Bericht Reader's Choice Awards: Bester NAS-Hersteller 2026

Habe eine Asustor Lockerstor NAS und bin voll zufrieden. Davor hatte ich eine Synology. Synology kommt mir nicht mehr ins Haus, was die abgezogen haben, geht gar nicht.
 
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Mich würde ja der direkte Vergleich zwischen Synology und Ugreen interessieren. Ich hab seit Jahren Synology (DS218, DS418play, DS423+) und es läuft einfach.

Nutze vorwiegend Dateifreigaben, Backup von Notebooks, Docker, eine VM mit Home Assistant, Surveillance Station mit 4 Kameras, VPN über Tailscale. Und es läuft einfach und bietet so viel Funktionsumfang. Bin sehr zufrieden.

Einzig die Automatischen Updates, die keine sind, stören mich etwas. Gefühlt muss ich jedes mal manuell updaten, weil aus irgendwelchen Gründen, das Update eben nicht automatisch eingespielt wird.
 
Ugreen, aufgrund der offenen Plattform, akzeptabler Preisleistung, 10G LAN und durchdachtem Konzept (wobei das Standard sein sollte bei einem guten NAS).

Ich habe mir die 6800GT nach dem Test hier gekauft und es mit 3*12TB Ironwolf gefüttert. Die Migration von meinem alten Proxmox-Server war sehr einfach - System-SSD rüber 64GByte RAM rein und es läuft einwandfrei. Das dürfte bei Synology schwer bis unmöglich sein, wenn man ihr OS nicht nutzen will.

Gerne hätte ich bri Ugreen modernere CPUs mit NPU gesehen, die Zen2-basierte CPU ist schon arg angestaubt und geht recht verschwenderisch mit dem Strom um.
 
Mein Synology DS220+ läuft seit Jahren einwandfrei. Das nächste NAS wird aber ein Ugreen oder Selbstbau sein.
 
Ugreen macht nen guten Job. Betriebssystemflexibilität wenn gewünscht, kein Festplattenzwang, gute AMD CPU, SAS-Option, 10G LAN, und das bei einem (im Angebot) 400€ NAS. Das ist ne Ansage. Hatte über die Jahre Asus, QNAP als auch Synology, bei dem 2800GT haben sie echt viel richtig gemacht, das läuft einfach schnell und stabil und Dinge wie Nextcloud, Homeassistent, Plex, sogar ne Windows VM surren einfach drauf.
 
Ich oute mich mal als Synology-Voter.
Ja, lasst die Buh-Rufe kommen :D

Ganz einfach aus dem Grund: Meine uralte DS216J luft und läuft und läuft und wird immer noch mit Updates versorgt. Für meine Zwecke reicht die absolut. Wenn sie eines Tages den Geist aufgeben sollte, schaue ich mich mal bei Ugreen um - bis dahin: Never change a running system.
 
Als Beginner bin ich Syno Nutzer (seit 2021 etwa). Alles lauft einwandfrei und ich werfe auch ein paar Euro im Jahr in C2, für das dezentrale Dokumenten Backup.

Das “Mist bauen” habe ich maximal peripher wahrgenommen (zB mit den Beschränkungen auf eigene HDDs). Ich seh sowas aber deutlich weniger kritisch, da ich mir nicht jedes Jahr ein NAS kaufe und Hersteller Kohle verdienen muesssen, damit unseren alten NAS noch Updates bekommen. Anderer Pluspunkt ist die meines Empfinden nach gute Dokumentation sowie Guide Videos von Syno selbst.

2 Cents zu den Alternativen: Wenn sie den Markt durchdrungen haben, werden sie auch die Preise anziehen. Ein Kumpel hat aber auch Qnap und ist super happy
 
Ich komme von qnap (~2005) und Synology und bin über einen kompletten ProxmoxVE-Eigenbau (auf uATX) nun auf einem "alten" HPE MicroServer Gen10 (AMD) mit OMV gelandet. Begleitet wird der von 2 LenovoTinys (mit Proxmox) für diverse VMs bzw Container.
Es ist einfach schon, totale Freiheit zu haben. Und die modulare Struktur sorgt dafür, dass die essentiellen Services (DNS, nginx) laufen, auch wenn man irgendwo rumspielt.
 
