Fußball-Stammtisch 2017 Teil II (1. Beitrag beachten)

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Das trifft es auf den Kopf und das wollen viele nicht verstehen.

Wenn ich die ganze Kinder hier im Umkreis sehe, wie die quasi mit RB groß werden und mitfiebern wird sich das alles noch entwickeln. Ich konnte nicht mit dem Verein groß werden, die anderen haben es versaut.

Und in der 2. würde sicherlich der Schnitt sinken aber immer noch hoch sein. Ganz normal also. (3. Liga rd 16k, 2. Liga rd. 25k, 2. Liga rd. 30k, 1. Liga 41,5k). So viele Klatschpappenhalter gibt es dann doch nicht bei uns, wie es viele gerne hätten oder sehen wollen.

Tradition kommt einzig aus der Historie. Und man kann natürlich in Tradition schwelgen und sich den achso schönen alten Zeiten widmen. Nur wird das aktuell keinen Erfolg bringen. Mir gefällt das in vielen Teilen auch nicht aber Don Quijote spielen habe ich keine Lust (bzw. dann nur Kreisklasse anzusehen).
 
Zuletzt bearbeitet:
Und so glücklich haben hier im Forum auch einige unter Tuchel nicht geklungen...
Geht ja nicht um glücklich, sondern um den Vergleich. Unter Bosz scheint die Mannschaft bzw deren Taktik durchschaut zu sein, bei Tuchel war sie das nicht. Der hat zumindestens versucht das System in Bereichen an den Gegner anzupassen. Hat auch nicht immer geklappt, aber er wußte wenigstens mögliche Lösungen.

Und auch als er angeblich bei Teilen der Mannschaft verschissen hatte, sind die Jungs noch gerannt wie Nurmi.

Bin gespannt was sich Watzke aus dem Hohlkopf zieht, wenn wir am Samstag 4-5 von den Bayern kriegen.

DFB ändert heimlich Regeln beim Videobeweis

Langsam wird es klarer, wo die Reise hingeht. Ab nächster Saison kommt der Pfiff dann über die Stadionlautsprecher vom Videoschiri.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
NoD.sunrise schrieb:
Natürlich haben die Tradition, das ist doch mein Punkt.

Reden wir aneinander vorbei?
Genau das habe ich doch gesagt.

Erfolg ist eben nicht gleich Tradition, Leizpzig und das PSG von heute haben keine Tradition.
Sie haben Event Fans.
Das kann sich in 30 Jahren geändert haben, spätestens wenn es trotz Geld nicht läuft zeigt sich, welche Fans bleiben, die, die bleiben, die können dafür sorgen dass der Verein eine Tradition entwickelt.
Für mich sind dort treue, vereinsliebende, ja manchmal naive blinde Idealisten ausschlaggebend.

Tradition beruht immer ein bisschen darauf, dass die Fans sind wofür der Verein steht und der Verein, wofür die Fans stehen und natürlich ist es am optimalsten und besten wenn das mit Erfolg verbunden ist und Erfolg hilft.

In Deutschland gibt es aber auch eine Menge nicht so erfolgreicher Vereine mit einer großen Tradition, siehe Freiburg z.B.

Man muss eben nicht die CL gewinnen, man muss eine Philosophie verkörpern.
Das ist Tradition.

Das können Erfolgs/Event-Fans nicht verstehen.

Wenn ich mich z.B. über verlorene Spiele oder Chancen aufrege, dann ist es oft viel mehr weil mir die Spielphilosophie , die Malocher-Attitüde fehlt, die Finesse auch, es regt einen auf, wenn Indentifikationsfiguren gehen und verschwinden.
Man will ja keine Weltstars, man will sich in den Spielern sehen.
Und man weiß das Erfolg dabei hilft aber ich wäre auch Dortmund Fan wenn wir jetzt um 4-12 rum spielen oder schlechter.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also wenn ich der Analyse von Spielverlagerung Glauben schenken darf, und das tu ich jetzt einfach mal da ich die Spiele selbst bestenfalls in der Zusammenfassung gesehen habe, dann hat das eigentlich nicht viel mit durchschaut zu tun.

