Intel Coffee Lake im Test: Core i7-8700K, i5-8400, i3-8350K und -8100 vs. Ryzen 8/9

Volker Rißka et al. 2.883 Kommentare

Preis-Leistungs-Verhältnis (Anwendungen)

Das Preis-Leistungs-Verhältnis im Streudiagramm zeigt, wo mehr für das Geld bekommen wird. Dies bezieht sich in dem Fall auf Anwendungen, dem primären Einsatzgebiet der Prozessoren mit sehr vielen Kernen und Threads.

Der Core i5-8400 landet dort bei seiner UVP von 180 Euro weit vorn, nur der kleinste Vier-Kerner der neuen Generation kann ihn noch übertrumpfen. Konnte Intel bisher nur im Einstieg mit dem Pentium in Sachen Preis/Leistung überzeugen, gelingt dies mit der neuen Generation in deutlich mehr Bereichen. Dies ist AMD zu verdanken, eine derart aggressive Preispolitik hätte es binnen zehn Monaten nach Start von Kaby Lake sonst vermutlich nicht gegeben.

Preis-Leistungs-Verhältnis (Spiele)

Das Preis-Leistungs-Verhältnis in Spielen zeigt ein ähnliches Bild. Sehr hohe Leistung kostet etwas, der Intel Core i5-8400 schnürt ab Werk das interessanteste Gesamtpaket. Auch der Core i3 mit seinen nun vier Kernen kann rein auf die Leistung für kleines Geld betrachtet mithalten, allerdings zeigt sich beim Blick in die Detail-Diagramme, dass ihm hier und da doch schon mal die Puste ausgehen kann.

In den beiden Extremen untermauert sich das Bild: In der HP-Auflösung von nur 720p wird die CPU mehr gefordert, die Intel-Prozessoren können ihren Vorsprung noch weiter ausbauen. Bei UHD hingegen wird die Grafikkarte der limitierende Faktor, die CPUs rücken näher zusammen

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