News Gaming-PCs im Eigenbau: Von welchem Hersteller sind CPU, Grafikkarte und Mainboard?

Gibt natürlich auch die Möglichkeit seinen Gaming-PC aus handelsüblicher Hardware selbst zu konfigurieren und ihn sich dann zusammenbauen zu lassen. - Das ist eine ganz andere Nummer, als so ein OEM-Gerät. 😉
 
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Langsuan schrieb:
Sehr interessant, dass oft und gerne von Asus abgeraten wird, bei Mainboard und GPU aber gerne dominiert ; )
Ich hatte in der Vergangenheit eigentlich mit jedem Asus Produkt Probleme gehabt.

Allerdings war das ProArt X670 das einzige Modell mit der Ausstattung, die ich brauchte (zumindest zu dem Zeitpunkt der Anschaffung). Somit habe ich das mehr oder weniger widerwillig genommen. Bisher läufts zum Glück auch problemlos. Mal sehen ob das so bleibt und Asus sich bei mir ein wenig rehabilitieren kann.

Meine Asus SpathaX Maus hingegen zickt schon wieder rum, schon länger. Kabellos ist alles i.O. jedoch sobald ich das USB-C Kabel anschliesse, zum Beispiel weil der Akku grad leer ist, dann ist es ein Ständiges an- aus- an- aus und die Maus unbrauchbar. Daher musste ich ein zusätzliches USB-C Kabel, welches nur an einem Ladegerät hängt bereitstellen, um einfach zu laden und weiterhin kabellos zu bleiben für die Verbindung.

Bei der GPU, da ich in letzter Zeit immer bei AMD war gibts für mich nur Sapphire oder allenfalls noch Powercolor. Da käme Asus für mich niemals in Frage.
 
Ich habe mich 2021 (Corona läßt grüßen) für den Aufbau eines neuen Büro-/Arbeits-/Gaming-PCs entschlossen. Der hat meinen Core i7-3770 (mit GTX 1080) abgelöst (der für Büroaufgaben und ältere AAA- Spiele immer noch ganz brauchbar war). Das Jahr 2021 war (preislich gesehen) nicht die beste Zeit zum Aufrüsten, aber das hat sich "auf Umwegen" so ergeben.

Zunächst war geplant Ende 2020 nur die GTX 1080 durch eine RTX 3070 oder RTX 3080 (10 GB) zu ersetzen und den i7-3770 vorübergehend beizubehalten. Aber leider war das Enermax-Netzteil schon etwas in die Jahre gekommen (12 Jahre), etwas leistungsschwach und dazu noch an der Oberseite des Gehäuses verbaut (schlecht für die Wärmeaubfuhr). Also mußten erst mal ein neues Gehäuse und ein neues Netzteil her.

Habe mich damals für ein Gehäuse von Silentium PC (Armis AR7 TG) entschieden da ich unbedingt noch zwei 5.25"-Einschübe haben wollte (und gleichzeitig genug Bauhöhe für CPU-Lüfter wie den Noctua NH-D15S). Ein Einschub wird für den DVD-Brenner genutzt (den ich zugegebenermaßen nur noch sehr selten verwende) und im anderen Einschub befindet sich ein Kartenleser mit mehreren frontseitigen USB 3.0 ("USB 3.2 Gen 1") Ports.

Das Gehäuse und das Netzteil waren Ende 2020 da, aber die RTX 3070 bzw. RTX 3080 waren nicht lieferbar. Jetzt stellte sich die Frage ob ich das alte Mainboard und die alte Grafikkarte in das neue Gehäuse umziehe oder direkt einen neuen Rechner aufbaue (während ich den alten parallel für Home-Office nutze und den Datenbackup dann in Ruhe durchführe). Im März 2021 war dann der i7-11700K bei Mindfactory (verfrüht) verfügbar und da habe ich dann zugeschlagen (und CPU, Mainboard und RAM gekauft). Das war etwas unvernünftig, denn CPU und RAM (G.SKILL Trident Z Neo DDR4-3600 CL16 32GB) waren verhältnismäßig teuer.

Am Ende hatte ich einen neuen Rechner, aber immer noch keine RTX 3070 / RTX 3080 (10 GB) ...

Der alte i7-3770 PC wurde also Ende 2021 abgebaut und die GTX 1080 wanderte erst mal in den neuen Rechner. Die Daten und das Betriebssystem sind mit umgezogen.