Die erfolgreichen Gegner haben einfach den BVB gespiegelt und in Manndeckung genommen. Da könntest du in Sachen Taktik oder Aufstellung machen was du willst, Manndeckung bleibt Manndeckung.

Um das aufzulösen muss man sich halt bewegen, präzise passen, unter Druck Bälle annehmen und verteilen, Gegner mitziehen und so Lücken öffnen, Zweikämpfe gewinnen... Dann muss der Gegner plötzlich hinterherlaufen, wenn man das aber nicht schafft dann steht halt jedem Spieler ständig einer auf dem Fuß und bei Ballverlust brennts dann.

Gegen eine Tuchel Mannschaft würde Manndeckung wohl nicht funktionieren weil da die Abläufe und Anspielstationen so gut definiert und einstudiert sind dass der Gegner ziemlich schnell aufgerissen wird wenn er das versucht.
Ergänzung ()

HanneloreHorst schrieb:
Das kann sich in 30 Jahren geändert haben, spätestens wenn es trotz Geld nicht läuft zeigt sich, welche Fans bleiben, die, die bleiben, die können dafür sorgen dass der Verein eine Tradition entwickelt.

Und hier drehen wir uns im Kreis. Du legst den Status Quo bei den Tradiotionsclubs als gegeben voraus.
Das ist er aber nicht, der hat sich durch anhaltenden Erfolg entwickelt. Wäre Bayern oder der BVB nach 2 BL Jahren wieder abgeschmiert würden die heute auch keine Sau interessieren.

Warum soll ich es dann andauernd negativ werten dass auch RB ohne dauerhaften Erfolg diesen Status nicht erreichen kann?
 
Also haben per deiner Definition quasi nur eine handvoll Vereine Fans?
Es gibt so viele Vereine in der Bundesliga die Fans ohne Erfolg haben, siehe Schalke, den HSV, wie gesagt Freiburg. :D
Das gilt auch für die zweite Bundesliga, Union, St. Pauli.
3. Liga mit den ganzen Ostvereinen.

Alle haben Tradition und Fans und oft wenig bis kaum Erfolge vorzuweisen.

Ich hacke auch nicht auf RB rum, sondern will nur aufzeigen, dass Tradition und Geld nicht unbedingt einhergehen und vor allem die Retorten Vereine wie PSG, die es natürlich schon ewig gab aber erst durchs viele Geld wieder aus der "Bedeutungslosigkeit" gestampft wurden keine Tradition in meinen Augen haben, noch eine Fankultur.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die erfolgreichen Gegner haben einfach den BVB gespiegelt und in Manndeckung genommen. Da könntest du in Sachen Taktik oder Aufstellung machen was du willst, Manndeckung bleibt Manndeckung.
Dauernde Manndeckung hab ich nicht unbedingt gesehen. Wir erarbeiten uns ja genug Torchancen. Gestern 26:1 Torschüsse. Was nervt ist, dass Bosz defensiv gegen Mannschaften wie Leipzig mit genau der gleichen Taktik spielen läßt, wie gegen Magdeburg - sprich die Abwehrreihe steht an der Mittellinie. Wohl wissend, dass wir nicht einen einzigen Defensiven haben, der an den Speed von nem Werner oder Keita rankommt. (Ausser Guereiro, wenn er bei 100% ist)
Da muss ich mein System an den Gegner anpassen und nicht weiter den gleichen Hurrafussball spielen.

​Tuchel konnte das, Bosz offensichtlich nicht.
 
HanneloreHorst schrieb:
Ich hacke auch nicht auf RB rum, sondern will nur aufzeigen, dass Tradition und Geld nicht unbedingt einhergehen und vor allem die Retorten Vereine wie PSG, die es natürlich schon ewig gab aber erst durchs viele Geld wieder aus der "Bedeutungslosigkeit" gestampft wurden keine Tradition in meinen Augen haben, noch eine Fankultur.

Genaus solche Aussagen finde ich halt schade, weil zu pauschal. Vielleicht liest es sich auch nur schwierig, so dass man es besser am Stammtisch mit ein paar Ausdiskutieren könnte.

Angemerkt: Es ist natürlich eine Frage der Definition von Fan!

