Leserartikel ASRock 890FX Deluxe3

paxtn

Captain
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Erfahrungsbericht/Test/Review: ASRock 890FX Deluxe3




Gliederung​

1. Vorwort
2. Testsystem
3. Ausstattung und Layout
4. Einbau, Betrieb und Kompatibilität
5. BIOS
6. OC Ergebnisse
7. Fazit
8. Links
9. Schlusswort


1. Vorwort

Nach langem Überlegen habe ich mich nun letztendlich doch dazu entschieden, von meinem AM2+-System auf ein AM3-System umzusteigen, zum einem weil ich dieses Jahr wahrscheinlich mit meinem Wirtschaftsinformatik-Studium beginne und während des Studiums mir kaum neue Hardware kaufen kann und zum zweiten weil ich des Öfteren Prozessorlastige Programme nutze. Ich habe das Board und die restliche Hardware (CPU, RAM, CPU-Kühler) an diesem Freitag den 14.05.2010 erhalten und verbaut.


2. Testsystem

Mainboard: ASRock 890FX Deluxe3
CPU: AMD Phenom II X6 1090T
CPU-Kühler: Xigmatek Thor's Hammer S126384 + 2 von den Nanoxia FX12-1250 + Xigmatek ATI775 Kit
Arbeitsspeicher: Kingston HyperX 8 GB DDR3-1333 Quad-Kit (KHX1333C7D3K4/8GX, XMP)
Grafikkarte: Powercolor HD5750 Go! Green
Festplatten: Intel® X25-M G2 Postville 80 GB + 2x WesternDigital WD10EADS
Laufwerk: LG GDR H20NB
Netzteil: Enermax MODU82+ 525W
TV-Karte: Terratec Cinergy S2 PCI HD
Soundkarte: Creative X-Fi Titanium
Gehäuse: Thermaltake Kandalf speziallackiert
Gehäuse-Kühlung: Zalman ZM-MFC1 Plus und Nanoxia Lüfter (3mal FX12-1250 & 2mal FX09-1400)
Extras: 6 grüne Ac Ryan Kaltlicht-Kathoden


3. Ausstattung und Layout

Die Verpackung des Mainboards ist mit einem gewissen Glitzereffekt hübsch designed und es sind viele wichtige Informationen vorhanden. Im Inneren erwartet einen das standardmäßige Bild. Der Lieferumfang ist sehr gut:
- ASRock 890FX Deluxe3 Motherboard
- ASRock 890FX Deluxe3 Schnellinstallationsanleitung
- ASRock 890FX Deluxe3 Support-CD
- 80-adriges Ultra-ATA 66/100/133 IDE-Flachbandkabel
- Flachbandkabel für ein 3,5-Zoll-Diskettenlaufwerk
- 4 Seriell-ATA-Datenkabel
- 2 SATA – Festplattenstromkabel
- I/O Shield


Die Verpackung vorne:
und hinten:


Der Lieferumfang:



Das Design des Mainboards an sich ist sehr gelungen! Das Mainboard wirkt aufgeräumt und bietet gleichzeitig viele Steckmöglichkeiten (z.B. 8 SATAIII-Anschlüsse intern + einen eSATAIII-Anschluss), lässt da also keine Wünsche offen. Die Anordnung dieser Steckplätze ist in Ordnung und es sind alle gut erreichbar (bis eventuell auf die beiden links unten liegenden SATAIII-Anschlüsse, da könnten manche gegebenenfalls Probleme haben, wenn das SATA-Kabel nicht lang genug ist). Im Vergleich zu den bisherigen anderen Mainboards mit dem 890FX-Chipsatz ist dieses Mainboard am besten ausgestattet.

