News 80 Prozent aller Home-PCs verseucht

Tommy

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Stichprobenartige Untersuchungen lassen für den österreichischen Virenspezialisten Ikarus Software den Schluss zu, dass auf fast 80 Prozent der Rechner zu Hause Malicious-code, Skripts, Applets oder Controls zu finden sind, die der Anwender explizit nicht auf seinem System wünscht.

Zur News: 80 Prozent aller Home-PCs verseucht
 
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Gifty

Gast
Sie haben ja Recht, es ist krass aber biblische Ausmaße? Meine Güte, die Plagegeister loszuwerden ist so schwer nicht und wer sich beim surfen ein wenig an die "guten Regeln" hält hat soviel nun wriklich nicht zu befürchten. Ich würde ja mal die Kirche im Dorf lassen, Warnen ja, Aufklären ja, Verhüten Ja, aber Panik machen Nein Danke!
Es kommt mir manchmal so vor als ob irgendwer einen Profit davon hätte wenn die Panik am größten ist.
Das die Provider Abwehrmaßnahmen vornhemen sollten, hört sich erstmal gut an, aber Eigenverantwortung ist doch der bessere Weg, Denke ich.
 
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LeChris

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Kaum ist die News draussen, muss ich doch gleich wieder meckern:

Leider hat jeder, der ein Betriebssystem der Firma Microsoft einsetzt, unliebsamen Code auf seiner Platte. Da dessen Marktanteil aber über 90% im Home-Desktop-Bereich beträgt, sind die angesprochenen 80% schon nicht zu halten.

Ich behaupte mal einfach :D, dass die 80% sich eher auf die Benutzer beziehen, die selbst aus Faulheit oder Unwissenheit keine aktiven Maßnahmen dagegen halten (zB die Cookies im Auge behalten...).

Erschreckend finde ich dabei, dass die neuen "Uber-Viren" (um mal eine tolle amerikanische Wortschöpfung zu verwenden) eigentlich vom Code her vergleichsweise primitiv und sogar oft fehlerhaft sind - und sich trotzdem zuverlässig verbreiten. Nicht auszumalen, wenn irgendwann mal wieder ein morphogener Virus auftaucht...
 

Bokill

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Möglicherweise ist die c`t 05 Ausagebe des Jahres 2004 eines der meistnachgelesenen Hefte, wenn es um das Thema Viren/Datenschutz/Netzprotokolle/Hintertüren geht.

Der Artikel "Ferngesteuerte Spam-Armeen" c`t 5 S.18-S.22 enthält pures Dynamit.
Die Ausgabe 03 S.118 des Jahres 2004 ist lediglich nur der Prolog
der eigentliche Autor/Entdecker dieses brisanten Sprengstoffes wurde leider aus guten Gründen unkenntlich gemacht.

Der Artikel war pures Dynamit ... aus mindestens 2 Gründen.

Infektionsgrad/Epedemie
1. Erstmals wurde ein glaubhafter Nachweis erbracht, dass Virenschreiber ein geschäftsmässiges Interesse haben!
Es wurde beschrieben, dass der Virus durch den eigenmächtign Internetzugang, jederzeit kontrolle über den fremden Rechner hat... nicht nur dass!
Er bekommt ständige Updates, damit er von Virenscannern nicht erkannt wird!

Bei der erstmaligen Sichtung dieses Viruses sah der Virenbekämpfer, dass schon bei seiner ersten Recherche über 10.000 rechner unerkannt infiziert waren!

Zusammenhänge
2. Der Virenschreiber kann nun dem potentiellen Spamversender sagen, dass der Virus über 10.000 verschiedene Spamversender hat. Gegen eine monatliche Gebühr (in dem Artikel wurde eine Geldsumme von 28.000 US$ genent) kann der Spamversender diese Rechner mieten
Es kann aber auch für eine einmalige Aktion die Masser der infizierten Rechner gemietet werden.