Ich behaupte mal Folgendes:
Egal welcher Verein; Es gibt da immer und überall einen harten Kern und die Mitgänger/Symphatisanten, die normalen Zuschauer und Eventfans (nur gegen große Mannschaften da). Im BVB Stadion die Wand als Beispiel: Da haben auch nicht alle Fans immer alles mitgesungen oder mitgemacht. Das sind vielleicht 5-10k? Der Rest sind aktive Fans, nenne ich sie mal so (machen gut aber halt nicht immer mit). Dann noch 20-40 die Symphatisieren und der Rest füllt auf. Bei kleineren Vereinen ist das auch so, nur haben die halt auch weniger Zuschauer. Aber Fans hat jede Mannschaft, selbst mein Ortsverein so um die 50. :p.
 
In der ersten oder zweiten BL zu spielen ist auch Erfolg. Weit mehr Erfolg als die 27000 unterklassigen Clubs.
Jeder Club hat seine treuen Fans, wie viele das sind skaliert vor allem mit Standort plus Dauer und Höhe des Erfolgs.

Wäre der BVB nie über die Kreisklasse hinaus gekommen wäre hier auch keiner Fan von denen, genauso wie mein Opa nicht zufällig Fan des FCB war und eben nicht von einem der unzähligen Amateurclubs.


Ps: mir ist jeder Event Fan der mit seiner Familie nen netten Abend erleben möchte hundert Mal lieber als irgendwelche Fanatiker die den gesunden Menschenverstand zu Hause lassen.
Ich sehe auch nicht was so minderwertig daran sein soll den Stadionbesuch als vereinzeltes Event zu pflegen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Meisaelf schrieb:
Das Problem ist folgendes:
Die Gegebenheiten geben es laut Polizei nicht her das die Gäste-Fans in der Nordkurve untergebracht werden, Sprichwort Fantrennung, obwohl das Jahrelang damals auch schon ging. Die Horda möchte natürlich nicht Ihre Südkurve, wo schon Generationen an Fans stehen, kampflos räumen.

Eine Miettribüne natürlich mit entsprechendem Zugang. Beim Neubau dann mal vernünftig machen. Die Fanzene auf die HTT im Süden und für die Gäste 2000 Plätze im Norden, damit der Scheiß ein Ende hat.

Bei uns ist es genauso der Scheiß mit der Südtribüne neben dem Gästeblock. Wäre richtig geil, wenn man auf der Nord die Blöcke 3 bis 7 und jeweils A zu echten Stehern umbauen würde samt verstärkten Stützen für die Statik. Die ganzen Stühle kann man dann in den Stehecken einbauen, die eh immer die Ladenhüter sind und selbst gegen Magdeburg als letztes weg gehen. Aber das Problem ist halt, dass die Süd- und Nordgeher das erstmal wollen müssen! Aber so ein Tribünenwechsel würde das Konfliktpotenzial verringern (Siehe im DFB-Pokal gegen Hertha, die mit Leichtspuren schießen begannen. Später kam auf der Süd das Hertha-Banner zum Vorschein. Herthaner haben mal einen Hansa-Fan abgestochen, der im Krankenhaus starb, soweit ich weiß. Daher das Banner von Hertha mal gezogen.) und den Platzverbrauch für Pufferblöcke verkleinern.

Teuer wird das Stadion, weil es direkt an der Saale steht und auch schon paar mal abgesoffen ist.

Anhang anzeigen 649801

Wusste ich doch, so teuer wegen Überschwemmungsschutz. Aber was ist mit der überdachten Tribüne? Die auch neu? Und die neuen Flutlichter dann auch so, damit die nicht wie die alten bis zur Baufälligkeit bei Überschwemmungen rosten.

Jena kommt ja auch noch nach Rostock, wird bestimmt Sonderzug geben und voll sein, wenn der Termin passt. Vermute jedoch absichtlich in der Woche/Freitag Spiel, Zitiere mich dann selbst ^^

Das wäre wünschenswert. Das wäre eine Ansage, wenn Jena mit 2000 Leuten kommt. Ansonsten wird nur Magdeburg den Block füllen.

Es wäre auch in der Rückrunde wünschenswert, wenn die Rostocker Szene einen Sonderzug nach Karlsruhe macht. Eine Hommage an das legendäre 4:4 und nochmal das alte Stadion sehen. 2000-3000 Leute! Und auch bitte gegen Bremen 2 Weserstadion!

