Test Das leisten Gaming-Notebooks

Wolfgang

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#1
Was leisten Gaming-Notebooks? Wir lassen aktuelle „Haswell“-Modelle mit Nvidia GeForce GT 765M, GTX 770M, GTX 780M (SLI) und AMD Radeon HD 8970M gegen Desktop-Rechner antreten. Einzeltests von Notebooks für Spieler in separaten Benchmarkparcours gibt es viele im Netz. Wir testen vier Modelle in unserem Standardparcours für Desktop-Grafikkkarten für einen direkten Vergleich.

Zum Artikel: Das leisten Gaming-Notebooks
 
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#2
Schöner Test! Aber nichts verwunderliches dabei...

Zu Zeiten der regelmäßigen LAN-Partys war man noch der Held beim Auf- und Abbau mit einem Gaming Notebook. Aber heutzutage, da fast kein Spiel mehr mit einem LAN-Modus daher kommt, ist für mich ein Gaming Notebook nicht mehr ganz so interessant.

Mein jetziges wird kaum zum Spielen benutzt, eine HD6770M ist auch weit entfernt von High End, aber für kleine LANs 2 x pro Jahr mit den alten Games reichts allemal!
 

SeeKerle

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#3
Die Optik der beiden Notebooks lässt sehr zu wünschen Übrig :|
 

Krautmaster

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#4
jup interessant - mal was Neues, das lob ich mir.

Hätte nicht gedacht, dass die Kepler Karte (GK104) ne etwa 10-20% höhere Effizienz als Pitcairn an den Tag legt - als Tahiti ja, aber Pitcairn leistet viel für seine Transistor Zahl und Fläche, da hatte ich n Tick mehr Leistung / W erwartet als beim größeren Nvidia Chip.

Mit 165W gaming Verbrauch kommt man recht genau auf HD7950 Leistung, was doch ganz ordentlich ist.
 

DaDare

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#5
Überraschend wie schnell doch die mobilen GPUs sind. Dennoch überwiegen die ganzen Nachteile den einzigen Vorteil; die Mobilität.

Lieber für 1000€ ein Desktop System + für 800€ ein Ultrabook.
 
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#7
Schöner Text!

Aber meine Meinung wird damit nochmal bestätigt. Solange man eher Zuhause zocken kann und für unterwegs etwas zum arbeiten braucht. Dann ist ein sehr guter Gaming PC für 1000€ besser und dazu noch ein gutes Ultrabook für 1000€, dann ist man sehr gut gerüstet. Außer man ist viel unterwegs und kann kaum Zuhause zocken, dann wäre natürlich sowas eine super alternative.

Aber einmal mehr sieht man, wie die Hersteller ahnungslose Kunden verarschen. Jeder denkt bei der GTX780m an eine GTX780 und nicht an eine GTX660Ti. Dazu noch ein sehr netter Preis und fertig. :D
 
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#8
Netter Artikel!

Aber ich weise wiedermal darauf hin, dass die naheliegenden Diagramme wieder in "dunkelgrün" und "dunkelrot" vorliegen, was es für mich als rot-grün Schwacher ziemlich unangenehm zu entziffern macht...

Aber scheinbar ist es ein schwieriger Prozess endlich mal auf andere Farben umzusteigen :p
 

Krautmaster

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#9
Interessant ist auch wie gut die Leistung beider Architekturen zueinander skaliert.


212mm² zu 294mm²
2800 M zu 3,54 M Transistoren
und ~ 100% zu 120% Performance.

Seit Nvidias Abschaffung des Hot Clocks und AMDs Wechsel hin zu GCN nähern sich beide Architekturen deutlich an.
 
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#10
Aber meine Meinung wird damit nochmal bestätigt. Solange man eher Zuhause zocken kann und für unterwegs etwas zum arbeiten braucht. Dann ist ein sehr guter Gaming PC für 1000€ besser und dazu noch ein gutes Ultrabook für 1000€, dann ist man sehr gut gerüstet. Außer man ist viel unterwegs und kann kaum Zuhause zocken, dann wäre natürlich sowas eine super alternative.

Aber einmal mehr sieht man, wie die Hersteller ahnungslose Kunden verarschen. Jeder denkt bei der GTX780m an eine GTX780 und nicht an eine GTX660Ti. Dazu noch ein sehr netter Preis und fertig. :D
Oder man macht einfach sein Notebook zum Desktop-Ersatz per eGPU. Eine GTX780M knackt man schon mit einer GTX560TI und mann muss auch nicht unbedingt 1.000€ in ein Notebook dafür investieren.
 
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#11
Lieber für 1000€ ein Desktop System + für 800€ ein Ultrabook.
Ich glaube fast umgekehrt ist da die sinnvollere Maßnahme...

Das zeigt wieder, dass gutes Spielen mit Notebooks kaum möglich ist, wenn man nicht gleich an der 2000€ Marke kratzen möchte.

