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Bericht Reader's Choice Awards: Bester NAS-Hersteller 2026

Grestorn schrieb:
Naja, aber ohne technisch kontrollierte Lizensierung funktioniert es halt nicht.
Keine Ahnung ob es das wirklich braucht.
Und möglicherweise gibts ja noch andere Möglichkeiten das zu machen.

Ist aber ehrlich gesagt auch nicht mein Problem.
Was halt doof ist, ist wenn die ihre Probleme auf mich als Kunden abwälzen. Und dann muss man halt auch damit leben, das das kritisiert wird.
 
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Es ist eine lose-lose Situation. Natürlich weiß der Anbieter, dass er damit die legitimen Kunden gängelt. Und er würde sicher gerne darauf verzichten.

Aber das geht halt nicht. Das gilt auch für das viel gescholtene Denuvo - was zwar kaum einer wahrnimmt, aber von einer bestimmten lauten Lobby in die Hölle verurteilt wird.

Nur ohne Denuvo wär die Zahl der ehrlichen Nutzer, die die gesamte Entwicklung finanzieren müssen, noch kleiner.
 
Grestorn schrieb:
Nur ohne Denuvo wär die Zahl der ehrlichen Nutzer, die die gesamte Entwicklung finanzieren müssen, noch kleiner.

Das lasse ich mal dahingestellt - nach allem, was ich zu wissen meine, bringen digitale Plattformen wie Steam ihr eigenes DRM mit... der Sinn eines Denuvo erschließt sich mir da eher nicht.
 
Grestorn schrieb:
gescholtene Denuvo
Da würde ich befürworten, wenn die Spiele Entwickler dies so handhaben würden: Denuvo nach 6 Monaten oder 1 Jahr entfernen und nicht so wie SEGA es ewig und drei Tage im Spiel lassen.

alturismo schrieb:
wie gehabt nur USB (Lizenz und Boot),
USB nur als Lizenzträger und Datenträger als Boot (auch im Raid1)
oder Lizenz an TPM und Datenträger als Boot (auch im Raid1)
Das ist mir neu. Muss ich auf Reddit überlesen haben. Daher danke für die Info. Ich habe damals eine Lifetime Lizenz gekauft mit einem alten USB Stick, den ich temporär im Desktop eingesteckt hatte. Den konnte ich inzwischen aber zum Glück auch in deren Portal sichern. Kurz nach dem Kauf (weniger als 1 Jahr) gab es den Kauf ohne USB Stick mit Direkthinterlegung im Account mit Sale. Habe ich dann erneut zugeschlagen um die Entwickler zu unterstützen. Hat mich auf der einen Seite geärgert, weil ich gerne das Geld beim ersten Sale gespart hätte, aber auf der anderen Seite fand ich die Idee gut, dass ich so die Entwickler eben noch mal unterstützen konnte, auch wenn ich Unraid bis heute nicht im Einsatz habe. Besser haben als Brauchen. Aber ich kann so im Zweifel, wenn mich QNAP & Synology nerven einfach eins selber bauen (oder UGREEN nehmen oder eventuell noch ein HPE Microserver, wenn es da mal einen gescheiten neuen gibt) und muss nicht wieder ein QNAP oder Synology kaufen. Nur ob ich da Unraid einsetzen würde weiß ich nicht. Aktuell liebäugle ich dann eher mit TrueNAS (Scale).
 
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Grestorn schrieb:
Aber das geht halt nicht.
Ist das so?
Deswegen gibts auch so gut wie keine kopierschutzfreie Software auf dem Markt. Weil rentiert sich einfach nicht. Die Leute kopieren das wie Blöde und man hat keine Chance Geld zu verdienen. :-)

Grestorn schrieb:
Das gilt auch für das viel gescholtene Denuvo
Gerade bei so Sachen wie Kopierschutz ist es doch am offensichtlichsten, das die gescheitert sind.
Was auch logisch ist:
Es bringt den zahlenden Kunden in eine schlechtere Position als der, der einfach so dreist ist sich das kostenlos von irgendnem Warez-Server zu ziehen.
Du kannst das Spiel effektiv auch nicht gewinnen, weil entweder machst Du den Schutz so stark, das er die Kunden sehr nervt oder Du machst ihn lockerer und ist damit eher umgehbar.