Des Weiteren sticht der hohe Spannungswandler-Kühler mit seinen ca. 4,5cm Höhe einem wortwörtlich direkt ins Auge. Dieser Spannungswandler-Kühler beinhaltet zusätzlich einen 40mm Lüfter, was eigentlich untypisch für heutige Mainboards ist. Aber ich kann jeden Kritiker beruhigen: der Lüfter ist abbaubar und lässt sich auch regeln, da er nur einen einfachen 3pin-Lüfteranschluss besitzt. Ich selber habe ihn an meine Zalman-Lüftersteuerung angeschlossen und regle ihn auf ca. 5V herunter, da ist er unhörbar und die Mainboardtemperatur steigt um ca. 8°C an. Weiterhin könnte er Probleme beim Einbau eines großen CPU-Kühlers machen, deswegen habe ich oben extra die Höhe des Kühlers erwähnt. Auf den Fotos könnt ihr auch gut sehen, dass mein Xigmatek-Kühler gerade so neben den Kühler passt und auch knapp höher ist, allerdings liegt der eine Lüfter vom CPU-Kühler leicht auf dem Spannungswandler-Kühler auf. Messt es euch vorher also lieber aus ;)

Foto vom Spannungswandler-Kühler:



Die Farbgebung basiert auf einer schwarz-blau-weiß-Kombination, was meiner Meinung nach sehr gut zusammenpasst. Das schwarze PCB passt von der Farbe in jedes Gehäuse rein.
Zudem besitzt das Mainboard zwei Schnellschalter, einmal einen Netzschalter und einmal einen Rest-Knopf. Zusätzlich ist noch eine LED-Anzeige vorhanden, die bei Problemen den Fehler anzeigen kann. Ansonsten besitzt das Mainboard aber keine weiteren Beleuchtungen, was allerdings absolut nicht schlimm ist.


Weitere Fotos zum Board:




Die hinteren Anschlüsse sind ebenfalls zu genüge. I/O Panel:
- 1 x PS/2-Mausanschluss
- 1 x PS/2-Tastaturanschluss
- 1 x Koaxial-SPDIF-Ausgang
- 1 x optischer SPDIF-Ausgang
- 4 x Standard-USB 2.0-Anschlüsse
- 4 x Standard-USB 3.0-Anschlüsse
- 1 x eSATAIII-Anschluss
- 1 x RJ-45 LAN Port mit LED (ACT/LINK LED und SPEED LED)
- 1 x IEEE 1394 Port
- 1 x CMOS löschen-Schalter
- HD Audiobuchse: Lautsprecher seitlich / Lautsprecher hinten/ Mitte/Bass / Audioeingang/ Lautsprecher vorne / Mikrofon

Ein ClearCmos Schalter im I/O Panel ist der Traum eines jeden Overclockers. So braucht man nicht einmal mehr das Gehäuse aufmachen, wenn man sich mal im BIOS vertan hat und der PC nicht mehr richtig anläuft.

Foto von der Rückseite:



Crossfire besitzt das Board natürlich auch, dies muss nur entsprechend eingerichtet werden. Bei dem Betrieb mit nur einer Grafikkarte, wird es empfohlen, diese in den oberen PCIe 2.0 x16 Slot zu stecken.
Die beiliegende Bedienungsanleitung in Form einer Schnellinstallationsanleitung sagt soweit alles Wichtige aus, u.a. auch wie die Anschlüsse vom vorderen Panel anzuschließen sind. Es beinhaltet nur keine Schriftführung über das BIOS, auf welches ich später noch zu sprechen komme. Des Weiteren liegt eine CD mit Treibern und zusätzlichen Utilities bei, allerdings kann man die aktuellen Versionen auch von der Herstellerhomepage runterladen.


4. Einbau, Betrieb und Kompatibilität

Kommen wir nun zum Einbau des Mainboards. Vor dem Einbau solltet ihr die Jumper für die USB/PS2-Weckfunktion richtig setzen, je nachdem was ihr braucht. Ich selber habe diese ausgeschaltet. Wie man welche Jumper setzen muss, ist in der beiligenden Schnellinstallation gut aufgeführt. Der Einbau verlief soweit problemlos und ist genauso wie bei allen anderen Mainboards. Allerdings hatte ich leichte Probleme bei der Befestigung des CPU-Kühlers, was ich logischerweise noch vor dem Einbau in das Gehäuse vollführt habe. Zu dem Kühler bestellte ich mir nämlich zusätzlich noch das Xigmatek ATI775 Kit, dieses dient zur besseren und sichereren Befestigung sowie zu freien Ausrichtung des CPU-Kühlers. Das Problem dabei ist allerdings, dass das Kit plötzlich genau etwas über einem Spannungswandler lag, wie ihr auf dem einem Foto es gut sehen könnt. Ich habe den Kühler auf der Seite beabsichtigt nicht zu stark am Mainboard festgezogen, damit ich ja nichts kaputt machen, der Kühler steht nun ein kleines bisschen schräg, dies wirkt sich aber Gott sei Dank nicht allzu sehr auf die Kühlleistung aus, denn der Anpressdruck ist trotzdem noch gewährleistet. Ich habe allerdings bereits die Überlegung, den störenden Abschnitt vom Kit abzusägen bzw. abzuschneiden.