KTelwood schrieb:
Nur die Tennisplätze trocken...scheiss Bonzen :D

:D :D :D :D :D :D :D :lol: :lol: :lol: :lol:
 
Also nach meinen letzten Stadion besuchen auf Schalke muss ich zur Tradition/Identifikation sagen: "Läuft eher so: geht so"

Da stehen 5 Kerle Anfang 40 rum, und sabeln 2 Stunden lang. Über Job über ihre Frauen, über ihre Kinder. Natürlich ist jeder von denen "Der Macker" alles irgendwelche Sachbearbeiter und Stellvertretende Abteilungsbereichsleiter. Die Kippen jeder 5 Bier à 5€, und fahren Anschließend im Taxi zurück nach Essen, Duisburg oder Marl. Die Dauerkarten haben sie Selbst, oder für die Firma, und nehmen mal Leute mit. Die Hälfte der Zeit reden sie aber darüber, das sie meistens garnicht kommen, keine Zeit.
Vebrennen Pro Spieltag 100 € + Nur um sich mal auszusprechen.
Die wären echt unter den Trockenhauben im Damensalon bei Eierlikörchen nicht schlechter aufgehoben.

Weiter unten, bei den "Hugos" stehen rasierte Halbaffen und suchen "die Stradivari unter den Arschgeigen".


Die Hüpfkolonne in der Mitte macht natürlich immer Super Stimmung, und ist auch mit Herzblut dabei. Die Hauptschüler die das ganze Flankieren hinterlassen bei mir aber keine Fragen mehr danach warum der Faschismus in Deutschland siegen konnte. Fanatismus pur, wenigstens Samstag 15:30.
 
HanneloreHorst schrieb:
Und man weiß das Erfolg dabei hilft aber ich wäre auch Dortmund Fan wenn wir jetzt um 4-12 rum spielen oder schlechter.

Ich ich habe mir jetzt schon mehrere Jahre Abstiegskampf in Liga 3 gegeben.

Früher war es halt so, dass mir Hansa in meiner früheren Kindheit schon bekannt war als der Verein in Mecklenburg-Vorpommern und im Osten. Leider war es bis 2000, wo ich in meiner alten Heimat noch wohnte, nicht untergekommen, ins Ostseestadion zu gehen, da mein Vater und andere aus der Familie sich nie für Fußball interessiert haben. Mein Vater war für Boxen und Formel 1 zu haben. Nach dem Umzug aus familiären Gründen nach "ganz weit weg" ins Gebiet vom TSV Alemannia Aachen verschwand das quasi von meiner Bildfäche. So 2005 rum kam das dann wieder. Ich kam dann mal auf die Idee, im Videotext vom DSF zu schauen, wo der Verein aus der alten Heimat so steht. Hansa befand sich dabei im Tabellenkeller der 2. Liga, war so auf Platz 14 rum. Ein wenig später habe ich dann immer die Zusammenfassungen auf DSF geschaut und als logische Konsequenz im Internet Radiostreams verfolgt oder dann auch Streams mit Bild. Das gelegentlich vorkommenden Montagsspiel im DSF war dann auch Pflichtprogramm, auch 2006 die eine Legende unter den Spielen, das 4:4 in Karlsruhe. 2007 ging es dann mal das erste mal auswärts, war so ein Zufall, dass sich der Besuch von Bekannten (=/= Verwandte) im Saarland sich mit einem DFB-Pokal-Spiel dort überschnitten haben. Man gewann 8:0 gegen Hasborn-Dautweiler. Wegen Untauglichkeit der Hasborner Anlage fand das Spiel in Spiesen-Elversberg statt, noch bevor der SV Elversberg mit Geld geboostet wurde samt Stadionausbau. Seit 2009 werden auch Auswärtsspiele in der Liga gefahren, wenn auch sehr wenig wegen Geld und Entfernung. 2013 kam dann auch ein Heimspiel dazu und ich habe den Spieß umgedreht und meinen Vater mitgenommen. Und wie eingangs erwähnt, waren die letzten Jahre trotzdem Abstiegskampf und ich bin geblieben. Und eigentlich bin ich es auch leid mit Abstiegskampf. Bis jetzt sieht es in dieser Saison noch nicht danach aus. Und es wäre ein Fortschritt, wenn dies so bleibt. # Make Hansa great again!

