D
desmond.
Gast
AW: Fußball-Stammtisch (2010)
@ Zerofreak ~ aber davor waren sie auch nicht gerade überragend, oder?
@ Zerofreak ~ aber davor waren sie auch nicht gerade überragend, oder?
Folge dem Video um zu sehen, wie unsere Website als Web-App auf dem Startbildschirm installiert werden kann.
Anmerkung: Diese Funktion ist in einigen Browsern möglicherweise nicht verfügbar.
Zerofreak schrieb:Ich würde an Jogi Löw´s stelle den Kuranyi NICHT mit zur wm nehmen...
des was er beim länderspiel gegen russland gemacht hat war nicht in ordnung wie ich finde und deswegen würde ich auch bei meiner entscheidung bleiben...
Zerofreak schrieb:Gomez und Podolski sind grad nicht ihn ihrer topform, aber sie kennen sich aus bayern zeiten und bei tunieren spielen sie eig immer in einer guten form...
Gomez und Podolski sind grad nicht ihn ihrer topform, aber sie kennen sich aus bayern zeiten und bei tunieren spielen sie eig immer in einer guten form...
Der Vorfall beim Länderspiel hat auch etwas in Kuranyis Persönlichkeit bewirkt. Der bis dahin unsichere Profi hat sein Verhalten reflektiert und Schlüsse gezogen. In kaum einem Interview fehlt seitdem der Verweis auf die eigenen Fehler, und die Demut, mit der er sich der Entscheidung von Löw unterwirft und diese akzeptiert. Entschuldigt hat er sich öffentlich wie privat bei Löw.
Trotz der offensichtlichen Läuterung gibt sich Löw bislang stur. Solange er Bundestrainer sei, werde Kuranyi nicht zurückkehren, es gebe keinen Grund, von dieser Linie abzuweichen, sagte Löw. Immer wieder betont er, dass es kein Zurück geben kann.
Härte als Harnisch für den gekränkten Bundestrainer, dem es in die Karten spielte, dass Kuranyi in der Vergangenheit keine so starke Lobby hatte wie andere Nationalspieler. Beispielsweise Lukas Podolski: Der durfte Kapitän Michael Ballack sogar öffentlich ohrfeigen, ohne ernsthaft sanktioniert zu werden. Von seiner desolaten Saisonleistung einmal abgesehen.
Kuranyi dagegen hat alles dafür getan, eine zweite Chance zu bekommen. Jetzt ist Löw am Zug. Der hat mit seiner Entscheidung, Kuranyi zu verbannen, einst Stärke demonstriert. Eine Stärke, die sich nun ins Gegenteil verkehren könnte. Und zur Schwäche wird, nicht über den eigenen Schatten springen zu können. Zum Nachteil der Nationalmannschaft, die die besten Spieler braucht. Dazu gehört auch Kevin Kuranyi.