Foto:


Ansonsten ging der Einbau reibungslos von Statten. Die RAM‘s lassen sich gut einsetzen, wofür man nicht allzu viel Kraft braucht wie bei manch anderen Boards, und trotzdem sitzen sie schön fest. Alle anderen Steckplätze wie die SATAIII-Anschlüsse sind gut erreichbar und man gerät nirgends in einen Konflikt.
Des Weiteren möchte ich nochmal auf den hohen Spannungswandler-Kühler hinweisen, weiteres konntet ihr im letzten Kapitel bereits lesen.


Fotos zum Einbau:

Der Sockel:


Mainboard + CPU + CPU-Kühler + RAM: einmal von unten:
und einmal von der Seite:


Hoher Spannungswandler-Kühler - könnte bei manchen CPU-Kühler zu Konfrontationen führen:


Eingebaut in das Gehäuse:


Lüfter vom CPU-Kühler liegt leicht auf dem Spannungswandler-Kühler auf:



Beim ersten Start hoffte ich natürlich, dass erstmal alles reibungslos funktioniert und dies tat es auch. Die CPU und der RAM wurden richtig erkannt, wobei ich allerdings beim Letzteren die Spannung und die Timings selber einstellen müsste, aber das ist ja nicht so dramatisch. Der Spannungswandler-Lüfter kann wie bereits erwähnt auf lautlos geregelt werden bzw. einfach abgeschaltet werden, in dem man das 3pin-Kabel abzieht. Die LAST-Temperaturen des Mainboards liegen bei 41°C – 42°C (Spannungswandler-Lüfter auf Volllast) und die IDLE-Temperaturen bei 48°C - 50°C, da ich dort alle Lüfter auf 5V runterregle. Die Temperaturen liegen also noch im grünen Bereich. Der Betrieb des Mainboards geht sehr flüssig von statten. Wenn man AHCI bei den Festplatten einstellt, kann man problemlos während des Betriebes eSATA-Festplatten anschließen und auch wieder sicher entfernen, ohne das System neustarten zu müssen.

Zur Kompatibilität lässt sich aussagen, dass das Board von Anfang an alle bisher veröffentlichten AM3-Phenom II Prozessoren unterstützt, somit auch meinen AMD Phenom II X6 1090T. Hinzuzufügen lässt sich, dass das Board UCC (Unlock CPU Core) und Cool ‘n’ Quiet unterstützt. Des Weiteren unterstützt das Board auch viele RAM’s und hatte auch keine Probleme mit meinen in der vom Hersteller veröffentlichten RAM-Kompatibilitätsliste nicht vorkommenden Kingston RAM’s.


5. BIOS

Das BIOS ist sehr übersichtlich, wenig verschachtelt und selbsterklärend gestaltet. Es lassen sich viele Einstellungen vornehmen, was auch dem Overclocking zugutekommt. Zu den Overclocking-Einstellungen habe ich mal ein paar Fotos hochgeladen. Die restlichen BIOS-Einstellungen sind die Üblichen, wie Datums- und Uhrzeiteinstellung, erweiterte Einstellungen, BIOS-Passwort, Boot-Einstellungen und H/W-Monitor. Ich bin mit der Vielfalt der BIOS-Einstellungen sehr zufrieden und kann mich da absolut nicht beklagen.
Es gibt sogar CPU optimierte OC Einstellungen, wo man die CPU in 5%-Schritten übertakten kann. Das Mainboard passt dabei die Spannung eigentlich auch automatisch an, allerdings empfehle ich aus Sicherheitsgründen, die CPU immer manuell zu übertakten und das Schritt für Schritt.
Zudem lassen sich die Übertaktungseinstellungen in Profilen speichern, somit ist ein schneller Wechsel zwischen verschiedenen Übertaktungen möglich.

