8/16 AMD Radeon R9 Fury X im Test : Eine ernsthafte Alternative zu Nvidias Topmodellen

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GPU-Computing und Video-Wiedergabe

Im Mandel-Scalar-Test des ComputeMark zeigt sich die hohe Speicherbandbreite des HBM-Speichers. Dort arbeitet die Radeon R9 Fury X satte 69 Prozent schneller als die Radeon R9 390X. In allen anderen GPU-Computing-Tests gibt es dagegen nur deutlich kleinere Differenzen. In manchen Tests arbeitet die neue Grafikkarte gar etwas langsamer als die Radeon-Karte mit der Hawaii-GPU. Die Ursache sollte im Treiber zu finden sein.

AMD verbaut auf der Fiji-GPU dieselben Videoeinheiten wie auf der neuen Carrizo-APU und das merkt man auch. Ab sofort können auch bei AMD sowohl der H.264- als auch der neue H.265-Codes (HEVC) beschleunigt werden, bis hinauf zur Auflösung 3.840 × 2.160 Pixel.

Unter Full HD ist die Geschwindigkeit beim Abspielen beeindruckend. Keine andere Grafikkarte ist schneller. Beim Decodieren ohne Ausgabe liegt die AMD-Karte dann bei H.264 mit Nvidia Maxwell und bei H.265 mit dem GM206 der GeForce GTX 960 gleich auf.

Auch in der Ultra-HD-Auflösung ist die Radeon R9 Fury X schnell, kommt aber nicht mehr an die sehr guten Ergebnisse der kleineren Auflösung heran. So ist die Karte im Schnitt langsamer als die GeForce GTX 960, vor allem bei H.265-Videos den anderen Maxwell-Modellen aber immer noch überlegen.

Dabei ist auch die Energieeffizienz nicht schlecht. So benötigt das Testsystem mit der Fiji-Karte beim H.265-Codes weniger Energie als die Nvidia-Karten, von der GeForce GTX 960 einmal abgesehen. Schlussendlich ist die Radeon R9 Fury X damit nach der GeForce GTX 960 die zweitbeste Grafikkarte in puncto Video-Wiedergabe.

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