Sammelthread Fußball-Stammtisch 2020/21 (1. Beitrag beachten)

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Ich vermute er ist erstens ne ziemliche Mimose (wie war das mit niemand hat ihm geholfen?) und zweitens spielt ihm der etwas langsamere/weniger Pressing betonte Fußball Italiens in die Karten - dass er weder unter Klopp noch in Spanien funktioniert hat kann kein Zufall sein.

Immerhin hat er aber schnell erkannt was er kann bzw was ihm gut tut und nicht ewig krampfhaft versucht bei irgendwelchen Top-Clubs zu landen.

Bzgl Havertz - Ja so viel dann zu den 130 mio die Rudi zwanghaft in jedes Micro trällern musste. Bin gespannt ob er nun liefert bei Chelsea.
 
Warum geht Messi nicht einfach in Rente? Andere Weltstars wie Wagner und Schürrle haben es doch vorgemacht...
 
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strempe schrieb:
Warum geht Messi nicht einfach in Rente? Andere Weltstars wie Wagner und Schürrle haben es doch vorgemacht...

Auch ein Vorschlag, aber der wird die fette Kohle für einen 4 Jahresvertrag sicherlich nicht mitnehmen, außerdem hat er die Erfolge welche die beiden oben genannten Stars noch nicht gefeiert.
Schürrle mit dem Assist zum entscheidenden WM-Endspielsiegtor 2014.
Sandro Wagner mit einem Confed-Cup Titel und dieser selbstredend ungeschlagen bei einer Torquote von 5 aus 8 in Länderspielen. Außerdem mehrfacher Deutscher Meister, mehrfacher A-Jugendmeister, mehrfacher Pokalsieger und nicht zu vergessen U21 Europameister.
Grad auf Nationalmannschaftsebene muss der Lio da noch aufholen um mit den beiden in einer Reihe genannt zu werden.

Chelsea wird schon geil glaub ich <-- Achtung Ironie, nicht so wie der Rest ;)
 
Ich fürchte eher dass der großartige Föderalismus zu einem Wettbieten bei Lockerungen im Fußball führen könnte sobald die ersten anfangen.
 
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Ich fürchte zusätzlich noch mehr Theater, wenn nur Heimfans ins Stadion dürfen. Ich sehe schon Versammlungen von paar tausend Ultras des Gegners vor den Stadien Randale machen.
 
In der ReLi Süd rollt der Ball wieder nach einer Ewigkeit. Heute 2 Spiele. Elversberg : Gießen vor immerhin 700 Zuschauern.

Die SGE plant, je nach Abstand, auch mit 11.000 oder 20.000 Zuschauern. Von der Politik ist aber nichts zu hören.
Auch wenn ich ein großer Fan des Bundesstaats bin, sollte man, zumindest in den beiden ersten Ligen, versuchen eine einheitliche Regelung zu finden. Das grenzt sonst an Wettbewerbsverzerrung.
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oemmes schrieb:
Ich fürchte zusätzlich noch mehr Theater, wenn nur Heimfans ins Stadion dürfen. Ich sehe schon Versammlungen von paar tausend Ultras des Gegners vor den Stadien Randale machen.
Ich seh das Problem eher weniger bei den Fußballfans an sich. Sondern, dass das von bestimmten politischen Gruppierungen für ihre Zwecke missbraucht wird bzw. angeheizt wird, was ja auch eine Erkenntnis der letzten Ereignisse ist, wo man das personell kaum noch trennen konnte. Der eine oder andere Fan wird dann aus purem Eigeninteresse sich dankbar gegenüber der vermeintlichen Unterstützung zeigen.
Und sobald die ersten Reichsflaggen vor den Stadien geschwenkt werden, dreht man in Berlin und den Landeshauptstädten den Saft wieder ab.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
K-BV schrieb:
Und sobald die ersten Reichsflaggen vor den Stadien geschwenkt werden
Na ja, bei diversen Ultras werden die die schon selber mitbringen - da brauchste keine Reichsbürger für bemühen.
Wenn, fahren die ja dahin um Randale zu machen, nicht um das Spiel zu sehen.
 
K-BV schrieb:
Das grenzt sonst an Wettbewerbsverzerrung.

In der dritten Liga haben die Vereine, die eh nur 1000-2000 Zuschauer auch ohne Corona hätten, dann gar keine Nachteile. Gea*scht sind doch dann nur die, die normalerweise 10.000-20.000 Zuschauer im Schnitt hätten

oemmes schrieb:
Na ja, bei diversen Ultras werden die die schon selber mitbringen - da brauchste keine Reichsbürger für bemühen.

Die Flagge vom Kaiserreich oder die Reichskriegsflagge wird man zu 99% eh nicht sehen, da die meisten Ultra-Gruppen doch eh links sind.
 
Banger schrieb:
In der dritten Liga haben die Vereine, die eh nur 1000-2000 Zuschauer auch ohne Corona hätten, dann gar keine Nachteile. Gea*scht sind doch dann nur die, die normalerweise 10.000-20.000 Zuschauer im Schnitt hätten
Na ja, käme halt auch auf die Größe des Stadions an. Das obige Beispiel bei der SGE z.B. hieße bei 1,5 Metern Abstand 11000 Zuschauer, bei 1m 20.000.

oemmes schrieb:
Na ja, bei diversen Ultras werden die die schon selber mitbringen - da brauchste keine Reichsbürger für bemühen.
Wenn, fahren die ja dahin um Randale zu machen, nicht um das Spiel zu sehen.
Jaa, aber den Jungs ist eh alles egal und die treffen sich zur Not auch an nem neutralen Ort. So kürzlich an einer Autobahnraststätte, wo sich SGEler und 98er "verabredet" haben. Und ich denke, die lassen sich eher schwerer instrumentalisieren als Fans, die meinen, sie hätten ein natürliches Besuchsrecht, egal wo.