Skandal Teil 1
3. Jetzt kommen die eigentlichen Skandale.
Durch saubere Recherche gelang es einem einzelnen den Autor des Viruses ausfindig zu machen und auch nebenbei die Motive des Schreibers zu erfahren.
Da die Sache dem Virenforscher eindeutig ihm über dem Kopf wuchs, gab er die Ergebnisse seiner Recheche an die c`t weiter.
Die c`t konnte alle Ergebnisse zu 100% bestätigen. Sie gaben die Ergebnisse an die Polizei weiter... und jetzt kommt`s auch diese konnten alles genau so nachvollziehen.
Sie (die Behörden) gestanden auch ein, dass den Behörden erst jetzt die Zusammenhänge klar wurden!
Ein Einzelner konnte mehr Ergebnisse zusammfühen, als länderweite Institutionen!


Skandal Teil 2
Der echte weitere Skandal ist jedoch, dass einige Antivierenhersteller viele Teilsapekte (womöglich alle) schon gewusst hatten. Aber diese Firmenergebnisse wurden eben nicht an die Statlichen Organe weitergegeben!

Wer hat nun die grössere kriminelle Energie?
1. Der Tresorknacker bei der Arbeit? ... oder
2. Derjenige der diesen Tresorknacker beobachtet, damit seine eigenen Panzerschränke sicherer werden? ... Man will ja sichere Tresore verkaufen.

In meinen Augen eine Sternstunde des investigativen Journalismus, ganz besonders freut es mich, dass eben auch solche Artikel in der Sparte IT möglich sind.
Politskandale sind von gestern, IT-Skandale sind`s


Zitat aus dem Posting Systemsicherheit & Dynamit

Aus dem Thread Katalysator für TCPA: Würmer und Stromausfall
 
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Stan

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80% ;). 12% aller home-user haben Macs..wo sind denn die restlichen 8%? :D
 

Schedeffen

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die anderen 8%? natürlich bei linux *gg*
 

rkinet

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Es fehlt eine Normung der Features auf einem PC.
Microsoft und teils LINUX haben Bugs, aber die heutige Handhabung von Daten und speziell ausführbaren Code ist völlig unstrukturiert und birgt das eigentliche Gefahrenpotential.

Ein Virus etc. muß zunächst einmal nach dem Laden überhaupt gestartet werden.
Im Betrieb muß der OS-Dispatscher ihm Rechenzeit geben und für seine Aktionen muß er OS-Funktionen aufrufen können.
Designfehler der Betriebssystem ist so die unbegrenzte Vergabe von Ausführungsrechten an alle Programme. Für die Funktion eines Internet-PCs ist dieses Design unbrauchbar, die heutigen Abhilfen nur eine Krücke.

Nachdem aber das Internet für alle OS offen ist, muß auch die Handhabung geladener Daten und die Kommunikation im Internet endlich normiert werden.
Und wahrscheinlich viele Risikofeatures von Microsoft gestrichen werden.

Wenn man bedenkt, daß die Internet-Kommunikation im Prinzip über simple Script-Sprachen erfolgt, die keine direkte Kontrolle über die CPU erhalten, sind die heutigen Sicherheitsproblem pure Designfehler.
 

Bokill

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@Katze

Auf solche Beiträge habe ich gewartet ... schau dich mal bei Heise.de um

Vor allem Bei News zu den Themen
AMD
intel
Linux
Windows
ATI
NVIDIA

Du kannst mit 100% Sicherheit davon ausgehen, dass 85% aller dortigen Kommentar-Beiträge eine ähnliche hochkarätige Kommentarqualität provozieren.
 

Jujjine

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Die 80% kann ich nur bestätigen. So gut wie alle die ich kenne haben einen zugemüllten Computer. Manchmal sind die Computer dann so extrem langsam, dass man da kaum mit arbeiten kann, doch die Besitzer gewöhnen sich dran. Die meisten haben auch einfach keine Lust und keine Zeit sich mit solchen sachen zu beschäftigen. Zum Glück will Microsoft Windows sicherer machen. Allein die Windows-Firewall einzuschalten bringt meiner Meinung nach schon viel.

