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Fußball-Stammtisch 2017 Teil II (1. Beitrag beachten)
Warum man da nicht übergangsweise eine Miettribüne hat? Das müsste doch die Polizei auch besser finden, damit die Jenaer Fanszene nicht neben Erfurt/Hansa/Magdeburg steht. Gebaut wird also für 15.000 und die Haupttribüne bleibt bestehen? War das nicht so, dass der Bau unverhältnismäßig teuer ist? Wäre damit zu begünden, dass man aufwendigere Bauweise hat, damit keine Schäden durch Überschwemmung passieren.
Das Problem ist folgendes:
Die Gegebenheiten geben es laut Polizei nicht her das die Gäste-Fans in der Nordkurve untergebracht werden, Sprichwort Fantrennung, obwohl das Jahrelang damals auch schon ging. Die Horda möchte natürlich nicht Ihre Südkurve, wo schon Generationen an Fans stehen, kampflos räumen.
Teuer wird das Stadion, weil es direkt an der Saale steht und auch schon paar mal abgesoffen ist.
Jena kommt ja auch noch nach Rostock, wird bestimmt Sonderzug geben und voll sein, wenn der Termin passt. Vermute jedoch absichtlich in der Woche/Freitag Spiel, Zitiere mich dann selbst ^^
Ergänzung ()
Thorle schrieb:
EL ist Kokolores. Da würde ich eher die Konzentration auf die Buli legen.
In Dortmund fährt man ja leistungsmäßig Achterbahn. Nun ist aber ein ein Dritter Platz in der CL-Gruppe keine "Schändliche Schande" nur weil man in einem Gesunden Klima, mit Guten Spielern mal Real schlagen konnte ?
Es geht nicht um "Schande", es geht um Zweck und Nutzen, ja dieses Jahr sind einige Top-Klubs in der EL aber sie bieten dem CLub zu wenig, zu wenig Prestige und zu wenig Geld.
Weshalb seit Jahren die englischen Klubs bis auf ManU(weil früh feststand das man es in der Liga nicht packt) scheiße spielen in der EL, welche die EL fürs CL Ticket brauchten.
Meine Befürchtung ist, dass man sich für die EL nicht motivieren kann und sich das negativ durch Niederlagen auf das Sebstvertrauen für die Bundesliga auswirkt.
So wie jetzt bei Auba.
Zweitens es kommen Belastungserscheinungen.
Ein Spieler der sich in der EL verletzt, der steht auch in allen anderen Wettbewerben nicht mehr zur Verfügung.
Wenn man sich dadurch Titelchancen oder "gute Platzierungen" verspielt, dann ist nichts gewonnen worden, wenn man die EL nicht gerade gewinnt.
Das Prestige ist aber maximal auf dem Niveau vom DFB-Pokal, wenn nicht sogar drunter.
Bosz kannst du nur für eins verantwortlich machen. Er hat sich das Spielermaterial nicht genau angesehen, bevor er gekommen ist. Wenn er das getan hätte, wäre ihm klar geworden, dass sein System damit nicht funktionieren kann.
Für das Konzept ist nun mal gar nicht verantwortlich. Dafür stehen Watzke und Zorc grade. Und die weigern sich seit Jahren mal ne Mark für Defensivspieler von hohem Niveau auszugeben. Deren Konzept scheint es zu sein junge Spieler zu entwickeln und teuer zu verscheuern. Aber dann ne direkte CL-Teilnahme als Saisonziel ausgeben. Die gehören beide entsorgt mittlerweile Zorc ruht seinen Hintern auf der Arbeit von Mislintat aus und schwallt sonst nur das, was Aki ihm vorsagt. Und Aki ist der Aufgabe nicht mehr gewachsen - das geht über seinen Horizont hinaus mittlerweile.
Vielleicht bringt das am Ende die Firschzellenkur, ich meine, die hier hochgelobten Spieler der ersten Spiele, die wieder mal nicht den Unterschied gemacht haben, die werden nach dieser Saison auch weg sein.
Von den vermeintlichen Talenten werden sich sicher 2-4 Spieler nach England und China verabschieden.
Die Spieler die leider nie den Unterschied gemacht haben und auch jetzt zeigen, dass sie maximal fürs Bundesliga Mittelfeld taugen, die hat man jetzt 4-5 Jahre an der Backe.
Nun kann man diesen dann natürlich neue "Talente" vor die Nase setzen und muss halt einmal nachsitzen um in 1-2 Jahren wieder anzugreifen, vielleicht braucht man die Geduld.
