Sammelthread Formel 1 Talk 2016-26 (1. Beitrag beachten)

Khaotik schrieb:
Warum dramatisch? Ist doch letztlich nix passiert. Beinaheunfall, Schrecksekunde etc trifft es doch besser.
Man kann sagen, es ist nichts passiert, oder man kann sagen, es ist etwas passiert. Ich meine, es ist etwas passiert und zwar im Sinne von "aufregend". Siehe auch Bedeutung Nr. 2 im Wiktionary.

Es ist schwer für Menschen, eine Geschwindigkeit von außen richtig einschätzen zu können und hier kommt noch die Unübersichtlichkeit hinzu.
 
https://ch-it.motorsport.com/f1/new...on-rinnova-la-fiducia-a-gasly/4397969/?nrt=54


RedBull ist anscheinen and Hülkenberg interessiert, sofern Gasly nicht die erwartete leistung vorbringen kann.

Aber ist es nich noch etwas sehr früh um über fahrerwechsel zu spekulieren?
Wird sonst doch eher frühestens in der Sommerpause angesprochen

Wechsel kann aber durchaus interessant sein.
Für RedBull ein sicherer Wert. Hülkenberg kann genausogut fahren wie Riccardo, und der kam bei RedBull ganz gut an.
Für Hülkenberg eine grosse chance endlich in ein topteam zu kommen und um siege mitzufahren.
 
Bin ich froh, dass nur etwas rosten kann, das vorhanden ist.
Da ich kein Italienisch kann, kann das auch nicht einrosten.

Wäre für Hülkenberg wirklich nicht schlecht.
Er scheint ja auch immer ganz gutes Feedback ans Team gegeben zu haben, wenn ich mich nicht täusche. Das macht ihn dann auf jeden Fall für einen geeigneten Fahrer.

Gleichschnell wie Ricciardo heisst jetzt nicht zwingend viel. Finde der Australier is eh schon über seinen Zenit. Hülkenberg is auch nicht mehr der jüngste. Gut isser, ja, aber denke mal, dass er die Entwicklung bei RB weiter voran treiben soll.
 
Hülk in einem der Top Autos wäre sicher sehr interessant. Er hatte ja schon öfters gute Leistungen, wenn auch öfters mal unverschuldet zerstört.
 
Wenn Hülkenberg bei Red Bull landet, das würde ich begrüßen!

Ricciardo hätte bei Mercedes seine Chance bekommen sollen. Stattdessen hatten sie mit Hamilton verlängert. :rolleyes: Ham würde bei Renault wahrscheinlich auch nicht besser fahren, als Ric es jetzt tut.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie wäre es wenn die Fahrer werden bei Liberty eingestellt wären und würden im Rotationsverfahren an die Teams verliehen. Bei 20 Fahrern und 20 Rennen würde dann jeder Fahrer zwei Rennen hintereinander im selben Wagen sitzen. Die Teams könnten immer noch beweisen das sie das beste Auto haben und die Fahrer dass sie die besten sind. Niemand könnte noch behaupten Lewis oder Seb wären nur wegen des Wagens Weltmeister geworden.
Serienweltmeister dürfte das wohl verhindern, aber nicht dass das je eingeführt werden würde.
 
Es würde schon reichen, wenn die Autos einfach gleicher werden. Die Ideen aus dem Auto, Motor und Sport Artikel würden da schon sehr helfen.
Aktuell ist es ja auch so, dass die 2021er Autos ohne Budget Cap entwickelt werden können.
Es werden also wieder die drei üblichen Teams die besten Autos stellen.
Das Problem wäre dann eher, dass es mit einem eingeschränkten Budget schwerer wäre, Rückstände aufzuholen.
Auch wieder so eine halbfertige Lösung.
Zuerst einmal müsste man aber die Bekanntgabe des Reglements auf Ende 2019 verschieben, damit Mercedes nicht wieder einen Vorteil davon hat.
 
Scheinbar hatte Porsche wirklich alles fertig für nen Einstieg in die F1 am ende von 2017.
Aber da die unbedingt die rückgewinnung aus Abgasen beahlten wollten, hat dan Volkswagen gesagt, nö dann nicht.
Die hatten schon nen Testmoter fertig und der läuft auch auf dem Prüfstand. Kommt aber nicht in die Formel 1.
Tja so kann mans auch verkacken bei der Fia und liberty media.

