News Kartellamt prüft Verträge zwischen Amazon und Handelspartnern

Patrick

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Das Bundeskartellamt hat mit der Überprüfung von 2.400 Verträgen begonnen, die Amazon Deutschland mit Marketplace-Händlern abgeschlossen hat. Dabei geht es um die Frage, ob die dort enthaltene sogenannte Preisparitätsklausel den Wettbewerb be- oder gar verhindert.

Zur News: Kartellamt prüft Verträge zwischen Amazon und Handelspartnern
 
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Rob83

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Erst lassen sie Mega Firmen zu und dann weinen sie über Mangel an Wettbewerb.
Da fragt man sich doch wo der Wettbewerb der 70-90er Jahre hin ist.

Überall nur noch große Ketten, kleine Läden gibt es nur noch als Kiosk, Imbiss und Bäckerei an den Verkehrs-Hotspots, wo fast jeder Bus hält.
 
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snakebite

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Von großen Konzernen werden wir doch nur als Arbeitssklaven und Konsumentenvieh betrachtet. Hauptsache die Bilanz stimmt. Traurige Welt.
 

SKu

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Erst lassen sie Mega Firmen zu und dann weinen sie über Mangel an Wettbewerb.
Da fragt man sich doch wo der Wettbewerb der 70-90er Jahre hin ist.

Überall nur noch große Ketten, kleine Läden gibt es nur noch als Kiosk, Imbiss und Bäckerei an den Verkehrs-Hotspots, wo fast jeder Bus hält.
Trifft vlt. auf Großstädte zu, lässt sich aber nicht direkt auf Kleinstädte oder Dörfer übertragen. Wir haben hier, was hier die Lebensmittelversorgung anbelangt, eine hervorragende Versorgung dank kleiner Unternehmen. Wer diese Vorzüge genießen darf, der kauft im Traum nicht bei den großen Handelsketten ein. Denn die gebotene Qualität und die humanen und sehr familiären Arbeitsbedingungen animieren dazu weiterhin dort einzukaufen. Und die großen Händler sowie Fastfood-Ketten können mir deswegen mal kreuzweise.
 

etking

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Wenn man nicht konsequent jede noch so kleine und unbedeutende Form von Marktmissbrauch verfolgt, bestraft und abstellt kann man auch im genau so gut Kommunismus leben und den Markt abschaffen. Die freie bzw. soziale Marktwirtschaft zum Vorteil aller funktioniert nur, wenn man Monopole und Kartelle um jeden Preis verhindert.
 
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AndreSpi

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was regt ihr euch auf? wir alle machen doch mit bei diesem spiel!

zum glück gibt es bei uns sowas wie ein kartellamt, auch wenn die nicht immer alles kontrolieren können.

aber langfristig kriegen wir sie alle! es ist halt immer eine frage der zeit, aber wir kriegen sie!!!

der schaden der jetzt schon bei amazon eingetreten ist (Milionen), der kotzt die der maßen an das könnt ihr euch nicht vorstellen!

der geht denen so auf den sack, die sind so stinkig, wenn das so weiter geht, darf der deutschlandscheffe von amazon nach usa fliegen und haltung annehmen, bei den CEO reporten was da schief gelaufen ist!

wenn der nicht schon im flieger sitzt, was ich fast vermute.

dem geht der anus auf grundeis! da drauf wette ich.
 
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Udo Kammer

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aber langfristig kriegen wir sie alle! es ist halt immer eine frage der zeit, aber wir kriegen sie!!!
Und wenn das passiert ist, kommt der große Aufschrei, weil dann die Preise steigen. Die breite Masse wird sich für die aufgezeigten Probleme nicht interessieren. Geizhals.at oder www.gh.de werden immer wieder als Preissuchmaschinen herangezogen. Es muß immer der Günstigste sein. Wie die Preise zustandekommen, interessiert aber die wenigsten.
 

Morrich

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Von großen Konzernen werden wir doch nur als Arbeitssklaven und Konsumentenvieh betrachtet. Hauptsache die Bilanz stimmt. Traurige Welt.
Tja, leider sind aber viele Menschen eben auch nichts anderes mehr. Wenn es niemanden gäbe der sich zu ungeheuerlichen Bedingungen und Niedriglöhnen zur Arbeit einspannen lässt, dann könnten die Großkonzerne dieses Spiel auch nicht treiben.

