Sammelthread Formel 1 Talk 2016-26 (1. Beitrag beachten)

Kein Fahrer baut ein Team auf. Das ist Schwachsinn! Außer Auto fahren haben die nicht viel gelernt.
Die Leute, die das Auto planen sind Studierte Ingenieure, die besten auf ihren gebieten, sonst wären sie nicht da wo sie sind.
Da kommt kein Hans Wurst der seit dem er gerade sitzen kann Kart fährt und erklärt denen wie man Autos baut...
Und im richtigen Auto sitzt er, weil er sich seinen Arbeitgeber aussuchen kann aufgrund seiner Leistungen und Können beim profanem im Kreis fahren.
 
Also ein Niki Lauda hat sicherlich seine Teams massiv auf- bzw. umgebaut (im Falle von Ferrari).
Fahren ist eine Sache, das Auto mitenwickeln und abstimmen eine andere. Manche Fahrer machen das auch heute noch und ein Schuhmacher hat es ganz massiv gemacht.

Rein vom fahren her, glaub ich das ein Kimi alle abstaubt - Im Sinne von, hier ist Fahrzeug X mit dem ihr alle keine Erfahrung habt - schauen wir wer am schnellsten fährt. Der sitzt aber am Ende des Tages nicht stundenlang und analysiert was er gemacht hat um 1/2 Zehntel schneller zu werden. Andere allerdings schon.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: kampion und adius
Das sind Storys aus Zeiten wo es nicht um Hunterte Milllionen ging. Das ist vorbei. Als Lauda noch gefahren ist hat haben sie im Skispringen sich ihre Anzüge selbst genaht und die Bobfahrer haben ihren Schlitten noch selbst gebaut. Heutzutage haben sie High-End-Anzüge und High-End-Schlitten von Leuten entwickelt die mehr Ahnung haben als wir zusammen. Und im Vergleich zu einem Formel1 Auto sind beides Profane Sachen und bestehen aus viel weniger Teilen...
Und am Ende entscheidet zum größten Teil das Auto ob man gewinnt. Die Ingenieure sind die, die ein Team vorran bringen oder nicht. Der Fahrer muss den Job nur zuende bringen.
Und ja, Schumacher hatte noch größeren Einfluss. Aber auch, weil man ihn gelassen hat (Mitbestimmung bei Personalentscheidungen) und auch damals das Gefühl des Fahrers noch viel wichtiger war und getestet werden konnte und wurde.
Heute kann man viel mehr Stimulieren, die Teile werden nicht getestet wie früher sondern müssen nach den Simulationen im Windkanal sich bewiesen. Wenn es ein Teil ans Auto schafft sehen die Menchaniker selbst auf den Daten ob es nun mehr Abtrieb bringt oder nicht. Sowas hatte man auch vor 20 Jahren nicht in dem Maß.
Es gibt heute keinen Fahrer der ein Team aufbau! Hätte aber gern Beispiele wenn ihr das meint!
 
Natürlich gibt es Fahrer die ein Team mit aufbauen! Vettel, Raikkönen, Riccardo als Beispiele!

Versuch doch mal bitte einfach zu verstehen, was der andere dir mitteilt, anstatt reflexartig Blödsinn schreiben, um
bloß Hamilton zu verteidigen!

Natürlich haben die Fahrer immer noch eine wichtige Rolle, in welcher Richtung man entwickelt! Da helfen dir deine Studierenden Ingenieure und Simulationen nicht weiter, wenn das Feedback, vom Fahrer beschissen ist!

Ein Hamilton hat den Charakter einfach nicht um ein Team neu aufzubauen! Er meckert ja bei jeder Kleinigkeit...

2021 wirst du das Live sehen ;-)

Im übrigen meine ich mit aufbauen nicht nur das Auto ;-)
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: loser
Wo haben den Vettel, Kimi und Ric nen Team aufgebaut?
Ergänzung ()

Und weil das Feedback dad wichtigste ist, haben die Kräfteverhältnise seit der letzten großen Regeländerung auch so krass verschoben? Oder war in der Zeit immer Mercedes vor Ferrari vor Red Bull, quasi von Tag 1 der Regeländerung als die Fahrer noch gar kein Feedback geben konnten? kopfkratz
 
By the way fordern die Fahrer ja mehr Testkilometer abspulen zu dürfen, weil man nicht alles im Simulator testen kann und das Auto unter realen Bedingungen getestet werden muss.
 
