News Kryptowährungen: Bitcoin, Ethereum und Co. mit massivem Wertverlust

Pizza-König schrieb:
Demnach wären Kryptowährungen die Zukunft ... nur leider nicht mehr anonym.

es gibt auch coins die wieder anonymität versprechen und ich denke die werden bei regulierungsbemühungen starken zulauf bekommen.

und es geht dabei nicht um kriminelle machenschaften, es wird zwar immer von den coins behauptet, aber geldwäsche, menschenhandel, drogenschmuggel und waffenhandel gibt es nicht erst seit den kryptowährungen und hauptzahlungsmittel ist da immer noch der dollar. die coins ermöglichten es nur diesen bereich als onlinegeschäft aufzuziehen. der teil der kriminellen geschäfte, der mit coins bezahlt und geld damit gewaschen wird ist doch winzig - 519 milliarden $ stecken in allen coins. ein drogenkartell wird sich aber bestimmt nicht sein hauptvermögen in altcoins anlegen, und bei den großen bleiben.

Es handelt sich um illegales oder „schwarzes“ Kapital, das durch illegale geschäftliche Aktivitäten erwirtschaftet wird, unter anderem durch Drogenschmuggel, Menschenhandel, Prostitution und Glücksspiel. Ein Bericht der UNODC aus dem Jahr 2009 schätzte, dass diese „schwarzen” Branchen zusammen einen Gewinn im Wert von $ 2,1 Billionen oder 3,6 % des weltweiten BIP in diesem Jahrerzielten.
Artikel

das war 2009. der drogenhandel soll in den letzten jahren nochmals zugenommen haben. wenn kryptos des kriminellen erste wahl wäre, wäre der market cap und die handelsvolumen um einiges höher. umgedreht könnte man auch sagen, dass kryptos hauptsächlich den menschen in unterdrückungsstaaten helfen und ein werkzeug des freiheitskampfes sind, was ebenso weit hergeholt ist, aber wie auch mit der kriminalität ein stück wahrheit drin steckt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Chris-W201-Fan schrieb:
Technisch richtig, keiner hier in Europa braucht eine Cryptowährung, allerdings gibt es aktuell Länder die dank Cryptos intern handlungsfähig bleiben, obwohl die eigene Währung nicht mehr das Papier wert ist, auf dem se gedruckt ist.
Und welches Land soll das sein? Simbabwe etwa?
Auch dort wird der Bitcoin nicht für den Handel benutzt, sondern als Spekulationsobjekt, genau wie überall auf der Welt. Dies trägt also nichts dazu bei das die Wirtschaft dort handlungsfähig bleibt, die Leute nutzen es nur in der Hoffnung ihr Vermögen nicht zu verlieren, sondern eben möglichst durch den Wertanstieg zu vermehren. Die Alternative wäre Bargeld zu horten, aber bei Überweisungen aus dem Ausland wird man sicher keine Dollar oder Euro ausbezahlt bekommen, sondern eben die eigene Währung und die wird schnell wertlos.
Chris-W201-Fan schrieb:
Für sowas nutzen die Hacker Monero, oder ähnliche Cryptos.
Deshalb werden die Regulierungen der Börsen an denen Kryptowährungen gehandelt werden, auch weltweit massiv ausgebaut werden.
Pizza-König schrieb:
Zum Thema Banken und Cryptowährung als Zukunft habe ich gestern ein interessantes Video gesehen.
Geht nur 6:38 und klingt meiner Meinung nach recht schlüssig.
Dirk Müller mal wieder! Erst hat er jahrelange den Crash prophezeit, denn selbst einen ein Aktien Fond aufgelegt, nur hat der noch nicht einmal den Wert bei der Auflage im April 2015 wieder erreicht, obwohl praktisch alle großen Börsen seither massiv gestiegen sind, der Dow Jones hat in der Zeit um fast 50% zugelegt, der DAX etwa halb so viel. Erfolgreich geht anders, mein Aktiendepot hat in der Zeit über 50% zugelegt, irgendwas muss ich wohl besser gemacht haben als er. :cool_alt:

Das die heutigen Coins nicht überleben, da stimme ich mit ihn überein, dies schreiben ich ja auch dauernd hier, schon weil der Bitcoin eben deflationär angelegt ist, kann er gar nie wirklich eine Bedeutung gewinnen. Das aber Zentralbanken dahinterstecken um dann darüber das Bargeld abzuschaffen, also wirklich, der sollte mal überlegen was er sich da vor der Sendung durch die Nase zieht, wäre es nur Schnupftabak, wären die Gedanken klarer und sein Fond dann vielleicht auch erfolgreich. :evillol:
Pizza-König schrieb:
Demnach wären Kryptowährungen die Zukunft ... nur leider nicht mehr anonym.
Anonym ist ja auch nicht gewünscht und nicht wünschenswert, denn damit kann man Steuerbetrug etc. ja dann nicht mehr verfolgen und ebensowenig kann man dann geklaute Coins zurückholen. Wenn alle Transaktionen komplett anonym wäre, würde ich da nicht mitmachen wollen, andererseits ist mir Bargeld auch wegen der Anonymität lieb, da nicht jeder wissen muss wo ich meine Brötchen kaufe.
Pizza-König schrieb:
Bargeld würde früher oder später ganz abgeschafft.
Dazu braucht man aber keine Kryptowährungen, wie ein Blick nach Schweden zeigt. Auch ist eine Ansicht das man den Weg dafür breitet, nach dem Motto das kenne ich, damit habe ich schon mal Geld verdient, ja wohl total daneben, denn die allermeisten werden bei einer Spkulationsblase, eine solche hat er ja auch klar erkannt, eben kein Geld verdienen, sondern welches verlieren. Die aktuelle Blase kann der Akzeptanz künftiger, wahrscheinlich dann staatlicher Kryptowährungen also nur hinderlich und nicht förderlich sein.
Pizza-König schrieb:
Und wie hier auch Andere schon erkannt haben: Die derzeitigen Coins sind zum Zocken und sonst nichts.
Darüber braucht man nun wirklich nicht zu streiten und wer ein wenig Ahnung und Erfahrung hat, der hat dies ja auch schon lange erkannt. Nur Spinner träumen davon in diesem Kryptowährungen eine langfristige Investition sehen zu können.
 
Die Geschäfte von Spekulanten waren schon immer zum Schaden der Allgemeinheit.
 
Zuletzt bearbeitet:
An der Stelle darf allerdings Entwarnung gegeben werden - das Geld ist nicht verloren sondern hat lediglich neue Besitzer gefunden :D

Was mich allerdings wirklich interessieren würde ist, was passiert wenn bei einer solchen Aktion mal Invests von wirklichen Walen aus der klassischen Finanzwelt (JP Morgan oder was in der Hausnummer) betroffen sind?
 
Zuletzt bearbeitet:
Dies ist für den rechtmäßigen Eigentümer aber sehr tröstlich :evillol:

Das von solchen Aktionen bei der Klassischen Finanzwelt bisher nie die Rede war, zeigt doch das man auch ohne Blockchain und Co. ganz offenbar eine sehr gute IT Sicherheit realisieren kann, vermutlich sogar eine bessere als bei diesen Technologien der Jungen Wilden die jetzt am Machen sind.
 
Holt du kannst die Finanzwelt heute nicht mit den Cryptos heute vergleichen.
Die Cryptos brauchen noch einiges an Zeit, um alle Kinderkrankheiten los zu werden.
 
Die Frage ist nur, sind es Kinderkrankheiten, Konstruktions- oder gar Konzeptionsfehler?
 
Ich denke das lässt sich aktuell noch nicht ganz sagen, aber es wird sicher zu beheben sein.
 
Chris-W201-Fan schrieb:
Ich denke das lässt sich aktuell noch nicht ganz sagen, aber es wird sicher zu beheben sein.


Im Cyberspace hat sich ja inzwischen gezeigt, dass immer etwas "zu beheben" ist und immer etwas behoben wird und danach immer neue Lücken wieder auftauchen ! Das wird sich wohl nie ändern und liegt schlicht und einfach an der Heterogenität der Systeme.
 
Zuletzt bearbeitet:
Da werden wieder einige für ihr Leben (und das ihrer Nachfahren) ausgesorgt haben!

