Weihnachten 2007: Wir wünschen uns was: Das!

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Jan-Frederik Timm
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Jan

Technik wird bei mir wie in den vergangenen Jahren unter dem Weihnachtsbaum nur schwach vertreten sein. Nicht zuletzt auch deswegen, weil ich mir einen Wunsch, der Anfang 2007 erstmals konkrete Formen angenommen hat, mit der Anschaffung eines MacBook Pro (15 Zoll, wie es sich Kollege Boron wünscht und Kollege Steffen schon fast erworben hätte) mit LED-Back-Light-Technologie schon am Tag der Vorstellung durch Apple im Juni erfüllt habe. Und auch Mac OS X „Leopard“ hat schon seine Weg auf die Festplatte gefunden.

So wird mir der Weihnachtsmann 2007 in Sachen Technik wohl lediglich bei einer dringend notwendigen Ersatzbeschaffung unter die Arme greifen dürfen, die ich mit meinem eigenen Geld nur schweren Herzens tätigen könnte: Neue Kopfhörer. Seit unserem Test aus dem Jahre 2004 hat es mir der PX 200 von Sennheiser angetan. Doch die Bilanz der vergangenen dreieinhalb Jahre liest sich mit zwei Kabelbrüchen tragisch. Also warum noch einmal gut 45 bis 50 Euro in dasselbe Produkt investieren? Irre? Nun, der Kopfhörer klingt einfach verdammt gut. Und der Kabelbruch kurz hinter dem Klinken-Stecker ist leider eher meiner großen Freude am Radfahren und der daraus resultierenden Belastung des Kabels in der Hosentasche zuzuschreiben als dem Produkt an sich.

Sennheiser PX 200
Sennheiser PX 200

Allerdings wandert ob der erschreckenden Serie sogleich noch ein Wunsch auf meine Liste: Austauschbare Kopfhörerkabel industrieweit. Leider denke ich, dass auch dem Weihnachtsmann Grenzen gesetzt sind.

Jirko

Ein Ersatz für den heimkinountauglichen 38-cm-Fernseher inklusive weiterer Aufstockungen des privaten Heimkinos, das Aufrüsten des Arbeits- und gleichwohl auch Spielerechners – all' das sind Wünsche, wie sie irgendwo in mir schlummern. Als frisch gebackener Student verlieren einige dieser Punkte jedoch an Dringlichkeit, ein anderer Vermerk auf der Wunschliste gewinnt jedoch an Gewichtung: Ein eigenes Notebook – quasi der Pflichtkauf Nummer 1 für (angehende) Studenten.

Mal Spielzeug, mal Arbeitsgerät – aber vor allem ständiger und nötiger Begleiter soll es sein und damit auch leisten, was nur schwer zu vereinen ist: Die Leistung muss stimmen, das Gewicht und die Abmaße müssen immer noch vergleichsweise handlich ausfallen und die Akkulaufzeit sollte wenigstens die ein oder andere Vorlesung ohne Murren überdauern. Günstig muss im Leben eines Ewiglernenden ohnehin alles sein.

Acer TravelMate 5720
Acer TravelMate 5720

Und so fiel die durchaus nicht leichte Wahl auf ein aktuelles Modell aus der acer-Produktereihe, das den viel versprechenden Namen „Travelmate 5720“ trägt. Es ist zwar in keinem Belang Referenz, bietet aber für etwas über 800 Euro so ziemlich alles, was ich benötige: Eine aktuelle Santa-Rosa-Plattform nebst Core 2 Duo T7300, eine ausreichend große Festplatte, brauchbare dedizierte Grafik, die auch vor einem Need for Speed oder dem aktuellen Command & Conquer nicht kapitulieren muss, und ein ansehnliches Design. Leise ist es auch noch und der Akku hält durchschnittliche drei Stunden. Insgesamt ein solides Paket, das ich mir übrigens schon vom Express-Weihnachtsservice habe kommen lassen. Universitäten richten sich nämlich leider so gar nicht nach dem Fahrplan, wenngleich es irreführend „Wintersemester“ heißt.