News Cloud-Computing: Deutsche Telekom will mit Amazon konkurrieren

Andy

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baizon

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Da sind sie aber ein paar Jahre zu spät aufgewacht :evillol:
Wenn aber der Preis stimmt und es eine Konkurrenz gut positioniert, wieso nicht. Ich persönlich glaube nicht daran, aber abwarten und Tee trinken.
 
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Xedos99

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Zwei defizitäre Unternehmen tun sich zusammen ? Wenn das mal gut geht !:D
 

Issou

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Die sollen die Kohle lieber in die Verlegung von Glasfaserleitungen hier in DE investieren, damit man diesen KLO-ud-Unsinn überhaupt vernünftig nutzen kann.
 

diamdomi

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Wenn die mit dem neuen Markt ordentlich Geld verdienen sieht man hoffentlich auch bald bessere Verträge und bessere Leistung. Durch das geplatzte Abkommen zur USA haben sie einen riesigen Vorteil.
 

bobitsch

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Ich seh wirklich keinen Grund, einen anderen Anbieter als Amazon zu wählen für Cloud Computing.
Abgesehen von dem Datenverlust Skandal 2012 hat Amazon wirklich zugelegt.
Es ist ein sehr transparents Zahlungsmodell vorhanden und für jede Funktion ausreichende Dokumentationen.
Außerdem lässt sich der Server-Standort auf Frankfurt oder Irland selbst festlegen. Somit gelten die europäischen bzw. deutschen Datenschutzrichtlinien.
 

blackhawk2k

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Das einzige Argument gegen Amazon hätte Datensicherheit sein können. Nach dem Motto "die Daten bleiben in Deutschland".
Nachdem man sich aber ausgerechnet mit einem chinesischen Unternehmen zusammen getan hat, dürfte das nicht ziehen.
 

strex

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Da sind sie aber ein paar Jahre zu spät aufgewacht :evillol:
Nicht wirklich, dass Cloud-Angebote der Telekom namens DSI auf Basis von VMware existiert schon seit Jahren. Das wird von zig Dax-Konzernen erfolgreich genutzt und die machen gut Geld damit.

Ich seh wirklich keinen Grund, einen anderen Anbieter als Amazon zu wählen für Cloud Computing.
Klar, wenn Unternehmen dedizierte Verbindung haben möchte, um sicher und zertifiziert Daten zu übertragen. Der Amazon direct connect ist nicht weit verbreitet. Die Telekom kann den Company Connect fast überall anbieten. So erziele ich viele Vorteile wenn ich schnell per Hybrid Cloud die VMs zwischen lokalen und extern DC verschieben kann. Außerdem kann man einige Vorteile erzielen wenn man bereits zig IT-Leistungen der Telekom bezieht wie das bei fast allen Dax-Konzernen der Fall ist.

Der größte Nachteil von Amazon ist die prioritäre Virtualisierungslösung, VMware ist fast überall vorhanden. Aber ich kann nicht ohne weiteres und ohne Anpassung laufende Maschinen zwischen lokalen und externen migrieren und dabei die gleiche Netzkonfiguration verwenden wie in der Firma. Das kann die Telekom mit DSI, da fühlt sich das extern DC an wie das lokale mit gleicher Konfiguration. Da kommen dann Sachen wie Multi-Tier Netz und co. in Betracht. Das bedenkt keiner der nicht schon an solchen Lösungen gearbeitet hat.


Nachdem man sich aber ausgerechnet mit einem chinesischen Unternehmen zusammen getan hat, dürfte das nicht ziehen.
Wer sagt den das Amazon im Core ihrer Cloud-Infrastruktur und der Weitverkehrsnetze nicht auch Netzkomponenten von Huawei und co. verwendet?
 
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Entilzha

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Besser spät als nie, nur ist das wirklich schon fünf vor 12.
 

Tramizu

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Wattwanderer

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Wo sie dabei sind, warum bauen sie nicht auch noch Ersatz für Whatsapp, Instagramm, Youtube, Facebook, Twitter, Google etc.?
 

Protype87

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Oh wow, eine revulutionäre Idee von der Telekom, nur leider ein paar Jahre zu spät. Und ich wette weil sie keine Chance gegen Amazon und Co. haben, wird es dann bald wieder irgendwelche Gesetze geben die es ausländischen Firmen erschwert hier in Deutschland erfolgreich zu sein. Wahrscheinlich irgend eine Steuer, damit die Telekom wenigstens beim Preis mithalten kann (wenn schon nicht bei der Technik und dem Service).

Und in ein paar Jahren wird es mit den Drohnen auch so kommen: Heute werden Gesetze dagegen verabschiedet und alles als Quatsch abgetan, während die Amis fleißig mit der Forschung beschäftigt sind. Irgendwann kommen sie in den Markt, die Deutschen sehen dass es funktioniert und wollen plötzlich auch ein Stück vom Kuchen haben. Da sie wieder einmal zu spät sind und gar nicht aufholen können werden Gesetze verabschiedet oder die amerikanischen Unternehmen versucht zu verklagen. Stichwort: Android, Print on Demand, eBooks etc.