Dann kam das Release-Theater der RTX 3000-Serie (es ergab sich irgendwie nie der richtige Zeitpunkt eine RTX 3070 oder RTX 3080 zu einem vernünftigen Preis zu kaufen, zumal auch immer mehr Bedenken aufkamen was die Größe des Bildspeichers angeht - aber die 12 GB-Versionen der RTX 3080 waren sehr teuer). Die GTX 1080 wurde daher erst im Oktober 2024 durch die RTX 4080 Super ersetzt, aber auch nur weil sie im Sale (999,- Euro) verfügbar war und da man befürchten musste dass die RTX 5080 noch viel teurer wird.

Der Rechner ist mittlerweile schon wieder leicht angegraut (was die CPU angeht), wird aber bis mindestens 2028 nicht mehr auf- oder umgerüstet. Danach wird man eventuell weitersehen. Hoffentlich sind dann die DRAM-Preise wieder im "normalen" Bereich angekommen.
 
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Ich muss mich hier mal outen, weil mir die Option bei der Umfrage fehlt.
Ich hab mir die Hardware selbst durch Recherche recht zeitintensiv zusammengestellt, den Zusammenbau aber professionell durchführen lassen, einfach um das durch versierte hände machen zu lassen, die auch regelmäßig Erfahrung damit haben. Ich hätte es wohl auch selbst hinbekommen aber niemals so gut.
 
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@lynx007
Die 13. und 14. Generation war jetzt nicht weniger gut/schlecht zum zocken als die davor, je nach Spiel (welches von vielen Kernen oder hohem Takt profitiert) sogar sehr gut und gerade im Mittelfeld hatte Intel auch immer was zu bieten mit den i5 oder jetzt Core Ultra 5.
Bei der Energiegeschichte geben sich die beiden nicht wirklich was. AMD pulvert viel Energie im "Idle" bzw. Desktop/Multimedia Betrieb raus und Intel dafür unter Gaming/Last.

P/L bei AMD ist mit Ryzen 7000 und 9000 eine ganze Zeit ziemlich kaputt gewesen, erst als sie die Lagerbestände loswerden mussten und Intel wieder stärkere Konkurrenz war (u.a. auch mit dem Preis), sind sie mit den Preisen runter gegangen und so wirklich viel besser sind sie mMn. immer noch nicht.
Z.B. beim 9800/9850X3D, da sind die Preise wieder mal Jenseits von gut und böse oder findest das der Leistungszuwachs vom 7800X3D den Preisunterschied zum 9800/9850X3D rechtfertigt?
Den 7800X3D gibt es aktuell als Tray für 287€, der 9800X3D (Tray) geht bei 400€ los, 20 % mehr Leistung für 40 % mehr Geld. Davor im "Abverkauf" war der 7800X3D schon mal bei um die 260€ angekommen, mit dem Preis wird das Verhältnis noch schlechter.


Die Plattform spielt außerhalb von CB (Enthusiasten) quasi keine Rolle, da wird sich ein Computer geholt und dann nach x Jahren ein neuer oder neue Teile, wenn die Leistung nicht mehr ausreicht. Auch weil sich in x Jahren das Aufrüsten meistens nicht mehr lohnt, weil die neue Plattform schon x-fach mehr Leistung hat und/oder neue Features bietet. AM4 als Plattform war die Ausnahme von der Regel mit 5 Generationen an CPUs, bei der zwei Generationen dabei waren (3000 und 5000) die ein massives Leistungsplus gebracht haben.

Intel "struggelt" gerade, weil die erste (bzw. eigentlich war es die 2.) Generation Core Ultra schwächer war/ist als die 13. und 14. Generation Raptor-Lake/Raptor-Lake Refresh, wäre das nicht der Fall gewesen, hätte AMD wesentlich schlechtere Karten gehabt. Dazu kamen die Probleme mit den Hardwaredefekten bei Raptor Lake und (eigentlich viel wichtiger) Intels Umgang damit.
 
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Habe mir zur 4090 ein Fractal Torrent geholt, da es damals vom CB Team genutzt wurde, bin mit der Kühlleistung außerordentlich zufrieden. Etwas nervig ist nur, dass die Stütze der Grafikkarte unten auf den Lüftern stehen muss. Aber man kann nicht alles haben...
 
Ich baue meine Rechner seit jeher selber zusammen, den Spaß beim basteln lasse ich mir nicht nehmen.

