6/11 Radeon R9 Fury im Test : AMDs kleiner Fiji von Sapphire perfekt interpretiert

, 513 Kommentare

Benchmarks auf dem Intel Core i5-2500K

Von den fünf Testspielen gibt es nur in Ryse: Son of Rome mit der Radeon R9 Fury einen spürbaren Unterschied, ob ein Prozessor in der Klasse eines Core i5-2500K oder ein schnelleres Modell eingebaut ist. Dafür ist die Differenz mit 51 Prozent massiv. Die CPU limitiert in dem Fall derart stark, dass die Grafikkarte gleich schnell wie die Radeon R9 Fury X ist.

Dementsprechend schwer fällt es eine Aussage zu treffen, ob beim Kauf der Radeon R9 Fury auch gleich ein schneller Prozessor mit eingeplant werden sollte. In den meisten Spielen macht es keinen spürbaren Unterschied, jedoch gibt es auch Titel, die stark profitieren würden. Langsamer als der hier eingesetzte Core i5-2500K sollte der Prozessor aber nicht sein.

GPU-Computing und Video-Wiedergabe

Beim GPU-Computing orientiert sich die Radeon R9 Fury bezüglich der Leistung an der Radeon R9 Fury X. In einigen Testreihen liegen Anwender der Grafikkarte damit an der Spitze, in anderen Tests belegt die Karte dagegen ein Platz im oberen Drittel. Jedoch gibt es auch Tests, wo die Fiji-GPU noch ihre Schwierigkeiten hat. Im GPUPI-Test zum Beispiel arbeiten die beiden Fury-Grafikkarten langsamer als die normalerweise langsamere Radeon R9 390X.

AMD hat die Video-Fähigkeiten bei der Fiji-GPU massiv verbessert, was sich auch bei der Radeon R9 Fury sowohl beim H.264- als auch beim HEVC-Codec unabhängig von der Auflösung sofort zeigt. Bezüglich der Energieeffizienz schneidet die Radeon R9 Fury vergleichbar gut wie der GM200 auf der GeForce GTX 980 Ti und der GM204 auf der GeForce GTX 980 ab. Einzig Nvidias GM206 auf der GeForce GTX 960 bleibt überlegen. Die Radeon R9 Fury erledigt sämtliche Aufgaben genauso schnell beziehungsweise effizient wie die Radeon R9 Fury X.

Auf der nächsten Seite: Kühlung & Lautstärke