13/14 110 Konfigurationen verglichen : Sechs Grafikkarten in fünf Gehäusen im Test

, 212 Kommentare

Die Gehäuse im Detail

Nachfolgend haben wir die Ergebnisse auch noch einmal nach Gehäusen sortiert. Inhabern eines der getesteten Modelle ergibt sich so die Möglichkeit, direkt das Verhalten verschiedener Grafikkarten im eigenen Tower zu vergleichen.

Hinweis: Mittels Schaltfläche über den folgenden Diagrammen kann vorwärts und rückwärts durch Einzelergebnisse der Messungen geklickt werden.

Da die wesentlichen Erkenntnisse zu den Gehäusen bereits im Rahmen der Auswertung gefällt worden sind, beschränken wir uns an dieser Stelle auf ein paar wesentliche Kernbotschaften.

Das Fractal Design R4 schafft es in der Regel, den leisesten Betrieb zu gewährleisten. Das liegt allerdings schlicht und ergreifend daran, dass das Gehäuse gedämmt ist. Im Schnitt liefert es die niedrigsten Taktraten, wobei sich einige Grafikkarten unbeeindruckt zeigen.

Die durchschnittliche Lautstärke der Gehäuse im Überblick
Ronin Define R4 690 III N300 Enthoo
Primo
Ohne Grafikkarte, max. Drehzahl 37 40 41 46 53
Ohne Grafikkarte, red. Drehzahl 31 36 33 36 38
Mit Grafikkarte, max. Drehzahl 53 50 51 53 56
Mit Grafikkarte, red. Drehzahl 52 50 50 52 51
Alle Angaben in Dezibel

Das Phantek Enthoo Primo schneidet bei reduzierter Gehäuselüfterdrehzahl zwar brauchbar ab, doch bei maximaler Drehzahl auf 12 Volt ist es viel zu laut. Im gedrosselten Modus ermöglicht es knapp die im Schnitt höchsten GPU-Taktraten. Dafür, dass fünf 140-mm-Lüfter zum Einsatz kommen, ist der Abstand zu den anderen Gehäusen allerdings gering.

Im Leerlauf unter Windows sind alle getesteten Gehäuse bei 12 Volt zu laut. Da zwischen 12 Volt und reduzierten Drehzahlen keine Vorteile bei der Lautstärke des Gesamtsystems zu verzeichnen sind, können Anwender aber auch unter Last getrost auf einen Betrieb mit 12 Volt verzichten.

Die folgende Tabelle gibt die Drehzahlen der Grafikkartenlüfter in allen Gehäusen bei reduzierten Drehzahlen der Gehäuselüfter an. Sie beinhaltet auch die Drehzahlen der Grafikkarten in unserem bisherigen Testsystem, sofern die Daten vorliegen.

Die Bestmarke der Asus Radeon R9 290X DirectCU II OC im Quiet-Modus beim Betrieb im Cooler Master 690 III ist auch hier mit nur 1.350 U/min deutlich zu erkennen. Interessant ist darüber hinaus das unterschiedliche Drehzahlniveau der WindForce-Kühler auf den Grafikkarten mit AMD- und Nvidia-Technologie: auf der R9 290X drehen die Lüfter im Quiet-Modus um rund 800 Umdrehungen pro Minute schneller als auf der GTX 780 Ti – in allen Gehäusen.

Ebenfalls interessant: unser bisher genutztes Testsystem mit dem Gehäuse Corsair Obsidian 800D fällt nicht aus dem Rahmen. Die R9 290X von Gigabyte weist in diesem Gehäuse sogar die niedrigen Drehzahlen auf.

Maximale Drehzahl der Grafikkartenlüfter bei reduzierter Gehäusebelüftung
Ronin Define R4 690 III N300 Enthoo
Primo
D800
AMD R9 290X Referenz Quiet 2.200 2.200 2.200 2.200 2.200 2.200
AMD R9 290X Referenz Uber 3.150 3.100 3.100 2.900 2.650 2.860
Asus R9 290X DirectCU II OC Quiet 2.000 2.100 1.350 1.550 1.700 2.300
Asus R9 290X DirectCU II OC Uber 2.400 2.400 2.100 2.150 2.300 2.300
Gigabyte R9 290X WindForce Quiet 3.200 3.200 3.150 3.200 3.200 2.900
Gigabyte R9 290X WindForce Uber 4.400 4.400 4.100 3.950 3.950 3.750
Sapphire R9 290X Tri-X OC 2.650 2.850 2.550 2.500 2.300 2.600
Nvidia GTX 780 Ti 2.450 2.600 2.450 2.450 2.450 2.550
Nvidia GTX 780 Ti „Max“ 3.000 3.450 3.000 2.900 3.000 3.350
Gigabyte GTX 780 Ti WindForce 2.400 2.500 2.300 2.250 2.150 k.A.
Alle Angaben in U/min

Auf der nächsten Seite: Das Fazit