Bei den Trainern habe ich immer das Gefühl gibt es entweder den "Spielerversteher" oder den "Technikfreak" und derzeit gewinnen die Taktiker eher die Spiele als die "Pusher".
Bosz ist eher einer der übers Herz kommt, Tuchel war einer der über absolute technische Perfektion kommen wollte.
Eine Mischung aus beidem wäre mal was.
Ein Trainer der sowohl Herz als auch Hirn hat.
Weil taktisch habe ich unter Bosz noch nicht einmal gesehen, dass er auf einen Gegner die passende Taktik gefunden hat oder umgestellt hat und somit einem Spiel eine andere Richtung geben konnte.
Ich weiß nicht was es zu meckern gibt. Dortmund steht auf Platz zwei, kann in die Euroleauge einziehen (Hat gegen die 0.5+ Milliarden Kader eh keine Chance), hat im Pokal nix mehr zu verlieren und bekommt noch 11 Leute aufn Platz.
Am Ende ist Dortmund eben "zu klein" für die Championsleague.
Rechnet man mal die "Marktwertgiganten unter Leistungs/Gesundheitsniveau" bei 20+ Mio ab (Götze, Weigl, Schürrle, Sokratis, Reus) dann ist man eher bei Nikosia als bei Tottenham.
Die Defensiv Schwäche könnte noch viel viel schlimmer sein wenn der Textiltester Sokratis jedesmal mit Videobeweis vom Platz gestellt würde (Jede Strafraumaktion mit Handeinsatz dabei).
Naja man muss alles immer im Kontext betrachten, Platz 2 ist gut aber wenn man eben noch auf Platz 1 mit 5(?)Punkten Vorsprung war und innerhalb von ein paar Spieltagen auf 3 Punkte Rückstand zurückfällt gibt es schon was zu meckern. Im Worst Case könnte das am Wochenende sogar Platz 4 hinter H96 werden. (Edit: Ach ne die beiden Verfolger spielen ja gegeneinander, dann könnte nur einer von beiden überholen)
Dazu zwei miserable Spiele gegen Nikosia (aktuell 8. der zypriotischen Liga), da darf ich von einem deutschen Topclub doch mehr erwarten.
Weil taktisch habe ich unter Bosz noch nicht einmal gesehen, dass er auf einen Gegner die passende Taktik gefunden hat oder umgestellt hat und somit einem Spiel eine andere Richtung geben konnte.
Bosz ist genau sone taktische Einbahnstraße wie Klopp es war.
Und noch mal - das Gegurke ging los als wir auf Gegner getroffen sind. Die Spiele vorher waren gegen Fallobst. Ich fürchte am Samstag wird Bayern uns mal so richtig vorführen.
Man könnte es ja nochmal kritisch hinterfragen warum ein Trainer, der dem BVB einen Titel brachte geschasst wurde.
Ansonsten kann ich da ganz KTelwood zustimmen. Deutschland ist zu klein (Geldmäßig) geworden. Selbst die Bayern aktuell stehen nicht so gut da. Celtic Spiel hätte auch anders ausgehen können.
Aber immer schön Titel holen wollen aber die 50+1 Regel als Grundfeste nicht erschüttern.
Die 50+1 Regel zu Kippen wird nicht das Allheilmittel sein was sich viele gerne zurecht biegen wollen und auch das Tradition bei uns im Fokus steht hat ja durchaus auch etwas Gutes.
Wichtig ist bei Fortschritt immer, dass er natürlich auch radikale Aspekte hat aber so viel wie möglich von den positiven Tugenden mitnehmen sollte.
Wie kann ich also Tradition und Identifikation mit einem Investor vereinbaren.
@Thorle
Da bin ich ganz deiner Meinung! Ist für mich unbegreiflich, dass Tuchel gehen musste! Der Beste, den der BVB aktuell hätte haben können! Bosz hat keine Erfahrung,keine Ausstrahlung und mit grosser Sicherheit kein Durchsetzungsvermögen! Sonst würde er nicht dauernd von Aki und Zorc präventiv in Schutz genommen werden! Wohl auch um mögliche Fehlentscheidungen der Trainerfrage zuvor zukommen.
@HH: Geht doch in England auch Hand in Hand Geld & Tradition. Genauso wie in Paris....
Wenn man oben um Titel mitspielen will, kommt man um die zig Millionen einfach nicht herum oder man hat mal mit Talenten oder Glücksgriffen insgesamt Glück. Vielleicht in der Meisterschaft oder Pokal aber in der CL wird man das, denke ich, nicht schaffen.
Tradition ist nicht, wenn der Verein Aufgrund des Erfolges und des Geldes Fans hat, die weder die Namen aller Spieler kennen, noch die Gesichter, die Philosophie und eben auch Fans wären, wenn der Verein kein Geld hätte und am Boden wäre.
