News Soziales Netzwerk: Google+ schließt nach neuer Lücke jetzt noch schneller

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#2
Was ich da wirklich verwerflich finde:
Viele wissen nicht mal, dass sie bei Google+ angemeldet sind durch Ihr Android Smartphone.
Habe von Freunden das + Profil gesehen und mal darauf angesprochen, die wussten von nichts und waren richtig schockiert.
Selbst ohne diese Lücke lässt sich über den vollen Namen einiges heraus finden.
Und + für sich war eh zum scheitern verurteilt. Keiner will Google noch mehr Daten auf diese Art geben, die sammeln eh genug und auch Facebook hat ein Image Problem.
Andererseits kann man auch sagen, Google bekommt eh alle Daten über das Smartphone und den Google-Account, die brauchen gar kein +
 
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#4
Mir war bislang gar nicht klar, dass Sicherheitslücken auch einen produktiven Zweck erfüllen.

Mit der Art und Weise, wie Google seinen Nutzern damals ein Google+-Profil oktroyiert hat, haben sie den Niedergang ihres Netzwerkes auch nicht anders verdient.
 
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#6
@leipziger1979 hat dir ein soziales Netzwerk mal Schaden zugefügt? Oder welchen Nutzen hättest du aus einer Schließung?
 
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#7
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#9
Direkt sicher kaum jemanden. Aber in den letzten Jahren konnte man bspw. bemerken wie soziale Netzwerke bestimmte Themen hochkochen lassen, welche sich dann spontan auf die öffentliche Meinung auswirken, welche oft Schnellschüsse der Politik zur Folge hat.

Oder man erinnere sich an den Cambridge Analytica Skandal, bei dem die Wahlergebnisse in den USA erheblich beeinflusst wurden.

Soziale Medien wirken wie ein Verstärker auf die eigene Haltung. Je mehr Menschen (durch die persönliche Auswahl der Bekanntschaften und Begegnungen) meiner Haltung zustimmen, desto fremder wirkt eine alternative Meinung. Ergebnisse sind Grabenkämpfe in Kommentarspalten, die dann auch im echten Leben für höhere Aggressivität sorgen können.

Das Internet und soziale Medien im Besonderen halten der Menschheit einen Spiegel vor. Man sieht gleichzeitig die schönsten Seiten (Schwarmintelligenz, Community-Projekte, etc.) als auch die schlimmsten (Respektlosigkeit, Reden ohne nachzudenken, Lemmingverhalten, Mobbing, etc.).
 
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#10
@Acrylium
Ich bin grundsätzlich für Meinungsfreiheit und es steht dir zu hier auch ein Zitat zu bringen, allerdings würde ich mir nochmal überlegen in welchem Kontext (die Person die du hier zitierst) das gesagt hat und wie man das dann hier auf soziale Netzwerke überträgt und einen Kommentar eines Users hier. Ich finde diesen Vergleich extrem übertrieben.
 
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#12
@psYcho-edgE da stimme ich dir zu, es gibt natürlich auch Schattenseiten.
Allerdings glaube ich nicht, dass soziale Netzwerke so schnell verschwinden, damit lässt sich zu viel Geld machen, und der Mensch ist zu sehr daran gewöhnt.
 

knorki

Lt. Junior Grade
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#13
Ich glaube die Geschwindigkeit, in der geschlossen wird, bleibt die gleiche :p
Man tut dies nur eher... im gleichen Tempo xD
 
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#14
Allerdings glaube ich nicht, dass soziale Netzwerke so schnell verschwinden, damit lässt sich zu viel Geld machen, und der Mensch ist zu sehr daran gewöhnt.
Richtig. Aber man sollte bei der Benutzung immer genau das im Hinterkopf halten. Finde es wäre langsam angebracht im Informatik- oder Deutschunterricht Medienkompetenz als solche Teil des Lehrplans zu machen. Sowohl der Umgang mit Suchmaschinen, als auch die Verwendung von sozialen Netzwerken im Allgemeinen. Einfach damit die Leute wenigstens ein bisschen nachdenken, wenn sie sie benutzen.

