News iPhone 18 Pro: Akkutausch kostet jetzt 149 Euro

Ich finde auch den neuen Preis von 149 Euro völlig in Ordnung. Das Gerät ist dann wie neu und kann locker zwei oder drei weitere Jahre verwendet werden.

Problematisch ist da eher, dass man während des Service ein paar Tage auf das Smartphone verzichten muss.
 
Rickmer schrieb:
Ist alles nur eine Frage, wie dick man das Teil macht.
Ja, natürlich, aber genau das war nicht meine Aussage.

Mit der physikalischen Grenze meinte ich Smartphones der Pro Max und Ultras, in der heute üblichen Bauform und Größe, also etwa 6,8–6,9 Zoll und ungefähr 8–9 mm Gehäusedicke. Natürlich kann man deutlich größere Akkus verbauen, wenn man das Gerät entsprechend dicker macht, dann bewegt man sich aber irgendwann eher in Richtung Outdoor Phone bzw. Akkupack mit Display.

Selbst innerhalb einer Dicke von etwa 8–9 mm ließe sich durch ein größeres Gehäuse, beispielsweise 7,0–7,2" statt 6,9", noch etwas zusätzliches Volumen für den Akku gewinnen.

Die von mir genannten 12.000 mAh waren außerdem kein exakt berechnetes absolutes Maximum, sondern eher ein grober Richtwert dafür, was bei klassischen Smartphones dieser Größenordnung mit heutiger mit absehbarer Akkutechnik denkbar sein könnte und wie weit Apple mit ihren Lithium Ionen davon entfernt ist.

Neue Materialien können die Kapazität in Zukunft natürlich weiter erhöhen, sodass solche Werte irgendwann auch noch übertroffen werden könnten.
 
Du spekulierst also wild darauf los, was technisch eventuell möglich sein könnte, um daraus zu schließen, dass Apple rückständig sei. Interessante Vorgehensweise.
Auch die innovativen chinesischen Hersteller trauen sich derzeit nicht höhere Silizium-Anteile in der Anode zu verwenden, weil die Ausdehnung bei der Aufladung dann einfach zu groß ist. Fraglich ob sich das in den Griff bekommen lässt.
 
user_zero schrieb:
dass man während des Service ein paar Tage auf das Smartphone verzichten muss.
Wenn du das Gerät einschickst, dann wird es so sein.
Bei meinem Wechsel vom 14 Pro Max auf das 16 Pro Max habe ich den Akku des 14er vor der Weitergabe an meine Frau bei Apple im Centro Oberhausen wechseln lassen. Termin gebucht, hingefahren, iPhone abgegeben und nach einer halben Stunde konnte ich das 14er mit frischem Akku wieder in Empfang nehmen.
 
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Akku 40€
Einbaukosten 110€

Wer keine 2 linken Hände hat wechselt das selber, geht dafür am WE einen trinken und hat Spaß 😄
 
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motorazrv3 schrieb:
Du hast ja sicher gehört was so andere Beschädigungen an einem iPhone kosten können.
ich finde es eher erstaunlich, dass so viele leute meinen, sie bräuchten eine versicherung. mein erstes smartphone in dem sinn war das gute wave - und seit 2010 hatte ich nie den fall, dass ich zum einen den akku hätte tauschen oder zum anderen eine reparatur hätte durchführen müssen (geklaut/verloren wurde es auch nie). wenn ich sehe, wie hier jahrelang 12*15€=180€ jedes jahr für etwas ausgegeben wird, dann würde ich mal lieber besser auf mein teures gerät aufpassen oder was günstigeres nehmen. alleine für apple care könnte man sich alle zwei jahre ein mittelklassephone neu holen. apple verdient mit care wahrscheinlich sehr gut...
 
Zuletzt bearbeitet:
@motorazrv3 guter Tipp, war mir nicht klar. Das lässt sich durchaus mal einplanen.
Alle anderen Service Partner wie Media Markt schicken ein, die machen das nicht vor Ort.
 
user_zero schrieb:
durchaus mal einplanen.
Je nachdem, wo halt ein Apple‑Store ist, kann sich das lohnen. In Oberhausen das Centro ist ganz cool, ich hatte auch Köln im Auge, weil das zeitlich von meinem Wohnort halt gleich gewesen wäre.
 
