Windows7 und Linux und 4K Sektoren

1234Benni

Ensign
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Hallo CBler!

Ich baue gerade für eine Freundin einen neuen Rechner, auf dem Windows7 und Linux installiert sein soll. Die Situation sieht folgendermassen aus:

Es sind 2 Festplatten im System, eine OCZ Vertex 2 Extended 60GB und eine Western Digital Caviar Green 2000GB. Geplant ist Windows7 auf der SSD zu installieren, die WD als Datenplatte zu verwenden und zusätzlich Linux noch darauf zu installieren (wird nicht so oft verwendet).

Muss ich irgendwas bei der Partitionierung beachten oder kann ich einfach Windows 7 auf der SSD installieren, die Datenplatte einrichten und die Linux-Distribution macht den Rest? Schon mal Danke für eure Antworten.
 

baizon

Commander
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Jop, Linux wird schon partitionieren, nur du musst beachten das Linux keine Partition für die Daten erstellen will/wird. Das musst du per "Hand" machen, sprich da muss ext4 für Linux Daten (root, home, usw.), swap für Linux und NTFS für Daten falls ich dich jetzt richtig verstanden habe.
 

1234Benni

Ensign
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Wie sieht dann die optimale Reihenfolge aus?

-Win7 auf SSD, Linux auf WD, Rest als Daten (NTFS) oder
-Win7 auf SSD, Datenplatte einrichten, mit Linux-Installer verkleinern

oder ist es völlig egal?
 

baizon

Commander
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Würde die 2te Variante wählen.
 

soomon

Lieutenant
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ganz einfach.
du installierst windows auf die ssd, lässt die wd aber noch in ruhe.
danach installierst du linux und erstellst die für linux notwendigen partitionen.
die ntfs-datenpartition erstellst du entweder direkt im linux installer oder aus windows raus, das kannst du dir aussuchen.


mit linuxinstaller verkleinern ist unsinn, sorry.
der pc wird neu installiert. wieso also partitionen erstellen um sie danach gleich wieder zu verkleinern?
lieber das in einem rutsch und gleich richtig erstellen.
ist logischer und geht auch schneller.
 

1234Benni

Ensign
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Das sind die Hinweise, die ich benötige. Danke Lizman.

Wie läuft das ab, wenn ich über eine graphische Benutzeroberfläche die Installation durchführe?
 
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enteon

Commander
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das läuft vollautomatisch ab (was ich nicht empfehle) oder manuell durch nacheinander anlegen der gewünschten partitionen in gewünschter größe und eventuell mit gewünschtem dateisystem formatiert, dann noch festgelegt unter welchem mountpoint die partition in linux eingehängt werden soll. um 4K sektoren brauchst du dir da keine gedanken mehr zu machen wenn du nicht gerade ein zig jahre altes linux installieren willst. ominöse kommandos die bei einem tippfehler alle daten (für später wichtig) oberflächlich unbrauchbar machen brauchst du schon gar nicht.

dass standardmäßig kein getrenntes /home anglegt wird halte ich für ein gerücht, das machen nämlich die meisten distributions-installer standardmäßig. ubuntu vielleicht nicht, aber ubuntu ist nicht das linux!

wenn du mit der auswahl des betriebssystems per bios-bootmenü einverstanden bist würde ich empfehlen die hdd bei der windows-installation abzuklemmen und die ssd bei der linux-installation abzuklemmen. was du dann nicht für linux brauchst (20GB sind sehr großzügig wenn du keine größeren daten draufpacken willst) partitionierst du dann schon als datenhalde und formatierst das mit ntfs, ob bei der linux-installation oder dann per windows ist eigentlich egal, wobei ich die erfahrung gemacht habe dass der windows diskmanager gerne mal den MBR zerschießt ^^

man kann dann auch /home mit den ganzen einstellungen von linux auf ntfs legen, aber das kann unter umständen zu problemen führen. lieber die ntfs-datenhalde in /home/user/datenhalde oder sowas mounten.
 
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