Ich sehe auch grundsätzlich nicht, dass Soziale Netzwerke aussterben werden. Die Entwicklung von sozialen Netzwerken war nur natürlich, nachdem immer mehr Bereiche des Lebens im Digitalen eine Heimat gefunden haben. Zu erwartender Schritt der Evolution des Internets.
 
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#15
Finde es schade, war natürlich kein FB Ersatz, aber als Quelle für Informationen und (eher technische) Diskussionen habe ich es ganz gerne genutzt.

Habe von Freunden das + Profil gesehen und mal darauf angesprochen, die wussten von nichts und waren richtig schockiert.
Die waren bestimmt unglaublich geschockt wieviele Informationen man da findet. :rolleyes: Srsly, wenn man da nicht aktiv was freigeschaltet & Daten eingepflegt hat war das Profil mehr als tot.
 
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#16
[...]war im März 2018 eine erhebliche Sicherheitslücke [...] informiert Anwender allerdings erst im Oktober 2018 darüber. Von der Veröffentlichung hatte die Rechtsabteilung des Konzerns abgeraten.[...]
Yeah. Was los Google? Auf anderen Unternehmen direkt rumhaken, wenn die in Sachen Sicherheitslücken sich nicht sofort bewegen, aber vor der eigenen Haustüre kehren ist nicht?

Schliess Dich bitte komplett Google. Go home, you are drunk.
 

amorosa

Lt. Commander
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#17
Persönliche Daten sind das neue Gold geworden.
Schon lange so. Das fing damals mit dem "Gewinnspielboom" an und wurde von anderen (allen) Unternehmen ausgeschöpft.

Damit wird teilweise richtig teuer gehandelt. Spitzenpreise von 1000€ pro Datensatz/Person, wenn sich die Einsicht lohnt. Interne Ratings usw...

Gewöhnt euch dran :D.

Mfg
 

USB-Kabeljau

Lt. Junior Grade
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#18
Direkt sicher kaum jemanden. Aber in den letzten Jahren konnte man bspw. bemerken wie soziale Netzwerke bestimmte Themen hochkochen lassen, welche sich dann spontan auf die öffentliche Meinung auswirken, welche oft Schnellschüsse der Politik zur Folge hat.
Ja, oder Schnellschüsse verhindern ... bzw. es wenigstens versuchen.
Von dem unsagbaren Migrationspakt hätten wir ohne Social Media wahrscheinlich nicht mal etwas mitbekommen. Heute ist die Mehrheit der informierten Bürger (sowie so ziemlich alle seriösen Experten) dagegen und der Scheiß wird ganz undemokratisch trotzdem durchgeboxt.

Oder man erinnere sich an den Cambridge Analytica Skandal, bei dem die Wahlergebnisse in den USA erheblich beeinflusst wurden.
Was denn für ein Skandal?
Zielgerichtetes Marketing?
Sorry, aber das Ganze war kein Skandal, sondern gängige Praxis.
 
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#20
Von dem unsagbaren Migrationspakt hätten wir ohne Social Media wahrscheinlich nicht mal etwas mitbekommen. Heute ist die Mehrheit der informierten Bürger (sowie so ziemlich alle seriösen Experten) dagegen und der Scheiß wird ganz undemokratisch trotzdem durchgeboxt.
"Unsagbarer" "die Mehrheit" "Scheiß" "undemokratisch"

Warum schoss mir gerade der Begriff Wutbürger durch den Kopf...?

Sorry, aber das Ganze war kein Skandal, sondern gängige Praxis.
Die Datenerhebung war unzulässig und betraf mehrere Millionen U.S.-amerikanische Bürger.
Dass es wahrscheinlich gängige Praxis ist, obwohl unzulässig, macht es um so mehr zum Skandal.
 
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