0x8100 schrieb:
ich finde es eher erstaunlich, dass so viele leute meinen, sie bräuchten eine versicherung.
Natürlich ist es immer eine Risikoabwägung. Bei anderen Versicherungen ja auch. Der eine hat nie Schäden, der andere Pech und mehrfach Probleme. Sicher vorhersagen kann man das nicht.
user_zero schrieb:
Alle anderen Service Partner wie Media Markt schicken ein, die machen das nicht vor Ort.
Es gibt auch Media Märkte, die vor Ort reparieren oder austauschen:
iPhone Reparatur
Bei MediaMarkt reparieren wir dein iPhone entweder direkt vor Ort an der Smartbar (abhängig von der Ersatzteilverfügbarkeit) oder schicken es in unser Reparaturzentrum.
 
0x8100 schrieb:
würde ich mal lieber besser auf mein teures gerät aufpassen
Das machst du so, ich im Übrigen auch, es gibt aber ebenso genug Leute, die machen es nicht bzw. denen ist es egal. Mein zum Release gekauftes iPhone X habe ich 5 Jahre genutzt und das sieht meiner Meinung nach noch aus wie gerade gekauft.
 
Ehrlich gesagt hatte ich noch nie Apple Care, noch hatte ich einen Akku tauschen lassen oder einen Schaden gehabt.

Das einzige Produkt, bei dem ich Apple Care nutzen würde, wäre das iPhone Duo, wenn ich den Early Adopter spielen wollen würde.

Die Kosten für einen Akkutausch, egal ob 135€ oder 149€, sind immer noch deutlich günstiger als ein neues iPhone Pro.
 
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Weyoun schrieb:
Ein guter Akku, der lange hält muss nicht teuer sein (siehe Auto-Akkus, die deutlich länger halten als die Leute früher behauptet haben)
Du vergleichst jetzt aber nicht ernsthaft einen Auto Akku mit aktivem Thermalmanagement, der aus mehreren Zellen besteht mit einem Smartphoneakku?
Wir reden hier von 2000-3000 Zyklen bei einem NMC Autoakku.
Da sind 1000 Zyklen die Apple für eine einzelne Smartphone-Zelle garantiert gar nicht so verkehrt.

Im Fall vom iPhone Akku sind das über 4 Jahre Nutzungsdauer bis der Akku bei 80% ist. Und dann ist er ja nicht direkt kaputt. In 4 Jahren kostet ein neuer Akku dann auch keine 150€ mehr sondern wie jetzt beim 14 Pro 109€. Das sind wahnsinnige 2,27€ pro Monat.
 
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Quantität schrieb:
Ebenso die Liste an Ausreden und Rechtfertigungen der Hersteller zum Schutz Ihrer Einnahmen. Standards sind für Produzenten viel einfacher und günstiger herzustellen.
Dann fange mal an. Die EU würde dir bestimmt einiges an Fördergeldern dafür geben.
Es ist immer einfach über "die Hersteller" oder "die da oben" zu schreiben. Am Ende sind das Veränderungen die in verschiedensten Firmen durch verschiedene JF, x-Meetings, repräsentativ Meeting, Crossfunctional meeting von Menschen durchgetragen werden müssen. Obendrein muss dessen Prio hoch genug sein um zum Thema zu werden.

Ein Blick in den globalen Handel sollte genügen um zu sehen, dass es gerade an vielen Ecken brennt.
Das was ich beschrieben habe, ging vielleicht vor 2019, aber der Warenhandel ist inzwischen so unsicher geworden, dass für sowas gerade einfach die Ressourcen fehlen. Ganz ehrlich, da ist man doch froh, wenn die Akkus nicht Feuer fangen und in einer Stückzahl und Qualität geliefert werden, dass es den Absatz nicht groß beeinflusst.

Floppy5885 schrieb:
Oppo gibt 1600 Ladezyklen an was auch vom TüV Rheinland zertifiziert wurde.
Wie viel Erfahrungsdaten außerhalb des Labors liegen denn hier vor?
Mein iPhone hat diese Zahl(1573 Zyklen) nicht im Labor sondern in meinem persönlichen Gebrauch geschafft, natürlich mit dem Haken, dass bei mir die Losgröße n=1 ist.

Bei Apple gibt es regemäßig Threads in denen regelrecht verglichen wird wie die Batterie für verschiedenen iPhones alter und da ist es die Norm, dass diese Akkus gut altern und viel Missbrauch abkönnen.

Apple hat ein User-Szenario welches sie sich immer vornehmen, das reicht denen dran, solange der Kunde bereit ist zu kaufen. Das ist am ende das Ziel. Wir diskutieren hier als ob die Batterie an klarer negativ-punkt eines iPhones ist, ist es aber nicht, da es ja ausreichend gekauft und wiederverkauft wird.

Die Batterie ist eines, und das ist es was zählt, gut genug, dass es gekauft wird.

