Windows 11 ISO Download

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Mit den ISO-Dateien von Windows 11 lassen sich bootfähige Installationsmedien erstellen. Der Nachfolger von Windows 10 liegt nach der der im Juni 2021 erfolgten Vorstellung inzwischen in Form einer Insider Preview zum Testen vor. Das fertige Betriebssystem erscheint am 5. Oktober 2021.

Hinweis: Windows 11 ist noch nicht veröffentlicht, die Installationsmedien sind folglich zum Testen gedacht und sollten nicht auf Produktivsystemen zum Einsatz kommen. Für den Download bei Microsoft ist ein Microsoft-Account und eine Registrierung im „Windows Insider Program“ erforderlich.

Windows 11: ISO-Datei im kostenlosen Download

Windows 11 lässt sich kostenfrei herunterladen. Möchte man das Betriebssystem allerdings dauerhaft verwenden, muss eine Lizenz erworben werden, sofern keine vorherige Windows-Version zum Upgraden genutzt werden kann. Da ein kostenloses Upgrade von Windows 10 vorgesehen ist und Windows 11 auf diesem basiert, akzeptiert die Installationsroutine Lizenzschlüssel (Keys) von beiden Betriebssystemen.

Daher bleibt bei den Editionen alles beim Alten: Neben der für die meisten Privatanwender ausreichenden Home-Edition, welche in der Regel auf Neugeräten vorinstalliert wird, erscheint Windows 11 auch in einer Pro-Edition. Diese bringt einige zusätzliche, vor allem für Geschäftskunden interessante, Funktionen mit sich. Anders als noch bei Windows 10 wird es jedoch keine 32-Bit-Versionen von Windows 11 mehr geben.

Windows 11: Feature-Updates und Supportzeiträume

Die Update-Politik folgt grundsätzlich dem von Windows 10 bekannten Prinzip: In regelmäßigen Abständen wird eine neue Version als Feature-Update veröffentlicht und dann für einen – im Vergleich zu früheren Windows-Versionen – relativ kurzen Zeitraum mit Updates versorgt. Bei Windows 11 sind die zeitlichen Abstände gegenüber Windows 10 jedoch länger: So ist ein jährliches Feature-Update geplant, welches dann für 24 Monate (Home und Pro) oder 36 Monate (Education und Enterprise) Updates erhält.

Neu ist, dass bei der Home-Edition das Aufschieben von Feature-Updates nicht mehr vorgesehen ist. Außerdem setzt sich bei der Home-Edition der Trend, Anwendern bei der Ersteinrichtung einen Microsoft-Account aufzudrängen, weiter fort.

Windows 11: Funktionen und Eigenschaften im Überblick

Windows 11 – Das neue Startmenü
Windows 11 – Das neue Startmenü (Bild: Microsoft)

Bereits auf den ersten Blick fällt die neue Oberfläche ins Auge: Das Startmenü ist nun zentral angeordnet und kommt ohne die vom Vorgänger bekannten Kacheln daher. Die Fenster haben abgerundete Ecken, das Kontextmenü erhält einen Acryl-Effekt.

Die Multi-Tasking-Funktionen sollen verbessert worden sein, etwa durch die Anordnung von Fenstern auf dem Desktop, die Gruppierung von thematisch zueinander passenden Fenstern (Snap Groups) oder die Einrichtung von thematisch zueinander passenden virtuellen Desktops (mit eigenen Wallpapern). Eine Rückkehr feiern die Desktop-Widgets, welche zum ersten Mal seit Windows 7 Einzug auf den Desktop halten.

Microsoft Teams ist nun vorinstalliert und soll Skype ersetzen, welches in Zukunft erst über den Microsoft Store nachinstalliert werden muss. Power-User werden sich eher über das Vorhandensein des winget-Clients für den Windows Package Manager und das neue Windows Terminal freuen. Der Internet Explorer ist nach seinem Erstauftritt in Windows 95b erstmals nicht mehr Teil des Ensembles und wird endgültig durch seinen Nachfolger Microsoft Edge abgelöst.

Windows 11 – Microsoft Teams
Windows 11 – Microsoft Teams (Bild: Microsoft)

Auch für Spieler gibt es Neuerungen: Diese sollen künftig von DirectStorage profitieren, das es bereits auf der Xbox Series X/S gibt. DirectStorage ermöglicht es Grafikkarten, ohne Umweg über den Prozessor und den Arbeitsspeicher Daten von NVMe-SSDs in den Grafikspeicher zu laden. Potentiell macht das deutlich größere Welten mit noch höher auflösenden Texturen möglich.

Windows 11: Systemanforderungen

Die neuen Systemanforderungen sind umstritten: So soll Windows 11 zwingend ein UEFI-System mit aktiviertem Secure Boot und (f)TPM 2.0 voraussetzen. Auch die Listen mit kompatiblen CPUs ab Intels 8. Generation Core und AMDs Zen+ werfen Fragen auf. Ob und was sich bis zum Veröffentlichungszeitraum noch ändert und inwieweit in der Preview funktionierende Workarounds weiter nutzbar sein werden, bleibt abzuwarten.

Windows 11 setzt des Weiteren einen PC mit 64 GB Speicherplatz und 4 GB RAM voraus. Die Grafikkarte muss DirectX 12 und das Treibermodell WDDM 2.0 unterstützen. DirectStorage erfordert eine Grafikkarte mit Support für DirectX 12 Ultimate. Ab 1. Januar 2023 soll bei allen Endgeräten mit Ausnahme von Desktop-PCs eine Webcam Pflicht sein.

Zur Überprüfung der Kompatibilität stellt Microsoft das Tool PCHealthCheck zur Verfügung. Mit dem inoffiziellen WhyNotWin11 ist ebenfalls eine – allerdings unverbindliche – Überprüfung möglich.

Windows 11: Alle neuen Funktionen im Detail

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