Der Spielebereich hat sich ja sowieso selbst zerlegt. Ist ja nicht nur das DRM. Wenn Du heute ein Spiel kaufst, dann ist das ja gefühlt immer Beta-Status. Dann ist das im Grunde oft nur ein Aufguss von bereits Bekanntem.
Teuer ist es auch noch. Und dann hast Du noch einen Online-Zwang und wenn dann nach ein paar Jahren die Server abgeschaltet werden, kannst Du das nicht mal mehr richtig spielen.

Ja klar hat da keiner Bock drauf.

Vielleicht sollte man aufhören den Kunden als Feind zu betrachten und wieder originelle und qualitativ hochwertige Spiele zu liefern. Wo man dann auch gern für bezahlt, weil man sich schon darauf freut, was das Studio wohl als nächstes Geiles raushaut.
 
Grestorn schrieb:
Und wie wird dann die weitere Entwicklung und der Support finanziert? Offenbar finden sich nicht mehr genügend Menschen, die bereit sind, sich unter dem heiligen OSS Banner für Ummme ausbeuten zu lassen

Unraid basiert auf Linux. Unraid bekommt deshalb die Security Patches aus der Community umsonst.

Und daher ist es völlig unverständlich daa sie die Security Patches für Geld verkaufen.

Der prohibitive Preis von 250 Euro soll die Leute dazu drängen daa sie Unraid lieber abonnieren....

Enshitification....
 
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subcontractor schrieb:
Und daher ist es völlig unverständlich daa sie die Security Patches für Geld verkaufen.
Der vollständigkeithalber muss man aber sagen, das sie noch eigene Komponenten und damit auch eigene Security-Holes hinzufügen. :-)
 
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Araska schrieb:
Das lasse ich mal dahingestellt - nach allem, was ich zu wissen meine, bringen digitale Plattformen wie Steam ihr eigenes DRM mit... der Sinn eines Denuvo erschließt sich mir da eher nicht.
Steam ist DRM - es managed digitale Rechte - es schützt diese aber nicht. Man muss nur eine DLL tauschen und schon ist Steam ausgehebelt. Denuvo dagegen versucht, die digitalen Rechte auch zu schützen und durchzusetzen.

Ansonsten zu dieser Diskussion: Ich finde es schon beängstigend und auch frustrierend, mit welcher Selbstverständlichkeit OSS als gegeben angenommen wird, speziell von Leuten, die nie auch nur eine Zeile Code geschweige denn ganze OSS Projekte je beigesteuert haben. Obwohl ich seit Jahrzehnten auch freie Software (als es den Begriff OSS noch gar nicht gab) bereitstelle, sehe ich OSS nicht als gegeben und zahle gerne für die SW die ich nutze, OSS oder nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Grestorn schrieb:
Ich finde es schon beängstigend und auch frustrierend, mit welcher Selbstverständlichkeit OSS als gegeben angenommen wird
Wer sagt denn etwas in diese Richtung? Werde doch mal konkret.
 
Ich meinte damit nicht umbedingt Dich. Allerdings sollte Dir klar sein, dass Buyware eben geschützt werden muss. Über Online- oder Hardwaregebundene Lizenzen. Ohne geht es im Regelfall nicht.
 
Grestorn schrieb:
Ich meinte damit nicht umbedingt Dich.
So hatte ich es auch nicht verstanden. :-)
Ich wollte nur mal wissen, woher das Gefühl kommt.

Grestorn schrieb:
Allerdings sollte Dir klar sein, dass Buyware eben geschützt werden muss. Über Online- oder Hardwaregebundene Lizenzen. Ohne geht es im Regelfall nicht.
Weiß nicht.
Da ja das Beispiel "Spiele" genannt wurde: GOG.com verkauft auch Spiele ohne DRM.
 
andy_m4 schrieb:
@subcontractor Das ist in der Tat ne Ansage.


Dazu das Aktivierungs- und Lizenz-Gehampel mit USB-Stick (warum im Fall des Falles klappriger USB-Stick, wenn ich hochwertige Datenträger im NAS drin hab?)

Man kann inzwischen von usb Stick auf interne Laufwerke als Boot Medium wechseln.
Du kannst im Account auch Portieren von Stick zu SSD.
Oder in TPM.

Das neue Preisgefüge von Unraid halte ich aber auch für sehr sehr frech, hält mich davon ab es zu empfehlen.
Auch wenn ich mit meiner 6 Laufwerke Lifetime sehr zufrieden bin.

(Ich habe zum Glück eine alte Unraid-Lizenz damals sogar noch zu EDU Konditionen für einmalig 59 Euro lifetime)

Für einmalig 99 oder von mir aus auch 129 Euro, das sind alles faire Beträge.
Aber bei 200+ werden die meisten sagen nein danke.
 