Mich würde mal ein Test Interessieren, in denen übliche Grafikkarten handelsüblicher Note- und Ultrabooks verglichen werden und so herausgefunden wird, in welchem Gerät man ein Spielfähiges Note/Ultrabook im bereich um 800€ oder besser weniger findet...Also die Karten GTX730M, 740M, 750M usw. gegen HD8500, 8600, 8700 und gegen die IGPs (Intel HD4600, Iris Pro) mit AMD-APU als Alternative.

Aber jetzt kommt erstmal Haswell und die neue Grafikkartengeneration fängt erstmal richtig an, ich denke zum Weihnachtsgeschäft hin wird sich auf diesem Markt noch einiges tun.
 

Lars_SHG

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#12
Klasse das es endlich mal brauchbare Vergleiche zwischen Desktop Graka und den mobilen Varianten gibt!
Noch wichtiger wäre der Test der kleineren Varianten - die dann das ganze Werbe-Getrolle der Hersteller ad absurdum führen würde! Wenn ich sehe was da für ein Schrott teilweise in den Notebooks verbaut wird!
Dann werden die schlappen Intel onboard-Lösungen als spielbar verkauft!?!

Jetzt würden mich noch die kleinen Varianten HD4000 / HD4600 oder eben nVidia 640m / 650m sowie 740m / 750m im Verhältnis UND in dieser Tabelle interessieren!
 
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#13
Sehe ich das richtig dass man bei Schenker für ne 770M so viel berappen muss wie bei der 8970 diese aber wesentlich langsamer ist?
 
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#14
Schöner Test. Es gibt hier im Unterforum ja wirklich sehr viele Anfragen zu "Gaming-Notebooks" im unteren Preisbereich (teils weit unter 1000 €). So lässt sich vorab schon ahnen, wie unbrauchbar billige Multimedia-Notebooks fürs Spielen sind.
 
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#16
Netter Test aber erzählt er was neues ??? Nein tut er nicht.

Natürlich kann ein Gaming-Notebook nicht die Leistung von Oberklasse Desktops erreichen das sollte einem schon die Logik sagen.
Ich werde auch weiter Gaming-Notebooks kaufen weil ich einfach kein Bock auf klobige Desktop Hardware hab.
 

KainerM

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#17
Eine GTX780M knackt man schon mit einer GTX560TI und mann muss auch nicht unbedingt 1.000€ in ein Notebook dafür investieren.
Eher nein. Die GTX 780M liegt auf dem Niveau einer GTX 660 Ti. Und die wiederum ist 50% schneller als die GTX 560 Ti.
Und darüber hinaus ist eGPU halt eine sehr spezielle und dementsprechend selten nützliche Lösung.

mfg
 
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#18
@KainerM: Meine Bechmarks zeigen aber etwas anderes. Im moment habe ich nur eine GTX460 an meiner eGPU und kratze damit schon an der 780M. Mit einer 560TI ist man dann bereits drüber.

Anderes Setting: Intel Core i7-4650U 1,7GHz aus einem 11" Macbook Air mit einer GTX570 per eGPU gepaart, erreicht z.B. in Bioshock infinte auf maximalen Settings stolze 69 fps.

Es mag zwar "sehr speziell" anmuten, aber es ist letztendlich nichts anderes als eine Docking-Lösung. Ich habe ein mobiles Notebook und muss zum Gaming dieses nur mit Expresscard und beim Booten die eGPU per Software in das System einbinden und kann loslegen. Dauert keine 10 Sek.

Stellt man sich ein System in Minimalaustattung (Dual Core, 4GB RAM, HD4000, Expresscard, gebrauchtes 350W-ATX-Netzteil, gebrauchte 660Ti, gebrauchter Monitor) zusammen, kommt man bereits mit ca. 800€ weg, bei einer Leistung, die ein Gaming Notebook mit >1.500€ erreicht.
 
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highwind01

Lt. Commander
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#19
Auch wenn ich das Thema "Gaming Notebook" generell belächle fand ich diesen Test sehr interessant und informativ.

Vielleicht könntet ihr in absehbarer Zeit sowas auch für CPUs machen, also Mobile vs Desktop.
 
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#20
Was ich interessant finde sind Aussagen wie von Schenker "müsste funktionieren, womöglicher defekt", oder aber bei einem Gerät verabschiedet sich das Display etc. pp. Von 4 Geräten haben zwei offensichtlich Probleme. Von jeder der getesteten Firmen eines. Mir gibt das irgendwie zu denken..."müsste, könnte,sollte..."

Der Test ist lesenswert, klar ist nicht wirklich überraschend, aber vielleicht hilft es den Leuten sich zu orientieren bei dem wirrwar an Bezeichnungen bei Grafikkarten die verbaut werden
 
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