Es ist auch bereits ein BIOS-Update verfügbar, welches unter anderem die UCC Funktionalität erweitert.
So ein BIOS-Update kann per USB-Stick oder Windows durchgeführt werden. Eine Anleitung ist auf der AsRock-Homepage ebenfalls vorhanden. Somit sollte einem BIOS-Update, welches man aber nur bei Bedarf ausführen sollte, nichts mehr im Wege stehen.

Fotos vom OC Tweaker des BIOS:
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6. OC-Ergebnisse

Ich möchte vorweg sagen, dass ich kein Extreme-Overclocker bin, dafür ist mir die Hardware zu schade. Ich kann euch nur das mitteilen, was bei mir in einem angemessenen Rahmen möglich war.
Die Kingston RAM’s kann ich auf den vom Hersteller angegebenen XMP-Profile problemlos betreiben: 1333MHz und 7-7-7-20 Timings bei 1,65V. Ein anderthalbstündiger Prime95 v11 – BlendTest hat mir die Stabilität des RAM’s gestern bewiesen. Als Hinweis möchte ich den zukünftigen Besitzern dieses Boards mitteilen, dass die RAM-Spannung im BIOS etwas niedriger einzustellen ist, denn in Wirklichkeit ist diese höher. Die richtige Spannung lässt sich zurzeit nur mit dem OC Tuner von AsRock auslesen. Für die Experten lassen sich bei den RAM-Timings massig Einstellungen vornehmen, mehr als normal (weiteres dazu findet ihr im Manual).
Danach machte ich mich an die CPU. Das Übertakten ist mit diesem Board gänzlich einfach, da es alle wichtigen Einstellungen enthält und diese auch alle auf einer Seite aufgelistet sind, sodass man nicht ständig von Menü zu Menü springen muss. Um Übertakten zu können, muss man beim „Overclock Mode“ auf „CPU,PCIE Async“ und beim „Multiplier/Voltage Change“ auf „Manual“ umschalten. Dann kann man die Frequenz der Grafikkarte und der CPU festlegen, sowie die Multiplikatoren und Spannungen der CPU und Northbridge ändern. Ich selber habe im BIOS lediglich die Spannung der CPU von 1,3000V auf 1,3625V und den Multiplikator von 16 auf 18 erhöht. Das Ergebnis sind 3,6GHz bei 1,344V bei maximal 58°C:



Ich bin mit diesem OC-Ergebnis recht zufrieden und werde auch nicht weiter übertakten, da ich für mehr Megahertz wieder die Spannung erhöhen müsste und dies würde die Temperatur noch weiter nach oben treiben, deswegen verzichte ich zu Gunsten der CPU darauf.

Leider funktioniert im übertakteten Zustand Cool ‘n’ Quiet nicht, zumindest nicht bei mir mit Windows 7 64Bit. Das Interessante ist allerdings, dass es auch nicht funktioniert hat, als die CPU noch gar nicht übertaktet war, also entweder ich mache was falsch oder Windows spinnt rum. Aber aufgrund dessen, dass ich früher immer Probleme mit der Leistungsverzögerung bei Cool ‘n’ Quiet hatte, kann ich darauf auch verzichten.
Des Weiteren kann man, sollte man Cool ‘n’ Quiet nutzen wollen und es funktioniert nicht, auch Programme wie zum Beispiel K10Stat nutzen.


7. Fazit

Im Gesamten betrachtet bin ich sehr zufrieden mit dem ASRock 890FX Deluxe3. Es bietet alles was man im Allgemeinen braucht und auch wenn der kleine Lüfter bei 12V etwas laut und nervig ist, so ist er wenigstens regel-, abschalt- und abbaubar. Der Lieferumfang und die Ausstattung was die Anschlüsse angeht erfüllen bei Weitem meine Ansprüche und lassen mir keine Wünsche offen. Das einfach zu bedienende BIOS macht einem das Leben einfacher und die Utilities von AsRock können ebenfalls noch für kleinere Optimierungen genutzt werden. Des Weiteren ist die LED-Anzeige eine gute Wahl, somit kann man Fehler schneller finden und auch schneller beseitigen. Einen ClearCmos Schalter im I/O Panel unterzubringen ist eine echt geniale Idee. Mit diesem AM3 Board ist man aufgrund der umfangreichen Ausstattung, den sehr guten technischen Merkmalen und der guten Kompatibilität bei weiteren BIOS-Updates recht gut für die Zukunft gewappnet.