Zuschauertechnisch ist man die letzten 2-3 Jahre rum so bei um die 12.000 gewesen. Davor war es auch schon bei 9000 oder 10.000 in Liga 3. In Liga 2 waren es so 15.000 im Schnitt sowie damals in der ersten Drittligasaison. Zu Bundesligazeiten hatten wir so um die 20.000 rum. Wenn Hansa dann mal richtig um den Aufstieg spielt und die komplette Saison auf 1-3 verbracht wird, wird der Schnitt auch wieder auf 15.000 gehen und in der 2. Liga auch gehalten werden. In der ersten Liga wäre ein Schnitt von 22.500 drin. Diese Tendenz geht auch immer bei den DFB-Pokal-Spielen so, seitdem man sich über den Landespokal qualifizieren muss.
 
Zuletzt bearbeitet:
NoD.sunrise schrieb:
Ps: mir ist jeder Event Fan der mit seiner Familie nen netten Abend erleben möchte hundert Mal lieber als irgendwelche Fanatiker die den gesunden Menschenverstand zu Hause lassen.
Ich sehe auch nicht was so minderwertig daran sein soll den Stadionbesuch als vereinzeltes Event zu pflegen.

Wozu dann hier immer diese Diskussionen?
Anscheinend braucht es ja keine Fans, sondern nur Leute, die mal gerne in einem Rund mit 50 tausend anderen Menschen sitzen wollen.
Also ich sehe nicht so viel Unterschied zwischen den Fanatisten und denen, die sich auch nur an der Maße berauschen.

Ums mit KTelwood Vergleich zu halten, die wenigsten sind Nazis gewesen, die meisten Event-Fans die sich an der Maße der Treuen Fanatisten berauschen.

Aber ich merke, wir folgen nur dem der Erfolg hat, egal ob gut gespielt wird, egal ob wir uns damit identifizieren können, egal ob wir schon immer Fans waren, Geld und Macht, dem folgen wir jetzt also?
Scheiß auf die Tradition?

Bayern München dürfte vom Investor auch zur Adolf Dassler Fan Club umbenannt werden? Dortmund zu Rudolf Dassler Gedenkverein? Schalke dann zu "Dein Gas-Lieferant"?

Wir sind doch hier das beste Beispiel für Tradition, wir alle lieben unsere Vereine, wir alle sind Fanatisten, wenn auch natürlich keine blinden naiven und verblendeten Idioten, trotzdem Fans.
Nicht nur aus Erfolg, sondern auch aus Tradition.
Aus der Identifikation.

Auch du bist doch ein sehr gutes Beispiel dafür, dass du nicht nur Fan bist wegen dem Erfolg, denn da gibs besser.

Du willst zwar beschönigen, dass Liga 2 auch schon Erfolg ist aber du vergisst, man wächst mit den Relationen, wenn es uns allen nur um den absoluten Erfolg gehen würde, der eben mit den Vereinen und unseren Erlebnissen wächst, dann wären wir jetzt 2 Jahre alle Madrid Fans gewesen und bald wohl PSG.

Nein, hier kann sich keiner rauswinden daraus, dass Tradition immer noch wichtig ist und nicht über einen Sponsor oder Mäzen ausgeglichen wird.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Führung für Köln war auch überfällig. Es hätte nach 15 Minuten schon 3:0 stehen müssen.

Edit: Einfach nur lächerlich in Köln! In 2 Minuten die Resthoffnung für die EL den Rhein runtergespült! Jetzt doch noch die Sensation im restlichen Spiel schaffen?

Edit: Da ist jetzt Feuer drin! :king: Von BATE muss mal einer runter und auch der Sieg für Köln her. Denen ist mal Aufholjagd in EL und Liga zu gönnen. Und jetzt gerade die Führung. :)
 
Zuletzt bearbeitet:
HanneloreHorst schrieb:
Wozu dann hier immer diese Diskussionen?