Ein chinesischer Hersteller kann sich ein "Note 7 Desaster" leisten, da ja im Vergleich zu Apple eher homöopathische Stückzahlen außerhalb Chinas verkauft werden. Innerhalb China kann man den Informationsfluss bei negativer PR genial kontrollieren. Warum? Weil ich auf Grund eines kantonesisches Sprichworts China interne daten anders bewerte: 呃得就呃 - "Betrüge wenn du damit durchkommst."

Auch wenn man diese Zahlen, da mit KI recherchiert mit Vorsicht genießen sollte, sind bis 2026 kummuliert 40-65 Mio Geräte mit Silikon-Carbon Akkus außerhalb Chinas verkauft worden. Das sind fast 50 verschiedene Modelle, für die jedes mal ein Akku bewertet und ausgesucht wurde.

Allein in 2025 hat Apple über 240 Millionen iPhones verkauft. Da ist eine ganz andere Logistik dahinter. Generell sollten wir uns in Deutschland Bewusst sein, dass wir hier über Stückzahlen in einer Wertschöpfungskette reden, die wir im Consumer-Electronics Bereich nicht verstehen. Auch den Akkuwechsel in allen Verkaufsregionen bereitzustellen - das kostet.


Apples Akkutausch ist echt teuer, aber sehr zugänglich.
 
Madcat69 schrieb:
Weil es für neu produzierte Geräte, die nicht in die Ausnahmen fallen, nun mal erforderlich ist. Hätte Nintendo jetzt noch 5 Mio Switch 2 vor dem Stichtag vorproduziert und würde die danach verkaufen wäre es nicht erforderlich.
Das heißt also, der Stichtag des Produktionszeitraumes ist relevant? Dann würde das ja Apple prinzipiell auch betreffen, wenn sie monatliche gleich große Chargen produzieren und nicht alles auf einen Schlag.
Ergänzung ()

JustAnotherUser schrieb:
Ein moderner Akku hat grob 1.000 Zyklen bis 80%. Bei intensivnutzern mit 1,5mal Laden am Tag wären das knapp 2 Jahre. Also muss man in 3 Jahren neben dem. Akkutausch auch mindestens einen Displaybruch haben.
Was hat der Displaybruch mit dem Akkutausch zu tun?
 
m4c1990 schrieb:
Und wie viel wird es kosten, wenn das EU Gesetz in Kraft tritt?
Da wird es keine Veraenderung geben.
Apple deklariert das iPhone ja als Wassergeschuetzt (Auch wenn es in seinen Garantiebedingungen saemtliche Wasserschaeden ausschliesst... )
Und wassgergeschuetzte Geraete fallen nicht unter die neue EU Verordung.

Womit Apple vielleicht ein Problem bekommen koennte sind die Ersatzteilpreise.
Die offiziellen Ersatzteile kosten ja 1:1 das gleiche wie der Austausch beim authorisierten Haendler kostet. Das wiederspricht der "Right to Repair" Richtlinie zumindest im Geiste.
 
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Drummermatze schrieb:
Du vergleichst jetzt aber nicht ernsthaft einen Auto Akku mit aktivem Thermalmanagement, der aus mehreren Zellen besteht mit einem Smartphoneakku?
Am Ende kommt es auf's gleiche raus, wenn ich das SYSTEM AKKU permanent (täglich ein Mal) entlade und lade. Wenn die Zellchemie identisch ist, altern beide Systeme in etwa gleich. Beim Auto hat man einfach nur weitere Sicherheitsmechanismen, um defekte Einzelzellen oder ganze Zellblöcke aus dem Stromlaufpfad zu trennen.
Drummermatze schrieb:
Wir reden hier von 2000-3000 Zyklen bei einem NMC Autoakku.
Ein guter Smartphone Akku mit exakt gleicher Zellchemie kann ebenfalls so oft geladen und entladen werden, wenn
1) auf die Temperatur über Sensoren in der Ladelogik geachtet wird und
2) man den C-Wert im Auge behält (nicht mehr als 1 C, wenn der Akku wirklich lange halten soll => bei einem 5.000 mAh Akku also maximal 18,5 Watt).
Drummermatze schrieb:
Da sind 1000 Zyklen die Apple für eine einzelne Smartphone-Zelle garantiert gar nicht so verkehrt.
Man könnte auch locker mehr bieten, wenn man wirklich von seinem Produkt überzeugt wäre.
Ergänzung ()

user_zero schrieb:
Problematisch ist da eher, dass man während des Service ein paar Tage auf das Smartphone verzichten muss.
Also bei Media Markt und Co. bauen sie dir den Akku in der Frühstückspause ein, oder gilt das nicht für iPhones?
Ergänzung ()