Aber klar, bei Bremen : Freiburg werden kaum so viele anreisen, wie bei Blau : Schwarz/Gelb oder 05 : SGE

Warten wir es ab! Vielleicht seh ich ja auch zu "schwarz".
 
Bei uns könnte es auf um die 5000 hinauslaufen. Wenn die Politik gnädig ist, vielleicht mehr. Wir haben 20.000 Sitze zur Verfügung. Da keine Gästefans zugelassen sind, braucht man die Pufferblöcke nicht freilassen. Mit Abstände halten könnten auch alle Steher und der Gästeblock freigegeben werden.

Bei Magdeburg im DFB-Pokal soll sogar die Rede von 7500 Leuten sein.
 
Banger schrieb:
da die meisten Ultra-Gruppen doch eh links sind.
Das wär mir neu. Also in Dortmund und Schlacke definitiv nicht.

K-BV schrieb:
sie hätten ein natürliches Besuchsrecht,
Darum gehts ja. Wenn Schalke zuhause nur vor Heimfans spielt oder umgekehrt - dann gibts Party. Wie du gesagt hast - Wettbewerbsverzerrung wird das Killerargument sein. Womit sie sich dann selber wieder alle ausschließen.

Und sich für ne Rollerei irgendwo in der Pampa verabreden bringt ja nix - die wollen ja darauf aufmerksam machen, dass sie wieder ins Stadion dürfen.

Btw Die Reichskriegsflagge bis 1934 - also ohne das Hakengetöse - ist völlig legal. Die kannste dir in den Vorgarten hängen neben deine Vereinsflagge. Was deine Nachbarn dazu sagen ist ein anderes Thema.
 
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Und die einfache schwarz-weiß-rote Flagge kannste auch in den Garten stellen.

Und bei Dortmund und Gelsenkirchen ist der größte Teil der Ultras rechts oder nur eine einzelne Untergruppe?

In Rostock sind die Leute, die immer in die rechte Ecke gestellt werden, vorletzte Saison von sich aus nach Meinungsverschiedenheiten von der Süd in Block 9A gegangen. Der größte Teil auf der Süd ist auch eher links, wenn auch nicht so offensichtlich, daher die Politik ist nicht im Vordergrund, jenen Eindruck, den man bei St. Pauli, Werder Bremen, Babelsberg, Freiburg und Jena hat, um paar zu nennen. Einen wirklich schlechten Ruf hat doch meiner Meinung nach nur Cottbus, weil da offenbar die H*tlergruß-Fraktion in der Szene unterwegs ist? Das dürfte da aber auch nicht auf alle zutreffen. Aber letztlich hat im Block eh nur der Verein zu zählen und nicht die Politik von Links und Rechts.

@ Topic:

Auch ohne Ackerfanszene(TM) werden auch vermutlich bei diversen anderen Spielen Leute fahren und dann draußen hinter dem Gästeblock stehen. Das Auswärtsspiel in Magdeburg ist so ein Kandidat. Letzte Saison am letzten Spieltag waren auch Hansa-Fans in Chemnitz. Ich glaube, das waren 300. Für Heimspiele kann man notfalls als Demo anmelden und alle, die von den angenommenen 5000 Karten keine bekommen, erscheinen dann dort.
 
oemmes schrieb:
Das wär mir neu.
Nicht nur dir.
Wenns mal wieder Stress gibt, sieht das natürlich ganz anders aus. Das zählt für mich auch absolut nicht.

Dass am 18.09. wieder losgeht, is mir diese Saison so egal wie noch nie. Auch wenn beim Club etwas Aufbruchstimmung herrscht(Ob sie es am Ende auf die Straße bringen, müssen sie eh erst beweisen).
 
oemmes schrieb:
Btw Die Reichskriegsflagge bis 1934 - also ohne das Hakengetöse - ist völlig legal. Die kannste dir in den Vorgarten hängen neben deine Vereinsflagge. Was deine Nachbarn dazu sagen ist ein anderes Thema.
Auch legale Symbole können für massiven Ärger sorgen. Siehe Bundestag vor ein paar Tagen. Die haben ja nicht umsonst nicht schwarzrotgold genommen. Was zählt, ist die Symbolik, die davon ausgeht. Dass die nicht mit Hakenkreuz aufmarschieren ist eh klar. So blöd sind selbst die nicht.

Was die politische Ecke der Ultras angeht, ist das wohl eher gemischt. Frankfurt eher links, wie erwähnt, anderswo eher rechts. Pauli stramm links, Chemnitz stramm rechts.

Alles in Allem hat die Fanzene hierzulande bis jetzt eher Glück gehabt, dass die politische Einflussnahme nicht allzu groß war. Vermutlich ist die Fanszene auch Politikern etwas weiter weg von der Mitte, zu unberechenbar und zu eigensinnig.

Dass das "alle oder keinen" völlig unrealistisch ist, ist denen auch klar, und betrifft eh nur die eigene Gruppierung. Den gelegentlichen und unorganisierten Fan kannst aber nicht davon abhalten, ins Stadion zu gehen. Inwiefern sich die Ultras an ihre eigenen Forderungen halten, ist eh fraglich.

Lassen wir uns überraschen!
 
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