Sag du es mir, ich bin nicht derjenige der mal wieder diese leidige Tradition vs Erfolgsfan Diskussion lostreten musste.

Ansonsten, verstehst du nicht was ich sage oder verdrehst du absichtlich alles?

Vermutlich keiner von uns ist NUR wegen dem Erfolg Fan eines Clubs - aber ohne den Erfolg wäre nunmal auch keiner hier Fan vom bvb oder Bayern.
Also ich habe meine ersten Spiele nicht in München gemacht sondern in der Kleinstadt meiner Kindheit. Auch mein Opa hatte keine direkte persönliche Verbindung zum FCB gehabt - aber es gab damals eben 3 relevante große Clubs in Bayern, Nürnberg, 60 und FCB und die meisten suchen sich neben dem lokalen Dorfverein eben noch einen großen zum mitfiebern.

Unterm Strich ist der Erfolg das einzige was die großen Traditionsclubs von nem beliebigen Dorfclub unterscheidet.
 
So sehe ich das auch.Ich bin mit dem BVB Mitte der 70er auch durch die 2. Liga gegangen. Da waren auch immer 20-30 Tausend im Stadion und Stimmung war da eigentlich sogar besser.In LÜD gibt es eigentlich nur die Möglichkeit zwischen S04 und BVB - jedenfalls was die große Menge angeht.

Rot Weiß war hier zu der Zeit auch ne gute Nummer - wir hatten die Oldies vom BVB hier wie Zange Wosab, Schütz oder Votava. Selbst bei den ollen Säcken konnteste mal den 'Unterschied zwischen Profi und Regionalliga erkennen.

Und wenn du nen Investor mit Tradition willst, mußte halt Daimler ins Boot holen. Die haben schon Autos gebaut als es in D noch keinen bezahlten Fußball gab. ;)
 
Essen hat doch immer noch Potenziel für mehr. Die wären gut in Liga 3 aufgehoben.

Für Basaksehir interessiert sich in Istanbul wohl kein Mensch. 5000 Zuschauer ist schon heftig wenig.

Und Köln mit der Sensation. Damit war zur Pause nicht zu rechnen, dass die BATE mit 5:2 klatschen.
 
NoD.sunrise schrieb:
Sag du es mir, ich bin nicht derjenige der mal wieder diese leidige Tradition vs Erfolgsfan Diskussion lostreten musste.
Nicht die Diskussion meine ich, sondern über alles was die Vereine betrifft, warum gibt es hier ständig Beef zwischen allen Vereinsanhängern untereinander und gegeneinander?
Weil wir Fans sind, denen mehr als nur der Erfolg wichtig ist, die eben mehr als nur ein Pokal mit dem Verein verbindet.

Ich habe mich für Dortmund entschieden als Fan, ja, auch weil es kein unbekannter Name war aber die Entscheidung wirklich mitzufiebern und mit Herz dabei zu sein, dass kam durch Identifikation mit den Spielern, mit der Philosophie.

Für mich haben die Scheich-Vereine und Mäzen-Klubs weniger Tradition, ich könnte mich mit ihnen nicht identifizieren so schnell ändern sich da die Dinge.
Aber gut, wenn ihr immernoch Fans seid wenn da wirklich nicht RasenBall, sondern Red Bull steht oder eben nicht FCB sondern Adidas Fan Club München, dann bitte, dann hoffen wir für euch die 50+1 Regel wird gekippt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja eben das sind dann halt die verschiedenen Meinungen über die man trefflich diskutieren kann aber anderen das Recht absprechen oder sogar tätlich etc. zu werden geht halt nicht. Das muss man dann auch akzeptieren.

und mit Herz dabei zu sein, dass kam durch Identifikation mit den Spielern, mit der Philosophie.

Genau deswegen schauen sich auch viele Leute die Spiele von RB an. Sie finden die Idee, die Herangehensweise (Jugendspieler, NLZ etc.) gut und sehen seit Jahren, dass hier nicht irgendwelche Großmäuler kommen und Geld verbrennen, irgendwelche Legionäre oder Altstars holen, die nichts mehr bringen. Das ist also auch eine Identifikation und Tradition nur halt auf anderer Art und Weise.

