Wochenrück- und Ausblick: DLSS 2.0 zeigt sich in doppelt guter Form

Wolfgang Andermahr
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Wochenrück- und Ausblick: DLSS 2.0 zeigt sich in doppelt guter Form
Bild: Deliver Us The Moon

Der Test zu Nvidias KI-Upsampling DLSS 2.0 ist die Woche auf viel Aufmerksamkeit gestoßen. Und das ist auch gut so. Denn während die erste Ausgabe der GeForce-RTX-exklusiven Technologie nicht zu gefallen wusste, schneidet DLSS 2.0 deutlich besser ab.

DLSS 2.0 zeigt viel Potenzial

So ist der Leistungsgewinn nach wie vor enorm und DLSS lohnt sich vor allem beim gleichzeitigen Einsatz von Raytracing – zum Teil werden nur so spielbare Frameraten erzielt. Zugleich stimmt aber dieses Mal auch die Bildqualität, die verblüffend nahe an die native Auflösung heran kommt oder sogar besser als diese ist. Allerdings hat auch DLSS 2.0 immer noch mit Grafikfehlern zu kämpfen, die in gleich 2 der 3 getesteten Spielen aufgetreten sind. Bekommt Nvidia dies in den Griff, kann DLSS zu einem richtigen Game Changer werden.

Der HP OMEN 27i für Spieler

Bei den Meldungen hat es der Monitor OMEN 27i von HP auf den ersten Platz geschafft. Der 27 Zoll große Monitor ist mit einem Nano-IPS-Panel von LG ausgestattet und bietet als native Auflösung 2.560 × 1.440 Pixel. Die maximale Bildwiederholfrequenz liegt bei 165 Hz, zudem wird Adaptive Sync inklusive LFC unterstützt, wobei die variierbare Bildwiederholfrequenz zwischen 48 und 165 Hz liegt. Den HP OMEN 27i gibt es ab sofort für 500 US-Dollar zu kaufen – über den Start in Deutschland fehlen aber noch sämtliche Informationen.

Auf den zweiten Platz hat es AMDs Radeon RX 5600 XT geschafft, die nun auch von AMD offensiv mit einem 14 Gbps schnellen Speicher beworben wird, während AMD bis jetzt meist von 12 Gbps gesprochen hat. Der Grund liegt wohl schlicht daran, dass es für die meisten Custom Designs mittlerweile angepasste BIOS-Versionen gibt, die den 6 GB großen GDDR6-Speicher mit 7.000 MHz anstatt nur 6.000 MHz ansteuern. Und zudem werden entsprechende Modelle mittlerweile so auch im Handel verkauft – bis jetzt mussten die Kunden das BIOS selber aktualisieren, wenn auch ohne Garantieverlust.

Nvidias Ampere-GPU in der nächsten Woche

Nächste Woche Donnerstag wird Nvidia die GPU-Generation Ampere ankündigen – das ist mittlerweile so gut wie sicher. So wird es dann eine aufgezeichnete Keynote von Nvidia-CEO Jensen Huang geben, die eigentlich für die abgesagte GTC angedacht gewesen ist. Bei Ampere handelt es sich um den Nachfolger von Volta, der auf professionellen Grafikkarten eingesetzt wird. Ampere wird voraussichtlich jedoch in einer sehr ähnlichen Form auch auf Grafikkarten für Spieler eingesetzt werden. Über entsprechende GeForce-Beschleuniger wird es am Donnerstag aber vermutlich nicht gehen.

Mit diesem Lesestoff im Gepäck wünscht die Redaktion einen erholsamen Sonntag!

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