Aus diesem Grund sind mir deutsche Unternehmen extrem unsympathisch (besonders die Großkonzerne) und auch wenn die Amis einen Schatten haben mit ihrer Datensammelwut ...sie sorgen für Innovationen. Darum versuche ich auch nur bei amerik. Unternehmen einzukaufen, egal ob privat oder geschäftlich (Domains, Hosting, Stockfotos etc.), weil die mit meinem Geld - in meinem Interesse - arbeiten, nicht so wie die Telekom und Konsorten, die sich ein Griff ins Klo nach dem nächsten erlauben und ihre Unfähigkeit sogar noch durch Steuergelder subventionieren lassen. Ekelhaft

Außerdem wird Deutschland auch ordentlich am Daten sammeln sein, nur haben die leider keine großen Plattformen wie FB, Amazon und Co. Darum werden solche verzweifelten Versuche gestartet wie: "Schickt uns eure Email Adressen und wir sagen euch, ob eure Daten gestohlen wurden." Lol Dann hab ich meine Daten doch lieber im Ausland als bei diesen Knallköppen hier (die sich am Ende auch noch bestehlen lassen) *kopfschüttel
 
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strex

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@Protype87

Scheinbar hast du keine Ahnung über den deutschen Private und Hybrid Cloud-Markt für deutsche Großunternehmen. Da verdient die T-Systems seit Jahren gutes Geld. Jetzt wird eben die Plattform für den kleinen Geldbeutel geöffnet. Nichts neues, erst die dicken Kunden bedienen und Architektur entwickeln und wenn das sich gut finanziert hat öffnet man es für alle. Man wäre ganz schön dumm würde man es so nicht machen.
 

zerokewl2

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Das einzige Argument gegen Amazon hätte Datensicherheit sein können. Nach dem Motto "die Daten bleiben in Deutschland".
Nachdem man sich aber ausgerechnet mit einem chinesischen Unternehmen zusammen getan hat, dürfte das nicht ziehen.
Denkst du etwa deine Daten sind sicherer, wenn sie über Router&Switche aus der USA gelenkt werden? Es gibt bei der Hardwareindustrie eigentlich nur zwei Alternativen. USA (Cisco, Juniper, Alcatel-Lucent) oder China (Huawai). Es gibt hier keine nennenswerten deutschen oder europäischen Ausrüster.
 

Pelto

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Huawai hat dann auch Remotezugriff auf die Infrastruktur? Super Sache, die brauchen die Daten dann nicht mal mehr abzapfen oder Backdoors in Firmeware einzubauen. Gibt es dafür wirklich keine Alternativen aus Europa?
 

Nightmare25

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Clouds ? Nutzt das wirklich jemand ? Was für Daten würde ich freiwillig auf fremden Platten guten Gewissens auslagern und vor allem aus welchem wirklich Grund ? Seitdem wir in einem Zeitalter angekommen sind wo man Nutzerdaten klaut und Bilder von Prominenten aus deren Clouds massenweise veröffentlicht müssen es wirklich absolut wertlose Daten sein die man woanders speichert.
 

Fliz

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Telekom.. Wie immer viel zu spät.. Neuland halt..
 

didti

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Hier ist Vorsicht geboten!...Der Begriff "Cloud-Computing" hat nicht viel mit dem allgemeinen Verständnis des Begriffs "Cloud" zu tun. Wie der Name schon sagt, geht es beim CC nicht (nur) um die Auslagerung von Daten auf externe Rechner, sondern eher um die Nutzung von Rechenkapazitäten seitens der Anbieter auf Basis von Virtualisierung. Die Telekom hat hier sicherlich nicht geschlafen wie viele hier behaupten.

Das sind einfach Dienstleistungen die im Privatanwender-Sektor eher wenig Aufmerksamkeit bekommen und deshalb bei der breiten Masse auf Desinteresse stößt. Daher werden die Entwicklungen und Fortschritte in dem Bereich quasi nicht gesehen.
 

Autokiller677

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Clouds ? Nutzt das wirklich jemand ? Was für Daten würde ich freiwillig auf fremden Platten guten Gewissens auslagern und vor allem aus welchem wirklich Grund ? Seitdem wir in einem Zeitalter angekommen sind wo man Nutzerdaten klaut und Bilder von Prominenten aus deren Clouds massenweise veröffentlicht müssen es wirklich absolut wertlose Daten sein die man woanders speichert.
Praktisch jede Firma mit mehr als ein paar Mitarbeitern nutzt mittlerweile Clouds, ob zum Datenaustausch oder zur Durchführung von Berechnungen. Da die IT Abteilungen oft zu lahm sind, das zu integrieren, wird von den Mitarbeitern oft auf Dropbox & Co. für sensible Daten zurückgegriffen. Da ist es nur zu begrüßen, wenn ein paar europäische Lösungen kommen, die von der IT einfach integriert werden können.
 
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