Zum Thema bester Fahrer: was haltet ihr von George Russel? Er wird von einigen Medien ja bereits als kommender Weltmeister gesehen.
 
Kann man finde ich schlecht bewerten, Williams ist sowas von weit weg vom Rest, dass man einfach nicht sagen kann wie gut er wirklich ist. Das Problem in der aktuellen F1 ist ja, dass Talent nicht mehr ausreicht, sondern man auch starke Partner dahinter haben muss.
 
Russel ja.
In der GP3 vor 2 Jahren erster, Platz 2-4 gingen an seine Teamkollegen.
In der F2 war der Titel mehr wert, zumal einer der 3 ehem Teamkollegen wieder im selben Team war und nur 11.
Aber jetzt fährt er eigentlich immer mit Kubica um die Schlussleuchte. Wenn das Team nächstes Jahr mehr hinbekommt und je nachdem, wer da neben ihm sitzt, könnte man mehr sagen.

Ist generell ein Problem von Fahrern, der hinteren Teams, deren Leistung braucht länger zum Analysieren.
 
Was ändert sich eigentlich zur nächsten Saison? Die Motoren-/Hybrid-Spezifikation bleibt gleich und inzwischen sind doch sowohl die absolute Power als auch die Unterschiede zwischen den Herstellern eher gering. Aerodynamisch wird sich auch wenig tun außer den üblichen Varianten mit: dort ein Flügelchen mehr und hier ein Luftlos weniger... oder so ähnlich.

Aber das Reglement als solches bringt doch erst 2021 (deutliche) Änderungen mit sich, korrekt?

Die einzige Ungekannte sind die (mal wieder) neuen Reifen. Die Fahrer scheinen sie nicht zu mögen nach ersten Testfahrten und lehnen sie ab... aber sie werden trotzdem kommen. Was ist denn hier der Stand?
 
Wie auch diese Saison und sonst auch haben die Teams kein Mitspracherecht bei den Reifen.
Sie geben nun ihr Feedback und können ihre Wünsche in einem sogenannten target letter verfassen. Was Pirelli und die FIA daraus machen, steht auf einem anderen Blatt.
Das ausgegebene Ziel ist wohl, dass die Reifen konstanter werden und ein breiteres Temperaturfenster haben.

Richtig, drastische Sprünge bei den Motoren sind wahrscheinlich nicht mehr zu erwarten. Renault und Honda werden wohl auch eher noch etwas aufholen. Die Autos werden jetzt auch keine kompletten Neuentwicklungen werden. Das wird kein Team für eine Saison machen.

Wichtig ist meiner Meinung nach, dass man die neuen Reifen auch unter verschiedenen Bedingungen auf verschiedenen Strecken testet, damit es nicht wieder wie diese Saison endet und am Anfang nur genau ein Team damit zurecht kommt.
 
Da wird nicht viel passieren, die nächste Saison wird ein ähnliches Bild abzeichnen. Die Teams werden höchstens enger zusammen rücken, weil man den Rückstand noch aufholen kann. Potenzial sehe ich da vor allem bei Williams, Renault und Red Bull.

Mercedes wird die Energie ins 2021 Auto hängen, Ferrari genauso. Bei Force India und MC Laren sehe ich keinen großen Handlungsbedarf. Haas fehlt das Budget um einen großen Sprung zu machen, Alfa wird weiter halt als 2. Team von Ferrari aufgebaut genauso wie Toro Rosso bei denen die größte Veränderung wohl im Namen liegen wird.

Bei den Motoren wird erst 2021 wieder etwas gedreht, ich meine aber auch nur am Durchfluss, sprich das bleiben die selben Motoren und die Aero wird auch keine großen Veränderungen mehr für diese Saison erfahren, weil alles was man versucht hat, hat sowieso nicht so gezündet, wie man sich das gewünscht hat. Siehe nur mit dem hinterher fahren, ja es geht jetzt ein paar Runden, aber spätestens nach 4-5 Runden Arsch an Arsch wird nochmal Abstand gehalten, weil sonst alles überhitzt.
 
nebulein schrieb:
Bei den Motoren wird erst 2021 wieder etwas gedreht, ich meine aber auch nur am Durchfluss, sprich das bleiben die selben Motoren
Theoretisch könnte das Benzin hier was bringen.
2021 sollen es 20% synthetisches Benzin sein (bezogen auf die Masse), eines der ersten Interviews zu dem Thema sprach aber davon, dass es 30% bezogen auf die Energie sein könnten.
Wäre interessant, wenn synthetisches Benzin wirklich eine solch bessere Energiedichte hätte.
 