Würde Microsoft die Computer dazu zwingen können, die Patches zu installieren, hatte MS-Blaster z.B. nie eine Chance gehabt. Aber bei sortwas sehen die meisten dann schon wieder die eigene Autonomie gefährdet. Linux oder Mac anzusprechen ist hier sowieso sinnlos, da Windows in allen Fällen für den Virenschreiber lukrativer ist, egal ob es gut geschützt ist oder nicht.
 

karuso

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natürlich bleibt windows lukrativer - es hat wesentlich mehr sicherheitslücken, kann einfach manipuliert werden und ist auf 80% der home-pcs und garantiert auf 99% der DAU pcs. es ist also nicht verwunderlich dass es 80.000 viren für windows und 200 für alle anderen systeme gibt.
 

pimp0r

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Hi Hi ich dachte die meinen 80 % alle PCs verseucht mit MS Produkten ;)
 

Sniffles

Ensign
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@Stan, Katze:
Bei diesen Zahlen kommt es sehr daruf an, wo man eine solche Studie durchführt. Im europäischen Raum hat Apple bei Homecomputern bestimmt keinen Anteil von 12%, vielleicht eher 2% (ich finds ja auch scahde).

Aber auch bei einer "Mac&Linux"-Quote von sagen wir mal 5% im Homebereich, können die 80% trotzdem sehr schnell zu zusammenkommen:
Die meisten Leute installieren sich einfach irgendwelchen Müll, den sie mal im Internet so finden und kümmern sich dann nicht mehr um ihren Rechner. Für manche Menschen soll ein Computer auch einfach nur ein Hilfmittel sein und nicht einen Selbstzweck erfüllen, indem er Zeit kostet ihn zu warten (und die meisten dieser Leute nutzen trotzdem Windows).

@rkinet:
Da hast Du nur teilweise recht. Man kann den Usern wohl kaum verbieten sich aus dem Internet beliebige Programme zu ziehen. Dafür ist das Internet unter anderem da.
Man könnte allerdings verbieten ausführbare Dateien, Skripte an Mails anzuhängen. Wenn man in irgend so einem RFC mal empfehlen würde, ausführbare Dateien und Skripte in Mails nicht mehr zuzulassen und Provider diese stehts löschen würden, wäre das ein Schritt in die richtige Richtung. Aber alle Probleme lassen sich so auch nicht lösen.
Ein weiterer Sinnvoller Schritt wäre sicherlich der standardmäßige Administratorrechteentzug. Aber den wird es für Homeuser bei MS leider so schnell auch nicht geben.
 

Applemac4free

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Was macht eigentlich Windows ?!? Hat dieses OS schon eine integrierte Löcherverwaltung, damit der Ansturm der Viren, Würmer und was es sonst noch auf dieser sterbenden Plattform gibt, auf die zahlreichen Löcher aufgeteilt wird. Wäre ja schlimm, wenn sich bei einem Port ein unötiger Stau bildet und das Vergnügen für den User verspätet beginnt.

Ich schätze es wären 100% aller Home-PCs verseucht, wenn nicht Internet unter Win95 und Win 98 (wo liegt da eigentlich der Unterschied, außer das sich drei Jahre lang nichts geändert hat) so beknackt wäre.

Die restlichen 20 % verwenden ihren Windoof95/98 PC als Schreibmaschine, wobei zu bemerken ist, das eine gute alte Schreibmaschine, diesem Schreib PC bei weitem überlegen ist ... ;-)

Um noch etwas nicht zum Thema zu schreiben und den Jungs bei CB das Löschen zu erleichtern ... kennt ihr den?

Sitzen 5 Schnecken auf einem Bahngleis. Sagt die erste: "Achtung ein ... KNACK"

"Was ... KNACK, Wo ... KACK, KNACK, KNACK" ... ;-)
 

MeyerSchulze

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Hmm,

Linux ist ja so toll und sicher, ist nur komisch das zb. bei Suse fast jeden Tag irgendwelche Sicherheitspatch raus kommen. Und ein Betriebssystem wo der Quellcode offen ist, kann eigentlich nicht sicher sein. Der Vorteil bei Linux ist das Sicherheitslücken schneller geschlossen werden. Mal von Sicherheit abgesehen habe ich bis heute noch keinen Linuxrechner gesehen wo Tux Racer ohne ruckeln läuft. Selbst auf einen alten Windowsrechner läuft es ohne ruckeln.