Aber es gibt eben genügend Menschen die selbst diese Jobs unter miesen Bedingungen annehmen müssen. Und warum? Da kommen wir zum Stichwort "Konsumvieh". Weil man eben immer und überall dazu angehalten ist zu konsumieren. Egal ob das was angeboten wird, auch wirklich benötigt wird.

Man sieht es doch auch bei uns Technik affinen Leuten. Da kommt ein neues Smartphone mit etwas mehr Leistung und ner höheren Auflösung auf den Markt und zwei Wochen später ist das Vorgängermodell, welches bis dahin als absolut top und high End angesehen wurde nur noch altes Eisen, welches zu besitzen man sich schämen muss.

Wir sind doch diesem ganzen Konsumwahnsinn selbst auf den Leim gegangen und pushen das Ganze durch unser eigenes Verlangen nach Status und Schwanzverlängerung immer mehr.

Sicherlich ist Konsum die Grundlage einer funktionierenden Wirtschaft, aber der muss in einem gesunden Rahmen bleiben. Wenn der Drang zu konsumieren größer und schneller wird als die Geschwindigkeit in der das Einkommen rein kommt und die Hähe des Einkommens immer weiter sinkt, dann macht man sich mit seinem eigenen Konsumverhalten selbst kaputt.

Wir müssen alle einfach mal wieder ein oder zwei Gänge zurückschalten und uns mit dem was wir gekauft haben mal eine Zeit lang zufrieden geben. Dann klappts auch mit dem Geld und die Konzerne können uns auch nicht ständig für kleinste "Verbesserungen" an irgendwelchen Geräten wieder die volle Packung an Kohle aus der Tasche ziehen.

@Udo Kammer: Ich ziehe geizhals.de auch sehr oft in Sachen Hardware zu Rate. Aber nicht etwa, weil ich ständig den günstigsten Preis haben will, sondern einfach auch um zu schauen, wo ich das gewünschte Produkt überhaupt erstehen kann. Auch um zu schauen wie denn der Durchschnittspreis aussieht. Denn auch wenn ich nicht immer das günstigste Angebot nehme, will ich mich auch nicht von irgendeinem Händler abzocken lassen.
Oftmals schaue ich auch einfach direkt bei dieser Preissuchmaschine, welche Produkte für mich überhaupt in Frage kommen.
Wenn ich für eine bestimmte Anschaffung nur ein bestimmtes Budget zur Verfügung habe, habe ich keine Lust dutzende Onlinehändler einzeln zu durchforsten und zu schauen, was die mir für das Geld anbieten.
Dann schaue ich einfach bei geizhals, welche Produkte innerhalb meines Preisrahmens liegen und fertig.
Da habe ich alles auf einen Blick und muss mich nicht durch etliche einzelne Shops wühlen.
 
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Svenbo

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Amazon ist für viele kleine Händler Hauptsabsatzmarktplatz.
Diese werden gezwungen den besten Preis bei Amazon anzubieten. (Händler dürfen also nicht einen Webshop betreiben wo sie die Preise ermäßigen, weil sie ja z.B. die Amazon Verkaufsgebühr sparen).
Das regt natürlich viele auf, mittlerweile lassen sich aber viele Händler was einfallen.

Tipp für jeden Amazonkäufer:
Bevor man was bei Amazon kauft: Kontakt aufnehmen, nachfragen ob ein billigerer Preis möglich ist, wenn man eben nicht über Amazon kauft.

Leider kann es sich Amazon erlauben solch eine Regel eingeführt zu haben, weil die ganzen Händler ohne Amazon schätzungsweise bis zu 70% weniger Umsatz hätten, wenn sie überhaupt noch andere Plattformen pflegen.

Hoffentlich schiebt man vor dieser Machenschaft einen Riegel vor.
 