Pro:
- Übersichtliches, farblich gut gestaltetes Layout
- Guter Lieferumfang
- Umfangreiche Ausstattung (intern und extern)
- Ordentliche Kühlung
- Gute Kompatibilität bereits mit der ersten BIOS-Version
- Übersichtliches, wenig verschachteltes und selbsterklärendes BIOS
- Schnellschalter für Netzschalter und Reset innen + ClearCmos Schalter im I/O Panel
- Crossfire
- Problemloses Anschließen und Entfernen von eSATA-Festplatten/Sticks
- Viele Übertaktungsmöglichkeiten
- Preis

Contra:
- 40mm Lüfter auf dem Spannungswandler-Kühler (zwar regel-,abschalt- und abbaubar, aber immerhin)
- Schnelligkeit des Bootens könnte besser sein
- Ein ausführlicheres Handbuch (mit BIOS-Informationen) im Lieferumfang wäre besser
- Die Höhe des Spannungswandler-Kühlers mit ca. 4,5cm Höhe (Konfrontation mit großen und breiten CPU-Kühlern möglich)
- Spannungswandler links vom CPU Sockel sind diesem zu Nahe, sodass es gegebenenfalls zu Problemen mit einem Befestigungskit kommen kann
- Temperatur des Mainboards ein bisschen hoch, aber noch im grünen Bereich


8. Links

Herstellerhompage
Spezifikationen
Downloads
Manual
Memory QVL
Geizhals – Preisvergleich


9. Schlusswort

Ich habe die Anschaffung eines AM3-Systems bisher noch nicht bereut und werde es hoffentlich auch nicht. Wenn ihr weitere technische Details wissen möchtet, geht einfach auf die Herstellerhompage, da werdet ihr zureichend bedient. Ihr fragt euch bestimmt auch, warum ich ein High-End-AM3 System habe und dazu nur eine HD5750er. Das ist ganz einfach: Ich spiele eher nur wenig am PC, ich arbeite mehr und für das bisschen Spielen reicht diese Grafikkarte allemal. Zudem ist sie auch noch passiv gekühlt, was der Lautstärke meines Systems sehr wohl zugutekommt. Des Weiteren tut es mir Leid, dass ich euch leider keine Benchmarks zum Vergleich mit anderen Mainboards anbieten kann, aber ich verfüge leider nicht über die technischen Voraussetzungen dafür. Ich hoffe, euch hat dieser kleine Erfahrungsbericht weitergeholfen und bei Fragen oder Anmerkungen einfach Posten und wer bestimmte Fotos in Originalgröße haben möchte, einfach eine PN an mich ;)


Fotos vom angeschalteten PC: IMG_0166.JPG und IMG_0168.JPG


Mit freundlichen Grüßen

paxtn
 

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paxtn

Captain
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Bei 12V drehte er mit gut 5000rpm. Ich regle bei meiner Lüftersteuerung nur die Voltzahl, daher kann ich dir leider nicht sagen, wieviel RPM er bei 5V hat, sorry.
 
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Shar

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Servus.

Mit Voltzahl kann ich auch nicht dienen - rein übers BIOS geregelt:
Minimum: ca. 3500rmp
Maximum: ca. 6500rpm
Laut HW-Monitor vom BIOS.

Würde hier auch gerne meine bisherige Persönliche Erfahrung und Meinung mit anfügen - teils bin ich gleicher Meinung (diese führe ich dann nicht extrig nochmal auf), teils anderer.

