Sammelthread Fußball-Weltmeisterschaft 2026 - USA/Kanada/Mexiko

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@mo schrieb:
Die englische Presse rächt sich mal wieder auf ihre Art mit dem Finalergebnis.
Und The Sun:
Argentina paid, eventually, for trying to turn a football match into a streetfight.
(Argentinien hat letztlich für den Versuch bezahlt, ein Fußballspiel in eine Straßenprügelei zu verwandeln)
 
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Jetzt nach der WM ist Deutschland auch raus aus der Top 10. Spanien hat mit Argentinien auch den Platz getauscht.



Die Top 12 der Fifa-Weltrangliste

1. Spanien: 1995,88 Punkte

2. Argentinien: 1970,37

3. Frankreich: 1948,97

4. England: 1922,83

5. Brasilien: 1804,92

6. Marokko: 1803,99

7. Portugal: 1787,85

8. Belgien: 1778,36

9. Niederlande: 1775,54

10. Mexiko: 1754,30

11. Kolumbien: 1739,89

12. Deutschland: 1726,22
 
Dass Argentinien vorher Platz 1 war ist eh seltsam. Und dass Brasilien so weit oben ist.
 
snickii schrieb:
Warum wurde Spanien dann Europameister und nicht Deutschland
Das wissen wir doch alle: wegen Cucurella-Cheats und dem Schiedsrichter.

Sicherlich ist Spanien sehr gut, aber fair gewinnen konnten sie noch nie. Nur die Mannschaften aus Lateinamerika sind noch unsportlicher.
 
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ascer schrieb:
Sicherlich ist Spanien sehr gut, aber fair gewinnen konnten sie noch nie.
Welches WM Spiel dieses Jahr haben sie denn nicht fair gewonnen?
 
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Wenn man den Einfluss der Trainer auf die Teams sich anschaut ist bei beiden Finalisten diese Symbiose zwischen Team und Coach zu sehen auch mit unterschiedlichem Ergebnis in der Spielweise.
So sind beide schon mit den U-Teams betraut gewesen, de la Fuente schon seit 2013. D.h. er kennt sie alle von klein auf und hat sie auf sein Spielsystem geprägt. Zu Gute kommt ihm natürlich die hervorragende Ausbildung in den Clubs und Ausbildungszentren, dass er aus dem Vollen schöpfen kann (frei übersetzt heißt de la Fuente ja eh 'aus der Quelle' :) ). Als Vaterfigur wird er aber auch akzeptiert. In der Summe steht dann eine Einheit auf dem Platz die jedes andere Spielsystem ersticken kann mit ihrer Ballsicherheit und ihrem Positionsspiel. Die kannst mit verbunden Augen spielen lassen und die meisten Pässe kämen vermutlich immer noch beim richtigen Kollegen an.
Er hat natürlich auch einen Rodri, der aus der Einheit immer noch heraus ragt. Für die allermeisten Trainer ist ein solcher Spieler unantastbar, aber De la Fuente nimmt in ihn der alles entscheidenden Phase raus und ersetzt ihn durch einen Spieler auf der gleichen Position der bis dahin keine Minute gespielt hat.
Ein Bruch? Keine Sekunde! Alle wissen was zu tun ist und kurz darauf fällt der entscheidende Treffer.
De la Fuente hat alles richtig gemacht, wie fast immer in den wichtigen Spielen.

Scaloni kennt seine Pappenheimer genauso gut. Der Erfolg hat sie zusammen geschweißt als die beste Zerstörertruppe ever. Allerdings mit einem unantastbaren Frontmann. Im Finale war der aber nur Statist. Vielleicht hätte Scaloni da genau so viel Mut gebraucht wie De la Fuente. Aber das ist natürlich reine Spekulation.