Dieser Bullshit hier teilweise....
Kein Fahrer baut ein Team auf! Das war vielleicht in den 70er Jahrenn noch so aber danach doch nicht mehr.

Schumi?
Der kam bei Benetton schon in ein Siegfähiges Team. 1996 ist er dann mit dem ganzen technischen Stab rund um Ross Brawn zu Ferrari gewechselt wo ein Jean Todt schon war. Rory Byrne kam dann zur Saison 1997 nach. 2010 kam er in das aktuelle Weltmeister Team von Brawn GP. Von Team aufbauen kann da auch keine Rede mehr sein...

Vettel?
Kam in ein sehr gut aufgestelltes Team von RedBull mit Adrian Newey und Christian Horner. 2015 dann zu einem Ferrari Team was ja auch schon existierte und nicht aufgebaut wurde.

Ricciardo?
Kam in ein viermaliges Weltmeister Team von RedBull und ist jetzt zu Renault gewechselt. Renault ist dieses Jahr so schwach wie seit 2016 nicht mehr

Räikkönen?
Kam zu den WM Aspiranten McLaren und später Ferrari.

Hamilton?
Kam zum WM Favoriten 2007 und 2013 zu einem Siegerteam.

Von den aufgelisteten hat keiner ein Team aufgebaut!
Aber alle haben ein funktionierendes Team noch besser bzw. zu einem Weltmeister Team gemacht (außer Ricciardo vllt) auf Grund ihrer fahrerischen Leistungen.
Entwickelt werden die Autos auch nicht von den Fahrern sondern von den Ingenieuren. Die Fahrer bewegen das Auto nur am Limit und geben Feedback. Zu Schumis Hochzeiten mag das noch extremer gewesen sein, da dort alle Topteam jede Woche testen waren und die Fahrer somit viel mehr Teile vergleichen konnten und die Computer Simulationen noch lange nicht so ausgereift waren wie heute.
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Wer ist der Beste Formel 1 Fahrer aller Zeiten?

Unmöglich zu beantworten, wenn ich aber eine Liste machen müsste, dann würde ich diese 6 Fahrer hier weit über dem Rest sehen, wer davon der Beste ist/war mag ich nicht beurteilen:

Fangio
Clark
Stewart
Senna
Schumacher
Hamilton
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Zu den Regeln 2021:
Soweit ich weiß bleiben die Motoren dort gleich wie bisher. Es war nur die Rede davon, dass die MGU-H verschwinden sollte, aber das hat Renault ja verhindert.

Synthetischer Kraftstoff ist aber sehr interessant und ich hoffe die machen dort sehr schnelle Fortschritte damit auch die Privat Personen daheim etwas davon haben und wir uns den panischen Wechsel auf E-Autos sparen können.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: KlimBim, wunschiwunsch und efferman
Statt bester Fahrer aller Zeiten würde ich immer dazu tendieren sie den besten Fahrer ihrer Zeit zu nennen.
Es waren einfach früher völlig andere Qualitäten nötig als heute, ob ein Hamilton in einem 55-er Mercedes gut wäre oder ein Fangio im 2019 Mercedes wer will das schon beantworten? Ich traue es mir nicht zu.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: slyd0x, nebulein, edenjung und 2 andere
Renault war vielleicht auch dabei, dass die MGU-H bleibt, aber die größten Verfechter der komplexen Motoren waren Ferrari und Mercedes, weil die Schiss vor Audi und Porsche hatten ;)
 
Thane schrieb:
Renault war vielleicht auch dabei, dass die MGU-H bleibt, aber die größten Verfechter der komplexen Motoren waren Ferrari und Mercedes, weil die Schiss vor Audi und Porsche hatten ;)

Gibts dafür auch Belege oder ist das nur deine Meinung? Ich habe immer nur gehört, dass mehrere Motorenlieferanten willkommen wären.
 
Zurück
Oben