8/10 Komplettsystem von MIFcom : High-End-PC für 15.000 Euro im Test

, 285 Kommentare

Leistungsaufnahme und Lautstärke

Leistungsaufnahme

Im MIFcom-PC steckt aber nicht nur pfeilschnelle Hardware, sondern auch eine hochwertige Wasserkühlung. Es stellt sich deshalb nicht nur die Frage nach dem Verbrauch sondern auch nach der Lautstärke, die das System emittiert.

Leistungsaufnahme
Angaben in Watt (W)
  • Idle:
    • MIFcom-PC
      236
  • Prime95:
    • MIFcom-PC
      616
  • Anno 2070:
    • MIFcom-PC
      779
  • Crysis 2:
    • MIFcom-PC
      904
  • Crysis 3:
    • MIFcom-PC
      1.005
  • Crysis 3 + Video umwandeln:
    • MIFcom-PC
      1.058

Unter Windows muss der MIFcom-PC seiner Hardware Tribut zollen, sodass der Rechner mit 236 Watt fürs „Nichtstun“ sehr viel verbraucht. Die zwei Server-CPUs, die vier Grafikkarten, die Wasserkühlung und die restliche Hardware sind diesbezüglich wenig hilfreich.

Wenn man die CPU auslastet, in diesem Fall mit Prime95, steigt die Leistungsaufnahme auf 616 Watt. In Spielen ist es dagegen die Frage, inwieweit die Titel die vier Grafikkarten auslasten können. So messen wir in Anno 2070 779 Watt, in Crysis 2 gleich 904 Watt und in Crysis 3 noch einmal 100 Watt mehr. Das Worst-Case-Szenario, Crysis 3 inklusive Umwandeln eines Videos, lässt den Leistungshunger dann auf 1.058 Watt steigen.

Lautstärke

Lautstärke
Angaben in dB(A)
  • Idle:
    • MIFcom-PC
      43,0
  • Prime95:
    • MIFcom-PC
      46,0
  • Anno 2070:
    • MIFcom-PC
      46,0
  • Crysis 2:
    • MIFcom-PC
      47,0
  • Crysis 3:
    • MIFcom-PC
      48,0
  • Crysis 3 + Video umwandeln:
    • MIFcom-PC
      48,0

Unter Windows ist der MIFcom-Rechner mit 43 Dezibel ohne Weiteres zu hören, was aber weniger an der verbauten Wasserkühlung und den zahlreichen Lüftern liegt, sondern viel mehr an dem EVGA-Netzteil, was zu einem leichten Fiepen neigt und damit die Aufmerksamkeit auf sich zieht. Dementsprechend kann dort die variabel einstellbare Lüftersteuerung nicht helfen.

Je nach Auslastung drehen die Lüfter dann unterschiedlich hoch, wobei wir im schlimmsten Fall 48 Dezibel attestieren können. In Anbetracht der Rechenleistung ist dies ein beeindruckender Wert, da es völlig unrealistisch ist, mit einer Luftkühlung auch nur annähernd in diese Regionen zu gelangen. Selbst deutlich leistungsärmere Konfigurationen erreichen diesen Wert häufig nicht und liegen darüber.

Positiv anzumerken ist zudem, dass die Art des Geräusches angenehm ist, da die Lüfter nicht allzu schnell drehen und auch die Wasserkühlung (sprich die Pumpe und der Wasserdurchfluss) nicht unangenehm auffällt. Der einzige Wermutstropfen: Das Netzteil fiept immer noch.

Auf der nächsten Seite: Temperatur und Übertakten