Ich würde gerne nochmal den Blick auf den HSV richten. Letzte Woche hieß es noch, die Dominanz von Dortmund sei so groß, dass man trotz eigentlich guter Anlagen keine Chance hatte, so wie auch sonst kein anderer Bundesligist. Nach diesem Spieltag stellt sich das doch alles nochmal in einem etwas anderen Licht da. Wer zuhause gegen die erschreckend schwache Hertha, die ihrerseits zuhause vom Club zerlegt wurde, mit Ach und Krach ein Unentschieden erspielt, der hat die Antwort darauf gegeben, wo die sportliche Einordnung zu erfolgen hat.
Das Problem hat einfach weniger mit dem personellen Umbruch zu tun, sondern sitzt vielmehr auf dem Trainerstuhl und heißt Michael Oenning. Es setzt sich genau das fort, was man zum Ende der letzten Saison unter seiner Federführung erkennen konnte. Daher bleibt der HSV für mich einer der Kandidaten, die nach unten gucken müssen. Zumindest, bis Oenning abgelöst wird.