Die Startrainer Tuchel und Nagelsmann und letztlich auch Deschamps haben es mit entscheidend verkackt. Die fast reinen Verbandscoaches haben es vorgemacht.
Daraus irgendwelche Schlüsse auf die neue Personalie als Bundestrainer abzuleiten ist natürlich nur sehr bedingt zulässig. Aber alleine Menschenflüsterer reicht da nicht. Ob Spanien jemals wieder so dominant auftritt weiß man nicht, denn auch diese Generation wird abgelöst, aber über Nachwuchs braucht man sich ja wenig Gedanken machen auch wenn da ein neuer Coach übernimmt.
Bei uns fehlt diese Basis zwar nicht komplett, es liegt aber viel im Argen. Der Bundestrainer ist nur der letzte in der Nahrungskette und muss mit dem auskommen was er bekommt. Und kennen tut er die Spieler erst mal auch nicht. Wie weit er den Nachwuchs fördern kann, so er das überhaupt tun will, hängt wiederum stark von seiner Zeit als Bundestrainer ab. Aber perspektivisch die fast wichtigere Person ist für mich der Verantwortliche für den Nachwuchs. Mit Mertesacker wäre man wohl nicht schlecht aufgestellt. Hannes Wolf wurde genannt.
Wenn einer der beiden mal den Jogi Job übernimmt hätte man viel richtig gemacht wenn man dann nicht auf Tuchel schielen muss. Wobei ich gegen Hoeneß auch nichts einzuwenden hätte.

Die Italiener scheinen aktuell den gleichen Weg gehen zu wollen und lieber einen Startrainer nehmen. Bei denen ist der Leidensdruck aber vermutlich noch größer als bei uns.
Man bemüht sich um Pep!

Künftig heißt es dann vielleicht wieder Pep : Klopp, and the winner is....de la Fuente! ;)
 
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Habicht schrieb:
Nagelsmann ein "Startrainer"?
Für mich ist der kein Startrainer.

Nagelsmann hat in Hoffenheim und Leipzig zwei durchschnittliche Mannschaften betreut, deren Art und Weise in der Fußballwelt für Staunen sorgte. Als er dann aber beim FC Bayern und der Nationalmannschaft argumentieren musste, hielten seine getroffenen Maßnahmen und Entscheidungen dem Druck oft nicht stand – wie zuletzt das frühe Aus unserer NM bei der WM 2026 bewiesen hat.

Um wirklich in der Liga der Trainer-Legenden zu spielen, fehlt Nagelsmann das, was einen sehr guten Trainer IMO ausmacht:

Ein Startrainer zeichnet sich durch ein Lebenswerk aus. Nagelsmanns Karriere ist bisher ein steiler Sprint mit frühen Brüchen, aber kein Marathon des Erfolgs.

Große Trainer zeichnen sich dadurch aus, dass sie funktionierende Systeme entwickeln, die auch dann Titel gewinnen, wenn der Gegner sich darauf eingestellt hat. Nagelsmanns Ansätze wurden in den entscheidenden Momenten (Villarreal mit Bayern, Paraguay mit dem DFB) oft entschlüsselt.

Ein paar innovative Taktikboards heben Julian Nagelsmann nicht auf eine Stufe mit Sir Alex Ferguson, Pep Guardiola oder Carlo Ancelotti.

Nagelsmann mag ein herausragendes Talent, analytische Schärfe und ein tiefes, unkonventionelles Verständnis der Materie haben, aber für einen Startrainer reicht mir das nicht.

Dies zeigt, dass eine potenzielle Genialität und tatsächliches Lebenswerk zwei völlig verschiedene Paar Schuhe sind.

Julian Nagelsmann hat zweifellos das intellektuelle Rüstzeug eines Meistertaktikers. Solange er dieses Wissen aber nicht in eine greifbare, historische Titelsammlung ummünzt, bleibt die Bezeichnung "Startrainer" ein mediales Vorschusslorbeer-Etikett – und er ist in Ihrer Analogie der hochtalentierte Trainer, der den Beweis auf der ganz großen Bühne des Fußballs noch schuldig ist.
 
