Notiz Entwicklerkonferenz: Microsoft Build 2020 ohne Überschneidung mit Google

POINTman-10

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Discovery_1

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"...um einen Ausblick darauf zu geben, woran der Konzern arbeitet und welche Kernthemen unter anderem beim Betriebssystem Windows 10 zukünftig mehr Beachtung erfahren. "

Wie sie noch einfacher und noch aggressiver mit Windows an unsere Daten kommen und wir dafür auch noch (mehr) zahlen müssen. So stelle ich mir das vor. :D
 

Wesir

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Discovery_1

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z.B. was es an Verbesserungen für die Benutzer geben könnte?
Die da wären? Ich habe seit Windows XP für mich keine gravierenden Verbesserungen feststellen können, ausser vllt jetzt Windows-Defender. Sonst eher das Gegengeteil. Mit jedem neuen Windows kommen neue "Verschlimmbesserungen" dazu. So empfinde ich das zumindest. Ich mag den Aufbau, die Optik und die sogenannten neuen Features von Windows überhaupt nicht mehr, das System wird immer mehr "aufgebläht". Aber bevor du jetzt mit deiner Keule kommst und zuschlagen willst, das ist meine Meinung und mein empfinden.;)
 

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noxon

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Die da wären? Ich habe seit Windows XP für mich keine gravierenden Verbesserungen feststellen können, ausser vllt jetzt Windows-Defender. Sonst eher das Gegengeteil.
Ds ist der Beitrag, den ich damals schon bei Windows 8 geschrieben habe und das war damals schon nur ein Auszug:
Alleine die Storage Spaces machen Win8 schon tausend mal besser als Win 7. Jetzt kann ich mir endlich den doofen Raid-Controller sparen.
Ein weiteres wichtiges Feature ist der enthaltene Hyper-V, den man mit der Professional Version dazu bekommt.
Was auch besonders wichtig ist, ist der bessere Netzwerk-Stack. Die persistenten Netzwerkverbindungen sind nicht mehr begrenzt, die Rwin Size wird automatisch angepasst, Latenzzeiten wurden reduziert und und und.
Des Weiteren wurden auch solche Dinge wie das SMB Protokoll deutlich verbessert (DMA und neue Cache Techniken). Traffic über Windows Freigaben zwischen Win 8 Rechnern kann teilweise bis zu doppelt so schnell erfolgen.
Ein Checkdisk benötigt in Win 8 keine 5 Stunden mehr sondern nur noch 1 Sekunde falls er überhaupt noch durchgeführt werden muss.
Das grafische Subsystem wurde geändert und ist nun deutlich schneller. Dazu zählt auch die Darstellung von Text und 2D Objekten und so etwas.
Das Grafiktreibermodell wurde ebenfalls aktualisiert. Es ist nun zum Beispiel möglich bestimmte Komponenten der GPU zu deaktivieren. Wenn ein Spiel den Video-Encoder der GPU nicht benötigt, dann kann es diese Komponente deaktivieren um Strom zu sparen.
Win 8 ist das erste Windows OS, dass AF Festplatten mit 4K Sektorgröße nativ unterstützt und diese nicht als 512 Byte Sektoren emulieren muss. Dadurch werden diese Platten automatisch schneller und heut zu Tage sind praktisch alle Platten AF-Platten.
Des Weiteren erlaubt es die Boot-Partition größer als 2,2 TB zu gestalten, was Win 7 nicht kann.
Win 8 bietet auch ein neues und besonders robustes Dateisystem namens ReFS, welches zu optimal zu Archivierungszwecken genutzt werden kann.
Win 8 hat ein neues Druckertreiber Modell.
Die File History erstellt einem im Hintergrund automatisch immer Backups von den Dateien die man ändert und erlaubt es dir alte Versionen immer wieder herzustellen.
Für Laptop User ist außerdem sehr interessant, dass der Speicher- und Stromverbrauch deutlich geringer sind.
Sicherheitstechnisch hat sich natürlich auch vieles getan. Die Speicherverwürfelungstechnik wurde zum Beispiel verbessert und solche Dinge. Metro Apps sind übrigens noch einmal gesonders abgesichert.
Unter der Haube verstecken sich dann noch viele weitere Dinge wie eine heuristisches Thread Pool Subsystem mit dem sich Thread Explosionen verhindern lassen wie es noch unter Win 7 häufig aufgetreten ist (z.B.: Bei .NET oder Java Anwendungen).
Auch der Heap Manager wurde weiterhin überarbeitet und ist zum Großteil für den geringen Speicherbedarf von Win 8 verantwortlich. Gleichzeitig optimiert er aber auch die Performance von Anwendungen die eine bessere Performance benötigen. In diesen Fällen lässt sich allerdings der Speicherbedarf dieser Anwendungen nicht mehr optimieren.
Win 8 ist auch das erste Windows Betriebssystem das einen reinen UEFI Bootprozess unterstützt. Ein reiner UEFI Boot ohne aktiviertem CSM dauert nur noch ein paar Sekunden. Endlich hat man einen vernünftigen Bootloader der direkt in 64 Bit geschrieben ist und der direkt 64 Bit Treiber verwendet anstatt einen der sich durch alle Bit-Ebenen arbeitet und zig verschiedene Bootloader in Reihe schaltet.