Das wird wohl in Zukunft auch noch Nachahmer geben, denn:
1.) Sehr hohe Beute (da können Überfälle auf Banken, Juweliere etc. bei Weitem nicht mithalten)
2.) Spur der Beute schwer verfolgbar (gegenüber Banknoten, Schmuck, das alles spezielle Eigenschaften hat)
3.) Täter schwer verfolgbar (Verschleierung im Internet, Behörden zu wenig Wissen über Kryptowährungen)
4.) Täter haben geringes Risiko bei Nichtgelingen (wenn der Hack nicht funktioniert, fällt es wohl keinem auf, denn sonst würde man viel mehr von versuchten Hacks lesen, es wird ja nicht immer beim ersten Mal funktionieren)
5.) Täter haben genügend Zeit, kein Stress
6.) Beute ist digital, kann sofort transferiert und eingesetzt werden (z.B. muss nicht erst zum Hehler gebracht werden)
7.) Strafen geringer? Da keine Körperverletzung, Freiheitsberaubung

.....

Das sind nur einige Punkte, die mir gerade auf die Schnelle eingefallen sind. Gibt bestimmt noch mehr!
 
Da die Token wohl doch markiert sind, sind die nun nicht mehr so simpel verkaufbar, laut BTC-Echo.
 
Wer weiß, wer weiß, dem ist's zu heiß ????
 
Wer übrigens sehr viel oder so erfolgreich mit Coins gehandelt ist, dass er davon lebt, kann die Grenze vom privater Vermögensverwaltung zum gewerblichen Coin Handel überschritten haben, die zwar nicht scharf definiert ist, aber dies bedeutet nicht das es sie nicht geben würde, sondern bedeutet im Zweifel nur Ärger, wenn das Finanzamt diese woanders sieht als der Steuerpflichtige. Weiter unten in dem Link steht auch warum man nicht darauf hoffen sollte, dass es doch keiner merken würde.
 
Dazu muss man aber extrem gehandelt haben.
Durch Halten von BTC, nachweislich ohne Trading, können se dir nichts, denn trading ist dann schon Voraussetzung :)
 
Habe ich dies nicht auch so geschrieben? Ich dachte es wäre verständlich formuliert gewesen. Es gab hier ja auch Leute die gestöhnt haben wie sie das steuerlich nachvollziehen sollen, weil sie Dutzende oder gar Hunderte von Trades pro Tag ausgeführt haben. Für diese Leute kann da eine Falle lauern auf die ich hinweisen wollte und dazu alle die vorhaben jetzt mit dem intensiven Traden zu beginnen, auf den Umstand hinweisen, dass man damit damit dann auch in den gewerblichen Bereich rutschen kann.
 
Ok, für solche fälle hast du vollkommen recht, wobei das für alle dinge zählt, aus denen du Gewinn ziehen kannst.

Machst du hobbymäßig z.B. aus Geweihen und Knochen Jagdschmuck und verkaufst das auf Hobbyausstellungen, kann man dir ebenso gewerbsmäßigen Handel unterstellen, wenn du es übertreibst. Also sogesehen ist das natürlich sehr komplex und vielfältig gültig.

Wenn du das allerdings dann wieder kurzfristig machst, danach aber ewig oause, dann wieder kurz, ...
Das kann zu einer Unregelmäßigkeit kommen und könnte vor Gericht landen. Je nach Anwalt wäre der Ausgang sehr ungewiss ...

Ich glaube nur nicht, dass hier wer täglich 100 trades plus macht.
Ein oder Zwei Tage mal, mag sein, dass wäre aber mit Urlaub erklärbar.
 
Ja die Schwelle zwischen Hobby und gewerblichem Handeln ist geringer als so manchen dies denkt. Der Verkäufer solchen Jagdschmuckes muss schon damit rechnen das dies dann gewerblich eingestuft wird, spätestens wenn er mehrere Verkaufsveranstaltungen im Jahr besucht und womöglich auch über Aktionsplattformen verkauft. Besser wäre es die Stücke zu verschenken, dann ist die Lage klar, da dann keine Gewinnabsicht mehr unterstellt werden kann.

Wer z.B. privat Schrottautos kauft, ggf. aufmöbelt und verkauft, kann auch gemäß der Rechtsprechung schnell als gewerblich eingestuft werden:

Auch zu viele Verkäufe auf eBay können schnell zur Einstufung als gewerblicher Händler führen:
Wer öfter mal etwas über Ebay verkauft, muss aufpassen. Sonst gilt er schnell als gewerblicher Händler.
...
Vor dem Finanzgericht (FG) Köln (Urt. v. 3.4.2015, Az.: 14 K 188/13) ging es um einen älteren Herren, der seinen Lebensunterhalt durch den Verkauf von Bierdeckeln bei eBay aufbesserte. Insgesamt umfasste seine Bierdeckelsammlung rund 320.000 Stück. Er trennte sich nur von seinen doppelten Exemplaren.