Pro:
- BIOS flashen mehr als einfach - hat keine Minute gedauert
- Dr.Debug: (Fehler-)codeanzeige vom BIOS
- Unterstützt von Anfang an den X6

Contra:
- So wie es aussieht keine automatische stufenlose CPU-Lüftersteuerung (Ab Beitrag 26 ff.)
- Nicht ganz so viele Einstellmöglichkeiten (vergleiche mit meinem alten Gigabyte) im BIOS
- Verwendet man den eSata3-Anschluss am I/O, fällt lt. Handbuch der achte Sata3-Anschluss auf dem Board weg bzw. ist dann nicht mehr verfügbar
- knapp gehaltenes beiliegendes Handbuch
- nicht Jumper-frei (näheres hier)
- den kleinen Lüfter, finde ich, bekommt man nicht leise genug über Boardmittel (hab ich schon an einen der drei im BIOS einstellbaren Gehäuse-Lüfteranschlüsse angeschlossen - regulär hängt er am PWR-Anschluss, welcher über keine Einstellmöglichkeiten verfügt
- Den Lieferumfang würde ich nicht als gut bezeichnen - bei anderen Herstellern sind oft noch CF-Brücken dabei, gerade bzw. erst Recht, wenn zwischen den zwei PCIex16-Slots zwei andere Slots liegen - in dem Fall helfen einem dann die bei den Karten beiliegenden Brücken auch nicht weiter.

Abschließend bin ich mit dem Board weniger zufrieden und werden es sehr wahrscheinlich wieder abgeben.


Grüßle ~Shar~
 
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ChaosBimpf

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nur um mal das mit den eSata anschluss anzusprechen, andere boards haben nur 6 sata anschlüsse, von daher würd ich 7 nicht gerade als negativ punkt für das board sehen. werde mir aller wahrscheinlichkeit aber eher das 870er Asrock holen sobald dieses auf dem markt ist
 

paxtn

Captain
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@ Shar

Danke für den Hinweis mit den Jumpern, diese werde ich oben nochmal mit aufführen und auch danke für deine Meinung.

Wo steht denn das mit dem eSATAIII-Anschluss? Habe das noch nicht gefunden.

Ich dachte, CF-Brücken liegen immer bei den Grafikkarten mit bei. Nicht?
 

ChaosBimpf

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naja beim crosshair IV ist gerade mal eine dabei. ich glaub nicht, dass es standard ist dass eine dabei ist, da ja das crosshair mit eines der teuersten FX boards ist
 

Shar

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Sata: Handbuch, Seite 49, neben den Sata-Anschlüssen, letzter Satz.

CF-Brücken liegen den GraKas bei ja, nur sind die, zumindest die ich bisher sah, von der Länge nur dann zu gerbauchen, wenn die zwei Karten dicht beieinander sitzten. Beim ASRock hier liegen ja zwei Slots dazwischen, nicht einer, wie sonst üblich (die Dualslot-Karten sitzen ja dann direkt nebeneinander). Bei einem älteren Board (glaub, ein MSI war es), wo dies auch so war, lag eine lange CF-Brücke bei.


Grüßle ~Shar~

PS: Mir sind noch ein paar Sachen eingefallen - hab sie in mein vorherigen Beitrag hinein editiert.
 

Fragesteller

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Dein Bericht ist seehr gut. Ich hoffe das ASrock noch etwas am BIOS feilt. Viele Spaß mit deinem neuen MB.:)
 

paxtn

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@ ChaosBimpf

Und der Preis des ASRock's ist für die Leistung nicht schlecht ;)

@ Shar

Ah. Alles klar, hatte ich überlesen. Stimmt, aber 7mal SATA reicht doch, oder? :D

Okay, das mit der CF-Brücke ist ein berichtigter Einwand.

@ Fragesteller

Jo danke. :) Hat der Bericht dir bei deiner Entscheidung denn weitergeholfen?
 

Shar

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Ah. Alles klar, hatte ich überlesen. Stimmt, aber 7mal SATA reicht doch, oder? :D
Und @ ChaosBimpf

Auf dem Board sind 8 Anschlüsse, sechs davon werden über die SB versorgt und die zwei anderen über den Zusatzchip.
Würde es direkt in der Spezifikation stehen, daß nur entweder eSata oder der 8.Sata3 zur Verfügung steht, wäre ich der Letzte, der es bemängeln würde, so aber steht es nur als Randbemerkung im Handbuch und wird dazu leicht überlesen, wie wir festgestellt haben und dieser Umstand rechtfertigt meiner Meinung nach Kritik - inwieweit sie dann für jeden relevant ist, spielt dann keine Rolle, aber es sollte eben kritisiert und damit darauf hingewiesen werden.