So kein Haufen von idioten.

https://www.motorsport-total.com/fo...orsche-motor-lief-auf-dem-pruefstand-19052911
 
Einfach das Budget auf eine feste Summe cappen wie z. B. 200 Mio $ das geben einige Teams sowieso schon aus und man hätte ein Problem weniger. Verstehe nicht was da das Problem ist. Ja Mercedes hat die letzten Jahre die F1 dominiert aber mal ehrlich sie waren ewig nicht dabei, vor allem nicht in der Glanzzeit der F1 wo Teams wie Benetton, Williams und MC Laren noch um Siege mitgefahren sind.

Es würde außerdem den Einstieg erleichtern. So ist es halt für Teams auch sehr unattraktiv geworden überhaupt ein F1 Team zu stellen, weil man nicht nur den Rückstand aufholen muss, sondern ja auch gegen die Großen mit ihren Mörderbudgets 0 Chance hat.

Am Reglement selbst, vielleicht einfach wieder weniger Aero, sprich Frontflügel, Heckflügel fertig aber die ganzen anderen Spielereien mal weg lassen. Das würde auch die Entwicklung günstiger machen. Man sieht ja diese Saison das der Motor gar nicht mehr so entscheidend ist.
 
nebulein schrieb:
Einfach das Budget auf eine feste Summe cappen wie z. B. 200 Mio $ das geben einige Teams sowieso schon aus und man hätte ein Problem weniger. Verstehe nicht was da das Problem ist. Ja Mercedes hat die letzten Jahre die F1 dominiert aber mal ehrlich sie waren ewig nicht dabei, vor allem nicht in der Glanzzeit der F1 wo Teams wie Benetton, Williams und MC Laren noch um Siege mitgefahren sind.

Es würde außerdem den Einstieg erleichtern. So ist es halt für Teams auch sehr unattraktiv geworden überhaupt ein F1 Team zu stellen, weil man nicht nur den Rückstand aufholen muss, sondern ja auch gegen die Großen mit ihren Mörderbudgets 0 Chance hat.

Am Reglement selbst, vielleicht einfach wieder weniger Aero, sprich Frontflügel, Heckflügel fertig aber die ganzen anderen Spielereien mal weg lassen. Das würde auch die Entwicklung günstiger machen. Man sieht ja diese Saison das der Motor gar nicht mehr so entscheidend ist.
Selbst mit budget cap wird kein neues team einsteigen.
Die Kosten sind immernoch zu hoch.
Und man will ja nicht immer nur um die goldene annanas fahren.

Dazu kommt die komplexität des motors und die aerodynamik. da hat einfach keiner bock drauf.
 
deshalb wäre eine grosse änderung auf 2021 ja so wertvoll.
Dadurch "verlieren" die aktuell grossen player all ihren kompetitiven design-vorsprung, sei es von der Aerodynamik als auch vom motor. Das ermöglich dann neueinsteiger sofort mit dabei zu sein ohne jarelang aufholen zu müssen.

Wenn die regeländerungen allerdings zu kelin ausfallen dann beilbt ja alles so wie es ist und es belibt alles beim alten...

ich bin aber nicht sicher ob es besser ist das neue reglement so früh oder so spät wie möglich preis zu geben.

Wenn es früh rauskommt, dann habe die kleinen team länger zeit sich damit zu befassen und können, da genügend zeit vorhanden ist, auch gut designs entwickeln. Allerdings haben die grossen team auch mehr zeit und können gleichzeitig aktuelles und neues design vorantreiben.

wenn es spät rauskommt dann habe alle wenig zeit sich damit zu befassen.
die grossen player habe aber mehr budget und können so besser und schneller die neue entwiklung vorantreiben.

in beiden fällen hat das grosse team einen vorteil gegenüber den kleinen...
 
So lange die Autos ohne Budget Limit entwickelt werden dürfen, haben die großen Teams immer einen Vorteil. Deshalb definitiv so spät wie möglich.
Mercedes hat jetzt gerade einen Vorsprung und daher auch mehr Ressourcen frei, um ein neues Projekt angehen zu können.
Ein richtig hartes Budget Cap von unter 100 Mio sollte erst mit der darauf folgenden größeren Regeländerung greifen. Dann wären die Chancen nicht mehr so unterschiedlich.
 
edenjung schrieb:
Selbst mit budget cap wird kein neues team einsteigen.
Die Kosten sind immernoch zu hoch.
Und man will ja nicht immer nur um die goldene annanas fahren.

Dazu kommt die komplexität des motors und die aerodynamik. da hat einfach keiner bock drauf.