Die neuen Paris Fans sind eh der größte Witz und auch in England sind die Fans eher weniger begeistert vom Ausverkauf der Vereine.
Es geht eben nicht Hand in Hand.
Bei uns sind die Mannschaften mit Mäzen oder Konzernen im Rücken doch auch tolle Beispiele, außer Bayern, Dortmund und Schalke die natürlich auch Konzerne hinter sich haben gibt es doch kaum Vereine, die auch bei Misserfolg noch so viel Unterstützung haben.
Leipzig wieder zurück in die 2. Liga und das Stadion würde einem Kahlschlag gleich kommen.
Dortmund, Schalke oder Bayern in der zweiten Liga und die Stadien wären immernoch rappelvoll.
Leipzig wieder zurück in die 2. Liga und das Stadion würde einem Kahlschlag gleich kommen.
Dortmund, Schalke oder Bayern in der zweiten Liga und die Stadien wären immernoch rappelvoll.
Ist der Unterschied da nicht letztlich nur die Dauer des Erfolgs?
Warum haben der FC Bayern und 1860 diese vielen Fans aber nicht die unzähligen anderen Münchener Clubs?
Weil beide sehr lange zeit erfolgreich waren.
Ein weniger erfolgreicher Club erreicht weniger Leute, da ist das Interesse halt lokal begrenzter, das ist ganz normal.
Wir haben die Fans nicht weil wir so viel Tradition haben, die hat der MTV 1879 oder der SV 1880 München offensichtlich auch, sogar 20 Jahre mehr davon - aber die hatten nie den Erfolg um in eine so breite Wahrnehmung zu gelangen.
Wir reden immer von Tradition aber eigentlich meinen wir doch Erfolg der über Jahrzehnte andauert.
Meine Fanzugehörigkeit wurde bereits durch den Opa vorgegeben, aber der kannte den FC Bayern doch unterm Strich auch nur weil die Bundesliga spielten und eben nicht Kreisliga.
Der Unterschied zu Leipzig ist natürlich dass wir auf herkömmlichem Weg nach oben kamen, aber dieser Weg ist in einem gesättigten kapitalistischen Markt halt nicht mehr möglich.
Wenn es mit Tuchel menschlich nicht klappt, muß man halt die Konsequenzen ziehen. In Mainz gab es Probleme mit ihm, bei Vertragsgesprächen mit dem HSV hat er sich wohl auch nicht gerade vorbildlich verhalten. Und die Sache mit dem Anschlag und der angeblich nicht abgesprochenen Terminansetzung war ja mal richtig hässlich. Wenn er im Sommer wirklich zum FCB kommen sollte, sehe ich auch dort schnell Probleme aufkommen.
Und so glücklich haben hier im Forum auch einige unter Tuchel nicht geklungen...
Tradition kann mit Erfolg verbunden sein, muss er aber nicht.
Tradition bedeutet über einen langen Zeitraum eine Identifikation zu schaffen, eine Handschrift, eine Philosophie welche sich wieder findet.
Malocher, Underdog, auch Ligaprimus.
Es bedeutet durch schlechte Zeiten zu gehen, wie durch gute Zeiten, so kitschig das klingen mag.
Tradition ist eben auch auch ein gewisser Fanstamm der nicht erst seit einer kurzen erfolgreichen Zeit dabei ist und nicht nur die 3 Weltstars kennt.
Die anderen von Dir genannten Vereine haben auch eine Tradition, auch durch die Fans, die trotz der niedrigen Liga Zugehörigkeit immernoch Fans sind.
Natürlich haben die Tradition, das ist doch mein Punkt.
Die Haben genausoviel Tradition aber eben keine 75k die ins Stadion wollen und das liegt einzig und allein am Erfolg.
Dass RB Leipzig Fans (in der Regel) nicht die selbe Bindung zum Verein haben wie ein Bayer der schon vor zig Jahren mit dem Opa mitgefiebert hat ist doch völlig normal.
Für Kinder die jetzt mit RB aufwachsen ist das in 30 Jahren, sofern der Erfolg anhält, dann etwas anderes.
Das ist doch ganz normal, warum soll ich das dem Club oder seinen Fans vorwerfen?
Umgekehrt würden die großen und traditionsreichen Clubs ihre Stadien auch nur für eine gewisse Dauer voll bekommen wenn der Erfolg ausbleibt - und 2. Liga ist nicht "kein Erfolg", spiel mal 10 Jahre Kreisliga dann sieht das auch anders aus.