Chris0287 schrieb:
Welche Cruiser-Linie würdet ihr mir ans Herz legen? Mich reizen irgendwie die Briten - die scheinen aber nur AP zu haben?
Am anfängerfreundlichsten sind mMn die Japaner.
Ab der Furutaka auf T5 ändert sich vom Spielgefühl (kurze Ausnahme bildet die Mogami mit den 155ern) her nicht viel. Die Schiffe sind passabel gepanzert, Geschwindigkeit ist sehr gut, Torpedos zur Selbstverteidigung/Angriff (ab der Mogami durch die Winkel etwas schwieriger einzusetzen nach vorne hin), man kann sich sehr gut auf die HE verlassen und zuverlässig Schaden machen.
Bis einschließlich T6 sind auch die Amerikaner recht gut, aber bedingt dadurch, dass sich alle 2 Schiffe weg das Spielgefühl ändert, finde ich sie nicht so gut für den Einstieg.
So ist die Saint Louis auf T3 gut gepanzert und Feuerstark, die darauffolgenden Schiffe Phoenix und Omaha spielen sich eher wie übergroße Zerstörer (halten recht wenig aus), die Cleveland ist dann wieder gut gepanzert aber der Umgang mit der Bewaffnung verlangt dann etwas Übung (lange Flugzeit und hohe Flugbahn der Granaten).
Die Pensacola auf T7 wiederum hält sehr wenig aus, die New Orleans nur mit dem Bug voran. Bewaffnung dagegen ist auf beiden sehr gut, vor allem die AP.
Die Baltimore und Des Moines spielen sich dann wieder wie die Cleveland, recht passable Panzerung, aber lange Granatenflugzeit und hohe Bahn, kurze Reichweite ohne zusätzliche Module. Verlangen dann wieder ein anderes Gameplay, oftmals am besten an den Inseln in Deckung kuscheln.
Die deutschen Kreuzer sind alle sehr AP-lastig, machen ab T5 ganz gut Spaß, nur die Yorck ist etwas "tricky" zu spielen für den einen oder anderen, hohe Reichweite zwar, aber die Flugzeit der Granaten ist ab 12km recht lang (wird daher oft mit HE gespielt, außer ab mMn unter 12km, dann kann man ruhig zu AP wechseln).
Sind, wenn man den Umgang mit der AP Munition erstmal gelernt hat, recht okay für Einsteiger.
Die russischen Kreuzer sind von der Bewaffnung her super, halten aber ab der Kirow auf T5 bis T9 nicht wirklich viel aus (die Budjonny auf T6 ist da mMn noch das höchste der Gefühle), wodurch sie recht schwierig zu spielen sind. Empfinde sie als nicht sehr einsteigerfreundlich. Das T10 Moskwa Schiff soll dagegen für alles Entschädigen; soll wirklich sehr sehr gut sein.
Die Briten sind mMn recht schwierig. Zum einen haben die Kreuzer sehr schwache Panzerungen, zum anderen haben sie nur AP Munition, was zusammen die Schiffe für Anfänger als recht problematisch macht. Man muss für diese Schiffe mMn einfach den Umgang mit der AP Munition gelernt haben, wohin man schießen muss. Zum anderen muss man den Nebel (haben ab T5 die Möglichkeit Nebel einzusetzen wie die Zerstörer) gut ausnutzen können und/oder die Deckungen der Karten kennen. Zu guter Letzt muss man ein sehr gutes Situationsbewusstsein haben (noch mehr als bei allen anderen Kreuzern) um möglichst dem Gegner immer in die Flanke fallen zu können für maximalen Schaden.
Die Franzosen rangieren bei mir momentan auf Platz 2 hinsichtlich der Einsteigerfreundlichkeit. Sie sind passabel gepanzert, ihre Kanonen sind sowohl bei HE als auch AP gut (wenn auch HE auf den T5 und T6 Schiffen doch recht oft zertrümmern), sie haben eine gute Torpedoreichweite, die Beweglichkeit ist auf dem gleichen Niveau wie die anderen oder besser (dank Speedboost).
Ab T7 wird es dann richtig spaßig, da die HE Munition der 203er mMn an die der Japaner rankommt, die AP Munition aber besser ist (mit der Algérie die Tage eine NC zitadelled auf ca. 11km). Die einzige Schwäche soweit sehe ich in der AA, die kommt mir bisher doch recht schwach vor, ist aber nicht so schlimm, da man inzwischen recht selten Flugzeugträger/CV Spieler antrifft.
Insgesamt würde ich die Reihenfolge der Kreuzernationen hinsichtlich der Einsteigerfreundlichkeit so festlegen:
1. Japaner
2. Franzosen
3. Deutsche
4. Amerikaner
5. Russen
6. Briten