Gleichzeitig kaufte er aber weitere hinzu, um diese wieder zu verkaufen. Über vier Jahre verteilt schlug der Sammler rund 29.000 Bierdeckel los. Damit erzielte er zwischen 18.000 und 66.000 Euro Umsatz. Das Finanzamt schätzte seinen Gewinnanteil auf 20 Prozent und setzte außerdem Umsatzsteuer fest. Hiergegen wehrte sich der Verkäufer mit seiner Klage beim Finanzgericht. Damit hatte er aber keinen Erfolg
...
In einem zweiten Verfahren ging es um die gleiche Frage: Waren Verkäufer bei Ebay eher als Privathändler oder als Gewerbebetrieb einzustufen? Der Bundesfinanzhof (BFH, Urt. v. 12.8.2015, Az.: XI R 43/13) musste entscheiden, ob der Verkauf von 140 Pelzmänteln ein gewerbliches Handeln darstellt.
...
Der BFH stufte die Tätigkeit als gewerbliche, unternehmerische Tätigkeit ein, weshalb Umsatzsteuer abgeführt werden musste. Dabei waren verschiedene Kriterien wesentlich für diese Auffassung:

- Die Verurteilte verkaufte keine eigenen Waren, sondern fremde Waren im eigenen Namen.
- Bei den Pelzmänteln handelte es sich nicht um Sammlerstücke.
- Die Klägerin und ihr Ehemann betrieben insgesamt fünf Händlerkonten.

Keine Rolle bei der Beurteilung spielte die Frage, ob mit den Verkäufen Gewinn erzielt wurde.
Also Vorsicht, auch wenn man keinen Gewinn erzielt hat, kann es durchaus so ausgelegt werden, dass die Gewinnabsicht vorhanden war, es ist ein schmaler Grad und die Grenzen sind fließend. Ab wie vielen Trades pro Tag oder Monat Gerichte dann ein gewerbsmäßiger Handel sehen würden, ist schwer zu sagen, aber es dürften dann auch andere Aspekte eine Rolle spielen, etwa mit welchem Anteil des Vermögens spekuliert wurde, wie viel Zeit aufgewendet wurde, welcher Beschäftigung man nachgeht, etc.

Wenn es Online Plattformen gibt die bei der Steuererklärung helfen und dies bei bis zu 200 Trades im Jahr kostenlos ist, dann könnte ein Gericht dies auch als Richtwert nehmen um dort eine Grenze zwischen dem normalen Verhalten einer Privatperson und einem Verhalten mit gewerblichem Charakter zu unterscheiden. Da das Thema aber noch recht neu und die Hype erst im letzten Jahr so richtig ausgebrochen ist, würde ich entsprechende Urteile erst in einigen Jahren erwarten. Wie die Urteile zu den Aktivitäten auf eBay zeigen, sollte man aber nicht meinen das die Finanzämter noch nichts vom Internet wüssten oder sich gar nicht dafür interessieren würden.
 
Wieso Vorsicht? Wovor? Wie du doch selbst sagst, es gibt keine feste Grenze. Im schlimmsten Fall wird man also auf dich zukommen und dich um Steuernachzahlung bitten. Strafen wird es keine geben, worauf basierend auch? Keine feste Grenze bedeutet, ich kann gar nicht wissen ob oder ob nicht und entsprechend kann es keine Strafe geben! Du kannst dann zahlen oder von einem GEricht klären lassen, ob die vom Amt zunächst willkürlich angenommene Grenze rechtens ist oder nicht. VErlierst du, zahlst du und er dann gibt es eine verifizierbare Grenze, die es zu beachten gilt. Aber auch dann müsste es fest gesetzlich verankert werden um vollständige Gültigkeit zu erlangen.

In einem anderen Thread hast du noch behauptet, dass steuerlich rechtlich im Falle Kryptocoins alles komplett eidneutig geregelt ist. Du widersprichst dir hier Threadübergreifend grade selbst, was den argumentativen Inhalt deiner Posts (mal wieder bezogen auf dieses THema) unterstreicht.
 
Zurück
Oben