Hier mal der Ablauf eine BIOS Bootprozesses:
16 Bit MBR Loader lädt Bootmgr in die unteren 512kb des Rams. Dieser BootMgr entpackt dann einen 32 Bit BootMgr an die 1 MB Ram Grenze und aktiviert den Protected Mode. Anschließend wird dieser entpackte Bootmanager geladen und der lädt sich in den Speicher an die 4 MB Grenze und erst jetzt kann dieser Bootmanager die 64 Bit Winload, starten.
Diese muss allerdings auf 16 Bit Befehle des BIOS zugreifen und kann Dateien zum Beispiel nicht in großen Häppchen lesen, wie es mit einem 64 Bit Treiber möglich wäre, sondern muss sie in einzelnen 16 Bit Stückchen tun.

Das das Ganze komplizierter ist, als ein einziger UEFI Bootmanager mit nativen 64 Bit Treibern sollte also auch für Win 8 und einen UEFI Bootprozess sprechen.

Es gibt noch so viele Dinge in denen sich Win 8 gegenüber Win 7 verbessert hat.
Selbst kleine Bugs im Explorer sind behoben worden. Zum Beispiel kann man jetzt Dateien umbenennen und wenn während dessen neue Dateien im Verzeichniss hinzukommen führt das nicht mehr zu Fehlern, wenn man Enter drückt.
Bei Win 7 war es noch so, dass die neu hinzugekommenen Dateien auch den selben Namen bekamen wie die umbenannte Datei.

Es sind all solche Dinge die man bei Win8 nicht außer acht lassen sollte. Es ist nicht so, als ob sich dort nur der Taskmanager und Kopierdialog geändert hätte.
Genau so viel und noch viel mehr könnte ich jetzt wieder zu Windows 10 schreiben, aber Leute wie du sind doch gar nicht an Fakten interessiert.
Dir ist doch selbst bewusst, dass Windows 10 mehr Features bietet als Windows XP. Man muss sich ja schon absichtlich dumm anstellen, wenn man das nicht selbst sieht. Von daher kann deine Frage auch nicht ernst gemeint sein und verdient es auch nicht, dass man sich hier die Mühe macht sie ernsthaft zu beantworten.
 
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fireblade_xx

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Naja ihr habt beide recht. Es gibt sicher eine Vielzahl von kleinen und größeren Änderungen (auch Verbesserungen genannt).