AlanK schrieb:
Man kann inzwischen von usb Stick auf interne Laufwerke als Boot Medium wechseln.
Du kannst im Account auch Portieren von Stick zu SSD.
Oder in TPM.
Dazu hatte ich bereits was gesagt.

AlanK schrieb:
Das neue Preisgefüge von Unraid halte ich aber auch für sehr sehr frech, hält mich davon ab es zu empfehlen.
Ist halt immer die Frage, ob es das einem Wert ist.
Und ja. Das ist natürlich eine subjektive Frage.
Den Mehrwert den Unraid bringt ist ja vor allem eine WebGUI. Wenn man beispielsweise kein Bedarf für eine WebGUI hat, wird es schon ziemlich schwer Unraid zu rechtfertigen.

AlanK schrieb:
Aber bei 200+ werden die meisten sagen nein danke.
Insbesondere, weils halt auch preiswertere Alternativen gibt.
Und dann überlegt sich der ein oder andere schon, ob die nicht reichen, selbst wenn die nicht ganz so gut sind.

AlanK schrieb:
Ich finde das Wording ja ziemlich manipulierend.
Weil es suggeriert, das Du lebenslang zu der Software Updates bekommst.
Also auch noch in 30 Jahren oder länger.

Die können mir also jetzt schon sicher sagen, das es sie in 30 Jahren noch gibt? Really?
Das zu sagen ist hochgradig unseriös.
 
Das ist eine absolut übliche Formulierung. Nicht überall steckt ein Skandal und eine Marketinglüge dahinter.

'Hochgradig unseriös' ist da m.E. schon viel eher über jedes Ziel hinausgeschossen.
 
Grestorn schrieb:
Das ist eine absolut übliche Formulierung.
Ist das so?
Aber selbst wenn: Muss man bei jedem Sch**ß mitmachen?
"Alle andere erzählen auch Dummfug also mach ich da einfach mit".
Was ist denn das für ein Argument? :freak:

Grestorn schrieb:
Nicht überall steckt ein Skandal und eine Marketinglüge dahinter.
Skandal wäre zu hoch gehängt. Hab ich so aber auch gar nicht gesagt.
 
@andy_m4 Ich will Dir demonstrieren, wie der Begriff "lifetime" bei Lizenzen üblicherweise eingesetzt wird und dass das eben absolut geläufig ist. Weil Du das mit Deinem "Ist das so?" ja zumindest gefühlt in Frage gestellt hast.

(Lifetime Updates ist tatsächlich noch etwas anderes und vespricht sogar mehr - nämlich dass alle zukünftige Updates des selben Produkts beinhaltet sind. Was es nicht bedeutet ist, dass es DEIN ganzes Leben lang auch wirklich Updates geben wird. Wenn Du Pech hast, gibt es gar keine Updates mehr. Aber dann auch für niemand anderen, und damit wäre das Produkt ist tot)
 
andy_m4 schrieb:
Weil es suggeriert, das Du lebenslang zu der Software Updates bekommst.
Also auch noch in 30 Jahren oder länger.
Sollte auch so sein. Das definiert nur jede Firma anders. Ist wie beim RAM mit der Lifetime Garantie. In EU sind es die 10 oder so Jahre. In Amerika steht da nichts hinter. Kann manchmal auch nur ein "bis wir das Produkt einstellen." bedeuten. Ist zum Beispiel bei Garmin teilweise so. Da heißt Lifetime " bis zum Ende seiner Nutzungsdauer oder bis Garmin keine Kartendaten mehr von seinem Drittanbieter erhält (je nachdem, welcher Zeitpunkt früher eintritt, längstens jedoch für die Dauer von 30 Jahren)". Bei Unraid wurde zumindest vor vielen Jahren versprochen, dass es wirklich so lange ist, wie die Software vorhanden ist, weil die Firma es noch gibt. Ich habe die Lizenz damals zu Version 6 oder 5 geholt und die geht auch mit Version 7. Habe ich vor einigen Wochen mal getestet, als ich gucken wollte, ob der Stick mit der Lizenz noch geht. Bei Aomei Backupper ist das Versprechen auch jede neue Major Version. Bisher hat es klappt.

Andere Firmen definieren Lifetime nur eben als Perpetual (oder so). Also sprich nur für die Version 7. Version 8 und 9, etc. muss man dann wieder neu kaufen. Weil du ja die 7er dann auch weiter nutzen kannst, auch wenn es keine Updates mehr gibt.
 
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