und wir den FRAPS-Durchlauf beenden. In-Game Settings waren auf maximale Einstellungen, Texturfilter auf trilinear gesetzt und Triple-Buffering aktiviert. FSAA und AF wurden per Treiber erzwungen.

  • Weitere Informationen: MaxPayne2.com

  • Download: Demo (nicht benchmarkfähig)
Max Payne II 1024 default
    • Radeon X800 Pro
      133,73
    • Radeon X800 XT "PE"
      133,73
    • GeForce 6800 Ultra
      133,68
    • GeForce 6800 GT
      133,14
    • GeForce FX 5950 Ultra
      132,97
    • Radeon 9700 Pro
      132,62
    • Radeon 9800 XT
      132,38
    • GeForce FX 5800 Ultra
      131,04
    • Radeon 9600 XT
      112,55
    • GeForce 4 Ti 4800
      101,75

Alle aktuellen, in derselben Klasse spielenden Karten, sind dicht beeinander. Selbst die angegraute Ti 4800 erreicht noch knapp über 100 Bilder pro Sekunde.

Max Payne II 1024 Qualität
  • 2xAA / 2xAF:
    • GeForce 6800 Ultra
      133,27
    • Radeon X800 XT "PE"
      133,17
    • Radeon X800 Pro
      133,08
    • Radeon 9800 XT
      132,97
    • GeForce 6800 GT
      132,25
    • Radeon 9700 Pro
      130,54
    • GeForce FX 5950 Ultra
      121,61
    • GeForce FX 5800 Ultra
      111,74
  • 4xAA /maxAF:
    • Radeon X800 Pro
      132,97
    • Radeon 9800 XT
      132,79
    • GeForce 6800 Ultra
      131,49
    • Radeon X800 XT "PE"
      131,22
    • GeForce 6800 GT
      130,00
    • Radeon 9700 Pro
      121,09
    • GeForce FX 5950 Ultra
      110,79
    • GeForce FX 5800 Ultra
      98,79

Lediglich die älteren GeForce-Karten beginnen langsam zu schwächeln, wenn FSAA und AF aktiviert werden. X800- und 6800-Serie bleibt hart am Systemlimit.

Max Payne II 1280 default
    • Radeon X800 Pro
      133,64
    • Radeon X800 XT "PE"
      133,24
    • GeForce 6800 GT
      133,03
    • GeForce 6800 Ultra
      132,91
    • Radeon 9800 XT
      124,24
    • GeForce FX 5950 Ultra
      120,32
    • Radeon 9700 Pro
      111,71
    • GeForce FX 5800 Ultra
      109,16
    • GeForce 4 Ti 4800
      85,76
    • Radeon 9600 XT
      85,06

Auch hier erlauben selbst ältere oder Mid-Range-Karten noch ergonomische Bildwiederholraten oberhalb von 85 fps, die sich auch mit aktivem VSync geniessen lassen.

Max Payne II 1280 Qualität
  • 2xAA / 2xAF:
    • GeForce 6800 Ultra
      133,81
    • Radeon X800 XT "PE"
      132,72
    • Radeon X800 Pro
      131,01
    • GeForce 6800 GT
      129,78
    • Radeon 9800 XT
      120,47
    • Radeon 9700 Pro
      103,66
    • GeForce FX 5950 Ultra
      95,55
    • GeForce FX 5800 Ultra
      87,28
  • 4xAA /maxAF:
    • Radeon X800 XT "PE"
      130,79
    • Radeon X800 Pro
      130,14
    • GeForce 6800 Ultra
      122,61
    • GeForce 6800 GT
      115,21
    • Radeon 9800 XT
      106,59
    • Radeon 9700 Pro
      86,51
    • GeForce FX 5950 Ultra
      79,93
    • GeForce FX 5800 Ultra
      56,36

Mit aktiver Kantenglättung beginnt Max Payne 2 auf GeForce 6800-Karten langsam aber sicher den Tribut für die hochauflösenden Texturen in Form vermehrten VRAM-Bedarfs zu fordern. Zuammen mit der schon erwähnten Problematik des Filter@Scanout, welches nochmal zusätzlich etliche MB verschlingt, wird die GeForce 6800 hier schon deutlich gebremst.

Max Payne II 1600 default
    • Radeon X800 XT "PE"
      133,17
    • GeForce 6800 GT
      132,29
    • GeForce 6800 Ultra
      132,25
    • Radeon X800 Pro
      125,60
    • Radeon 9800 XT
      104,14
    • GeForce FX 5950 Ultra
      100,93
    • Radeon 9700 Pro
      91,81
    • GeForce FX 5800 Ultra
      87,22
    • GeForce 4 Ti 4800
      67,01
    • Radeon 9600 XT
      61,34

Keine Sorgen dagegen in hoher Auflösung allein - hier schwächelt einzig die X800 Pro geringfügig, trotz aktiver Optimierungen.

Max Payne II 1600 Qualität
  • 2xAA / 2xAF:
    • Radeon X800 XT "PE"
      131,29
    • Radeon X800 Pro
      119,23
    • GeForce 6800 Ultra
      116,04
    • GeForce 6800 GT
      109,55
    • Radeon 9800 XT
      97,22
    • Radeon 9700 Pro
      78,16
    • GeForce FX 5950 Ultra
      75,73
    • GeForce FX 5800 Ultra
      0,00
      Hinweis: Out of VidMem
  • 4xAA / maxAF:
    • Radeon X800 XT "PE"
      125,82
    • Radeon X800 Pro
      114,43
    • Radeon 9800 XT
      80,07
    • GeForce 6800 Ultra
      77,59
    • GeForce 6800 GT
      68,39
    • GeForce FX 5950 Ultra
      66,90
    • Radeon 9700 Pro
      61,59
    • GeForce FX 5800 Ultra
      0,00
      Hinweis: "Out of VidMem" Fehler

Spätestens hier wird es mehr als deutlich. Die nur mit 128 MB bestückte FX 5800 Ultra verbraucht schon für die Bildpuffer mehr Speicher, als zur Verfügung steht und bricht so mit einer Fehlermeldung ab. Selbst die in Max Payne ansonsten deutlich leistungsfähigere FX 5950 muss sich der Radeon 9700 Pro heftig erwehren.

Die GeForce 6800 Ultra und GT werden schließlich beide von der Radeon 9800 XT überholt, was nicht gerade ein rühmliches Licht auf die verwendete Spezialtechnik beim Anti-Aliasing wirft. Als kleine Ehrenrettung und zum Untermauern des eben gesagten sei noch erwähnt, dass die 6800 Ultra mit ansonsten gleichen Einstellungen im letzten Test mit 4xAA und 16xAF bei Double- anstatt Triple-Buffering 114,21 fps erreichte.

Hier sollte nVidia wirklich genau überlegen, ob der eine eingesparte Framebuffer-Write wirklich einen solchen Leistungseinbruch in genau den Settings rechtfertigt, für die man Karten dieses Preis- und Leistungssegmentes eigentlich erwirbt, sinnvoll ist.

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