Nutze ein günstiges Qnap und bin zufrieden.

Ein weiteres Ugreen läuft ebenbürtig.

Gevotet für Qnap.
 
raychan schrieb:
Muss sagen auch wenn Synology viel Mist gebaut hat und immer noch viel Mist baut.
...
10 Jahre OS Support muss man anerkennen...
Langlebigkeit empfinde ich wichtiger.
volle zustimmung.
finde ein abstimmen hier auch schwierig. der anteil derer, die jährlich mehrere neue NAS beschaffen, und so einen überblick über die leistung haben können, dürfte auch hier im forum im einstelligen %-bereich liegen.
ich für meinen teil habe mir vor 5 jahren das ds1621+ für meinen kleinen betrieb gegönnt, und sehe auf lange sicht überhaupt keinen grund, da auf- oder umzurüsten. ist synology deshalb DER hersteller für mich? damals: ja. heute? keine ahnung, aber meine zeit reicht nicht aus, um mich in der tiefe mit konkurrenzprodukten zu beschäftigen. warum auch? läuft doch alles.
 
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In der Abstimmung fehlt die Rubrik "Selbstbau-NAS" und eine zu den dabei verwendeten Betriebssystemen.

Ich hatte jahrelang Synology im Einsatz, aber nach deren Gebaren kommen mir diese Kisten nicht mehr ins Haus. Anzeige vollständiger SMART-Werte nur bei eigenen Disks - WTF? Ausserdem habe ich keinen Bock auf deren antike Hardware.
Weil ich mehr Rechenpower brauchte habe ich einfach mal in meinem (zugegebenermassen großen) Hardware-Fundus auf dem Dachboden gekramt und Schätze aus besseren Tagen gefunden, aus denen ich, neu kombiniert, ein für mich ideales NAS bauen konnte - zu genau Null Kosten: Asrock A320M-ITX, Ryzen 7 Pro 5750GE (TDP 35W!), 32 GB ECC-RAM. Die SSDs aus der Syno verwende ich natürlich weiter, das Ganze läuft mit ZFS auf sechs Debian-VMs unter Proxmox: 2x Paperless-NGX, 2x Immich, 2x Samba, Jellyfin, Pi-Hole, Home Assistant, BorgBackup und Rsync-Skript für versionierte Backups, Backup einer Provider-gehosteten Nextcloud per Rclone. Open Source at its best... :-)

Der Wert alter Hardware kann für sowas gar nicht überschätzt werden: Die Stromersparnis bei einem Neukauf amortisiert sich fast nie, sofern man über alte Komponenten verfügt, selbst wenn diese nur mittelmässig sparsam sind...

Edit: Ich verwende gar kein NAS-OS, wozu auch? Die Hardware- und VM-Verwaltung erledigt Proxmox, in den VMs laufen die Dienste in einem sauberen Debian per Docker und sind per Web-Interface administrierbar. Die Docker- bzw. Docker-Compose-Verwaltung ist bei allen NAS-OS die ich kenne ein PITA (looking at you: OMV, Unraid & Portainer) und im Terminal erheblich einfacher (Ahnungslosen hilft Gemini...) Für die reine Datenspeicherung läuft in den VMs Samba und der Zugriff erfolgt mit den jeweiligen Dateimanagern der Clients. Die Nutzerverwaltung unter Debian ist ein Einzeiler im Terminal und bei Samba ebenso...
 