Forum-Fraggle

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Wenn man nicht konsequent jede noch so kleine und unbedeutende Form von Marktmissbrauch verfolgt, bestraft und abstellt kann man auch im genau so gut Kommunismus leben und den Markt abschaffen. Die freie bzw. soziale Marktwirtschaft zum Vorteil aller funktioniert nur, wenn man Monopole und Kartelle um jeden Preis verhindert.
Nun, es gibt aber auch einen guten Grund für Amazon es mit der Preisbindung so zu halten: Ansonsten würde ich als Händler Amazon als kostenlose Werbeplattfom nutzen und in meinem eigenen Shop dann die Ware günstiger anbieten. Amazon sieht dann nichts, arbeitet aber quasi für meine Werbung.
Im Übrigen gibt es eine Möglichkeit, mit der Anbieter im Internet günstiger anbieten als bei Amazon: Über die Portokosten.
So habe ich es mal erlebt. Über Amazon Marketplace Betrag x plus Portokosten. Auf der Homepage Betrag x inklusive Portokosten. Nun mal raten wo ich bestellte.

Wie auch immer, Amazon will nicht als Werbeplattform ausgenutzt werden ohne, daß sie etwas davon haben. Setzt sich durch, daß sie die Preisbindung nicht aufrechterhalten dürfen, werden sie Einstellungsgebühren verwenden und nicht erst Gebühr bei Verkauf.
 

JamesFunk

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hervorragende versorung die am samstag um 12 uhr schließt und selbst unter der woche nur bis 18 uhr geöffnet hat? :freak:
Die Märkte müssen doch nicht 24/7 aufhaben, nur weil mittlerweile alles total unverbindlich ist und jeder kommt/geht, wann er will.

Wir machen einmal die Woche einen Großeinkauf und wissen vorher, was wir die Woche essen wollen.
Bei manchen Sachen (z.B. Fisch) müssen wir dann nochmals los, dreimal die Woche kaufne wir aber nie ein.

Und samstags erst recht nicht. Da ist es viel zu voll.

Aber zum Thema: mein Empfinden ist, dass das Image von Amazon sehr gelitten hat.
Also durch diese Berichte.
 

Svenbo

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Wie auch immer, Amazon will nicht als Werbeplattform ausgenutzt werden ohne, daß sie etwas davon haben. Setzt sich durch, daß sie die Preisbindung nicht aufrechterhalten dürfen, werden sie Einstellungsgebühren verwenden und nicht erst Gebühr bei Verkauf.

Wird es nicht.
Sehe das täglich, viele Kunden gehen heutzutage direkt auf Amazon.de, suchen ihr Produkt und kaufen.
Auch ein paar Euro Unterschied ist ihnen egal, vorallem wenn man Amazon FBA (Fullfillment by Amazon - Versand durch Amazon) anbietet - rasender Versand gewährleistet, da kann kein Händler mit eigenem Service mithalten.

Amazon könnte darauf wirklich verzichten, sie wollen halt den Gewinn für sich ausquetschen.
 

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Die Märkte müssen doch nicht 24/7 aufhaben, nur weil mittlerweile alles total unverbindlich ist und jeder kommt/geht, wann er will.
doch! ich habe in unmittelbarer entfernung einen supermarkt der 24/7 geöffnet hat - jedenfalls von montag 6 uhr bis samstag 24 uhr; das ist super geil!

im ausland habe ich 7eleven zu schätzen gelernt... wieso kriegt es eigentlich jeder hin, nur in deutschland wird über längere ladenöffnungszeiten diskutiert...
 

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es geht aber stark in die richtung... oder hätte ich 24/5+18/1 schreiben sollen?
 
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JamesFunk

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Wäre dann korrekt (wenn der Laden ab Montag 6Uhr bis Sa 24 Uhr durchgängig geöffnet hat).

Aber das ist etwas OT.
Ich hab bei diesen Riesenkonzernen die Bedenken, dass deren Plan ist, anfangs gute Preise zu machen und den kleinen Einzelhandel rauszudrängen.

Danach können sie die Preise nach Belieben bestimmen.

Schau dir nur mal den Supermarkt an, der bis 24 Uhr nachts geöffnet hat. Die zusätzliche Öffnungszeit kostet Geld.
Insgesamt wird aber nicht mehr in allen Supermärkten gekauft...
 

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und ich finde es unmenschlich, wenn ich meine bedürfnisse nicht um 22 uhr nachts befrieden kann :) so unterschiedlich sind die menschen
 
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