Grüßle ~Shar~
 

paxtn

Captain
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Da haste wohl recht. ASRock müsste woanders deutlicher daraufhinweisen. Aber was man sagen muss ist, dass dieser eSATAIII Anschluss wirklich gut gemacht ist. Anschließen und sicheres Entfernen von Hardware, ohne Neustarten oder Zusatzprogramme. Finde ich an sich richtig gut, da ich selber eigentlich nur noch mit eSATA hantiere, aufgrund des Speedes ;)

Was möchtest du dir denn als Ersatz für das ASRock 890FX Deluxe3 holen? Wäre cool, wenn du dann mal ne Rückmeldung geben könntest, ob es dort ähnliche Kritik wie beim ASRock gibt oder es dort besser gelöst wurde. Danke.
 

Fragesteller

Commander
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@ paxtn - Auf alle Fälle. Ich vertraue deinem Bericht. Ich werde mein neues MB erst nach Pfingsten kaufen und bis dahin noch etwas überlegen und mich informieren. Sicher ist nur der 1090T und die WaKü (Aquaduct 360xt mark III ceramic).
 

Mister-Knister

Commander
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Gut geschrieben, schöne Bilder und sehr interessant, danke!:daumen:


MfG
 

paxtn

Captain
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@ Fragesteller

Alles klar. Wenn noch Fragen sind, kannst du sie mir ruhig stellen, ich versuche sie zu beantworten ;)
Vielleicht stehen bis dahin ja noch weitere Tests im Internet zur Verfügung. Der 1090T und die WaKü sind eine gute Wahl.

@ Mister-Knister

Danke :)
 

tasosb

Ensign
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Ich finde dein Review sehr gut. Das Board an sich ist letzten Endes doch nicht so gut wie ich dachte da ich mir auch ein neues Board holen möchte und das auch in meiner Auswahl stand. Meine Wahl wird dann so wie es aussieht zwischen dem MSI 890FX GD-70 und das 890FX ud5 Von Gigabyte fallen. Trotzdem ein sehr guter Test Gute Arbeit.
 

paxtn

Captain
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Danke :)

Was gefällt dir denn an dem Board nicht?
 

Shar

Captain
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Servus.

Was man noch als Positives hinzufügen sollte wäre, daß es von Anfang an den X6 unterstützt - d.h. es kann einem nicht passieren, daß man vorher, womöglich noch ohne alter CPU, ein BIOS-Update machen muss.

Was möchtest du dir denn als Ersatz für das ASRock 890FX Deluxe3 holen? Wäre cool, wenn du dann mal ne Rückmeldung geben könntest, ob es dort ähnliche Kritik wie beim ASRock gibt oder es dort besser gelöst wurde. Danke.
Sofern es doch wieder ein 890er Chipsatz werden soll, wird es sehr wahrscheinlich das "GIGABYTE GA-890FXA-UD5" - dem MSI-Board trau ich nicht so recht, nachdem es ja bei einem Test abgeraucht ist - die anderen kommen für mich von der Ausstattung und Layout nicht in Frage.
Bin aber nun am Überlegen, mir ein kleineres zu holen, mit Grafikchip (brauch ich nicht zwingend, ist aber billiger). Ob ich je CF verwende ist eh fraglich und wenn doch, der Leistungsverlust bei 8Lanes anstelle von 16 (anderen Unterschied gibt es ja m.W.n. sonst nicht??) sind ja, soweit ich bisher las, nicht so gravierend.
in dem Fall liegt das "GIGABYTE GA-890GPA-UD3H" in der näheren Auswahl.

Werde aber gerne berichten.


Grüßle ~Shar~


PS: Ehe ich es wieder vergesse, schöner Bericht, auch wenn ich teils leider (sonst gefällt mir das Board wirklich sehr gut) anderer Meinung bin.
 

paxtn

Captain
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@ Shar

Ja das finde ich auch gut, auch einer meiner Kaufgründe. Somit war ich sicher, dass es meinen Prozessor unterstützt.

Ja das MSI ist abgeraucht, hatte ich auch gelesen, was für eine Blamage, aber sowas kann schon mal passieren, sollte nur nicht ;)
Asus hat auch recht schöne Boards, wie wärs mit einem von denen? z.B. das Crosshair?

@ Casi030

War ne Menge Arbeit, aber ich habe es doch gerne für die Community gemacht ;)
 
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