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andy_m4 schrieb:
Naja. Wenn das der Maßstab ist und wenn man dann überhaupt wirklich qualifiziert abstimmen wollen würde, müsste man sich ja eh mindestens ein Modell pro Hersteller besorgen.
So mache ich das auch in der Regel: Ich stimme nur ab, wenn ich in dem Zeitraum auch was gekauft habe (um es auch wirklich testen zu können). Ich wollte schon längst mein 12 Jahre altes Synology NAS durch ein neues ersetzen, das noch SW-Updates bekommt, nur leider geht das seit geraumer Zeit nicht aufgrund der aktuellen Speicherpreise. Also stimme ich auch nicht ab, weil ich kein Fanboy bin.
 
@Weyoun Ich finde es auch sinnvoll abzustimmen um zusagen, ja meine Synology laufen noch und bekommen noch aktuell die neusten Updates und man ist damit zufrieden.
Genauso wie man für andere Hersteller abstimmt, wenn man unzufrieden war und gewechselt ist.

Ansonsten wäre die Verteilung ja auch unfair, weil Ugreen Nutzer ja alle eher neukunden sind und bei Synology ja eher alles bestand kunden sind, da sie ja länger am Markt sind und 10 Jahre support liefern.

Denn für ein neu kauf spielen ja auch alte Daten eine Rolle, den Zuverlässigkeit und Langlebigkeit lassen sich nur mit alten Daten und dem versprechen zusammen bestimmen. Der eine will Zuverlässigkeit und langlebigkeit und der andere will das neuste und beste. Jenachdem nimmt man Synology oder Ugreen.


"ComputerBase gibt der Community bei der Auszeichnung des besten NAS-Herstellers wieder eine Stimme – ihr vergebt den „ComputerBase Reader's Choice Award“. Ob das kleine 1-Bay-NAS, das große 8-Bay-NAS mit zusätzlichen M.2-Schnittstellen für einen SSD-Cache, doch gleich das schnelle Flash-Only-NAS, das AI-NAS mit lokaler Künstlicher Intelligenz oder doch das Gesamtpaket aus Zuverlässigkeit und Software bei euch den Ausschlag für die Wahl gibt, bleibt euch überlassen. Bei der letzten Wahl war das Ergebnis mit über 50 Prozent noch sehr eindeutig, doch neue Akteure verändern den Markt immer weiter."

Oder wie willst du eine Zuverlässigkeit festlegen, wenn es nur um gerade erschiene Produkte geht?
 
Weyoun schrieb:
Ich stimme nur ab, wenn ich in dem Zeitraum auch was gekauft habe (um es auch wirklich testen zu können).
Und selbst in dem Fall könntest Du ja nur das gekaufte Modell bewerten.

Weyoun schrieb:
Also stimme ich auch nicht ab, weil ich kein Fanboy bin.
Alles gut. Nur passt das halt nicht mit dem zusammen, das Du abstimmst wenn Du was gekauft hast.
Also wenn Du jetzt vom Hersteller XYZ kaufst und findest das gut und stimmst daraufhin dafür ab, obwohl Du gar keinen Vergleich zu den NAS anderer Hersteller hast, dann ist das Fanboy-Gehabe.

Auf der anderen Seite: Wenn jemand keines kauft sich aber vorurteilsfrei intensiv mit der Thematik auseinander setzt und nach stundenlanger Rechcherche und Quervergleiche daraufhin eine Meinung abgibt, dann ist das eher weniger Fanboy-Gehabe.

Dein Argument macht also von vorne bis hinten keinen Sinn.

raychan schrieb:
Genauso wie man für andere Hersteller abstimmt, wenn man unzufrieden war und gewechselt ist.
Das Ding ist ja, das mehrere Hersteller zur Auswahl gestellt werden und man soll sich den Besten aussuchen.
Und das kann man effektiv ja nur bewerten, wenn man alle getestet.

Daher finde ich auch die Art der Umfrage eher seltsam. Weil es ist ja utopisch, das ein User der hier mit abstimmt Erfahrung über alle (oder zumindest: die meisten) Hersteller hat.

