Call of Duty: WWII: Technisch nicht mehr auf der Höhe der Zeit

 3/3
Wolfgang Andermahr
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Grafikkarten-Empfehlungen für COD: WWII

Da die genutzte Testszene anspruchsvoll ist, sind 45 FPS im Benchmark mit einer annehmbaren Spielbarkeit von Call of Duty: WWII gleichzusetzen. Die Steuerung ist dann allerdings noch etwas träge. Ab 60 FPS ist das Spielgefühl gut. Eine noch höhere Framerate ist vor allem für die Steuerung angenehm.

COD: WWII für die genutzten Einstellungen
gut spielbar (ab ~60 FPS) annehmbar spielbar (ab ~ 45 FPS)
1.920 × 1.080
AMD ab Radeon RX Vega 56
Radeon RX 580 (8GB)
ab Radeon RX Vega 56
ab Radeon RX 570
ab Radeon R9 390
Nvidia ab GeForce GTX 1070
GeForce GTX 980 Ti
ab GeForce GTX 1060
ab GeForce GTX 980
2.560 × 1.440
AMD ab Radeon RX Vega 56 ab Radeon RX Vega 56
Radeon RX 580
Nvidia ab GeForce GTX 1070 ab GeForce GTX 1070
3.840 × 2.160
AMD Radeon RX Vega 64 ab Radeon RX Vega 56
Nvidia GeForce GTX 1080 Ti ab GeForce GTX 1070

Fazit

Die PC-Version von Call of Duty: WWII lief in der Redaktion fehlerlos und die Performance lag auf einem guten Niveau. Bei kaum sichtbar reduzierten Details knackt eine Radeon RX Vega 64 auch in Ultra HD die 60-FPS-Marke und die GeForce GTX 1080 ist nicht allzu weit davon entfernt. Modelle von AMD liegen dabei generell vor den Konkurrenzmodellen von Nvidia, Ausnahmen gibt es nur wenige. Auch das Optionsmenü der PC-Version lässt keine Wünsche offen und die Kantenglättung, sofern richtig gewählt, funktioniert sehr gut.

Über die technischen Schwierigkeiten der Engine täuscht das allerdings nicht hinweg: Trotz alljährlichen Verbesserungen ist die Engine mittlerweile am Ende der Fahnenstange angekommen, mehr als guter Durchschnitt ist die Grafik nicht. Vor allem in Anbetracht der erst letzten Woche erschienenen und äußerst hübschen Titel Assassin's Creed: Origins (Technik-Test), Destiny 2 (Technik-Test) und Wolfenstein 2 (Technik-Test) wirkt die Grafik von vorgestern – und die relativ hohen FPS erscheinen in einem ganz anderen Licht.

4 GB Grafikspeicher erfordern Anpassungen

Ein weiteres Problem ist der Speicherhunger: Vier Gigabyte sind für volle Details selbst in Full HD zu wenig, selbst sechs Gigabyte gerade ausreichend. Auch hier gilt: Bei einer hohen Texturqualität wären die Anforderungen ja noch zu akzeptieren, aber sie stechen nicht mehr positiv hervor und werden der Marke damit nicht mehr gerecht. Für die nächste Ausgabe sollte Activision unbedingt das technische Grundgerüst wechseln.

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