Den regionalen Charakter darf man auch nicht vergessen. Klar kann man hier für BVB, FCB oder wen auch immer sein aber eine Mannschaft aus der Gegend wird dann immer einen höheren Stellenwert haben zumal wenn er höherklassig spielt.

P.S. Auf dauer will jeder Mensch Erfolg haben, sehen, genießen. Dann kommt es auf das individuelle Empfinden drauf an, was man als Erfol sieht. Sieg gegen die Bayern und die Saison ist gerettet oder Gemeindederbysieg gegen Pusemuckel.

P.S. Schön das es in der EL mal aufwärts geht, wobei es für Hoffenheim ja eher wieder gefühlt eine Niederlage ist.
 
Banger schrieb:
Eine Miettribüne natürlich mit entsprechendem Zugang. Beim Neubau dann mal vernünftig machen. Die Fanzene auf die HTT im Süden und für die Gäste 2000 Plätze im Norden, damit der Scheiß ein Ende hat.

Es geht ja nicht mal mehr ums alte/aktuelle Stadion. Beim neuen Stadion soll die aktuelle Fanszene umziehen.
Von Süd nach Nord. Nur den Gästen soll die Südkurve überlassen werden.
Es soll angeblich keinen anderen weg der Fantrennung geben können. Obwohl es vorher auch Jahrzehnte lang so war das die Gäste in der Nord waren.

Von https://crowdfanding.net/ noch nie was gehört? Die Jena Fanszene hat, ich weis nicht mehr die genaue Summe, aber paar 100k € gesammelt damit es möglich ist das die Gäste in die Nord kommen. Mit Konzepten und allen drum und dran. Aber es scheint so als würde es trotzdem scheitern. Einfach mal nach "Südkurve bliebt!" googlen oder auf www.faszination-fankurve.de nachlesen.

Ach das mit den Flutlichtmasten ist auch wieder so ein Skandal wofür man sich schämen muss. Angeblich durchgerostet und schrott wegen dem Hochwasser. Als sie dann abgebaut wurden wurde festgestellt :D ach hätten doch stehen bleiben können.

Alte Tribüne kommt wohl weg siehe Bilder: https://www.stadionwelt.de/sw_stadien/index.php?folder=sites&site=news_detail&news_id=15496
 
Zuletzt bearbeitet:
HanneloreHorst schrieb:
Ich habe mich für Dortmund entschieden als Fan, ja, auch weil es kein unbekannter Name war aber die Entscheidung wirklich mitzufiebern und mit Herz dabei zu sein, dass kam durch Identifikation mit den Spielern, mit der Philosophie.

Ich spreche doch niemandem hier seine emotionale Bindung ab, das wäre das letzte was mir einfiele.
Ich wollte einfach nur sagen dass der Erfolg (=> Bekanntheit) stets eine immense Rolle für das ursprüngliche in Kontakt kommen spielt, das liegt nunmal in der Natur der Sache.

Und deswegen glaube ich dass wir, die das Glück haben dass ihr lokaler Vertreter aus dieser Riege großer Clubs eben schon ewig oben dabei ist, nicht auf Leipziger Fans herabsehen sollten nur weil deren Club eben erst seit ein paar Jahren mitmischen kann.

HanneloreHorst schrieb:
Für mich haben die Scheich-Vereine und Mäzen-Klubs weniger Tradition, ich könnte mich mit ihnen nicht identifizieren so schnell ändern sich da die Dinge.

Wie gesagt, natürlich haben die weniger Tradition, diese kommt nunmal per Definition nur mit der Zeit.
Für Identifikation gibt es aber viele Ankerpunkte, Lokalität ist z.B. ein immens wichtiger - würde ich in Sachsen leben glaube ich schon dass RB Leipzig einen gewissen Reiz für mich hätte und eine lokale Identifikation die Westclubs nie haben könnten.
Und natürlich muss Identifikation mit der Zeit wachsen, auch das ist normal und nichts was ich den leipzigern vorwerfen sollte.


So ich glaube jetzt habe ich das Thema von meiner Seite aus mehr als genug durchgekaut :)
@ Leipziger: merkt euch das wenn ihr das nächste mal mit Kumpels über DIE Bayern lästert ;)
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück
Oben