6/18 Pentium 4 mit FSB 533 MHz im Test : Intel setzt neue Maßstäbe

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Testsystem

Bios zeigt den neuen FSB533 MHz Pentium 4
Bios zeigt den neuen FSB533 MHz Pentium 4

Kommen wir nun also zum interessantesten Teil dieses Artikels. Um die Leistung der Prozessoren zu beurteilen, kam ein leicht modifiziertes Testsystem zur Unterstützung der neuen Pentium 4 Prozessoren zum Einsatz. Als Mainboard diente uns Intels i850-E Referenzboard mit der Bezeichnung D850-EMV2, dass als besonderes Extra über einen USB 2.0 Controller von NEC verfügt. Allerdings taktete das Board die Prozessoren etwas konservativ, so dass der 2,53 GHz Pentium letztendlich nur mit rund 2,52 GHz betrieben wurde. Welche Leistungssteigerung die Wahl eines anderen Mainboards bringt, zeigt der ebenfalls zum Start des neuen Pentium 4 veröffentlichte Vergleichstest des Intel D850-EMV2 und des Asus P4T533-C. Als Netzwerkkarte diente eine Intel Etherexpress 100 Pro. Für die Bildschirmausgabe war unsere bewährte GeForce3 Ti500 von Inno3D verantwortlich. Getestet wurde sowohl mit dem offiziell unterstützen PC800 Rambus, als auch mit PC1066 Speicher, der die volle Leistung des Prozessors entfalten sollte.

Für die Leistungsbewertung des schnellsten Athlon XP wollten wir zunächst das MSI KT3Ultra-ARU einsetzen. Da dessen Leistung mit unseren DDR333 Speicher (CL2,5) von Crucial jedoch nicht überzeugen konnte, musste kurzerhand unser KT266A Referenzboard, das EPoX 8KHA+ für diesen Prozessortest herhalten. Das gute Stück gehört trotz des bereits verfügbaren KT333 noch lange nicht zum alten Eisen. Als Speicher für das Board von EPoX dienten DDR266 Module (CL2) von Infineon. Hiermit konnten wir die schärfsten Settings fahren.

Als Betriebssystem kam das bei uns übliche Windows XP Professional zum Einsatz. Funktionen wie System Restore oder automatische Systemupdates wurden deaktiviert. Um dennoch eine normale Arbeitsumgebung zu schaffen, haben wir als Qualitätseinstellungen für die Systemoberfläche mit geglätteten Schriften und der Standard Windows XP Oberfläche gearbeitet. Alle weiteren visuellen Optionen wurden ebenfalls aktiviert. Als Grafikkarten Treiber dienten die letzten offiziellen nVidia Detonator der Version 28.32. Um Fragen vorzubeugen folgt nun eine komplette Gegenüberstellung der verwendeten Hardware und der installierten Treiber.

  • Prozessor
    • Intel Pentium 4 2,53 GHz (FSB533)
    • Intel Pentium 4 2,40 GHz (FSB533)
    • Intel Pentium 4 2,40 GHz (FSB400)
    • Intel Pentium 4 2,20 GHz (FSB400) (auf alter Plattform)
    • Intel Pentium 4 2,0A GHz (FSB400) (auf alter Plattform)
    • AMD Athlon XP 2100+
    • AMD Athlon XP 2000+ (auf alter Plattform)
    • AMD Athlon XP 1900+ (auf alter Plattform)
  • Motherboard
    • AMD Plattform (neu): EPox 8KHA+ (KT266A)
    • AMD Plattform (alt *): Asus A7V266-E (KT266A)
    • Intel Plattform (neu): Intel D850EMV2 (i850-E)
    • Intel Plattform (alt *): Intel D850MD (i850)
  • Arbeitsspeicher
    • 256MB PC266 CL2 DDR SDRAM
    • 2x128MB PC800 Samsung Rambus
    • 2x128MB PC1066 Samsung Rambus
  • Grafikkarte
  • Peripherie
    • Asus CRW 4012A
    • IBM IC35LC040
    • Intel EtherExpress 100 Pro
  • Treiberversionen
    • nVidia Detonator 28.32
    • AMD Plattform: Via 4in1 4.38
    • Intel Plattform: Intel Inf-Treiber 3.20.1008 + Intel Application Accelerator 2.2
  • Software
    • Windows XP Professional
Rambus-Module für höchste Leistung
Rambus-Module für höchste Leistung
Intel D850EMV2 Mainboard mit i850-E
Intel D850EMV2 Mainboard mit i850-E
Intel D850EMV2 Mainboard mit i850-E mit ICH2
Intel D850EMV2 Mainboard mit i850-E mit ICH2
Intel D850EMV2 Mainboard mit i850-E
Intel D850EMV2 Mainboard mit i850-E

Benchmarks

Zur Beurteilung der Prozessorleistung kam dieses Mal ein leicht abgespecktes Testszenario zum Einsatz. So wurde der inzwischen schon sehr alte 3DMark 2000 aus unserem Testläufen verbannt, zumindest vorerst. Auch SuperPI durfte seine Sachen zusammenpacken, da er uns zu Realitätsfern erschein. Wer berechnet zu Hause schon aus Spaß PI auf mehrere Millionen stellen. Außerdem bestätigte er ohnehin nur die Testergebnisse von Sandra 2002. Auch der MP3 Maker Platinum von Magix hat es leider nicht mehr in diesen Test geschafft. In späteren Tests wird er jedoch wieder ausgeruht und ruhiger Dinge mit von der Partie sein. Weiterhin haben wir den Sysmark 2001 durch seinen Nachfolger, den Sysmark 2002 ersetzt, um die Leistung im Büroalltag mit aktuellen Anwendungen zu bewerten. Neben den Abgängen können wir jedoch auch einen Neuzugang begrüßen. Es handelt sich hierbei um den PCMark 2002, der Sandra 2002 unterstützen soll. Somit sollten unsere verwendeten Benchmarks alle für den User relevanten Bereiche abdecken können.

  • Game Performance
    • 3DMark 2001 SE
    • GLMark
    • Quake 3 Arena
  • Office Performance
    • Sysmark 2002
    • Winace 2.11
    • FlaskMPEG (DiVX 5.01)
    • Lame
  • 3D Render Performance
    • Cinema 4D
    • Lightwave 7.0b
    • Spec ViewPerf 6.1.2
  • Sonstiges
    • Sandra 2002
    • PCMark 2002
    • Seti@Home

Wer die Benchmarks bei sich zu Hause selbst einmal nachvollziehen möchte, der findet einen Großteil der oben aufgelisteten Testprogramme bei uns in der Downloadsektion.

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