6/16 AMD Radeon R9 Fury X im Test : Eine ernsthafte Alternative zu Nvidias Topmodellen

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Tests in 2.560 × 1.440 und 1.920 × 1.080

AMD-Grafikkarten sind in besonders hohen Auflösungen im Verhältnis zur Konkurrenz besser aufgestellt als in niedrigeren. Daran ändert auch die Radeon R9 Fury X nichts. So kann die Grafikkarte in 2.560 × 1.440 nicht mehr ganz mit der GeForce GTX 980 Ti mithalten und arbeitet fünf Prozent langsamer. Die Differenz zur Radeon R9 390X schmilzt von 26 Prozent auf 19 Prozent.

In 1.920 × 1.080 fällt die Radeon R9 Fury X noch ein Wenig weiter zurück. In dieser Auflösung kommt das im Verhältnis zum gegenüber Tonga bei Fiji doppelt so großen Back-End und das unverändert beibehaltene Front-End stärker zur Geltung.

Sinnvoll erscheint die Investition in einer Grafikkarte am oberen Ende der Rangliste für Spiele in dieser Auflösung allerdings eh nicht: Es sollten schon mehr Pixel auf den Monitor gezeichnet werden, um eine Ausgabe dieser Größenordnung und die damit verbundene Leistungsfähigkeit zu rechtfertigen.

Werden die Grafikoptionen und vor allem die Kantenglättung weiter nach oben geschraubt, ändert sich an den Verhältnissen kaum etwas. Es gibt nur Verschiebungen um ein oder zwei Prozent.

Beim Blick auf die einzelnen Spiele zeigt sich dann wie in der höheren Auflösung, dass es je nach Titel größere Variationen geben kann. Gravierend sind die meisten Ausreißer aber nicht. Einzig in Call of Duty: Advanced Warefare schneidet die Radeon R9 Fury X reproduzierbar deutlich schlechter ab und fällt sogar hinter die GeForce GTX 980 zurück.

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