Was eigentlich beantwortet wird ist ja die Frage:
"Du hast ein NAS gekauft. Wenn Du damit zufrieden bist, setz Dein Häkchen."
Was eben dazu führt, das in der Liste tendenziell Hersteller vorne liegen, die viel verkauft haben und nicht so sehr die, die wirklich im Vergleich am besten sind.
 
Vielleicht wäre eine Umfrage mit ein paar Punkten mehr hilfreicher.

1. Hersteller
2. Anzahl der Bays (SATA/NVMe)
3. Erweiterungsmöglichkeiten (Pcie, Ram ?)
4. Schnittstellen
4. Software Support
5. Alternative OS (TrueNAS. Openmediavault)
6. Cloudanbindung, Datenschutz


Ich bin von Synology, nach Jahren weg und zu QNAP (653d) mit TrueNAS gewechselt. Die j4125 mit 32GB DDR4 6 Bay + zusätzlicher PCIe mit 2 NVMes hätten noch eine Weile gereicht.
Nun bin ich wegen des Preises und der Lieferbarkeit zu Minisforum NAS N5 Air gewechselt und bin happy.

Ryzen 255 32GB, 5Bay, 3 NVMe + PCIe mit 4 weiteren NVMe, TrueNAS, manueller Lüfter- und TDP im Bios,
saubere Linux Unterstützung für alternative NAS OS
 
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Frobblix schrieb:
Mein Synology DS220+ läuft seit Jahren einwandfrei. Das nächste NAS wird aber ein Ugreen oder Selbstbau sein.
Mein DS213+ ist nur unwesentlich älter ;) und läuft mit uraltem OS auch mittlerweile einwandfrei... mein nächstes wird wahrscheinlich eine Steinplatte mit Hammer und Meisel sein.
 
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andy_m4 schrieb:
Das Ding ist ja, das mehrere Hersteller zur Auswahl gestellt werden und man soll sich den Besten aussuchen.
Und das kann man effektiv ja nur bewerten, wenn man alle getestet.
Zeig mir mal eine Plattform die alle getestet hat? Selbst Plattformen die sich auf NAS spezialisiert haben, haben das nicht mal. Es gibt keine Plattform die alle getestet hat.
andy_m4 schrieb:
Was eigentlich beantwortet wird ist ja die Frage:
"Du hast ein NAS gekauft. Wenn Du damit zufrieden bist, setz Dein Häkchen."
Ja, das wäre vielleicht besser.
andy_m4 schrieb:
Was eben dazu führt, das in der Liste tendenziell Hersteller vorne liegen, die viel verkauft haben und nicht so sehr die, die wirklich im Vergleich am besten sind.
Naja teilweise sind die Produkte die am meisten verkauft werden, auch im durchschnitt aktuell am besten für den durchschnitt.

Wenn man es einzeln betrachtet gibt es kein Gerät was am besten ist. Weil jeder hat ein anderen Einsatzzweck und für jeden Einsatzzweck ist ein anderes Gerät besser, da alle Geräte ihre Kompromisse mit sich bringen.

Das einzige was man hier ablesen kann ist halt, welche Hersteller am meisten in Verwendung sind, was man bei einer Kaufentscheidung mit einfließen lassen kann, weil hohe käuferschaft heißt auch das man in der Community besser hilfe findet als von Vischen Produkte die keiner kauft.

Genauso weiß Computebase halt, welche NAS vom Hersteller eher getestet werden als von welchen nicht.
Ergänzung ()

Naturtrüb schrieb:
zu genau Null Kosten
Du nutzt doch Proxmox. Wieso null kosten? Das kleinste Paket kostet 120 Doller pro Jahr.
 
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andy_m4 schrieb:
Und selbst in dem Fall könntest Du ja nur das gekaufte Modell bewerten.
Nichts anderes tue ich. Bei generellen Marken-Abstimmungen deren Produkte ggf. 10 Jahre alt sind, habe ich immer Kopfschmerzen, außer es geht speziell um Punkte wie "Langzeitsupport" etc.
 
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