Deswegen schrieb ich ja weniger Aero und beim Motor könnte man einen Einheitsmotor entwickeln, den alle Teams nutzen müssen oder aber man ein Motorenkonzept nimmt, welches leichter umzusetzen ist und nicht solche Kosten entstehen. Es ist ja nicht nur Porsche, die gern in der F1 einsteigen würden, geht man mal suchen sind da auch noch Ford und Lamborghini die es nur nicht machen, aufgrund der hohen Kosten.

Somit wäre ein einfacheres Motorenkonzept mit Sicherheit interessant. Die F1 war auch immer Technologieträger, aber wer bitte baut einen V6 Turbo Hochdrehzahlmotor mit so wenig Hubraum, der dann mittels MGU Units die Leistung steigert? So ein Konzept wird niemals in der Großserie kommen, weil die Antriebseinheiten viel zu teuer sind.

Wieso nicht ein Motorenkonzept wie in der LMP1 fahren? Dort ist weder Zylinder noch Hubraum limitiert, sondern Durchflussmenge, Ladedruck und wieviel Energierückgewinnungssysteme es geben darf. Dadurch hat sich in der Rennserie Downsizing mit Hybrid Technologie durchgesetzt. Etwas wovon die Großserie dann auch wieder profitiert.
 
Das war doch die Kritik. Eine MGU-H gibt es in der Serie einfach nicht und die Begründung für die aktuellen Motoren war eigentlich mal genau das: Seriennähe.
Ursprünglich sollte die MGU-H 2021 wegfallen, was die Motoren dann auch so vereinfacht, dass andere Hersteller Interesse hätten.
Aber vor allem Mercedes und Ferrari haben dafür gesorgt, dass die MGU-H bleibt, damit eben kein neuer Partner/Hersteller so leicht einsteigen kann.
Damit hat sich das Formel 1 Management schon wieder unter Druck setzen lassen.

Es bräuchte keinen Einheitsmotor. Nur ein Reglement, das einfachere Motoren vorschreibt.
Ohne MGU-H hätte Porsche sicher relativ schnell einen konkurrenzfähigen Motor stellen können.

Mit MGU-H sieht man doch, dass selbst Honda und Renault in vielen Jahren immer noch nicht das gleiche Level wie Mercedes erreicht haben. Ferrari hat sie letztes Jahr überholt, aber auch das hat über vier Jahre gedauert.
 
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nebulein schrieb:
Deswegen schrieb ich ja weniger Aero und beim Motor könnte man einen Einheitsmotor entwickeln, den alle Teams nutzen müssen oder aber man ein Motorenkonzept nimmt, welches leichter umzusetzen ist und nicht solche Kosten entstehen. Es ist ja nicht nur Porsche, die gern in der F1 einsteigen würden, geht man mal suchen sind da auch noch Ford und Lamborghini die es nur nicht machen, aufgrund der hohen Kosten.

Somit wäre ein einfacheres Motorenkonzept mit Sicherheit interessant. Die F1 war auch immer Technologieträger, aber wer bitte baut einen V6 Turbo Hochdrehzahlmotor mit so wenig Hubraum, der dann mittels MGU Units die Leistung steigert? So ein Konzept wird niemals in der Großserie kommen, weil die Antriebseinheiten viel zu teuer sind.

Wieso nicht ein Motorenkonzept wie in der LMP1 fahren? Dort ist weder Zylinder noch Hubraum limitiert, sondern Durchflussmenge, Ladedruck und wieviel Energierückgewinnungssysteme es geben darf. Dadurch hat sich in der Rennserie Downsizing mit Hybrid Technologie durchgesetzt. Etwas wovon die Großserie dann auch wieder profitiert.
Die MGU H ist sowieso nicht serienrelevant.
Die wird nur in der Industrie bei großen Maschinen genutzt und vielleciht wäre die was für schiffe, aber dafür ist sie zu anfällig.
Aber Liberty Media und die Fia sind zu weich.
Das Motorsportgeschäft ist eines der wenigen wo man mit harter Hand regieren muss und die großen in die schranken weisen muss.

Die LMP1 ist kein gutes Beispiel.
Der laufen die Teams weg und es steht in aussicht das die keine neue Regelung fertigkriegen und darum ne saison ausfallen lassen müssen.
Und die sind auch zu beeinflussbar. zuerst hieß es Hypercar, dann wollte das wieder einer nicht dann irgendwas anderes und nun haben sie keine ahnung was sie machen sollen.