Nur wirken sich diese mäßig auf die "übliche" Benutzung aus - dies ist natürlich subjektiv für jeden Einzelnen von uns, aber grundsätzlich nutze ich seit Jahren die selben Funktionalitäten. Werden diese geändert, verschoben etc. stört mich das eher, als das eine Überarbeitung mir nutzt. So bringt mir beispielsweise die neue Systemsteuerung keine Vorteile - für Details muss man eh wieder in die alten Menüs zurück, weil sich diese nicht vereinfacht darstellen lassen.

Das ist aber meine persönliche Meinung, ich vermute aber dem Großteil geht es ähnlich.
 

Schredderr

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Win+Shift+s und die Möglichkeit mit dem Zwischenablageverlauf über Win+v mit der Möglichkeit das auf mehreren Geräten zu synchronisieren würde ich auch nicht mehr missen wollen.
 

noxon

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Nur wirken sich diese mäßig auf die "übliche" Benutzung aus
Wie sehr sich so etwas auswirkt merkt man immer dann, wenn man nach einiger Zeit mal wieder an ein Windows 7 oder sogar XP System gesetzt wird. Da merkt man auf einmal was man für einen eingeschränktes System vor sich hat und was einem alles fehlt.
Da brauche ich das OS nicht lange bedienen und schon merke ich, dass mir übilche Features fehlen, an die ich mich mittlerweile gewöhnt habe.

Aber ich denke das ist für gewöhnlich immer so.
Oftmals sieht man die Vorteile an etwas Neuem nicht und schwört auf etwas alt bewährtes, bis man das Neue nutzt, sich dann daran gewöhnt und irgendwann nicht mehr mit dem Alten arbeiten will.
Insbesondere, da sich das Neue ja ununterbrochen weiterentwickelt und das Alte nunmal nicht den Ansprüchen der Zeit gerecht werden kann. Beispiel: 4K Displays.
 

Rastla

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Ich habe seit Windows XP für mich keine gravierenden Verbesserungen feststellen können
Sachen die mir spontan einfallen:
  • Vernünftiger Multi-Monitor Support mit Taskleiste die sich dupliziert.
  • Win+Shift+S als Bildaufnahmetool
  • Win+V als Zwischenablagemanagement Tool
  • Win+Tab für virtuelle Desktops
  • Fenster schütteln = alle anderen Fenster minimieren. Ohne auslassen nochmal schütteln = sie kommen zurück
  • Strg+Alt+Pfeiltaste um Desktop zu drehen.
  • Dark Mode
  • Win+G um Desktop zu filmen
  • Win+Punkt um Emojis zu senden
  • Der Taskmanager ist viel umfangreicher geworden
//edit: Schon fast vergessen, weil es für mich seit Vista (glaube ich) zum Alltag gehört:
Windows drücken und dann losschreiben + Enter um ein Programm zu starten
 

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andy_m4

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Sorry :-)
Wenn Du so ne Vorlagen lieferst, muss ich den Gag einfach machen.
Nimms nicht zu ernst.
 

Rastla

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Dann kannste auch gleich bei Linux bleiben. Da funktioniert auch das updaten ;)
Ah ja, das gute Linux update das ich ausführe und danach nur mehr schwarzes Bild habe weil sich automatisch der falsche Nvidia Grafiktreiber installiert und ich dann mit irgendeinem komischen Modus via Grub in das Terminal starten kann und manuell die grafiktreiber deinstallieren und die richtigen suchen und installieren.

Funktioniert ja gut und einfach immer
 

Mister79

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Wie sie noch einfacher und noch aggressiver mit Windows an unsere Daten kommen und wir dafür auch noch (mehr) zahlen müssen. So stelle ich mir das vor. :D
Wie wäre es mit MacOS? Vielleicht einen Ausflug wert dann...

Oder dann, wenn so ein MacOS die Mittel sprengt im Apple Store, dann vielleicht ein Linux...

Dann brauchen wir nächstes Jahr zu dieser Zeit von Dir das nicht mehr zu lesen. Wenigstens wenn es um Windows geht.
 
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