Ripcord schrieb:
Akku 40€
Einbaukosten 110€

Wer keine 2 linken Hände hat wechselt das selber, geht dafür am WE einen trinken und hat Spaß 😄
Ohne passendes Werkzeug bin ich dann leider ein "Doppel-Linkshänder".
Ergänzung ()

Incanus schrieb:
Es gibt auch Media Märkte, die vor Ort reparieren oder austauschen:
So habe ich es zumindest erlebt. Ausnahme: Für ein älteres Modell muss der Akku erst bestellt werden. Dann kommt man halt ein paar Tage später und es wird dann vor Ort erledigt.
Ergänzung ()

Ranayna schrieb:
Da wird es keine Veraenderung geben.
Apple deklariert das iPhone ja als Wassergeschuetzt (Auch wenn es in seinen Garantiebedingungen saemtliche Wasserschaeden ausschliesst... )
Ist heute schon der 11.11.? Das ist echt genial (für Apple, nicht für den Konsumenten)!
 
Zuletzt bearbeitet:
paganini schrieb:
Apple Care für den Akkutausch lohnt sich nicht. Selbst nach 2 Jahren habe ich noch 89% und würde so keinen neuen Akku bekommen, hätte in der Zeit aber schon bestimmt über 240€ gezahlt. Klar andere Schäden wären auch dabei aber wem es nur um den Akku geht, einfach 3-4 Jahre nutzen und wenn man will dann die 149€ zahlen.

Versicherungsprodukte lohnen sich statistisch gesehen nie. Etwas, dessen Verlust dich nicht finanziell ruiniert solltest du nie versichern. Je mehr verschiedene Versicherungen du hast, desto garantierter zahlst du in Summe einfach nur drauf.
 
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Ranayna schrieb:
Apple deklariert das iPhone ja als Wassergeschuetzt (Auch wenn es in seinen Garantiebedingungen saemtliche Wasserschaeden ausschliesst... )
Aus Herstellersicht logisch. Wenn es wasserdicht ist, kann bei bestimmungsgemäßer Verwendung kein Wasser eindringen. Ist dennoch Wasser drin, musst Du etwas gemacht haben, das nicht ins Konzept passt. Den Akku selber oder in einer nicht zertifizierten Werkstatt gewechselt, das Smartphone fallengelassen etc.
Bei einem solchen Produkt, dass intensiver als viele andere genutzt wird, kann eine Dichtigkeit höchstens beim Verlassen der Werkshalle garantiert werden, nach dem ersten härteren Stoß bei der Benutzung dann schon nicht mehr.
 
Incanus schrieb:
Ist dennoch Wasser drin, musst Du etwas gemacht haben, das nicht ins Konzept passt.
Oder aber, ich weiss, koennen sich nicht alle vorstellen, die Wasserfestigkeit ist nicht so geil wie behauptet wurde und ist mangelhaft.
Klar ist das schwer nachzuweisen.

Aber dann sollte Apple schlicht nicht damit werben.
Da die IP Schutzklasse aber explizit in der Produktbeschreibung angegeben wird, finde ich es frech dass die ueber die Garantiebedingungen wertlos gemacht wird.

EDIT:
Hab jetzt nochmal nachgeschaut...
Spannenderweise ist der Passus mit den Fluessigkeiten bei den Garantiebedingungen fuer die Apple Watch nicht enthalten.

iPhone (Universelle Garantiebedingungen):
https://www.apple.com/legal/warranty/products/germany-universal-warranty.html

Apple Watch spezifisch:
https://www.apple.com/legal/warranty/products/germany-warranty.html

Apple kann also durchaus Geraete bauen bei denen sie die Wasserfestigkeit garantieren. Beim iPhone tun sie es aber nicht.
 
m4c1990 schrieb:
Und wie viel wird es kosten, wenn das EU Gesetz in Kraft tritt?
Da wird sich wohl nichts am Preis ändern, denn es gibt Ausnahmen von der Pflicht vom einfachen Akkutausch.
Bei wasserdicht gebauten Geräten muss (auch zukünftig nach EU Gesetz) kein einfacher Akkutausch mit handelsüblichem Werkzeug möglich sein.

Da die iPhones wasserdicht gebaut sind, und sogar nach IP68 zertifiziert sind, muss kein einfacher Akkutausch möglich sein.
Wenn der Akkutausch durch Profis erfolgt stellen diese sicher dass das iPhone wasserdicht bleibt, bzw. falls nicht fällt das unter Garantie.
 
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