Und die DTM will ab nächsten auch Hybrid einbauen (einheitsteil).
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Thane schrieb:
Das war doch die Kritik. Eine MGU-H gibt es in der Serie einfach nicht und die Begründung für die aktuellen Motoren war eigentlich mal genau das: Seriennähe.
Ursprünglich sollte die MGU-H 2021 wegfallen, was die Motoren dann auch so vereinfacht, dass andere Hersteller Interesse hätten.
Aber vor allem Mercedes und Ferrari haben dafür gesorgt, dass die MGU-H bleibt, damit eben kein neuer Partner/Hersteller so leicht einsteigen kann.
Damit hat sich das Formel 1 Management schon wieder unter Druck setzen lassen.

Es bräuchte keinen Einheitsmotor. Nur ein Reglement, das einfachere Motoren vorschreibt.
Ohne MGU-H hätte Porsche sicher relativ schnell einen konkurrenzfähigen Motor stellen können.

Mit MGU-H sieht man doch, dass selbst Honda und Renault in vielen Jahren immer noch nicht das gleiche Level wie Mercedes erreicht haben. Ferrari hat sie letztes Jahr überholt, aber auch das hat über vier Jahre gedauert.
Die hatten ja schon einen auf dem Prüfstand. Die hatten bock drauf, aber wer sich von Ferrari und Mercedes so misbrauchen lässt, der hats auch nicht besser verdient.


Nächster Teil vom Porsche Interview zum Einstieg in die Formel 1 der geplatzt ist:

https://www.motorsport-total.com/fo...exklusiv-26-porsche-und-die-formel-1-19053101
 
4 Motorenhersteller sind voll okay. Mehr braucht es nicht zwingend.
Es muss nur einen Notfallplan geben falls einer der 4 aussteigt, z.B. dass sich die aktuellen Hersteller verpflichen einen Austritt 2 Jahre vorher bekannt zu geben, ggf. muss man das über drakonische Strafen erzwingen.

Denn mit nur noch 3 Herstellern wäre das echt mau. Aber nicht mal aus sportlicher Sicht sondern wegen der ganzen Politik rund um die Motorendeals. Sportlich könnte die F1 sicher auch einen mehr oder weniger Einheitsverbrenner ala Indycar verkraften.

Ich wär ja dafür dass Illmor einen Einheitsverbrenner stellt und die Teams / Hersteller den Hybrid Teil drum herum basteln. Dazu eine Einheitsbatterie und wer wo wieviel Energie rekuperieren und wieder freisetzen kann ist frei. Kein komplizierter Elektronikstuff, einfach einen POWER Knopf am Lenkrad mit dem der Fahrer die Batterie manuell leer bolzen darf.
 
Zuletzt bearbeitet:
h00bi schrieb:
4 Motorenhersteller sind voll okay. Mehr braucht es nicht zwingend.

4 hört sich in der Tat gut an aber irgendwie habe ich den Eindruck, dass trotzdem keine richtige Differenzierung und Wettbewerb da ist. Es scheint doch so, als gäbe es nur einen Weg und den versuchen alle zu finden. Was ich damit meine: Früher, als beispielsweise auch die Zahl der Zylinder frei war, da konnten je nach Strecke unterschiedliche Motorendesigns im Vorteil (bzw. im Nachteil) sein. Schade, dass es sowas nicht mehr gibt.
 
Naja es hat sich auch viel beim Verständnis und den Hilfsmitteln geändert.
Da müsste man schon die ganzen Computer, Windkanäle usw. komplett abschaffen und einfach wieder nur Stift und Papier in die Hand drücken.
Jetzt weiß ja fast jeder in welche Richtung er entwickeln muss und hat recht schnell Ergebnisse ob und wie viel das was bringt.
Diese Technologisierung kann man als Vor- oder Nachteil sehen.
 
Eigentlich kann man die Rennen schnell wieder actionreicher machen, wenn man wieder das Tanken erlauben würde!

In Q2 wird entschieden welche Reifen man beim Start benutzen darf und in Q3 würde man die Menge an Benzin ermitteln!

Ich wäre auch dafür dass die Regel für 2021 erst im Dezember dieses Jahres veröffentlicht werden!
Mercedes hat einen zu großen Vorsprung!
 
Ribery88 schrieb:
Eigentlich kann man die Rennen schnell wieder actionreicher machen, wenn man wieder das Tanken erlauben würde!

In Q2 wird entschieden welche Reifen man beim Start benutzen darf und in Q3 würde man die Menge an Benzin ermitteln!

Ich wäre auch dafür dass die Regel für 2021 erst im Dezember dieses Jahres veröffentlicht werden!
Mercedes hat einen zu großen Vorsprung!
Hatten wir das nicht schonmal?
Da konnte man dann seinen wagen mit wenig sprit auf den ersten platz stellen und musste früh tanken, trotzdem haben dann die üblichen verdächtigen gewonnen.
 
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