News Firefox Private Network: Mozilla startet VPN-Dienst exklusiv für Firefox

SVΞN

Redakteur a.D.
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Mit Firefox Private Network, dem VPN-Dienst für den freien Browser Firefox, startet die Mozilla Foundation in den USA einen eigenen Service für Windows, Android, iOS sowie Chromebooks mit Chrome OS. Mozilla wird zum VPN-Anbieter für rund 5 US-Dollar im Monat, beschränkt das Angebot aber auf den eigenen Browser.

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Also ich spiele seit ein paar Wochen mit WireGuard VPN rum.

Der einzige Nachteil ist, es benötigt Admin rechte fürs starten der VPN Verbindung under Windows.


Ansonsten ist WireGuard ein sehr schnelles vpn Protokoll.


https://www.wireguard.com/papers/wireguard.pdf


Besteht nur aus 4000 Zeilen Code
 
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Benutze schon seit Monaten WireGuard und bei Mullvad bin ich auch schon länger Kunde. Absolute solide bisher.
Ich frag mich nur, warum ich diese Firefox VPN Geschichte benutzen soll, wenn ich auch einfach direkt zu Mullvad gehen kann?
 
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Komische Situation. Für die Aussicht evtl. anonym surfen zu können zieht man sich vor dem VPN Dienstleister komplett aus, inklusive Zahlungswege.

Da erscheint mir ein Sandkorn in der Sahara zu sein nicht viel schlechter als eine Karteikarte bei einem VPN Anbieter.

Was sagen die Experten dazu?
 
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@Wattwanderer Ich weiß nicht wie Mozilla die Zahlmethode handhabt, aber bei Mullvad kann man Von Kreditkarte, über Paypal, Bank Wire, Swish, Bitcoin (10% Discount), Bargeld bis zum Gutschein ordern. Wenn da nichts für deine Privatsphäre dabei ist, dann weiß ich auch nicht :)
 
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Es ist egal mit was man bei einem VPN-Anbieter zahl - er sieht die echte IP ja sowieso. Im Fall der Fälle spielt es also keine Rolle ob per Überweisung oder Bitcoin gezahlt.

Hier kommt es dann darauf an ob der Anbieter Logs anlegt oder nicht.
Ich bin bei Perfect Privacy für 10€/Monat und recht zufrieden.
 
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Die Frage ist ja, wovor man sich damit schützen möchte. Vor staatlichen Akteuren reicht ein VPN eh nicht aus, aber gegen die Werbemafia etc. bringt es schon was, als eine Maßnahme von mehreren.
 
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Zitat von konkretor:
Also ich spiele seit ein paar Wochen mit WireGuard VPN rum.

Der einzige Nachteil ist, es benötigt Admin rechte fürs starten der VPN Verbindung under Windows.


Ansonsten ist WireGuard ein sehr schnelles vpn Protokoll.


https://www.wireguard.com/papers/wireguard.pdf


Besteht nur aus 4000 Zeilen Code

Da musste ich auch zweimal hingucken, Wireguard + Mullvad, da hat Mozilla aber ein goldenes Händchen. Bin seit Jahren Mullvadkunde.

Ich denke mal das ist auch eher was für Leute die eine einfache und unkomplizierte VPN Lösung wollen. Warscheinlich auch problemlos über Smartphones nutzbar etc. p.

Für den versierten Techie bleibt ja immer noch die selfmade Lösung. Ich bin immer noch bei OpenVPN statt Wireguard.
 
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Wenn Firefox VPN nicht den Umfang wie NordVPN und co hat, werde ich auch weiterhin bei NordVPN bleiben.
 
Der Dienst startet in den USA. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. ;) Da brauchen die von der NSA garnicht erst aus dem Haus gehen. Wie praktisch!
 
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Zitat von Edward N.:
Die Frage ist ja, wovor man sich damit schützen möchte.
Bzw was man generell damit machen will. Ich sehe dafür immer nur folgende Einsatzzwecke.
  • Umgehung von Region Locks
  • Vorzeitige Aktivierung von Spielen
  • Kostengünstiges Shoppen in anderen Ländern (zumindest auf Games bezogen)
  • Vermeintliche Anonymisierung bei Grauzonen Downloads

Ich habe noch nie außerhalb vom Arbeitsalltag ein VPN benutzt, weil ich privat keinen Sinn darin sehe. Kann mir jemand mal wirklich sinnvolle Vorteile im privaten Bereich von VPN nennen? ;)
Den Zugriff von außen aufs eigene Netz klammer ich jetzt auch mal aus. Das kann ich noch nachvollziehen. Das geht aber mit kostenlosen Lösungen wie der Fritzbox direkt.
Werbemafia wäre übrigens keiner für mich.
 
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Wo sitzt die Mozilla Foundation überhaupt? Also muss man "Sorge" haben, das die einen NSL von den USA bekommen und so Verbindungsdaten rausgeben müssen?
 
@Phear
Ja, sehe ich ähnlich. Wüsste auch nicht wofür ich einen VPN Dienst benötigen würde. Letztendlich beschreibst du nur Situation, wo man bezahlt um irgendetwas konsumieren zu können.
Und dann reden einigen von Werbemafia? :D
 
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Zitat von Edward N.:
Die Frage ist ja, wovor man sich damit schützen möchte. Vor staatlichen Akteuren reicht ein VPN eh nicht aus, aber gegen die Werbemafia etc. bringt es schon was, als eine Maßnahme von mehreren.
Gengen die Werbemafia ist noch immer ein raspberry pi hinter dem router das beste.
 
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@Phear
ja das würde mich auch interessieren.
 
Zitat von konkretor:
Also ich spiele seit ein paar Wochen mit WireGuard VPN rum.

Der einzige Nachteil ist, es benötigt Admin rechte fürs starten der VPN Verbindung under Windows.


Ansonsten ist WireGuard ein sehr schnelles vpn Protokoll.


https://www.wireguard.com/papers/wireguard.pdf


Besteht nur aus 4000 Zeilen Code

Nachteile von WireGuard

Einschränkungen gibt es bei WireGuard für VPN-Anwendungszwecke im Bereich der Anonymisierung:
  • Ohne Logging nicht nutzbar.
  • Keine dynamische IP Zuweisung, jedem Client ist eine IP fest vorgegeben.
...und nun? MMn Mist...
 
Mich würde mal interessieren, wie viele wirklich die Funktion eines VPN kennen. :O
 
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@Yuuri
Die Aussage steht jetzt so im Raum. Beziehst du das auf Leute, die VPN für falsche Zwecke oder mit falschem Hintergrundwissen nutzen oder auf Leute, die nicht wissen, was man damit so für Vorteile haben könnte?

Im Arbeitsumfeld wird das halt für ganz andere Sachen genutzt als viele Privatpersonen es tun. Nur die Funktionalität ändert sich ja nicht. Insofern würde ich mal eher zu ersterem tendieren.
Gerade hier aufs Thema bezogen. Ein in Firefox gekapseltes VPN macht da ja noch weniger Sinn. Es schränkt theoretisch nur die Möglichkeiten ein.
 
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