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habla2k schrieb:
Verstehe ich auch nicht. Bei Olympia ist eine Bronze Medaille ein echter Erfolg aber beim Fußball zählt nur Gold. Schade.

Ich finde eher das die Gesamtleistung zählt.
  • das bis zum Ende dabei sein und unter die Top 4 kommen ist schon ein grosser Erfolg
  • jedes gewonnene K.O. Spiel ist ein Erfolg
  • wie hoch und wie fair hat man zuvor im Sechzehntel-, Achtel- und Viertelfinale gewonnen
  • welche Gegner hatte man im Turnierbaum
  • wie lief die Gruppenphase
  • selbst erfolglose Torschüsse und Fairplay haben einen gewissen Wert

Selbst auf einen medaillienlosen Vierten Platz finde ich kann man stolz sein wenn man im Halbfinale mit 5:6 nach Elfmeterschießen (1:1 in regulärer Spielzeit und nach torloser Verlängerung) im Bronzefinale dann mit 1:2 nach Verlängerung (1:1 in regulärer Spielzeit) unterliegt.

Da ist Zweiter Platz wenn man im im Finale dann deutlich 1:4 unterliegt trauriger.

Selbst Argentinien ist zwar nur 0:1 unterlegen, aber wenn wenn man sich die Zahl der Torschüsse der Spanier gegenüber den Argentiniern anschaut, und das die Argentinier nur durch "Wrestling-Fouls" das 0:0 halten konnten, haben die Argentinier eher eine gefühlte 0:4 Schlappe kassiert.

Die Spanier sind die vedienten Gewinner des Turniers.

Aber neben ihnen werden auch England, Norwegen, Belgien, Schweiz, Marokko, Ägypten und Paraguay positiv in Erinnerung bleiben.

Die Argentinier haben wohl nach den USA am meisten Würde verloren.
 
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Paraguay positiv in Erinnerung?
Das denke ich nicht. Die werden als unsportliche Tretertruppe in Erinnerung bleiben.
 
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Man sollte Kap Verde nicht vergessen - sind immerhin die einzige Mannschaft des Turniers gewesen, die nicht gegen den neuen Weltmeister verloren hat. ;)
 
Deutschland hat auch nicht gegen Spanien verloren 🙈😉.
 
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Das Spiel gestern hatte wohl wirklich die höchsten Sicherheitsvorkehrungen. Scharfschützen im Stadion. Vermutlich ist das im Wartungsgang vom Flutlicht?

https://www.facebook.com/photo/?fbid=1325963189702288&set=pcb.1325963273035613

Der Gedanke mit der Sicherheit kam mir gestern auch schon, wo Trump unten auf de, Spielfeld minutenlang da Medaillien verteilt hat. Oben in der VIP-Loge hatte er zuvor noch Panzerglas!?
 
@mo schrieb:
Ein Bruch? Keine Sekunde!
Krass, ich hab nicht mal mitbekommen dass Rodri draußen war. :D
Froki schrieb:
hat jetzt aber auch nicht so viel gebracht bei BRA... Trainer ist halt auch nur ein Puzzlestück von vielen.
Habicht schrieb:
Ist mit Norwegen eine wirklich positive Überraschung, weil die im Gegensatz zu den ganzen anderen "kleinen" mutig mitgespielt haben und dabei nie chancenlos waren, weder gegen Spanien noch gegen Argentinien. Haben mir gut gefallen. Auch Mexiko, Japan, mit Abstrichen USA und Kanada fand ich gut. Marokko stark, Ägypten mit viel Pech.
 
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Wer sich die Feier in Madrid geben will.

 
Ich finde es ziemlich erschreckend, wie hoch der Verdienst von Nagelsmann gewesen ist und wie hoch der Betrag für Klopp sein wird, wenn man weiß, daß Deschamps und de la Fuente ca. die Hälfte bekommen.

Tuchel und Ancelotti liegen auch in dem ganz hohen Bereich.
 
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