NoD.sunrise schrieb:
einfach weil Netflix & Co gezeigt haben dass einfache, faire Angebote letztlich das größere Potential bieten.
Sie haben gezeigt, dass dann immer mehr Player was vom Kuchen abhaben wollen und es damit immer mehr fragmentiert wird. Ist im VoD wie auch im Live-Fußball zu sehen. Musikstreaming ebenso.
Das geht und ging immer nur so lange gut, wie es einen Anbieter gibt/gab.
Aber mehr Mitbewerber bedeutet natürlich für die Vermarktung auch mehr Geld.
Und deine Milchmädchenrechnung da am Ende lass ich absichtlich untern Tisch fallen. Hat nämlich noch nie so funktioniert.
Dein angesprochenes Netflix is bestes Beispiel. Viele nutzen es gerne, aber selbst bezahlen würden von den Mitnutzern nur wenige. Da ist ihnen auch bereits ca. 10€ zu viel (gewesen). Und selbst beim Abo bescheißen viele mit Türkei/Brasilien Abos. So ca. 3€ zum "mitnutzen" ist für die gerade noch ok.
Auch als Netflix noch der einzige richtige Player am Markt war und etwas günstiger.
Das ist mit den Bundesligaspielen-interessierten mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht anders.
Mit ganz viel glück würde die Hälfte bezahlen. Wahrscheinlich ist eher 1/3 und weniger.
So Statistiken bzw. Umfragen sind toll. Da kann jeder einfach irgendwas erzählen. "Ja ich möchte BL Spiele sehen." "Ja, ich würde dafür zahlen." und wenns soweit ist, tuns eben doch die wenigsten. Alltag.
Nur weil du den Preis um 1/3 drückst, heißt das nicht, dass du dann 3 mal so viele Abonnenten hast. Das ist fernab der Realität.
Und damit es sich rechnet brauchst du deutlich mehr als 3 mal so viel. (höhere Kosten und Gewinn muss am Ende ja auch höher sein)