Ich habe selber einen Linuxrechner laufen. Habe beruflich mit Linuxserver zutun und bin immer noch der Meinung als Server ok, aber als Workstation shit.

Zu Mac kann ich nur sagen, für das was die Mac´s kosten kann ich mir auch einen Administrator einstellen. ;-)


Es ist halt einfacher für Windows einen Virus zuschreiben als für Linux. Das ist nach meiner Meinung der einzige grund warum Linuxrechner relativ sicherer sind.
Leute die mit Linux arbeiten haben im Verhältinis mir Grips und es auch nicht nötig Viren zuschreiben.

cu
MeyerSchulze
 
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Applemac4free

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"Zu Mac kann ich nur sagen, für das was die Mac´s kosten kann ich mir auch einen Administrator einstellen. :-; "

Den Admin will ich sehen, der für die paar Kröten, die ein Mac kostet, sich jahrelang einen Windows Server antut ... ;-)
 

MeyerSchulze

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Ich weis zwar nicht was du unter ein paar Kröten verstehst. Aber ich bin der Meinung Mac´s sind zwar gut und schön (über schön läßt sich streiten), aber einfach zu teuer.

Aber ich geh mal davon aus, das du weist was sich meine.

cu
MeyerSchulze
 

freeeezy

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macs sind supi.. nur manche fanatischen Anhänger haben einfach nen Rad ab ^^
 

Jujjine

Lieutenant
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Meiner Meinung nach ist es schlicht irrelevant ob Windows leicht misbrauchbare Lücken oder schwer misbrauchbare Lücken hat. In jedem Fall würden Virenschreiber Windows attackieren. Allein schon weil die Masse der Windows user viel größer ist.
Dazu kommt noch, dass die meisten Windows-Benutzer schlichtweg unachtsam sind und alle möglichen Daten preisgeben. Genau das braucht jemand der von anderen profitieren will. Linux Benutzer haben mehr drauf und schützen sich besser. Das Bewusstsein ist einfach anders. GLaubt denn einer hier, dass jemand, der im Aldi nen PC mit Linux für seine Kinder kauft wöchentlich updates installiert? Nach einiger Zeit wird das Ding zu einem löchrigen Kase.

Zwar hat Windows viele Sicherheitslöcher, doch ich kann mir so ziemlich sicher sein, dass mir nichts passieren kann, weil ich einfach vorsichtig bin. Selbst wenn es einer auf meinen PC schafft, da ist nichts zu holen :) .Ich würds irgendwann merken und dem ein Ende bereiten. Immerhin hab ich es bis jetzt geschafft und ich würde nicht sagen, dass Windows damals sicherer war als jetzt.

viel Spaß beim Windows-schlecht-quaseln
 

Morgoth

Captain
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Das größte Problem sind nicht die Betriebssysteme, es sind die User. Die wenigsten kümmern sich darum, was auf ihrem PC passiert. Wie schon erwähnt wurde, einige/viele/die meisten installieren einfach irgendwelche "coole Tools" aus dem Internet, die die Kiste immer mehr Richtung Nirwana befördern.
Einen Computer bedienen ist mehr als "Knöppsche drügge". Wenn ich mir manchmal die verseuchten PCs einiger Leute anschaue, bin ich ganz entschieden für einen Internet-Führerschein. Wobei, bisher verdiene ich noch meine bescheidenen Brötchen an den Leiden unwissender Internetnutzer :D

Gruß
Morgoth
 

Rika

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Ähem... welcher Home-PC hat eine schon eine Firewall? Kaum einer. Wäre ja auch a bissl übertrieben. (Oder ist der mal wieder so ein Spezialist, der sich slebst dazu ernannt hat und mit Firewall nur poplige Pseudoschutzsoftware meint?)
 
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