Verbaut habe ich einen Ryzen 3600, ein MSI B550 Motherboard, Corsair Ram, eine Asus Grafikkarte, Zwei m2 SSDs von Crucial und Samsung, mit Strom werden meine Rechner eigentlich schon immer mit beQuit Netzteilen versorgt und verpackt ist es in einem schönen Jonsbo Gehäuse.
IMG_0013.jpeg
 
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Nichts verändert, erst zu faul, jetzt alles zu teuer. Nächstes Monatsgehalt geht für Flüssiggas drauf. Dafür fahr ich drei Mal dieses Jahr in den Urlaub. Man muss nur hoffen, das nichts kaputt geht. Immerhin wird es jetzt wieder wärmer, da wird der Knecht wenig benutzt.
 
Fresh-D schrieb:
@lynx007
Die 13. und 14. Generation war jetzt nicht weniger gut/schlecht zum zocken als die davor, je nach Spiel (welches von vielen Kernen oder hohem Takt profitiert) sogar sehr gut und gerade im Mittelfeld hatte Intel auch immer was zu bieten mit den i5 oder jetzt Core Ultra 5.
Bei der Energiegeschichte geben sich die beiden nicht wirklich was. AMD pulvert viel Energie im "Idle" bzw. Desktop/Multimedia Betrieb raus und Intel dafür unter Gaming/Last.

P/L bei AMD ist mit Ryzen 7000 und 9000 eine ganze Zeit ziemlich kaputt gewesen, erst als sie die Lagerbestände loswerden mussten und Intel wieder stärkere Konkurrenz war (u.a. auch mit dem Preis), sind sie mit den Preisen runter gegangen und ...
Danke, einmal alle Intel apologies runtergespult.
 
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SheepShaver schrieb:
Mich würde ja mal interessieren, wie viele CBler Computer auch professionell nutzen?
Jaein - am Ende arbeite ich ja auf den RDS Servern in der Firma..^^ da ist der PC nur mittel zum Weg dahin.
 
Absurd, dass ASRock bei den Mainboards trotz allem dazugewonnen hat. Wie kommt sowas? Wie kann man in einem Hardwareforum unterwegs sein und trotzdem nichts davon mitbekommen was in den letzten Monaten oder Jahren so passiert ist?
 
SheepShaver schrieb:
Das bisschen Freizeit verbringe ich dann lieber nicht mit einsamer Hardware-Fummelei.
Welche Fummelei meinst du denn? Alle 2 Jahre mal ein Hardware Teil austauschen?
 
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@Bierliebhaber

Was ist denn passiert? Ich hab keine Schlagzeile wahrgenommen, wo es um Probleme bei ASRock geht.
Zu Sockel 939 Zeiten waren deren Boards ganz gut - kp wie es jetzt ist - ich befasse mich nur mit Boards, wenn ich eines benötige.
 
Ich bin so ein kleines bisschen irritiert, weil ich auf einige Fragen dann geantwortet habe, weil mein PC halt KEIN Eigenbau PC ist, ich aber meinen jeweiligen PC immer fertig konfiguriert bestelle.
(sowas gibt es ja auch - Einzelteile selber auswählen und zusammengebaut liefern lassen.)
 
Derduke schrieb:
hm, interessant

meine /root Partition liegt auf SSD2
die /home Partition liegt auf SSD1

welche ist die Primaere?
Ich habe auch so ein Setup. Als Primär-SSD sehe ich die, von der gebootet wird, also root ('/').
 
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SheepShaver schrieb:
Mich würde ja mal interessieren, wie viele CBler Computer auch professionell nutzen?
Ich verbringe 10 Stunden am Tag mit Software-Entwicklung. Das bisschen Freizeit verbringe ich dann lieber nicht mit einsamer Hardware-Fummelei. Gespielt wird daher wenn überhaupt auf dem Laptop oder der PlayStation.
Ich arbeite zwischen 40 und 60 Stunden die Woche am PC als Fachinformatiker, zu Hause dann am Gaming PC. Als Fachinformatiker stellst du auch maximal den Laptop hin und baust mal ne Workstation auf, sehe da den Zusammenhang nicht.
 
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Ich habe ein Gehäuse von Hyte in einer Hololive Amelia Watson Sonderedition. Vlt wäre Hyte ja ein Kandidat, künftig mit in die Herstellerliste aufgenommen zu werden? :) Diesmal habe ich Sonstige gewählt.
 
AiOs sind der Indikator, dass heutige "Gamer" zwei linke Hände haben.
 
Ich bin überrascht, dass Asrock unter den vier großen Mainboard Herstellern auf dem letzten Platz ist.
Nach dem Debakel mit durchgebrannten 9000ern würde ich zwar auch kein Asrock mehr kaufen, aber davor hatten die ja oft bestes Preis-Leistungsverhältnis.
(Ich bin täglich im Asrock Reddit unterwegs)
 
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