Fleshed schrieb:
Ihr vergesst immer wieder das Dortmund noch 2 weitere Geschäftsführer hat die Langzeiterfahrung haben....
Ich zumindest vergesse das nicht. Aus dem schlichten Grund, weil es eben normal ist.
Beim BVB wurde das aber eben durch die Lichtgestalt Watzke verdrängt, der streng genommen, von Fussball aber keine Ahnung hatte auf Grund seiner Vita aber trotzdem, zumindest wirtschaftlich, ein Glücksfall für den Club war.
Fleshed schrieb:
Auch wird Ricken nur Geschäftsführer Sport was bei seiner Vita gerechtfertigt ist.
Kehl sollte sich erstmal beweisen, weil bis jetzt war das ganze ziemlich bewölkt was da auf der Transferliste getätigt wurde.
Ich sehe das eben genau anders rum!
Wenn man mal die theoretischen Grundlagen incl. Hochschulabschluss als gleichrangig sieht hat Kehl auf Grund seiner bisherigen Arbeit die wesentlich bessere Grundlage für den Vorstandsjob.
Das Argument, dass der sich erst mal beweisen soll greift insofern ins Leere, dass das natürlich auch für Ricken gilt. Nur hat der keinerlei Expertise auf dem Level Führung des Profiteams sondern lediglich des Nachwuchses. Wie das Team unter einem Ricken jetzt aufgestellt wäre, weiß man halt schlicht und ergreifend nicht.
Fakt ist hier halt, dass Kehl nun jemand vor die Nase gesetzt bekommt, der bisher in der Hierarchie hinter ihm war und das kann ihm definitiv nicht gefallen.
Von daher gilt.......
Magellan schrieb:
Das heißt halt wohl schlicht und einfach, dass man Ricken den Job eher zutraut als Kehl.
.....und
Magellan schrieb:
Die Frage ist welche Kompetenzen der "Sportdirektor" zukünftig noch hat wenn er einerseits einen GF-Sport und andrerseits einen Mislintat als Kaderplaner vor sich hat - letzterer kommt ja wohl kaum zum BVB zurück um dann für Kehl die Zuarbeit zu machen.
Thats it!
Fleshed schrieb:
Warum sorgt das beim BVB für Probleme, ist bei euch Bayern mit Eberl und Freud aber kein Problem ?
Schlechter Vergleich!
Eberl hat reichlich Expertise in dem Job und (etwas) Stallgeruch. Freund ist Neubayer aus dem RB Imperium, der sich erst mal beweisen muss. Aber letztlich beide eine externe Lösung. Freund wurde bei Einstellung aber sicher klipp und klar gesagt, dass er sich bis zur ersten Geige gedulden/hocharbeiten muss. Und wenn die beiden nicht miteinander klar kommen, zieht er halt weiter. Was weder bei Kehl noch bei Ricken so einfach wäre, da sie außer dem BVB nicht viel kennen.
Es würde mich jedenfalls nicht allzusehr wundern, wenn nach der Saison Kehl geht. Stand heute ist er der Looser in der ganzen Rochade und man hat ihm vielleicht so den anständigen Ausstand ermöglicht.
Es sind eben so typische Probleme wenn man ausschließlich interne Lösungen anstrebt. Dann ist das Angebot an qualifiziertem Personal nun mal sehr begrenzt. Wir hier sind mit externen Lösungen zwar ziemlich gut gefahren, aber es ist auch klar, daß die nicht unbedingt Eintracht Frankfurt verkörpern. Dafür tut das dann der Vorstandschef mit entsprechendem SGE Blut und Autorität als Gegenpol zu Krösche/Bobic & Co.
Ich behaupte auch nicht, dass das der bessere Weg ist, muss jeder Club letztlich selbst wissen. Ricken ist natürlich alles Gute zu wünschen. Insbesondere dass er möglichst schnell aus dem Schatten des Übervaters raus tritt bzw. der ihm genug Luft zum Atmen lässt bevor er sich aus der ersten Reihe zurück zieht.